Horrorausflug mit 624 und 8tonnen Kipper

Disraptor

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Tag Männer,

melde mich auch mal wieder aber leider mit keinen schönen Nachrichten, ich hatte heute den absoluten Horrorausflug mit unserem 624S und unserem 8t 3 seitenkipper der mit 6t Bauschutt beladen war.

Ich bin heute mit dem Gespann in die Bauschuttgrube gefahren, weil ich den Bauschutt los werden wollte und zugleich noch 4t sand mitnehmen wollte.

Bin also schön brav auf die Waage gefahren -> gesamt gewicht 10 t.

Der Lastwagenfahrer meinte dann ich soll ihm einfach hinterher fahren und dann dort oben kippen; soweit so gut.
Ich ihm also hinterher, er fuhr also eine Steigung hinauf und ich hinterher, besser gesagt ich hatte versucht ihm zu hinter herzufahren. Ich dachte bis heute eigentlich das ich das gespann recht gut kenne; weil ich schon xx mal mit dem Kipper in der Grube war.

Aber diesmal sollte es anders kommen ich war im 2ten gang bei vollen Drehzahlen, als der Cormick bei 1/4 des Berges aufeinmal schlapp machte, um nicht stehen bleiben zu müssen habe ich sofort einen Gang runter geschalten. Nur während des schaltens stand er schon fast. Im 1ten Gang kam nun was folgen musste, er dreht auf der stelle durch ich geh ein bischen vom Gas in der hoffnung das er wieder grip bekommt.

Fehlanzeige -> Der Kipper zieht mich und den IHC den Hang hinunter, ich dachte jetzt ist es vorbei und ich bring mich den IHC und den Kipper ins Grab.
Der Kipper lenkte nach rechts ein, ich stand voll auf der Bremse; der IHC blockierte was ging aber es half 0. Bis er schließlich den Kipper küsste. Jeder Versuch den Zug wieder gerade zu stellen und runterzu kommen scheiterte.

Ohne den guten Mann auf dem Lastwagen wäre ich wohl gefangen gewesen, kurz am 40 t eingehängt und schon war er oben.

Fazit: Schlepper und Kipper sind beide heile nur ich habe lediglich noch einen kleinen Schock.
Für mich steht aber jetzt aber eins fest, nie wieder irgendwelche Steigungen mit solch einem Spielzeugtraktor :X (nicht böse gemeint)

Gruß Markus

PS: Fahrt vorsichtig!
PS2: Sry für die lange Story
 
oder ein hydrobremszylinder besorgen am einfachwirkenden steuer gerät und darüber mit bremsen
 
Was auch immer schön ist, wenn du einen Anhänger hast, bei dem die Bremsen nicht gehen.
Die eigenen Anhänger kennt man, aber die eben mal geliehenen nicht.

Fährst nichts ahnend mit los und musst dann mit mal Bremsen.
10t können schon ein wenig schieben, auch wenn du einen großen Schlepper vor hast.

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Hallo

Habe vor ca. 10 Jahren meinem ehemaligen Nachbarn etwas auf den Hof gebracht. Und anschliesen vergessen die Auflaufbremse nach dem Rangieren wieder zu entriegeln.
Eigentlich für den 633A kein Problem der Hänger wiegt leer ja nur ca. 700 Kg.
Der Weg hatte nur ein ganz leichtes Gefälle und ich bin im 3. Gang etwas über Standgas gefahren, aber der Weg war nass und schmierig.
Und als dann von dem anderen Hof ein Auto ohne Nachzusehen rückwärts raus kamm, stand ich regelrecht auf der Bremse. Beide Räder standen der 633A ist aber nicht wirklich langsamer geworden erst als die Schmierschicht aufhörte begann die Bremse zu wirken.
Ich hatte eine ca. gut 25 Meterlange Schleif- und Bremsspur und das bei nur 15 km/h.
Dem 633A wäre beim Zusammenstoß warscheinlich nichts passiert aber der Audi hätte ein verkürzten Kofferraum gehabt, bin etwa 1 Meter hinter ihm zum Stehen gekommen.
Obwohl es an diesem tag zimlich kalt war bin ich bei dieser Aktion ins Schwitzen gekommen.
624+946 Die von dir vorgestellte Ölbremse ist aber in Deutschland leider nicht zugelassen, obwohl es eine doch sehr gute Idee ist und im Europäischen Ausland zugelassen ist.

m.f.G.IHC633A
 
Hallo Alfred,

das mit der Hydraulischen Bremse am Hänger hast Du ja Klasse gemacht, find ich Super. Ist das ein 8 Tonner?

