Heck/Kontergewicht für 633

avdb

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26 April 2009
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Welver-Merklingsen
Hallo,

wie schwer sollte ein Heck/Kontergewicht für einen 633 sein? Möchte mir gerne einen selber herstellen oder gibt es sowas auch zu kaufen?
 
Hallo,

sicher gibt es sowas zu kaufen, bei jeder Landmaschinenbude. Alles ne Frage des Geldes.

Als erste würde ich aber klären für welche Einsätze du das Heckgewicht brauchst.
Soll es auch mitgeführt werden können, wenn ein Anhänger angehängt ist?

Soll es schnell mit der Ackerschiene aufnehmbar sein oder fest in der Dreipunkt angebaut werden?

Ich denke mal so 500 bis 800 Kilo sind schon ganz gut. Man bekommt auch manchmal Betongewichte im Internet ( Ebay, www.werny.de, Traktorpool) direkt vom Bauern, die die noch rumliegen haben,aber alle Trecker zu groß dafür sind. einfach mal bei den Bauern nachfragen.

Wenn es klein und schwer sein soll, damit trotzdem noch ein Anhänger mitgeführt werden kann würde ich auf Eisengewichte ausschau halten. Evtl auch mal auf dem Schrottplatz schauen.
Ich hab von nen Kumpel die Frontgewichte seines Verschrottenden Fiat´s genommen, ca 250 kg, Ackerschine durchgesteckt und fertig. reicht völlig bei mir, hab aber auch keine schwere Sachen( Rundballen o.ä.) zu laden.

Gruß aus Salzkotten
Norbert
 
Danke für Deine schnelle Antwort. Das Gewicht sollte schnell per Ackerschiene an gehangen werden. Werde mal auf Deinen link schauen. Schaufel Mutterboden von links nach rechts daher könnten die 500Kg doch reichen???

Hat es denn einen Vorteil das Gewicht per dreipunkt zu befestigen?

Gruß aus Welver

Andre
 
hi , hab fürs geschäft eins gefertigt ,
man nehme kunststoffass 200ltr. schneidet ein paar
löcher für nee ackerschiene (stabilo 30.-€)
in passender höhe ,verschraubt mit ihr zwei flacheisen
für oberlenker ,ein wenig baustahlmatte rum .betonieren
schon fertig .1std. arbeit
 
433-77:

Hallo Andre,

für Deine FL-Arbeiten würde ich Dir auch min 500 kg empfehlen. Wenn Du ein Gewicht aus Beton gießen willst, 1 m³ Beton hat ca. 2.3 t.
Demnächst baue ich mir ein 600 kg Gewicht aus Eisen, und baue eine 3-Punktaufhängung hin, dann schaukelt und schlägt nichts beim Rangieren.

Servus, Alfred
Bei solchen Gewichtsgrößen würde ich fast immer die Klemmversion mittels Ackerschiene emphelen-weil das kuppeln Schneller geht als dei dreipunktgewichten!
Das schlagen kannst du auch nur verhindern wenn du die unterlenker starr stellst-die meisten schläge entstehen meiner erfahrung nicht aus den auf und ab Bewegungen-sondern aus den seitlichen!
Ich baue nun einige Zeit die verschiedensten gewichte-und bin der überzeugung-sofern diese nicht als Frontgewicht eingesetzt werden sollen und mit Rangierzugmaul versehen sind und nur als reines Heckgewicht dienen sollte man die klemmversion einsetzen!
Um die auf und Ab bewegung oder das Pendeln eines Klemmgewichtes zu vermeiden muss unbedingt das gewicht die passende gewichtsverteilung haben-so das fast 80% des gewichtes hinter der Ackerschiene sitzen um auch genug zu Klemmen-denn dies verhindert das schlagen in der Auf und abbewegung!
Die 3punktversion muss notgedrungen mit losen Unterlenkerstreben zum aufschieben der unterlenkerstreben auf die aufnahmebolzen des gewichtes geschehen-dann musst du zwischen den schlepper und gewicht die Unterlenker starr fixieren-die entfällt fast gänzlich durch die angebaute ackerschiene-sofern man an der Klemmvorrichtung nicht zuviel spiel beim Einfahren lässt!
 
