Größere Bereifung.

Linksdreher

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Hallo Forumsmitglieder, will mal ein Thema anschneiden, das hier sehr oft auftaucht und dazu würde mich mal Eure Meinung interessieren. Es geht um die Umbereifung von der Serienbereifung auf möglichst große Bereifung. Ständig taucht die Frage auf:" was ist denn möglich zu montieren, damit das Rad sich eben noch drehen kann"? Was soll das bringen ausser Showefekt, auffallen um jeden Preis und eine erloschene ABE? Das erinnert mich an Frauen mit Siliconoberweite, fettunterspritzten Lippen und Butoxgeglätteten Gesichtsfalten. Kaum noch von einer Vogelscheuche zu unterscheiden oder wollen diese Leute beim Wettbewerb für den hässlichsten Oltimer teilnehmen? Ist meine Meinung, zu der ich auch stehe.

         Gruß Dieter, der "Linksdreher".
 
Hallo auch ich sehe das so wie mein vorredner, würde es nie so drastisch machen aber recht hat er. Den das H Kennzeichen dürfte ja nur ein orginaler Schlepper kriegen. Da sind die hürden sehr hoch, kenne aber nur die Bedinungen für PKW, da mein Schwager ein Paar hat. BMW, Mecedes, von den bedinungen von Schleppern weiß ich nichts.

Wie sind denn die Privatschlepper angemeldet? Hat es überhaupt Vorteile ein H kenzeichen zu haben.

Gruß Kirdneh
 
Den Schlepper kann man ganz normal anmelden.Schwarzes Kennzeichen oder das grüne bei LOf .

Vorteile ein H Kennzeichen zu beantragen sehe ich für einen Schlepper kaum,eher Nachteile, da wie ich glaube,dann nur Fahrten zu Ausstellungen usw. erlaubt sind.

Versicherungstechnisch ist dann eine andere Sache.

M.f.G Emslandschrauber Franz
 
Ich finde auf der Hinterachse breitere Reifen grundsätzlich schöner. Auch die Höhe vom Reifen sollte passen. Wenn bis zum Kotflügel noch 20cm Platz sind, dann finde ich das auch nicht schön. Aber!!! es muss zum Trecker passen.!!! Auf meinem 733 fahre ich 16.9 R 28. Das war auch so ab Werk her lieferbar.

Auf meinem 353 sind 12.4 R 32 montiert. Brauche jetzt neue und die werden auch in der Größe wieder montiert. Ein bisschen breiter würde auch noch gut aussehen. Habe aber auch schon Bilder vom 353 mit 16.9er Bereifung gesehen. Das gefällt mir dann aber nicht mehr. 

Beim 733 war die Breite 12.4 auch ab Werk lieferbar. Da passen für meinen Geschmack die Proportionen dann nicht mehr. Dass sieht dann so nach "Asphalttrennscheiben" aus. Ich würde immer die breiteste Serienbereifung auf der Hinterachse nutzen. 

Zum einem IHC passt für mich auf der Vorderachse auch kein Rillenreifen. Bei einem Fendt sieht das meiner Meinung nach wieder gut aus. AS-Reifen bei der D-Serie auf der Vorderachse geht auch gar nicht.

Ist halt alles eine persönliche Geschmackssache.

Gruß Ingo
 
Hallo,

der Trend zu breiteren Reifen nimmt seit Jahren zu, egal ob PKW, LKW oder Schlepper etc. 

Es hängt halt davon ab was man mit macht. Größer als die Breifungen ab Werk sind auch meiner Meinung nach meistens nur Show zum Spazieren fahren. Es wirkt halt gleich bulliger und kräftiger. allerdings fahren auch in meiner Gegend bei den "Oldtimer Schlepper Clubs" auch zunehmend so manche Spezialisten rum die mit aberwitzigen Reifenkombis zur Veranstaltungen fahren. Ist weder original noch irgendwie zweckdienlich, ausser halt zum spazieren fahren und dummes Zeug erzählen... Aber auf den provinz Treffen hier ist das halt dann für viele Besucher ohne Hintergrundkenntnisse ein absoluter Hingucker da der Schlepper dann sicher was ganz besonderes war. Ahnliches Phänomen wie ne gemachte Oberweite. Es mag Ausnahmen geben (Grünland, Wald...) wo Überbreite vielleicht sinnvoll ist aber nicht wenige fahren ihre guten roten halt nur auf der Strasse.

