Hoher Öldruck seit Filterwechsel am 324 er

Der Nils

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19 März 2015
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Hallo Forum,

Ich habe an meinem 324 er einen Ölfilterflansch vom 323 er verbaut da mir das Auswaschen des alten Filters zu lässtig war.

An dem 323er war ein Ölfilter Type 97-4 verbaut.

Als Ersatz für den 97-4 Filter ist jetzt ein W 920/23 verbaut und ich bin mir sicher das ich seit dem Filterwechsel mehr Öldruck auf der

Öldruckanzeige angezeigt bekomme.

Da ich mit den Bezeichnungen der Ölfilter nicht viel anfangen kann hier die Frage ob es sein kann das der neue Filter einen so hohen Gegendruck erzeugt .

Kann ich einen anderen (größeren) Filter einbauen welcher mehr Durchsatz mit weniger Druck ermöglicht.

Für Eure Meinung dazu schon mal vielen Dank.
 
Hallo

Ich würde sagen erst einmal den Öldruck messen dann hast du Angaben die verlässlich sind. Die Anzeigen stimmen ja auch nicht immer genau.

MfG

Alwin
 
Hallo

Danke für eure Antworten.

@ Linksdreher .....Danke für die Nummer ....!

@ Jürgen ....das würde bedeuten das der Anschluß der Druckanzeige am Motorblock hinter dem Filter angeordnet ist.

                    Kann das jemand bestätigen ?

@ Alwin .....hast natürlich recht .....den Unterschied vorher und nachher sehe ich aber auf dem alten Schätzeisen auch sehr gut.

                   Nach dem überarbeiten des Motors war der druck schon im oberen Bereich der Anzeige.

                   Mit dem neuen Filter geht er kalt sogar über den Anzeigebereich hinaus .

                   Ich glaube mich daran zu erinnern das ich das alte Schätzinstrument vor dem Einbau mit Druckluft getestet habe.

                   Es waren ca. 3 Bar bis in den hohen Bereich .....kann das passen ist schon wieder so lange her ?
 
Hallo wie könnt ihr den Öldruck messen oder vorraussagen meiner hat nur eine Kontrollampe die nach dem

Start ausgeht .Einen Druck kann man da nicht ablesen.Oeldruckschalter wahrscheinlich ausbauen ,und geeignetes Messzeug einschrauben und ablesen. oder !!!!!!

mfg.
 
Schau mal nach bei: Werkzeuge/ Eigenbau- Konstruktionen

Auf der Seite 4 hab ich ein Manometer dargestellt das ich zum messen des Öldrucks mir zurechtgebastelt  habe.

Das Gewinde für den Öldruckschalter ist M10X1 nicht zu  verwechseln mit R1/8 Zoll. das ist fast gleich ,aber nur fast.

                                               Gruß   Harry
 
Fährst du mit dem neuen Filter auch Mehrbereichsmotorenöl oder noch Einbereichsöl?

Ist nämlich von der Viskosität auch n riesen Unterschied
 
Hallo

Ich fahre seit der Motorüberholung 15W40 und der 920/23 Filter öffnet bei einem Differenzdruck von 1,6 bar.
 
Passen eigentlich andere Ölfiltersockel z.B. vom 323 an die D-Serie? Möchte bei meinem nach der Motorüberholung einen Wegwerfölfilter montieren.

Gruß Manuel
 
Hallo zusammen,

Ihr könnt ja an Euren Traktoren machen was Ihr wollt. Mich würde einfach mal interessieren:  warum bastelt Ihr an Dingen herum(Ölfilter) die

über Jahrzehnte gut funktioniert haben?

Wo ist das Problem wenn ich beim jährlichen Ölwechsel den Filter mitreinige?

Leuchtet mir einfach nicht ein.

                                                                         Gruß  Harry
 
Harry 3:

Hallo zusammen,

Ihr könnt ja an Euren Traktoren machen was Ihr wollt. Mich würde einfach mal interessieren:  warum bastelt Ihr an Dingen herum(Ölfilter) die

über Jahrzehnte gut funktioniert haben?

Wo ist das Problem wenn ich beim jährlichen Ölwechsel den Filter mitreinige?

Leuchtet mir einfach nicht ein.

                                                                         Gruß  Harry
Weil dieser Spaltfilter einfach nicht das wahre ist in meinen Augen. Dieser wird nie so sauber und so fein arbeiten wie ein moderner Ölfilter.

Außerdem wenn man schon tausende von Euros ausgibt für die Motorüberholung, dann möchte ich nicht das diese nach 10 Jahren wieder ansteht.
 
Hallo, zumal ist der Druck wie ich meine auch Drehzahlabhängig und von der Ölsorte ,fahre  ca 25-30 Jahren

mit 10w40 gut ein 20w20 täts auch im D111

mfg.
 
Hallo

Korrigiert mich wenn ich falsch liege....aber

Ich habe mir erklären lassen das die älteren Öle den "Dreck" nicht in Schwebe gehalten haben und sich Ölschlamm bildet.

Für diese Öle und diese Verschlammung waren die Spaltenfilter konstruiert.

Die moderneren Öle halten den "Dreck" in Schwebe so das er sich über entsprechende Filter wieder herausfiltern lässt.

Wie schon gesagt hat die Instandsetzung des Motors einiges gekostet und ich bin hier auch der Meinung das man sich die Modernen Schmierstoffe auch

zu Nutze machen sollte. ....oder seit ihr so original das ihr mit uraltem Öl und ohne Frostschutz fahrt, wie es im Handbuch steht.?

Bei den Ölen wird sich in 50 Jahren doch einiges getan haben.

Ich fahre an meinem 324er den Filterflansch vom 323er und habe den Thermostat mit einem Beipass auf zwei Kreis Betrieb umgebaut

alles Andere lasse ich dann gerne Original.
 
Für ältere Motoren sollte man mineralische Motoröle verwenden und keine synthetische. Diese enthalten spezielle Reinigungs additive die zwar gut für neue

Motoren sind, aber die älteren enthalten Ablagerungen die man am besten im Motor lässt. 

Ich verwende 15W40 und gönne meinem Roten D320 jedes Jahr einen Ölwechsel , obwohl ich nur etwa 60 Stunden fahre.

                                              Gruß   Harry
 
Probleme hat man aber bei modernen Ölen, weil dann plötzlich Motoren undicht werden! Dichtungen schaffen es teilweise nicht das dünnflüssige Gut zurück zu halten. Außerdem kann es wohl tätsächlich erforderlich sein einen modernen Ölfilter zu verwenden. Oder man nimmt tatsächlich ein Mineralöl 15W40 und wechselt dafür jährlich, schießlich kosten das ja auch nur einen Bruchteil......
 
Hallo

Danke ...schön erklärt...!

Ich sehe mich bestätigt

....neu aufgebauter Motor ohne große Ablagerungen mit frischen Dichtungen und modernem Öl und Filter ist für mich die optimale Situation.

Bleibt die Frage ob der Anschluß der Drucküberwachung am Motorblock vor oder hinter dem Filterflansch liegt.

Leider habe ich noch nicht Rausgefunden wie die Bohrungen verlaufen.
 
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