Hallo zusammen,

also ich kann nur empfehlen, ein Heckgewicht aus Eisen zu fertigen, das mit der Ackerschiene aufgenommen werden kann, denn erstens bleibt dann die originale Anhängerkupplung des Schleppers frei und zweitens ist die Aufnahme ohne Absteigen in 10 sec erledigt und es wird wirklich nur bei Bedarf damit rumgefahren.

Wenn ein Heckgewicht erst per Unterlenker - ohne Schnellkuppler angebaut werden muss, ist es viel zu aufwändig und dauert zu lange und die Anhängerkupplung ist blockiert

Bei dem Gewicht, das ich gebaut habe, kann ich noch ein weiteres Gewicht von 360 kg dazu auflegen, für die wirklich ernsten Fälle, ansonsten sind die 500 kg ausreichend.

Gegen Schläge und schaukeln empfehle ich, das Gewicht einfach an der Ahängerkupplung mit einer Aufhängung aufzuhängen. Damit wird die Hydraulik entlastet, es gibt keine Schläge und auch seitliches Schaukeln ist vorbei.

Hoffe geholfen zu haben

Karsten
 
Hab‘ beim 533 jetzt ca 800 Kilo in der Dreipunkt.

Hatten lange eines zum Einhängen in die Ackerschiene - das ist Gottseidank weg !

Hab‘ für das neue Gewicht ‘n Rollbock gebaut - Schwerlastrollen gibts für kleines Geld bei ebay, damit ist das an- und abbauen Ruckzuck erledigt.

Am Dreipunktgewicht ist hinten ‘n Zugmaul - so kann ich immer noch ‘n Anhänger mitnehmen/Rangieren ohne das ich das Gewicht abbauen muss oder mit das Gewicht im Wald unter die Deichsel schlägt und die wieder krumm ist.

Mit dem alten Gewicht hab‘ ich mal ‘n Schlagloch übersehen, bin da Vollgar durch, der Schlepper hat ‘n kleinen Hüpfer gemacht. Das Gewicht hat sich dabei auf der Ackerschiene versetzt und die Querstange die sich unter den Unterlenkern abstützen soll hat mir das Ventil vom Hinterreifen abgerissen.

Mit‘m Dreipunktanbau fährt es sich deutlich komfortabler und wenn man das Gewicht beim Bodenplanieren zum Abziehen benutzt kann man es nicht versehentlich aushängen. Ist mir auch schon passiert.

Kann also nur zum Dreipunktanbau raten !
 
Hallo,

klar kann man bei Dreipunktaufhängung incl Zugmaul einen Anhänger gut mitnehmen. ABER man darf es nicht auf öffentlichen Wegen.

Hier mal ein Auszug:
§ 22a Bauartgenehmigung für Fahrzeugteile.
(1) Die nachstehend aufgeführten Einrichtungen, gleichgültig ob sie an zulassungspflichtigen oder an zulassungsfreien Fahrzeugen verwendet werden, müssen in einer amtlich genehmigten Bauart ausgeführt sein:
...
6. Einrichtungen zur Verbindung von Fahrzeugen (§ 43 Abs. 1), mit Ausnahme von
a) Einrichtungen, die aus technischen Gründen nicht selbständig im Genehmigungsverfahren behandelt werden können (z. B. Deichseln an einachsigen Anhängern, wenn sie Teil des Rahmens und nicht verstellbar sind),
b) Ackerschienen (Anhängeschienen), ihrer Befestigungseinrichtung und dem Dreipunktanbau an land- oder forstwirtschaftlichen Zug- oder Arbeitsmaschinen,
c) Zugeinrichtungen an land- oder forstwirtschaftlichen Arbeitsgeräten, die hinter Kraftfahrzeugen mitgeführt werden und nur im Fahren eine ihrem Zweck entsprechende Arbeit leisten können, wenn sie zur Verbindung mit den unter Buchstabe b genannten Einrichtungen bestimmt sind,
d) Abschlepp- und Rangiereinrichtungen einschließlich Abschleppstangen und Abschleppseilen,
e) Langbäumen,
f) Verbindungseinrichtungen an Anbaugeräten, die an land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen angebracht werden;

