Hubstrebe D430 / Kraftheber

Oelsardine

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76XXX Südwesten ;)
Moin,

wie in der Vorstellung angedroht, mal ein paar Fragen zu den dringensten Problemen am Traktor:

Leider ist die rechte, verstellbare Hubstrebe defekt, d.h. Spindel verbogen, Verstellkurbel gebrochen. Ungünstigerweise war die Position vor der Beschädigung nicht entsprechend der linken Seite eingestellt, so das die rechte Seite etwas tiefer hängt. Was wiederum zur Folge hat das wir ein Anbaugerät nicht befestigen können (Palettengabel).

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An sich würde ich die Strebe gerne durch ein anderes Exemplar ersetzen, allerdings sind die gebrauchten die ich bisher fand ähnlich "verbraucht". Als Alternative käme wohl eine Art Universalstrebe in Frage, allerdings besitzt diese einen Kat.1-Aufnahme oben (Kugelkopf, ähnlich dem Oberlenker), die wohl nicht zwischen die Hubwerksgabel passt. Mal abgesehen vom Durchmesser des Sicherungsbolzens (16 vs. 19mm). Merkwürdigerweise ist der Abstand der Gabeln links ca. 44-45mm, rechts nur 43-44mm. Was wäre denn "normal", und hat evtl. jemand schonmal so einen Tausch durchgeführt (mit der Alternative) ? Bzgl. der Position des Krafthebers über dem Boden bin ich mir auch nicht sicher, gibts da ebenfalls eine "Normalhöhe" ?

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Ja, der Klappstecker ist zu klein, wurde schon gegen einen größeren getauscht. Und: am Traktor wurde meinerseits noch nichts verändert, das war alles schon so ;)

Gruß

Axel
 
Moin,

ich verstehe dein Problem nicht ganz. Bei diversen Händlern gibst du "Hubstrebe" ein, wählst deine Ausführung und fertig.

Gibt es als Schmalspurversion und mit Kurbelchen.

Die Grundeinstellungen Dreipunkt sind im Handbuch beschrieben.
 
Hallo zusammen,

danke für die Tipps, dann muss ich mal schauen obs noch ein Handbuch zum Schlepper gibt. Eine "Plug-and-Play"-Lösung habe ich noch nicht gefunden, entweder die Bauteile sind sehr teuer oder teilweise unpassend (Bolzendurchmesser unten/Kugelkopf bzw. Aufnahme oben/Länge). Daher hätte mich interessiert was das "Normmaß" der Gabelaufnahme ist.

Was auf dem Bild leider schlecht zu sehen ist: die Spindel ist verbogen, da hilft auch ein Handrad nicht ;) Bewegen kann ich das ganze leider auch nicht besonders, unten festgegammelt u. oben krumm.

Gruß

Axel
 
Brauchst Du die Verstelleinrichtung ?

Wenn nicht besorg Dir doch eine starre Strebe wie auf der linken Seite.

Neue Gewindespindeln werden doch öfters angeboten. Die Verstelleinrichtung einfach mal zerlegen und anschauen.

Ich hatte vor Jahren dasselbe Problem. Spindelgewinde langgezogen, Hülse ebenfalls ausgelutscht.

Habe damals das ganze relativ aufwendig repariert.

Wenn Du mehr wissen willst melde Dich nochmal.

                                                                                     Gruß  Harry
 
Hallo Alex,

Die Verstelleinrichtung war schon notwendig um z.B den Pflug seitlich anzuheben oder abzulassen, oder ein einseitiges Gerät auszugleichen und waagrecht zu bringen.

Wenn Du nur eine waagerechte Ackerschiene willst kannst Du die Spindel notfalls festschweissen, dann geht aber garnichts mehr.

Zuerst würde ich sie ausbauen und gängig machen. Kontermutter (2)öffnen,Mit einem Hakenschlüssel oder Kupferbolzen und Hammer.

Jetzt kannst Du die Mutter (1) herausdrehen großer Maulschlüssel. Wenn Du die Spindel mit dem Kegelrad raus hast kannst Du die Spindel einigermassen richten.

Auf 2 Harthölzer legen und mit dem Hammer richten(nicht mit dem Hammer auf das Gewinde schlagen(Hartholz od Kupfer) oder es von einem Bauschlosser machen

lassen.Innen befindet sich ein Drucklager, wenn es kaputt ist erneuern. Alles gut fetten.Beim zusammenbauen ,die Mutter so fest anziehen, daß es sich noch drehen

lässt.Danach mit der Nutmutter kontern. da die Kurbel abgebrochen ist, irgendein Hilfsmittel verwenden. Wenn Du die ackerschiene dann schön waagrecht hast kannst Du die Spindel verschweissen wenn diese durchrutscht.Wenn Du es nicht verschweissen willst, kannst Du die Spindel ev. mit 2 Gewindestiften M8 (mit Zapfen) sichern

Es ist natürlich Murcks ,aber wenn Du damit leben kannst, solls auch gut sein.