Gerade heute Morgen was nettes dazu entdeckt. Vom Schlepper im Holz hab ich keine Ahnung, mag also durchaus sein das es Sinn macht. Mir persönlich gefällt es schon rein optisch nicht. 

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/felgen-raeder-ihc/924332101-276-725

Hab meinen 430 erst vor kurzem von 9.5-36 auf 12.4-32 umbereift, bisher sehr zufrieden. Auch beim ersten grubbern gestern sehr ordentliche Leistung trotz sehr trockenem und schweren Tonboden. mal schauen wies mim Pflügen wird...

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Grüße Alex
 
Bei den schweren Anbaugeräten (Drillkombi) find ich die breiteren Reifen durchaus Sinvoll; für Showzwecke rausgeschmissenes Geld

Finde Trecker mit Pflegebereifung auch schön, wenn man weis wie nützlich die schmalen Räder sind...
 
Moin.

Dieter, das du dir darum Gedanken machst wundert mich ein wenig. Du stehst auf originale Ausstattung, das weiß ich. Dieses Forum ist sehr gemischt, manche restaurieren ihren Schlepper und fahren damit zum Treffen, da ist Originalität angesagt. Andere fahren mit dem 1455 zum Pulling, da sind breite Reifen Pflicht. Noch Andere nutzen den Schlepper noch, so wie ich. Da kann man dann dem Einsatz entsprechend die Reifen anpassen. Und natürlich gibt es welche die über das Ziel hinaus schießen, gibt es immer. Jedem das seine, so sehe ich das, über Geschmack lässt sich nicht streiten.

Gruß Jürgen
 
Hallo zusammen,

habe ein wenig gezögert, auf dieses Thema zu antworten, aber ich fühle mich durch Dieter´s "Provokation" ;-))  als Verfechter der dicken Socken schon ein Stück weit angesprochen! Mein Standpunkt dazu steht u. wird so begründet:

- der Vergleich mit Schlauchbootlippen u. Silikonbrüsten lasse ich in diesem Zusammenhang mal gänzlich unkommentiert und was häßlich ist, liegt immer im Auge des Betrachters... 

- denn: "wer die Musik bestellt, bestimmt was gespielt wird!" Mit anderen Worten: ich bin Besitzer; ich entscheide was drauf kommt u. es geht anderen Leute einen feuchten Kehricht an, wie ich meinen Schlepper konfiguriere - Punkt aus!

- ich sage aber auch: Nur Fett u. Hoch sieht aus wie gewollt u. nicht gekonnt! Das Gesamtbild muß stimmen u. alles muss zusammen harmonieren. Deshalb wachsen bei mir nicht nur die Pellen u. stehen wulstig hervor, sondern auch Felgen, Spurbreite u. die Kotflügel, so das alles zusammen passt, auch für den Gesetzgeber incl. TÜV-Abnahme u. Eintragungen!

- denn: ich mag partout nicht die damaligen Serienschlepper im Originalzustand! Da passte in vielen Fällen die Konfiguration hinten u. vorne nicht. Entweder Chassis zu groß u. Räder zu klein, oder umgekehrt! Und das zieht sich über alle Baugrößen hinweg. Ob ein D-217 auf 9-24, ein 633 auf 12.4-32, oder ein 1455XL auf schnöden 20.8-38. Alles einfach nur schrecklich anzusehen und unproportioniert konfiguriert! Aber ok, damals hat man nicht so großzügig gedacht u. es gab nur recht schmale Diagonalreifen, statt wie heute üppige Radialniederquerschnittbreitreifen in Zusammenhang mit recht kompakten Bauformen der heutigen Schlepper u. das passt wieder. Bei einem alten Lanz Bulldog, einen DS25, oder meinen alten MOG aus 1952 würde ich auch alles Original belassen - weil das Gesamtbild stimmig ist. Nur bei manchem Youngtimer aus den 80er/90er Jahren, mit dem man sich vielfach mit den heutigen Boliden messen will, muss ich doch nicht im Jahre 2018 mit den "Sünden" von damals noch umherfahren, nur weil es mal "Original" war!? Mein Haus ist von 1895, Original waren damals Muldenpfannen u. einfach verglaste Flügelfenster drauf/drin -> toll anzusehen, aber will ich damit heute noch leben....?