Unser Kipper hat Werksmäßig n Abreißseil an der Handbremse, ist dazu da um den Hänger zu stoppen, sollte er sich mal selbstständig machen, das Seil muss dazu am Bolzen vom Oberlenker befestigt werden.

Grüße Tobias
 
624+946:

/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif Jo, ist ein 8- Tonner, und wenner voll geladen am 624er hängt hatte ich auch schon manch brenzlige Situation.

Die neuen Anhänger haben heute eine automatische Rückfahr- Vorrichtung was die Sache etwas sicherer macht.

Doch manche vergessen die widerrechtlich gesetzte Auflaufblockade nach dem Rückwärts- Fahren zu lösen und fahren dann sogar ohne funktionsfähige Auflaufbremse umher. Das ist extrem gefährlich.

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Da hat der 624 sicher auch gut zu ziehen.

Ja Nachbar muss bei seinem 5,7 tonner auch die Auflaufbremse sperren wenn er rückwärts fährt. Unser Kipper ist noch Neu und hat ne Rückfahrautomatik, ne feine Sache.

Grüße Tobias
 
Danke für die vielen Tipps ;-)

Hab vorhin mit meinem Dad geredet, der war auch relativ geschockt, wie schnell das ging :-(

Was mich am 624 am meisten nervt ist das er sooo wenig frontgewicht hat, man merkt das schon wenn man den kipper nur halb voll beladen hat und rangieren will, dann hebt die front ruckt zuck ab. :-(

@Mccormick523A, ein 624AS hätte zu 99,999% auch nix gebracht behauptete ich mal so, der Kipper hatte so enorm viel Kraft.

Ohne das ich groß erfahrung mit dem 946AS habe (ich bin nur 1, 2 mal mit dem meines onkels gefahren) würde ich sagen das mind. solch einen gebraucht hätte um da sicher hoch zu kommen.

Aber im Endeffekt, war es mir eine Lehre, es ist nichts und niemand zu Schaden gekommen. Will nicht wissen wie es mit 2 kippern gewesen wäre, oder wenn jemand hinter mir gewesen wäre :-X

Gruß Markus
 
hallo zusammen,

also erstmal bin ich ja doch froh, dass es so viele hier gibt, die doch augenscheinlich sehr verantwortungsvoll mit dem Thema Bremse und Auflaufbremse umgehen !! (haben wir ja auch schon anders erlebt)

Zu der Idee mit der hydraulischen Bremse würde mich interessieren, wie gut die greift, wenn der Wagen rückwärts laufen will. Sicher ist es besser, als wenn die Auflaufbremse gestreckt auseinanderlaufen will, aber ist es nicht so, dass die Bremsen eigentlich in Vorwärtsfahrt "in die Beläge" laufen.??

Dennoch tolle Idee..

Zu der Frage, wie groß ein Schlepper sein muss für 8 t möchte ich nur anmerken, dass es sicher auf den Untergrund und auf die Leistung des Schleppers ankommt. Nach meiner Erfahrung aber ist noch wichtiger die Frage, wieviel Gewicht bringt der Schlepper auf der Hinterachse mit. Mit meinem 633 ohne Allrad fahre ich regelmäßig mit einem vollen Kipper mit so 5,5 t Sand drauf und einem leeren dahinter aus der Sandkuhle, lass mir dann die 2. Schaufel vom Lader nachbringen.

Voraussetzung aber ist dafür, dass ich neben meinen immer montierten Radgewichten von je 130 kg je Seite noch ".. mein kleines Gedeck ..." mitnehme, dass mit 400 kg unter der Deichsel in der Ackerschiene hängt.

Mit der Ausstattung fahre ich auch mit 2 Kippern Mutterboden auf den Acker um ihn da abzukippen, wenn der Boden nicht gerade frisch geackert wurde.

Zu der Erfahrung des Rückwärtsfahrens kann ich nur bestätigen, es geht der A..... auf Grundeis, wenn plötzlich das Gespann rückwärts geht, weil die Steigung der Bahnüberführung plötzlich glatt ist... Die Erfahrung wünsche ich niemanden. Meine Hose ist jedenfalls wieder trocken....

In dem Sinne....

Karsten
 
Bei uns im Ort der eine war mal mit dem 7,5 tonner und dem 523 davor im Steinbruch, der wagen war wohl gut geladen, auf jedenfall gings im Steinbruch raus gut bergab, zwar Teerstraße, aber es lag überall feiner Splitt auf dem Weg, da hats trotz funktionierender Auflaufbremse den 523 gut angeschoben, es half nur noch gas geben damits das gespann nicht zusammen knickt, dem guten Mann ging danach odentlich die Muffe.

