Hilfe beim Kartoffelanbau!!!!!

Sclepperwilli

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57258 Freudenberg
Hallo IHC Freunde,ich habe mal eine andere Art von Frage an die Kartoffelbauern,ich mache schon ein paar Jahre ca 3 ha Kartoffeln und jedes Jahr macht das Unkraut mich total fertig!vor allem beim ausmachen ich habe ein Siebroder und der verstopft total beim ausmachen!nichts geht mehr.Meine Frage gibt es über den Sommer ein Mittel zum Spritzen das aber den Kartoffen nicht schadet!ich habe den ganzen Sommer stundenlang Unkraut gezogen aber eien Woche später ist es doppelt wieder da! kann mir einer von euch einen Tipp geben,ich wäre sehr dankbar,Gruss Willi
 
Hallo Willi,

also ich würde in der jetzigen Situation -wenn möglich/vorhanden- die Kartoffeln einige Tage vor dem Roden mit einem Krautschläger ( 2 oder 4 Reihig) abhäckseln.

Wenn solch ein Gerät nicht vorhanden ist, so würde ich die Kartoffelfläche mit speziellen Mitteln (einfach mal bei der Genossenschaft fragen) komplett vor dem Roden tot spritzen.

Ich glaube nicht, das es wärend der Wachtumsphase im Nachauflauf da geeignete Mittel gibt, die das Unkrautwachstum stoppen. Würde da aber an deiner Stelle mal beim Pflanzenschutzamt oder der hiesigen Genossenschaft nachfragen...

Habe da aber mal eine paar Fragen:

Was für Unkraut hast du denn überhaupt und hauptsächlich drauf stehen ?? Baust du Bio-Kartoffeln an ??

Sind das Esskartoffeln die du dann als Sackware verkaufst, oder gehen die Kartoffeln per Anhänger zur Abnahmestelle ?

Was setzt du für Spritzmittel gegen Unkraut vor dem Auflaufen im Frühjahr ein (Antwort auch gern per PN an mich)??

Wann werden bei dir die Kartoffeldämme bei dir angefahren ?

In welchem Abstand werden die Kartoffeln gepflanzt und was für eine Pflanzmaschine hast du ?

Hast du nach dem Auflaufen viele/große Lücken im Kartoffeldamm ?

Was für einen Dünger bringst du auf und wann wird bei dir gedüngt ?

Gruß
Alfred


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Hallo,

frag mal bei der Genossenschaft nach Banvel M. oder google das mal .
Kannst aber auch übers Internet beziehen. Das macht so gut wie alles kaputt
ausser die Nutzpflanze.

MFG Mike
 
Hallo,

was du auch machen kannst, wenn du keinen krautschläger hast, nimmst einfach nen mulcher geht auch ganz gut.

aber wenn wir gerade beim thema kartoffeln sind, wir haben immer problem mit der Ackerwinde, kennt jmd. eine methode die maschinell zu entfernen. Pflanzenschutzmittel gibt es soweit ich weis nix, was die absterben lässt.

mal was anderes, tust die die ganzen 3 ha auflesen ?

gruß Michael
 
Hallo Michael,

wenn du Ackerwinde hast, dann hast du ein "großes" Problem... Wie stark ist denn der Befall ?? Wie bearbeitest du die Fläche ?? Wenn du Ackerwinde mit der Fräse bearbeitest, so wird es noch schlimmer ! Also schneidende Geräte mache das ganze nur noch schlimmer ! Das beste wäre: Ackerwinde mit ganzer Wurzel ausgraben und verbrennen !!
Was den Einsatz von Spritzmitteln angeht, so würde ich es mal mit Roundup oder Shark probieren. Dazu den Pflanze auswachsen lassen und mit oben angeführten Mitteln bespühen. Ganz wichtig dabei: Laaaannnnge wirken lassen ! Soll heißen: Im Herbst nach der Ernte (wenn das Unkraut durchgewachsen ist) die Fläche spritzen und bis zum Frühjahr liegen lassen und nicht bearbeiten !
Das würde ich mal versuchen...

Hallo Willi,

du kannst zum abhäckseln auch einen Schlegelhäcksler benutzen. DAS geht auch sehr gut.
So haben es hier bei uns in der Gegend auch schon viele gemacht. Die haben dazu den Turm abgebaut und stattdessen ein Leitblech der Marke Eigenbau wieder drauf gesetzt. Wenn du jetzt nicht weißt, was ich meine, dann schau mal hier:

Umgebauter Schlegelhäcksler oder so: Umgebauter Schlegelhäcksler II

Vieleicht wäre das ja noch eine Möglichkeit....

