Hinteres Zugmaul reparieren (3 057 690 R11)

Calenberger-IHC

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Guten Morgen liebe Mitglieder,

bereits in einem anderen Post (LINK) hatte ich nach der Größe der Kronenmutter gefragt, um diese Nachzustellen. Hintergrund war, dass sich mein Zugmaul um 360° auch während der Fahrt dreht, wenn kein Anhänger angehängt ist. Dies führt bereits bei der Überführungsfahrt dazu, dass ich auf offener Strasse den Bolzen verloren habe, weil es einer ohne Sicherung war.

Nun habe ich die Mutter nicht festgezogen, sondern das Zugmaul komplett zerlegt. Und siehe da, das Maul darf sich garnicht um 360° drehen lassen, sondern ist durch eine Kugel-Federsperre (Position 4+5) blockiert.

So sieht es in der ETL aus:

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Nun zu meinen Problemen.

1. In der ETL steht eine Kugel und eine Feder. Im Zugmaul (Position 2) befindet sich auf der Oberseite und auf der Unterseite eine Kerbe, in der die Kugel Platz findet. Das würde bedeuten, dass es eigentlich 2 Kugeln und auch zwei Federn sein müssten.

2. Im Bild seht ihr die Reihenfolge des Einführens von Feder und Kugel. Sollte es so sein, dann dürfte ja nur unten in der Bohrung etwas sein. Aber wofür wäre dann die obere Bohrung mit dem Verschluss-Stopfen (Position 3)?

3. Wer kann mir sagen, wo ich die Feder und die Kugel beziehen kann oder was ich alternativ nehmen kann. In der ETL stehen keine Maße. Eine Suche nach den ETL-Nummern brachte keine Ergebnisse. Ich kann auch nichts nachmessen, da in der unteren Bohrung die Kugel festgegammelt ist und sich keinen Stück bewegt.

Wenn ich nachher Zeit habe stelle ich euch zum besseren Verständnis noch zwei Bilder ein.

Gruss Joerg
 
Das ganze gabs in mindestens zwei verschiedenen Größen. Kann das gerade aufgrund der ET-Nummer aber nicht zuordnen.

Allerdings kann meine große Rohrzange die Mutter bei beiden Zugmäulern gut greifen. ;-)

Gruß

Klaus
 
Hallo Joerg

Das Zugmaul muß sich um 360 Grad drehen lassen.

TÜV  Vorschrift.

Die Kugel hält das Zugmaul in Normalstellung.

Bei Belastung  (Anhänger stürzt um) muß das Zugmaul sich drehen lassen.

mfg Rolf
 
Hallo Rolf,

das ist ja schon mal gut zu wissen, dass es sich drehen lassen muss. Jetzt bleibt mir dann wahrscheinlich nichts anderes übrig, als die alte Stahlkugel herauszubohren. Vielleicht ist die Feder dadrunter ja noch zu gebrauchen.

Die Frage wäre jetzt noch welchen Durchmesser und welche Qualität die neue Kugel dann haben muss, damit es wieder funktioniert wie es soll. 

Gruss Joerg
 
Hallo, ich hatte das gleiche Problem, Kugel war festgerostet und das Zugmaul drehte sich bei eingelegtem Bolzen immer nach unten. Habe die festgerostete Kugel ausgefräst was zum Verlust der Fräsers führte als ich die wohl harte Kugel durchhatte und auf die Feder traf. Aber alles in allem erfolgreich. Hatte eine passende Feder mit 2mm Stärke in meinem Fundus und eine 10 mm Kugellagerkugel obendrauf und gut. Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch einen Schmiernippel eingebaut und jetzt sollte ein festgehen nicht mehr vorkommen. MfG Horst

PS. Die Bohrung oben ist nur aus Fertigungstechnischen Gründen und wurde mit einem Kunststoffpfropfen verschlossen.
 
Moin.

Da muss ich meinen Senf dzugeben.

Die Kogel ist natürlich hart, wird eine Kugellagerkugel sein. Der Rest der ganzen Technik muss aber auch gut in Schuss sein. Wenn die Nut in dem Bolzen zu weit abgenudelt ist verkanntet sich die Kugel in der Bohrung/ Führung und es dreht sich garnichts mehr. Ich hab das auch hinter mir, da ist damals alles schief gegangen. Wahrscheinlich war meine Feder zu schwach, da hat es sich trotzdem gedreht. Am Besten eine Feder mit richtig Kraft wählen.

Gruß Jürgen
 
Moin zusammen,

ich habe auch so ein Zugmaul 423, aber es sitzt so fest das es mit WD 40 und einer langen Eisenstange nicht zu bewegegen geht. Den Aufbau habe ich jetzt dank er ET Zeichnung schonmal verstanden. Irgendwann werde ich es mal mit dem Brenner warm machen müssen was ich eigentlich vermeiden wollte. 

Gruß

Markus
 
Hallo Markus,

nachdem ich das gleiche Problem hatte wie du, habe ich mir eine passende Nuss besorgt und habe das Zugmaul einfach hinten an der Ackerschiene mit einem Bolzen fixiert, weil ich es im Schraubstock nicht ausreichend fest bekam. Es war immer nur eine Frage der Kraft, bis sich das Maul wieder im Schraubstock bewegte. 

Mit meinem vollen Gewicht (80kg) ließ sich die Mutter dann zum Lösen bewegen.

Da die Nuss recht teuer ist, würde sich ein Hin-Her-Schicken sogar lohnen. Da ich sie erst einmal nicht brauche, könnte ich sie dir leihen.

Kannst mir bei Bedarf ja eine PM schicken.

Gruss Joerg
 
Hallo Joerg,

danke für die Antwort ich stelle die Zitronensäure noch ein bischen zurück und probiere das mit der Ackerschiene gute Idee, ja im Schraubstock geht es nicht. Bei der Nuss würde ich erstmal bei den Nachbarn fragen ansonsten melde ich mich.

@ Manuel auch danke für die Antwort das mit der Säure wusste ich so nicht.

Viele Grüße

Markus
 
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