Hier noch ein Zitat aus dem "Merkblatt für lof Zgm mit StarrdeichselAnh."

Zitat
...
Die Verwendung von Ackerschiene u Dreipunktanbau iVm TransportAnh ist grundsätzlich nicht zul;
die Verwendung dieser Verbindungseinrichtungen ist ausschließlich für Arbeitsgeräte vorgesehen.
In begründeten Fällen sind Ausnahmen möglich (zB bei Verwendung der Kupplungskugel nach DIN 74058
auf der Ackerschiene oder Verwendung des Dreipunktanbaues bei SpezialAnh für den Arbeitsgerätetransport).
 
@nobby: Vielen Dank für den Hinweis, ist aber auch bekannt.

Im Wald gefärde ich aber nur mich alleine wenn die nicht bauartgerechte Anhängemöglichkeit versagen sollte und mit Kontrollen rechne ich da auch nicht. Bitte nicht falsch verstehen. Bin bei der Arbeit durchaus sicherheitsbewusst und halte mich auch an die Straßenverkehrsordnung. Sonst hab‘ ich als Kraftfahrer auch schnell ‘n ernstes Problem.
 
Habe heute mir die Unterlenker und Ackerschiene angeschaut, das wackelt doch alles recht ordentlich ... wie habe ich es mit dem Starr stellen zu verstehen? habe in meinen IHC Unterlagen nichts gefunden. Werde morgen mal ein Foto vom Heck machen und hochladen.
 
hallo zusammen,

habe eben bemerkt, dass von meinem kleinen Gewicht ein Foto in der Schrauber-Galerie zu finden ist, auf S. 24.

Die Ketten sind leider nicht zu sehen. Beim 633 allerdings, kann das Gewicht sehr leicht wackelsicher aufgehängt werden.

Hoffe geholfen zu haben

Karsten
 
Hallo,

also wenn du dir eines selber machen möchtest, so würde ich die Aufnahme per 3-Punkt bauen. Zusätzlich würde ich am Heck des Gewichtsklotzes noch eine Anhängerkupplung mit einbauen. So kann man auch mal schnell den Anhänger hinten dran koppeln...

Was das selber machen angeht. so würde ich mir lieber eines vom freundlichem Landmaschinenhändler kaufen. Da kannst du so hinfahren, Scheine auf´n Tisch blättern und den Gewichtsklotz gleich mitnehmen. Zum anderen haben die gleich eine Anhängevorrichtung mit dran...

Lieben Gruß
Alfred


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Der freundliche Lama hat mir die Preise für ein 590Kg ( 270.- ) und für ein 690Kg ( 320.- ) Gewicht mitgeteilt. Dazu würde eine Transportpauschale bei etwa 155.- € kommen.
Ist das günstig?
 
Die Aufnahmen für die Seitenstreben (da wo der Rückstrahler sitzt) "rappeln" sich gerne mal los. Hatt‘ ich auch schon. Dann wackelt das ganze Hubwerk seitlich schon ganz ordentlich.

Sind die bei Dir denn noch fest ?
 
Hallo Andre!