- ich fahre seit über 3 Jahren mit meine(n) so konfigurierten IH-Schlepper recht problemlos u. vom Gesetzeshüter abgesegnet umher und 9 von 10 Betrachter (wenn nicht vom Neid zerfressen...) finden die Umrüstung absolut stimmig u. nicht prollig, da nix übersteht u. immer noch genügend "Luft" zur Karosserie vorhanden ist. Da stellt sich für mich dann immer die Frage: Was sich der Entwickler bei der Entscheidung zu den 20.8-38 nur gedacht hat!? Wahrscheinlich war es Herstellerübergreifend in der 150PS-Klasse damals so Usus und man wollte wohl einfach ausscheren!?

- Ok, über das VA-Rohr kann man noch mehr streiten - hierzu gibt es zugegebenerweise auch mehr kritische Stimmen...

- und wie schon angedeutet, gibt es Viele Leute (meistens in SH), die im Traktorpulling unterwegs sind u. auf möglichst hohe u. breite Reifen "angewiesen" sind, um überhaupt die (Mehr-)Leistung auf die Erde zubekommen. Ebenso Landwirte auf schwierigen Bodenverhältnissen die noch ältere Schlepper voll einsetzen.

- vereinfacht kann man nach Umrüstung feststellen: Geschwindigkeit steigt, Zugleistung steigt auch, die Wendigkeit geht zurück, die Zugkraft durch den "größeren Hebel" an der Radnabe anfangs auch, wird aber in den allermeisten Fällen durch "Anpassung" der Motorleistung wieder mehr als wettgemacht. Der Rest ist Geschmackssache....

Gruß

Thorsten :-))

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Gaggenau / Neuss / Forstern
 
Lanz_4016:

Hallo zusammen,

habe ein wenig gezögert, auf dieses Thema zu antworten, aber ich fühle mich durch Dieter´s "Provokation" ;-))  als Verfechter der dicken Socken schon ein Stück weit angesprochen! Mein Standpunkt dazu steht u. wird so begründet:

- der Vergleich mit Schlauchbootlippen u. Silikonbrüsten lasse ich in diesem Zusammenhang mal gänzlich unkommentiert und was häßlich ist, liegt immer im Auge des Betrachters... 

- denn: "wer die Musik bestellt, bestimmt was gespielt wird!" Mit anderen Worten: ich bin Besitzer; ich entscheide was drauf kommt u. es geht anderen Leute einen feuchten Kehricht an, wie ich meinen Schlepper konfiguriere - Punkt aus!

- ich sage aber auch: Nur Fett u. Hoch sieht aus wie gewollt u. nicht gekonnt! Das Gesamtbild muß stimmen u. alles muss zusammen harmonieren. Deshalb wachsen bei mir nicht nur die Pellen u. stehen wulstig hervor, sondern auch Felgen, Spurbreite u. die Kotflügel, so das alles zusammen passt, auch für den Gesetzgeber incl. TÜV-Abnahme u. Eintragungen!

- denn: ich mag partout nicht die damaligen Serienschlepper im Originalzustand! Da passte in vielen Fällen die Konfiguration hinten u. vorne nicht. Entweder Chassis zu groß u. Räder zu klein, oder umgekehrt! Und das zieht sich über alle Baugrößen hinweg. Ob ein D-217 auf 9-24, ein 633 auf 12.4-32, oder ein 1455XL auf schnöden 20.8-38. Alles einfach nur schrecklich anzusehen und unproportioniert konfiguriert! Aber ok, damals hat man nicht so großzügig gedacht u. es gab nur recht schmale Diagonalreifen, statt wie heute üppige Radialniederquerschnittbreitreifen in Zusammenhang mit recht kompakten Bauformen der heutigen Schlepper u. das passt wieder. Bei einem alten Lanz Bulldog, einen DS25, oder meinen alten MOG aus 1952 würde ich auch alles Original belassen - weil das Gesamtbild stimmig ist. Nur bei manchem Youngtimer aus den 80er/90er Jahren, mit dem man sich vielfach mit den heutigen Boliden messen will, muss ich doch nicht im Jahre 2018 mit den "Sünden" von damals noch umherfahren, nur weil es mal "Original" war!? Mein Haus ist von 1895, Original waren damals Muldenpfannen u. einfach verglaste Flügelfenster drauf/drin -> toll anzusehen, aber will ich damit heute noch leben....?