                       Viel Erfolg    Harry

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Moin.

Mit dem Schweißen wäre ich vorsichtig. Wenn man sich sie Querschnitte so anschaut, müssen das nachträglich behandelte Materialien sein. Wie und was genau weiß ich allerdings auch nicht

Vielleicht bin ich auch zu vorsichtig. Wenn du nicht auf öffentlichen Straßen unterwegs bist ist es eigentlich auch egal.

Gruß Jürgen
 
Moin,

aktueller Stand: die defekte Hubstrebe wird durch ein Universal-Produkt ersetzt. Beim demontieren der Unterlenker fielen beide Kugeln an den hinteren Augen raus, daher kommen die auch neu bzw. gut gebraucht (anderer IHC mit passender Länge). Da ich dazu den Bereich um die Aufnahmen grob gereinigt habe, ist mir ein beidseitiger Defekt aufgefallen:

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Schraubenkopf abgerissen, links/rechts die gleiche...handelt es sich hierbei um eine bekannte Schwachstelle ? Habe auch den Eindruck das da der Ölverlust herstammt (Spalt am Achstrichter/Getriebgehäuse).

Gruß

Axel
 
Moin,

wenn da man nicht deine defekten Unterlenker die Bolzen abgeschert haben. Ausbohren, ausdrehen und neue Zollschrauben rein.

Gruß

Frank
 
Hallo Axel,

da sollten je Seite 10x1/2" UNC Schrauben verbaut sein. Wenn ich mich recht erinnere keine Passstifte, auch wenn es auf deinen Bildern so aussieht.

Grüße Alex
 
Das Bild zeigt einen Ring um die Öffnung des Schraubenloches ohne Farbe.Daher wird da ein Ferderring bzw. U-Scheibe gesessen haben.

Für Pass Stifte ist die Bohrung zu groß.

Viel Erfolg beim Reparieren vom Emslandschrauber Franz
 
Moin,

definitiv keine Passstifte, den rechten Schraubenkopf habe ich beim Reinigen...."weggeputzt", hing nur noch an einem Fitzelchen und dank der Dreckpampe dort. Welche Schraubengröße (Zoll/Länge/Festigkeit) wäre denn da verbaut ? Damit ich weiss wie tief ich anbohren muss, würde es mal mit nem´ Linksausdreher probieren...mehr als abreissen geht ja nicht.

Gruß

Axel
 
Hallo Axel,

Schrauben sind 1/2" UNC Grade 5 (8.8 bis 10.9). Längen gibt es wohl zwei verschiedene. Farmall 32mm, Standart 41mm.

Gruß Alex
 
Moin Axel, beim Anwenden der allseits bekannten "Linksausdreher" kommt es gerne mal zu Komplikationen.

Beim Reindrehen des Linksausdrehers kommt es vor, das die Schraube gedehnt wird  ,quasi an den Rand des Gewindes gedrückt wird und die Schraube erst recht nicht mehr raus will.

Evtl. eine andere Schraube auf den Stummel aufschweissen. Die Hitze dabei würde auch helfen und das Gewinde lockern.

Viel Erfolg vom Emslandschrauber Franz
 
Moin Axel,

Laß das Aufbohren  erstmal bleiben. Wenn du da eine Undichtigkeit vermutest dann ist es besser den ganzen Achstrichter abzubauen und dann eine neue Dichtung einzubauen. Wenn der Trichter runter ist kannst du den Rest der Schraube mit einer Zange problemlos raus drehen.

Wichtig ist auch zu wissen warum die Schrauben Köpfe abgescherrt sind. 

Gruß Uli 
 
Hallo zusammen,

danke für die Hinweise und Tipps, mal schauen wie weit ich komme ;)

Den Achstrichter werde ich nicht abbauen, dazu fehlt mir Zeit, Ahnung und Werkzeug. Mal abgesehen davon, das der 430iger leider schon ziemlich "abgerockt" und das nicht die einzige undichte Stelle am Gerät ist. Der Schlepper gehört nicht mir, ich kümmere mich bloß ein wenig darum...wäre es meiner, hätte ich den schon ersetzt.

Gruß

Axel
 
Moin,

so...Schraubenreste sind raus, waren recht locker im Gewinde. "Standard"-430 also, 41mm...allerdings steht auf dem Schraubenkopf "G8", somit wohl ähnlich 10.9. 41iger habe ich auf die schnelle nicht gefunden, 38iger müssen reichen. Hätte noch jemand den Anzugsdrehmoment für mich ? Nicht das ich wieder Reste ausbohren muss ;)

Gruß

Axel
 
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