Holzspalter

skolmotorrad

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Hallo zusammen,

hab da mal ne Frage.

Ich habe mir einen Holzspalter zugelegt der über die Schlepperhydraulik angetrieben wird.

den Druckschlauch habe ich am Kipperanschluss den anderen an einem Rücklauf, so nun gleich zwei Fragen:

Frage eins: Wenn ich spalten will muss ich Gas geben bis auf ca. 540 u/min dann läuft er eigentlich zügig aber es fehlt die Kraft. Einen Buchenstamm mit 40 cm Durchmesser und 100cm länge der verwachsen mit Ästen ist packt er dann nicht. Der Zylinder hat einen Durchmesser von 140mm und einen Kolben mit 70mm auf eine Spaltlänge von 130cm.Reicht mir die geförderte Ölmenge nicht oder hab ich ihn falsch angeschlossen? Traktor ist ein 724.

Frage zwei : durch den Kipperanschluss  ist halt voller Druck drauf wenn dann der Spalter nicht bedient wird geht der Schlepper in die Knie. Hat einer eine Idee wie ich es noch machen könnte oder bin ich komplett auf dem Holzweg

 

Gruß

Thorsten

 
 
hallo,

die drehzah bezieht sich auf die zapfwelle.

du musst auf dein traktormeter schauen,

da ist eine markierung die steht auf ca 2000 u/min für die 540er zapfwelle.....

dann hast auch genug kraft

gruß

hermann
 
Hallo Thorsten,

ich habe zwar einen Spalter mit Zapfwellenpumpe, aber vom Prinzip sollte es das gleiche sein.

Ich betreibe meinen 14t Spalter bei etwas über 1000 U/min Motordrehzahl und mein Schlepper ist noch nie ausgegangen.

Normalerweise hast du doch auch ein 4/3 oder 5/4 Wegeventil an dem Spalter. Dieses sollte in der oberen Abschaltstellung, wenn der Zylinder hochgefahren ist, in den drucklosen Umlauf gehen.

Dieses geschieht über ein Gestänge und drückt den Kolben des Ventils etwas rein und so hast du den drucklosen Umlauf.

Kann sein das das bei dir nicht richtig eingestellt ist, deswegen geht dein Schlepper aus, denn er arbeitet ständig gegen Druck.

Gruß Alex

IF IT AIN´T RED, LEAVE IT IN THE SHED
 
Hallo Thorsten

mit einem 140mm- Kolben sollte man eigentlich alles spalten können, wenn der Druck am Schlepper ca.180 bar und auch am Spalter so eingestellt ist;

mit deinem Kipperanschluß gehts du ja auf,s Spalterventil, der Rücklauf muß dann von dort drucklos in den Tank fließen können;

da das Spalterventil in Mittelstellung ( so schreibt es der Gesetzgeber vor) Durchgang von P nach T hat, darf der Schlepper nicht in die >Knie< gehen;

wenn der Zylinder beim Rückhub am Ende (Kolbenstange eingefahren) nicht selbstständig das Ventil in Mittelstellung fährt, mußt du was nachstellen;

mfG. Reinhold
 
Hallo Thorsten,

Reinhold hat Recht. Bei eingefahren Zylinder muss ein druckloser Umlauf herrschen. Da wirst du am Spalter nachstellen müssen.

Hast du schonmal den Druck am Hydraulikanschluss gemessen? Kommen da überhaupt 180 bar an ? Deine Pumpe wird ja nicht mehr die jüngste sein.

Laut meinem Lama ist es nicht unbedingt empfehlenswert einen Hydraulikspalter mit der Hydraulik des Schleppers zu betreiben. Es geht zu Lasten der Pumpenlebensdauer, der Öltemperatur und die geringe  Fördermenge geht sehr auf die Spaltgeschwindigkeit. Ich denke es ist theoretisch möglich, aber die Fördermenge ist tatsächlich ziemlich mager. Mit einem zapfwellenbetriebenen Hydaulikspalter liegst du besser.

Holger
 
Hallo

In der Tat, einen Kolbenraum mit 140 mm DRM zu füllen bedaf schon einer ordentlichen Förderleistung der Pumpe;

ist die Förderleistung groß geht es zu Lasten des aufzubauendes Druckes;

entweder hoher Volumenstrom, dann gibst,s weniger Druck oder umgekehrt.

mfG.  Reinhold
 
Hallo zusammen,

Danke für eure Anrworten, werde mich nachher mal auf die Suche machen. Ich denke auch dass er vom Zylinder alles klein machen muss, und dass wahrscheinlich die Pumpe nicht die entsprechenden Liter bringt.

Er soll ja nur als Basis dienen im Moment hängt er an der Dreipunkt ich will ihn aber auf eigener Achse mit

Hubtisch (mann muss sich ja dass Kreuz nich im blödsinn am arsch machen) war nur enttäuscht dass es nicht sofort so ging wie ich wollte(ist leider oft so).Dass die Pumpe abgenutzt wird durch einen Betrieb wusste ich allerdings nicht, also was denkt ihr soll ich eine verbauen die auf die Zapfwelle aufgesteckt wird oder eine die am Spalter montiert und mt einer Gelenkwelle angetrieben wird.Im Netz habe ich eine gefunden mit 115 litern und 180 bar dass musste doch gut sein.Der riesige Zylinder braucht halt eine Menge Öl.

Hab Ihn gekauft nur über Bilder Termin gemacht da sagte der Typ "ja so um die 3 Meter" also rein in Pick up und Los dort angekommen fragte er "und wo ist der Hänger" ja gut eher nicht warum ja der Spalter ist aber bestimmt 3,5 Meter lang super!!! Dann Pritsche 2 Meter Klappe 0,5 Meter und dann 1 Meter ins freie dass er um die wie angegeben 400 kg wiegt war auch eher unwahrscheinlich denke eher so 600kg.Egal alles 250km über die Autobahn geprügelt abgeladen und probiert,dann euch um Rat gefragt.

Der Zylinder ist von einer Raupe daher auch so lang denkt ihr er ist zu lang weil ich kenne keinen der Rollen über einen Meter zum spalten macht.

Grüße aus dem Schwarzwald

Thorsten
 
Hallo Thorsten

jetzt wissen wir warum er so "mächtig" ist; 

wenn er von einer Raupe ist musst du auch in Sachen Versorgung nachlegen

>ein "Kaliber 140-mm"  braucht auch genug Pulver auf der Pfanne
 
Tach auch

noch ein Nachtrag: Ich hatte auch mal  einen 120-mm-Zylinder von einem Bagger, den habe ich aber mit der Zapfwellenpumpe

von diesem Bagger betrieben; der hatte dann auch min.das 8-fache an Förderleistung als die normale Schlepperhydraulik;

mit diesem >Verhältnis< hat es auch funktioniert.

mfG. Reinhold
 
Hallo zusammen,

ich habe auch ein Spalter marke  Eigenbau . Mein Zylinder ist von einer CAT -Raupe und er braucht schon eine Pumpe mit 80-100 L/ min wenn ich Ihn mit ca 180 UMP auf der Zapfwelle antreiben möchte .

Ich habe nur ein D-436 und ich spalte bis zu 60cm Stärke ohne Probleme

Grüße aus dem Südharz
 
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