Die große Frage ist, ob du mit dem Gewicht auf die Straße willst (insbesondere mit Anhänger dran) oder nicht. Desweiteren, wieviel du mit dem FL hebst und ob du das Gewicht nur brauchst damit er nicht hinten hochkommt (Sicherheit) oder ob du im FL-Einsatz grundsätzlich ein Traktionsproblem hast. (kein Allrad?)
Wenn du nur ohne Anhänger mit dem Gewicht fährst und nicht ewige Kilometer, würde ich die Fassmethode empfehlen. Ich habe 2 davon. Einmal 200 Liter mit ca. 400kg und einmal 60 Liter mit ca. 120 kg. Einfach die Mitte des Blechfasses ausmessen, je ein Loch für eine Welle in Boden und Deckel bohren (30er für das kleine 40er für das große, etwa einen halben Meter länger als das liegende Fassbreit ist, aber so dass die Unterlenker noch dranpassen) die Welle mit den abgedrehten Enden (für die Unterlenker) durchstecken, anheften und das Fass aufrichten. Dabei einen Hohlraum für das untere Wellenende schaffen. Das Fass mit Beton füllen und aushärten lassen.

Diese Methode hat Vor- und Nachteile.
Vorteile:
- du brauchst keinen Oberlenker anzukuppeln, da das Fass ja nicht längs pendeln kann (nur drehen möglich)
- Querpendeln kannst du durch Starrstellen der Unterlenker ausschliessen
- einfaches An- und Abhängen, da du das runde Fass ja bequem an den Schlepper rollen kannst
- wenn du nicht im schweren Gelände fährst, wo das Gewicht hochschlagen oder du dich mit den Hinterrädern eingraben kannst, kannst du mit dem kleinen Gewicht auch mit Anhänger fahren (je nach Höhe der AHK auch mit dem großen)
- kostet fast nichts

Nachteile:
- großes Volumen und große Höhe beim großen Fass
- kein Anhänger an das Gewicht anhängbar (aber die AHK bleibt ja frei)

Ich habe das kleine fast ständig drin (auch mit Anhänger). Das reicht um die Traktion bei Nässe zu verbessern aus (bis 200kg im FL auf jeden Fall). Wenn es mal mehr zu laden gibt (Silageballen, große Erdschaufel), dann nehme ich sicherheitshalber das große Fass. Das kleine Fass habe ich noch vom 423 und selbst im 744 leistet es gute Dienste. Da ich beim Mistladen auch mit starkem Lenkeinschlag über Beton muss, kann ich so den Allrad rauslassen und schone die Maschine. Ohne das Fass, komme ich schlecht aus der Mistkuhle raus.

Gruß Stefan
 
Hallo,
ich möchte zu diesem Thema auch etwas beitragen,
ich bin ein Gegner von an der Ackeschine angehängten Gewichten meistens Betonklötze die zwar schnell aufgenommen sind aber oft auch beim arbeiten stören, ich habe mich vor Jahren mal mit so einem Ding am Hang festgefahren und konnte nur mit viel Gewühle wieder frei kommen.

Deshalb ein paar bilder meiner Lösung:
Wir gießen diese Klötze als Balast für LKW-fahrversuche eines Ital.Herstellers
P1000985.jpg


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P1000988.webp

ich muss dazu allerdings erwähnen ich bin von Beruf Modellschreiner und arbeite als Planer und Berater in einer Eisengießerei.
Das Gewicht hat 500kg, 650x445x250mm ich habe Schnellwechsler an den Unterlenkern somit ist es schnell angehängt.
zur Seitlichen fixierung habe ich die absteckbaren Unterlenkestützen außen
auf kat1 eingestellt und es passt ohne nenneswerte Bewegung.
Ich bin auch schon viel mit Anhänger gefahren ohne Probleme.
Achja das Ding hat mich 50€ in die Bierkasse gekostet.
Gruß
Jochen
 
hallo Alfred,

ich habs nicht so mit der Farbe, und weils sowiso draußen steht und dann eh zu rosten beginnt hab ichs gleich gelasen. Fürs durchrosten brauchts ein paar Jahre /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

Gruß Jochen
 
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