Hydrauliköl zu heiß

sascha624

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Hallo.

An meinem 624 wurde am Wochenende eine Zapfwellen-Wippsäge mit hydraulischem Förderband betrieben, dabei ist vermutlich durch das in die Hydraulikleitung des Förderbandes

eingebaute Drosselventil das Hydrauliköl sehr heiß geworden, da das Förderband sehr langsam eingestellt wurde. 

Kann leider nicht sagen wie heiss das Hydrauliköl wurde, aber da die Staubkappen der Hydraulikanschlüsse die Kontakt mit dem Metall der Kupplungen hatten, total verschmolzen sind,

gehe ich davon aus dass es sehr heiss wurde. 

Nachdem ich nun mal etwas gesucht habe und gelesen habe das es nicht gut sei, wenn das Hydrauliköl über 70° hat, mache ich mir nun Gedanken wegen etwaiger Folgeschäden.

Meine Frage nun, könnte ich Glück gehabt haben oder muss ich nun mit Folgen rechnen?

Danke!

Gruß, Sascha
 
Moin,

wenn es bis zum Ende der Arbeit funktioniert hat, was soll dann kaputt sein? Da brachst Du dir keine Gedanken machen. Wenn alles funktioniert, brauchst Du nicht mit Spätfolgen rechnen.

Gruß

Frank
 
Hallo Sascha,

wenn das Öl so heiß wird, dass die Staubkappen verschmelzen, ist das Öl definitiv zu warm geworden. Dies führt dazu, dass die Gummidichtungen, z.B. O-Ringe am Flansch des Steuergräts oder auch die Dichtungen in der Hydraulikpumpe verhärten und damit auf die Dauer ihre Funktion verlieren. Konsequenzen sind Leckagen nach Außen (zwischen den Steuergeräten etc.) oder nach Innen (z.B. innerhalb der Hydraulikpumpe, bringt dann keine Leistung mehr).

Anhand deiner Beschreibung könnte es sein, dass die Drossel unnötig zur Erwärmung des Öls beträgt, siehe Skizze

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Überprüfe doch einmal den Einbau.

Gruß

Andreas
 
Hallo, Danke schon mal für die Antworten.

Die Wippsäge mit Förderband  wurde gebraucht gekauft und der Vorbesitzer hat dieses Drosselventil in die Zuleitung des Hydraulikmotors verschraubt.

Der Schlauch mit der Drossel kommt auf den Druckanschluss und der andere Schlauch in den drucklosen Rücklauf.

Ich wüsste auch nicht wie ich da etwas verändern könnte.

Gruss, Sascha

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Hallo Sascha,

das ist so, wie ich es vermutet habe und wie es in der linken Bildhälfte von mir dargestellt ist. Du brauchst 2 T-Stücke mit denen Du die Drossel parallel zu dem Ölmotor anschließt. Wenn Du versuchst mit der aktuellen Anordnung die Drehzahl zu regeln, wird Dir das Öl immer sehr heiß, weil Du immer das Öl über das DBV des Traktors drückst.

Gruß

Andreas
 
Servus Sascha

Die Drossel sollte wie es Andreas beschreibt in den Bypass von dem Ölmoter verbaut werden. Nur bei einem Zylinder kommt die Drossel in die Zuleitung und dann direkt an den Zylinder.

Für diesen Zweck sollte so eine  3 Wege-Stromregler verbaut sein mit einem Bypass zum Tank nur diese Regler kosten halt etwas mehr als die verbaute Drossel.

www.hytec-hydraulik.de/hydraulik/3srvd-g1-2.html

ich kenne die bei dir verbaute Drossel nur in Verbindung mit einem Zylinder.

m.f.g.IHC633A
 
Hallo!

Danke für die Antworten!

Hab jetzt verstanden wie das funktioniert und was ich änden müsste. 

Wenn ich diese Drossel mit 2 kurzen Schläuchen und 2 T-Stücken Parallel zum Hydraulikmotor verbaue,

funktioniert alles genau umgekehrt, sprich Drossel ganz geschlossen und das Förderband läuft mit voller Geschwindigkeit, 

je weiter die Drossel geöffnet wird, je langsamer wird das Band, und da der Ölstrom nie gebremst wird, spricht das Überdruckventil im Traktor auch nicht an.

Bis zum Umbau wird dann mit nur mit geöffneter Drossel oder ganz ohne gearbeitet, ist ja ab Werk auch nicht vorgesehen.

Nochmals Danke!

Gruss, Sascha
 
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