- ich fahre seit über 3 Jahren mit meine(n) so konfigurierten IH-Schlepper recht problemlos u. vom Gesetzeshüter abgesegnet umher und 9 von 10 Betrachter (wenn nicht vom Neid zerfressen...) finden die Umrüstung absolut stimmig u. nicht prollig, da nix übersteht u. immer noch genügend "Luft" zur Karosserie vorhanden ist. Da stellt sich für mich dann immer die Frage: Was sich der Entwickler bei der Entscheidung zu den 20.8-38 nur gedacht hat!? Wahrscheinlich war es Herstellerübergreifend in der 150PS-Klasse damals so Usus und man wollte wohl einfach ausscheren!?

- Ok, über das VA-Rohr kann man noch mehr streiten - hierzu gibt es zugegebenerweise auch mehr kritische Stimmen...

- und wie schon angedeutet, gibt es Viele Leute (meistens in SH), die im Traktorpulling unterwegs sind u. auf möglichst hohe u. breite Reifen "angewiesen" sind, um überhaupt die (Mehr-)Leistung auf die Erde zubekommen. Ebenso Landwirte auf schwierigen Bodenverhältnissen die noch ältere Schlepper voll einsetzen.

- vereinfacht kann man nach Umrüstung feststellen: Geschwindigkeit steigt, Zugleistung steigt auch, die Wendigkeit geht zurück, die Zugkraft durch den "größeren Hebel" an der Radnabe anfangs auch, wird aber in den allermeisten Fällen durch "Anpassung" der Motorleistung wieder mehr als wettgemacht. Der Rest ist Geschmackssache....

Gruß

Thorsten :-))

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Gaggenau / Neuss / Forstern
Wir hatten das Thema ja schonmal; Dir scheint es nur um die Optik zu gehen also nichts anders als Poser.........................................technisch machen deine Überbereifungen auf deinen 1455 keinen Sinn, ich denke dein 1455 mit 710/70R42 auf der Hinterachse wird weniger ziehen als ein 1455 mit "schnöden 20.8R38", die maximal sinnvolle Bereifung auf einem 1455 ist die Höhe 20.8R42.

Gerade auf den 1455 haben Lohnunternhmer wie de Buhr in Firrel und einige Betriebe am Niederrhein genug probiert, das was Du schön findest Thorsten ist technisch nicht zu begründen, wie gesagt nur was für Poserr...........

Das gleiche gilt für Tracs mit der Bereifung in der Höhe 18.4R38, das ist auch Unfug

Aber ich finde es spannend das Du dich für deutlich schlauer als die Konstrukteure hälst, und zu deinen Eintragungen, bei der Bereifung 650/65R42 die von Case auf einem 1455 freigegeben wird, steht im Gutachten das die obere maximale Drehzahl zurück genommen werden muss, hast Du das bei deinen 710/70R42 auch gemacht? Oder fährst Du etwa ...................
 
Moin zusammen, immer schön locker bleiben.

Solange die Belange der Sicherheit nicht außer Acht gelassen werden halte ich wie der Alte Fritz:Jeder soll nach seiner Facon selig werden!!

Grüße vom auch nicht mehr "ganz jungen" Emslandschrauber Franz
 
  9 von 10 Betrachter (wenn nicht vom Neid zerfressen...) finden die Umrüstung absolut stimmig u. nicht prollig,

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Gaggenau / Neuss / Forstern

Frank, miir war ja fast klar, dass gerade der RalfG darauf sofort anspringt! ;-)) Einfach blubbern lassern...

Gruß ;-))
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Gaggenau / Neuss / Forstern
 
moin, ich sehe ähnlich wie Thorsten und wenn einer Posen will mit seinem Trecker soll er es doch tun solange es nicht völlig aus dem Rahmen fällt und mit der StvzO konform ist. Bei den Auto-und Motorradschraubern ist es nicht anders und wir alle finden deren umgebaute Oldtimer schön.

Kann mich noch irgendwie erinnern das Thorsten in seinem Bericht über die großen Pellen auf seinem  1455 für die Eintragung der Reifen in die Papiere die max.Drehzahl des Motors reduzieren musste um nicht zu schnell zu werden.

MfG Heiko
 
Klar kann jeder mit seinem Dingen was er möchte, albern wird es dann aber wenn man behauptet alles Gesetzeskonform zu machen......................vielleicht sagt Thorsten doch mal was dazu ob er die maximale Drehzahl seiner Traktoren begrenzt hat oder nicht.

Wenn nicht, ist mir das persöhnlich auch völlig egal, aber dann sollte man mit solchen Äusserungen wie "legal und alles eingetragen" doch ein bischen zurückhaltender sein...