Gruß
Alfred


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Hallo Willi,
du schreibst, du erntest deine 3 ha !!! Kartoffeln mit nem Siebroder.
Meinst du damit einen Schwingsiebroder oder nen Vollernter?
Also mit eiem Schwingsiebroder kann man ja maximal 2 bis 3 ar pro
Person am Tag auflesen und mit einem guten Vollernter wird der größte
Teil des Unkrauts ja sowieso, ohne dass es auf das Verleseband kommt, wieder ausgeschieden.
Falls du tatsächlich 3 ha = ca. 75 Tonnen Ertag ohne Vorkenntnisse zur Unkrautbekämpfung anbaust, ist das schon ne gewagte Sache.
Im konventionellen Anbau werden die Kartoffeln gesteckt, mit einer Dammfräse angehäufelt und dann gespritzt. Dadurch entwickelt sich ein Schutzfilm, der zum richtigen Zeitpunk gespritzt, bis zur Ernte den Unkrautwuchs hämmt.
Alternativ und vor allem im Bio- Anbau werden die Dämme 2 Wochen nach dem Stecken gestriegelt, nach einiger Zeit angäufelt, dann wird maschinell
zwischen den Reihen bis an das Kraut der Pflanzen durch gebogene Zinken an der Anbaumaschine gehackt. Das Hacken zwischen den Pflanzen ist Handarbeit. Nach geraumer Zeit werden die Kartoffeln dann nochmals angehäufelt, was meistens, aber nicht in nassen Jahren wie in diesem, die Verunkrautung bis zur Erte eindämmt.
Ich persönlich habe dieses Jahr im August nochmals Unkraut (v.a. Melden
und Disteln) von Hand gejätet um die Ernte zu vereinfachen.
Auch die Bodenbearbeitung im Vorjahr hat einen bedeutenden Einfluss auf den Unkrautbefall im Folgejahr.
Als es noch keine Unkrautbekämpfungsmittel gab, wurde in der Brache Klee oder Gras eingesät, um den Unkrautwuchs zu dezimieren. Ich habe 2003 eine langjährige Wiese umgebrochen, auf der es erst dieses Jahr zum Auftreten von Flechten und Quecke kam.
Bei starkem Quecken - und Distelbefall hilft ein 3 bis 4 maliges Grubbern im
Herbst, um einen guten Kartoffelacker vorzubereiten.
Bei Ackerwinden am Besten eine kräftige dosis Round up im Herbst, falls du nicht Bio bist. Und die einjährigen Unkräuter eben wie beschrieben durch mechanische Bodenbearbeitung oder chemisch eindämmen.
Einige Bio- Betrieb bekämpfen die Unkräuter auch durch großflächiges abflammen, wobei dadurch auch sämtliche Lebewesen im Boden mit verbruzeln

Gruß Christian
 
Hallo Leute,das sind mal gute Argumente mit dem Mulcher umbauen bekomme ich nicht mehr hin,an Christian ja ich Ernte tatsächlich mit einem Siebroder die vieleicht nicht ganz 3 ha die hälfte ungefähr habe ich ausgemacht und es kommt so gut wie nichts raus!(kleine Klicker) am liebsten würde ich den Rest mit dem Pflug umgraben und das wars!das Unkraut macht mich fertig,der Siebroder ist nur verstopft mit Unkraut und die Kartoffeln muss ich unter dem Unkraut suchen!!
Jetzt eine Frage an euch,würdet ihr jetzt in dem Zustand mit Roundup spritzen und wenn dann das Unkraut platt ist die Kartoffeln ausmachen,macht das die Kartoffel kaputt? sagt mir eure Meinung,Gruss Willi
 
Also mit Round up würde ich jetzt nicht spritzen. Du nimmst den ganz normalen schlegelmulcher und lässt die walze wenig bis gar nicht auf den dämmen laufen damit hast du wenigstens ein teil vom Unkraut bzw. auch das Kraut weg und stört dich nicht mehr.