Aus diesem Grund hat Nachbar am 423 ein ca. 600 kilo Stahlgewicht an der Ackerschiene wenn er mit dem 5,7 tonner fährt, das hilft ungmeein:/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

Bild041.webp

Grüße Tobias
 
HAllo,

kann nur sagen Allradschlepper hilft auch nichts in manchen Situationen.

War im Wald mit dem 4cm Vakuumfaß und mußte an ner steilen Ecke um die Kurve, da drehten alle 4 Räder aber vorwärts kam ich nicht auf dem Schotterweg. Dann hab ich mit Abreißseil der Handbremse das Teil gebremst und bin langsam gerade zurückgestoßen.
Jetzt war der Trak mit Faß gerade in der Kurve gestanden und es war nicht ganz so steil. Da bin ich dann mit Dampf hoch ohne abzusetzen und es ging.

Was ich damit sagen will, ich war überrascht, das auf dem steilen Schotterweg sogar der 844XLA am durchdrehen war mit ca 5,5 To Anhängelast.

Oder wars weil ich gleichzeitig um die Kurve mußte ?
Oder einfach zu steil?

Gruß XL
 
Ja Alfred, das ist das gute an nem Einachser, der drückt gut auf den Arsch, merke das bei unserm ganz gut, da wird der 323 vorne ganz leicht, beim anfahren am Berg hebt der vorne schonmal ein wenig ab.

Grüße Tobias
 
Hallo zusammen,
also mit dem Gewicht auf der Ackerschiene ist ja ein tolles System aber bitte wie bekommt der Gute das Gewicht auf die Ackerschiene?

Von der Sache her wertet er seinen Roten sicher gewaltig auf und dass damit die Verkehrssicherheit stiegt, kann ich sofort bestätigen, zumal wenn noch ein Frontlader und Gerate montiert sind.
Nicht nur das Bremsverhalten verbessert sich, auch die Kipp-Gefahr verringert sich ungemein. So habe ich z. B. auch immer beim FL-Arbeiten das kleine Gedeck dabei, wenn es ernst wird kommt nochmal das "große Gedeck" mit 420 kg dazu, dann ist der 633 mit dem Unterboden verhaftet.

Empfehlen kann ich dazu nur, die Heckgewichte zur Stabilisierung mit Ketten aufzuhängen, sie wackeln dann nicht und hängen da wie angeschraubt.

Karsten
 
Case*633:

Hallo zusammen,
also mit dem Gewicht auf der Ackerschiene ist ja ein tolles System aber bitte wie bekommt der Gute das Gewicht auf die Ackerschiene?

Von der Sache her wertet er seinen Roten sicher gewaltig auf und dass damit die Verkehrssicherheit stiegt, kann ich sofort bestätigen, zumal wenn noch ein Frontlader und Gerate montiert sind.
Nicht nur das Bremsverhalten verbessert sich, auch die Kipp-Gefahr verringert sich ungemein. So habe ich z. B. auch immer beim FL-Arbeiten das kleine Gedeck dabei, wenn es ernst wird kommt nochmal das "große Gedeck" mit 420 kg dazu, dann ist der 633 mit dem Unterboden verhaftet.

Empfehlen kann ich dazu nur, die Heckgewichte zur Stabilisierung mit Ketten aufzuhängen, sie wackeln dann nicht und hängen da wie angeschraubt.

Karsten

Hallo Karsten,

das ist kein problem, als ehem. Metallbauer verfügt er in der Halle über einen Kran mit dem er das Gewicht spielend an den Schlepper hängt, so ist auch kein Rangieren oder fummeln nötig. Das Gewicht ist inzwischen auf die Ackerschiene fest geschweißt worden, da es ihm damals durch Vibration einen von zwei Dicken Bolzen abgerissen hat mit denen das Gewicht befestigt war. Beim Holz holen mit dem 5,7 tonner hilft das Gewicht ungemein, erst recht beim Holz aufladen mittels Frontlader, so kommt man mit dem 423 aus jedem Schlammloch raus, auch mit voller Schippe.

Grüße Tobias
 
hallo Tobias,

du sagst es , mit dem richtigen Gewicht wird auch jeder HR-Schlepper zum Tier. Nur so geht es, dass ein HR-Schlepper vollwertig mit dem FL arbeiten kann.

Wenn ich die Gewichte nicht hätte, wäre mein Tun mit dem FL auch mehr als verantwortungslos. Das geht ja schon los, wenn du gemäß dem schönen 633-Foto aus der Galerie Großpacken wegstapeln willst und 2 Ballen zugleich hochheben willst auf max. Aushubhöhe. Ohne Hekcgewicht fängt da so ein kleiner Schlepper 1,2, 3 das Kippen und schon liegt er da.