Und die Konstrukteure von damals als mehr oder minder "unwissend" zu bezeichnen ist stumpf einfach frech

Und neidisch bin ich auf deine Traktoren sicher nicht, warum auch
 
Hallo, also ich gehöre zu der Fraktion wo der Traktor noch schaffen muss. Das bedeutet, dass die Bereifung den Einsatzbedingungen entsprechen muss. Breite Reifen Bodenschonend, in den Kulturen Pflegebereifung usw.

Aber ich finde auch, dass breitere Reifen oft gut aussehen.

Als Nordbadener in der nähe von Sinsheim ( früher Trecker Treck) und Agri Historika, kann ich doch sowol einen Olteimer im Orginalzustand als auch einen Aufgemotzten Traktor mit breiten Reifen und großem Auspuff gut finden.

Ist jedem Besitzer seine Sache

Persönlich finde ich je älter ein Traktor ist, je schöner ist möglichst Orginal.

Grüße aus dem Kraichgau
 
...also eingetragen u. getüvt ist alles, die "erhöhte Leerlaufdrehzahl" muß immer dem jew. Radumfang angepaßt werden. Wer den Schein sehen möchte, kann gerne vorbei schauen, obwohl ich Niemanden hier Rechenschaft ablegen muß...

Zur vielbeschriebenen technischen Seite: Mit knapp 7 to. Lebendgewicht u. rd. 180PS bei dem Schlepper, machen Räder in dieser Dimension sehr wohl Sinn! Vergleich hierzu wäre der Fendt 818, 820 Vario, der optional ab Werk mit dieser Radgröße (Serie 650-42) auf der HA ausgestattet werden kann. Es würde in diesem Zusammenhang auch nie Jemand behaupten, die Fendt-Ingenieure wüßten nicht was sie tun!?

Noch eins zu dieser infantilen u. gehässigen Anspielung "Poser": Wenn jeder der in D auf 42" unterwegs ist, so bezeichnet werden kann, dann sind´s Einige....

Ich habe in diesem Zusammenhang jüngst meinen Audi A4 auf 19" umgerüstet, fand ich schick, war freigegeben und passt (auch!) perfekt. Bin ich jetzt ein (Auto-)Poser?? Mir egal...

Manchmal frage ich mich in solchen Diskussionen, in welcher kleingeistlichen u. kleinbürgerlichen (Gedanken-)Welt wir mittlerweile leben....

Gruß

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Gaggenau / Neuss / Forstern
 
Alles klar Thorsten,  Du kennst den Unterschied zwischen 650/65R42 und 710/70R42 nicht.....Diskussion für mich zu Ende
 
...doch, ich schon! Nur du mit deinen unsäglichen Anspielungen scheinbar nicht!

Gruß

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Gaggenau / Neuss / Forstern
 
Alles Geschmackssache. Finde auch dicke Bereifung einfach nur schön.

Für meinen Teil ist es ein rein optischer Grund. Auf dem kleinen 423 habe ich auf der Hinterachse 480/65R28 was nach alter Bezeichnung ca 18.9-28 sind. Für einige bestimmt schon etwas pervers.

Mag aber nunmal die bullige Optik. Steht mein 423 nebem einem originalen 353 mit 12.4-28, sieht meiner nach 30PS mehr aus.

In meinem Fall also nur wegen der Optik, allerdings nicht um zu "posen". Sämtliche Veränderungen an Traktoren und PKW mach ich für mich. So kann man sich bei jedem Anblick darüber freuen, kein Witz. Wenn ich den Trecker oder das Auto geparkt hab und weg gehe , dreh ich mich jedes mal aufs neue nochmal um und denke : Wahnsinn !

Das liegt allerdings in der Verrückheit der jeweiligen Person. Manche haben Autos als nur Fortbewegungsmittel und Traktoren nur  zum Arbeiten, solche können das wahrscheinlich nicht nachvollziehen.

Technische Nachteile ergeben sich allerdings nüchtern gesehen nicht daraus, nur Vorteile. Mehr Bodenschonung, Standsicherheit. Größere Aufstandsfläche, somit mehr Traktion.

Gerade im Norden sind solche Faktoren in der Landwirtschaft tatsächlich auch nötig. Die Nässe die auf den Feldern die meiste Zeit herscht, kennt doch kaum jemand aus den restlichen Teilen Deutschlands. 

Leben und Leben lassen würde ich sagen

 
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