Getriebeprobleme beim 633

mannis trecker

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Hallo Zusammen !

Ich hoffe das mein Farmall bald wieder läuft , es muß nur noch ein Bremsautomat ausgetauscht werden , doch die nächste Baustelle wartet schon .

Beim 633 hält der erste Gang nicht ,egal in welcher Gruppe , der Ganghebel muß schon festgehalten werden ,sonst geht er von selbst in Neutral

zurück . Woran kann das liegen ?  Dann die nächste Frage , der Schlepper hat ein 25 km/h Getriebe und ist somit sehr langsam , wenn ich schon 

das Getriebe auseinander nehmen muß , ist es möglich und sinnvoll Teile von einem schnelleren Getriebe einzusetzen , der 633 ist ein Allradschlepper .

Viele Grüße Manni !
 
Hallo Manni.

Ich denke da wird die Kupplungsscheibe des ersten Gangrades abgenutzt sein, so dass die Schiebemuffe nicht mehr auf dem Gangrad hält. Bei Belastung springt der Ganghebel wieder in Neutral zurück.

Du kannst es zu einem 30 km/h Getriebe umbauen, in dem du ein paar Zahnradpaare wechselst. Diese haben eine andere Zähnezahl wie beim 25 km/h Getriebe. Informationen hast du dazu im Werkstatthandbuch Getriebe. Ob sich der Aufwand lohnt keine Ahnung. Je nachdem was kaputt ist und wie teuer es wird, kannst du ja abwägen ein gebrauchtes Getriebe zu ergattern.

MfG Tilo
 
Mensch Tilo, erzähl doch hier nicht so einen Schwach-Sinn, im Getriebe gibts keine Kupplungsscheiben vor den Zahnrädern. Wenn, dann sind da Synchronringe, die das schalten erleichtern und die haben mit dem rausspringen der Gänge nix zu tun.

In deinem Profil schreibst du, das du keine Besserwisser magst, das mag ja sein, aber der grösste Besserwisser scheinst du hier zu sein, das hab ich schon in mehreren Beiträgen von dir festgestellt, wo sich mir die Haare aufgestellt haben, bei deinen Theorien, die nicht im geringsten zutreffen. Vielleicht sollte man nur was zum Thema schreiben, wenn man auch Ahnung davon hat, die gilt auch für andere Forumsteilnehmer hier.

Man soll den Leuten hier bei ihren Problemen helfen, und nicht noch mehr verunsichern. Fachwissen sollte vor Geltungsdrang stehen!

Sorry, aber das musste mal raus!!!

Zum Thema:

Beim Getriebe vom 633 hast du, oben am Getriebe eine Stahlplatte, auf der auch die Konsole mit den beiden Ganghebeln angeschraubt ist. Zuerst nimmst du die Ganghebel ab, dazu musst du nur die äusseren vier Schrauben rausdrehen, dann kannst du sie komplett abnehmen.

Dann schraubst du die Stahlplatte, die das Getriebe von oben abdeckt los, und nimmst sie vorsichtig ab. Im hinteren Bereich findest du vier Rastfedern, die durch diesen Deckel auf Spannung gehalten werden, beim abnehmen des Deckels aufpassen, das diese nicht am Deckel klebenbleiben und evtl. ins Getriebe fallen.

Mit relativer Sicherheit ist die Rastfeder an der Schaltstange, 1/2. Gang gebrochen, die alte ziehst du mit einem kleinen Magnetstab raus, (aufpassen, das alle Teile der gebrochenen Feder rauskommen), und besorgst dir ne neue. Einsetzen, Deckel mit neuer Dichtung wieder drauf, Ganghebel anbringen, und der Schlepper läuft wieder wie am ersten Tag.

Es befindet sich zwar im Getriebe, im Synchronkörper auch eine Rasterung, die ist aber alleine nicht stark genug, um den Schalthebel in Position zu halten.

Näheres kannst du auch hier sehn:

 Schaltung IHC 33er Serie Instandhaltung (433-533-633-733-833)

Gib Bitte bescheid, wenn du die Reparatur durchgeführt hast, ob ich Recht hatte, auch ich lerne immer wieder was dazu!

gruss, The Seller
 
Hallo Zusammen !

Danke für die Hilfe ! Ich hatte schon Bedenken , ich müßte das ganze Getriebe auseinander nehmen .

Sobald ich die Federn ausgwechselt habe , werde ich mich melden .

Gruss Manni ! 
 
@the Seller

 

nette Idee, nur warum springt der 2te nicht Raus? wenns an der Feder ist müßte er ja, da die ja in beide Richtungen rastet

 

 

 

meine Theorie wenn man den Ganghebel abbaut und den ersten manuell einlegt (2xspiegelverkehrt, also rechte muffe nach hinten). Und dann bei schlagartigem lastwechsel gucken ob der Gang rausspringt. wenn JA Sycronkorper hinüber. wenn nein Feder und Rastung.

 

Sicherlich kann man auch einfach die Feder machen (man kann die ja im Zweifel auch vor dem Einbau noch mal längen ;) ), die Sache ist nur weder der Sycronkörper soll den Knüppel halten noch der Knüppel nen Körper. Das zerwürgt die Pads der Schaltgabel! Was wiederrum die Möglichkeit eines "verschalten" erhöht
 
 Das mit dem verschlissenen Synchronkörper kann natürlich auch sein, nur hab ich das noch nicht erlebt, das einer der 33er Serie so kaputt war, das die Gänge rausspringen. Wie gesagt, ich lerne gern noch dazu.

Wenn die Rastfeder, der entsprechenden Schaltstange nicht gebrochen ist, dann könnte das durchaus so sein, nur ich kanns mir persönlich nicht vorstellen, wenn ich mir den Aufbau, der Synchronkörper, so anschau, aber ich will nicht sagen, das es nicht möglich wäre,

gruss The Seller
 
Hallo Leute.

Das mit dem Synchronkörper könnte auch sein aber es verschleißt eher die Verzahnung der Schiebemuffe und des Kupplungskörpers (Kupplungsscheibe) des jeweiligen Gangrades. Sprich die Zahnflanken runden sich ab. Ohne diese Kupplungskörper würde die Schiebemuffe gar nicht auf dem Zahnrad halten weil es ganz andere Verzahnungen sind. Die Synchronisierung sorgt nur zur Angleichung der Drehzahlen im Getriebe damit ein schalten ohne knarren möglich ist. Diese kann auch mit der Zeit verschleißen, dann lassen sich die Gänge aber schlechter und schwerer einlegen. Es kann aber auch die gebrochene Rastenfeder sein.

Gruß Tilo
 
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