Zu den Vibrationen nochmals mein Tip: Heckgewicht aufhängen, dann wackelt da nichts mehr

Karsten
 
Ein weiterer Vorteil ist auch das die Lenkung spürbar leichter geht als ohne Gewicht, dann kannst Du nämlich am Lenkrad reißen und es tun einem die Arme irgendwann weh, speziell beim rangieren.
Bei ihm fehlt auch die linke Seitenstrebe die die unterlenker stabilisiert, ich denke dann bewegt sich da nichts mehr, geht aber jetzt auch so ganz gut.

Er hatte auch mal ohne dem Gewicht in der gabel Holz geladen, auf nem Acker, etwas abschüssig, da häts den 40er fasst auf die Seite gelegt hätte er nicht sofort den frontlader runter sausen lassen, der Schlepper fing nämlich an und hob das Hinterbeinchen... also ohne Kontergewicht kannste das vergessen besonders bei den kleineren Schleppern.

Grüße Tobias
 
Hallo,

Es passt nicht so ganz hier hin aber gestern ist bei uns im Ort ein 1046 verunfallt.

Ist ganz dumm gelaufen..

Der Schlepper war unterwegs und hat Kleine Strohbunde Abgefahren,
an einer Kreuzung Wolte der 77 Jährige Fahrer Auskuppel , dabei ist das Kuppelungspedal abgebrochen , der Fahrer konnte so schnell nicht reagieren und ist auf die Kreuzung gefahren.Von Links ist Ein Kombi in das Vorderrad gefahren, Soweit ich gehört habe hat es die Felge und das Kreunzgelenk Zerschlagen.Wolte morgen mal mit einem Nachbarn Sprechen der den Bauern genauer Kennt, Eventuel gibt es ja noch Fotos Von der Feuerwehr.
Glücklicherweise ist Niemanden etwas Passiert , auser das der Ältere Fahrer (Verständlich) Einen Riesen Schock hat,

Glück gehabt , aber schade um den Schlepper

Liebe Grüße jonas , und allen eine gute Fahrt!

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Suche Fritzmeier M701 Frontscheibe.
 
Hallo zusammen,
ja so kann das gehen.
ich fahre nebenbei Mähdrescher, mein Chef wollte mal eben zwischendurch für einen Rentner den Weizen zum Landhandel bringen. Da kein anderer Schlepper da war wurde der alte Ford 5600 genommen. Also die beiden 8 Tonner dahinter und los geht es auf die 10 km lange Strecke. Der Bauer macht noch am ersten Wagen die Bremse los.
Da ca die Hälfte der Strecke leicht bergauf oder gerade war ging es ja noch, nur ins Dorf rein war es abschüssig, ca 7% Gefälle. Nur die Bremse zeigte keine Wirkung, durch den Frontlader mit Palettengabel Hinten sehr leicht und ab ging die Post ins Dorf hinunter. Gott sei dank kam keiner aus der Seitenstraße, der Trecker fing nur leicht das Springen an und alles ging noch gut aus.
O-Ton vom Chef: Auch mit 55 Jahren lernt man noch dazu. Wenns schnell gehen soll setzt die Vernunft und Vorsicht aus, nie wieder.

Es war ihm eine Lehre, beim erzählen abends war er immer noch sehr bleich um die Nase.

In diesem Sinne, Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste

Gruß
Norbert
 
Das mit dem Heckgewicht ist eine gute Idee, wobei ich sagen muss das ich beim rangieren im im hof (der teer bröckelt mitlerweile leider sehr auf) oft große schwierigkeiten habe.
Da mir der 624 vorne sehr schnell abhebt weil er vorne leider zu wenig gewicht hat. dann bewegt er sich einfach stur gerade aus. :-(

Mein Vater meinte gestern noch zu mir warum ich es nicht mit Speerdifferenzal probiert hätte, wobei ich mir sicher bin (und es ihm auch gesagt hatte) das es auch nicht gebracht hätte :-(

Ob nun ein Reifen auf der Stelle durch dreht oder 2 dürfte wohl auch egal sein.

@Schrauber@IHC, das mit der Kupplung ist auch mal heftig, wenn dann 6 zylinder los schieben da hätte ich auch erstmal recht blöd aus der wäsche geschaut. :-(

Erinnert mich schon fast daran wie ich damals unsere 2 zyliinder dieselkehrmaschine lauen hab lassen und nicht mehr wusste wie sie ausgeht. :D
Hab ich vor lauter schnell schnell die ansaughutze zugehoben. *G*

Gruß Markus
 
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