gruß Michael
 
Hallo,
spritzen mit Roundup kannste jetzt vergessen. Wenn da noch grüne Stengel der Kartoffel sind ist die Kartoffel hin. Außerdem würde die Krautwirkung einige Zeit benötigen um das Kraut zusammenfallen zu lassen. Da biste schnell mitte Oktober und das ist nicht mehr unbedingt der richtige Zeitpunkt zum Kartoffel roden.

evtl bei guten Wetter mit Reglone aber mindestens 3l/ha spritzen. Wenn du reichlich Sonne und Wärme hast geht das deutlich schneller als mit Roundup und als Ätzmittel fällt das Kraut schneller zusammen.
BESTE MÖGLICHKEIT
Besorge dir einen Häcksler oder Mulcher.
Gibt es bei euch keinen Maschinenring?
MfG Jürgen
 
Hallo Willi,

was ist bei dir "nichts" ??? Wäre schön, wenn du uns mal sagen könntest, wieviele Kartoffeln an einem Stamm dran sitzen.... Noch besser wäre es, wenn du denen, die dir zu helfen versuchen mal ein paar mehr Infos zukommen lassen würdest.. Auch sagen da Bilder mehr als tausend Worte... Diese könnte man ja z. B. per PN oder E-Mail zusenden...

Einen guten Rat kann man dir nur geben, wenn du etwas mehr "preis" geben würdest....

Ein weiterer guter Rat von mir wäre: Kauf dir einen guten gebrauchten Vollernter !! Denn bei dieser Größe lohnt sich so einen Anschaffung schon... Vor allem, wenn du die nächsten Jahre weiterhin Kartoffeln anbauen möchtest.... Es muss ja keine Roder für mehrere tausend Euro sein. Es gibt da schon gute günstige für ein paar hundert Euro. Meine Favoriten wären da Grimme- oder Hagedorn-Roder. Ältere Bergmann-Roder sind da nicht so mein Fall, da sie aus meiner Sicht eine hohe PS Zahl benötigen.

Unser 533 kommt z. B. mit einem Grimme HL750 gut klar... Bei einem Bergmann K80 oder K90 sähe das schon anders aus...

Gruß
Alfred


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Hallo Alfred,ja über einen Vollroder werde ich wohl nicht vorbeikommen weil ich eigentlich die nächsten jahre weiter machen will!Bilder werde ich die nächsten Tage machen,ich werde die nächsten Tage mit dem Mulcher versuchen das Unkraut so gut es geht abmulchen,ich melde mich wieder Gruss Willi
 
Hi _Willi,
also ich würde mich sofort nach nem Vollernter mit Krautabscheider zum Ausleihen umschauen und die Turtur mit dem Roder und Unkrautbekämpfung
beenden.
Sicher landet der eine oder andere Unkrautbüsche auf dem Verleseband, aber der ist dann ja schnell entsorgt. Da kannst du mit Fahrer + 3 Leuten am Band deine restlichen 1,5 ha an 2 Tagen ernten.

Gruß Chris
 
Moin,

wollt mal nachfragen, ob´s schon was "neues" gibt..... Kartoffeln alle raus bekommen ?? Wenn ja, wie....

Gruß
Alfred


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Hallo,

der Grimme HL750 ist wirklich gut und vollkommen ausreichend.
Da wo ich nebenbei arbeite, haben die auch so einen ähnlichen. Das Ding ist wirklich robust usw.

mfg. Julian
 
Hallo,

Grimme HL 750 Roder sind da schon was feines... NUR sollte man auch beachten, das Schlepper auch genügend PS hat. Unser 533 mit seinen 45 Pferdchen hat da vor so einem Roder -aus meiner Sicht- gerade genügend Leistung, wenn der Bunker gut voll und der Boden feucht/nass ist... DA muss dann schon was kommen...
Anbei ein paar Bilder aus 2009. DA kann man dann auch mal sehen, wie groß so ein HL 750 hinter unserem 533 ist....

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Ich würde bald sagen, das ein Grimme Europa-Super mit Rollbodenbunker (war bei uns der Vorgänger des HL 750) oder ein Hagedorn Wisent der gleichen Größe wie der Grimme Europa-Super die bessere Wahl wären...
Ich habe schon mit beiden Rodern gearbeitet und muß sagen, das beide sehr leichtgängig waren, wobei mir der Hagedorn noch mehr zusagte... DER war sehr leichtzügig...
Der Hagedorn sah so aus und der Grimme Europa-Super sah so aus...

Gruß
Alfred


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