Bernd-IHC320
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- 1 Januar 2025
- Beiträge
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Guten Abend,
nachdem ich hier im Forum schon viele Tips zum Umgang mit meinem IHC gefunden habe, habe ich mich heute angemeldet. Ich habe die Such-Funktion schon benutzt und keinen, zu meinem Problem passenden, Eintrag gefunden. Falls es einen solchen schon geben sollte, bitte ich die Moderatoren meinen Beitrag zu verschieben.
Ich habe einen IHC 320, BJ 56. Wird ca 20-40h im Jahr für Holzsäge und -spalter sowie Heuernte verwendet.
Mein Problem:
Seit ich den Traktor fahre (ca. 15 Jahre, davor im Besitz meines verstorbenen Großonkels), besteht das Problem, dass das rechte Rad nicht ordentlich bremst. Die ersten Versuche waren dann die Bremse einzustellen, was auch für einige Jahre mehr oder weniger zufriedenstellend funktioniert hat. Immer wieder gab es das Problem, dass die rechte Seite nach dem Bremsen komplett blockiert hat und eine weiterfahrt nur nach einer kurzen Rückwärtsfahrt möglich war. Die Bremsbeläge zu erneuern hat nicht wirklich Besserung gebracht. Im nächsten Schritt habe ich dann den Automaten rechts getauscht, weil ich befürchtet habe, dass die Kugeln, die Führungen der Kugeln etc. so stark abgenutzt sind, dass die beiden Platten zu weit gespreitzt werden und nicht mehr von allein in Ausgangslage zurückwandern. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine. Allerdings sind die Probleme mit dem neuem Automaten gleich geblieben. Vor zwei Jahren habe ich dann beide Bremsen recht "locker" eingestellt, also so, dass das Bremspedal einen langen Weg gemacht hat, bis es eine Bremswirkung gab. Das hat, zumindest gefühlt, eine Besserung gebracht.
Letzte Woche habe ich den IHC wieder aus dem Schuppen gefahren und konnte nicht mehr Rückwärts fahren. Beim ersten Versuch das altbekannte Muster: Vorwärtsfahren, bremsen, Rückwärtsgang und Rad blockiert. Also wieder vorwärts gefahren, diesmal nur den Gang raus und den Traktor ausrollen lassen ohne den gebrauch der Bremse, bei Stillstand Rückwärtsgang eingelegt und das Rad hat blockiert. Direkt. Ohne auch nur 5cm Rückwärts gefahren zu sein. Und hier steige ich irgendwie aus. Theoretisch kann sich doch der Automat doch nur "aufstellen" und Bremsen, wenn der Bremsbelag Kraftschlüssig am Automat anliegt?
Nachdem ich die Bremse demontiert habe, kann ich fahren wie ich mag, es blockiert nichts mehr. (Diesen Test habe ich gemacht, um auszuschließen, dass irgendetwas im Getriebe blockiert und es nicht an den Bremsen liegt.) Der Bremsbelag steht nicht über das Gehäuse heraus, sondern hat genug Platz um einen Kraftschluss mit dem Bremsautomaten im Fahrzustand zu vemreiden.
Ich bin jetzt am Ende mit meinem Latein, vielleicht hat von euch jemand mal ein ähnliches Problem gehabt und kann mir bezüglich der Fehlersuche mit Tips weiterhelfen.
Ich wünsche allen ein gutes, erfolgreiches und unfallfreies Jahr 2025.
Viele Grüße
Bernd
nachdem ich hier im Forum schon viele Tips zum Umgang mit meinem IHC gefunden habe, habe ich mich heute angemeldet. Ich habe die Such-Funktion schon benutzt und keinen, zu meinem Problem passenden, Eintrag gefunden. Falls es einen solchen schon geben sollte, bitte ich die Moderatoren meinen Beitrag zu verschieben.
Ich habe einen IHC 320, BJ 56. Wird ca 20-40h im Jahr für Holzsäge und -spalter sowie Heuernte verwendet.
Mein Problem:
Seit ich den Traktor fahre (ca. 15 Jahre, davor im Besitz meines verstorbenen Großonkels), besteht das Problem, dass das rechte Rad nicht ordentlich bremst. Die ersten Versuche waren dann die Bremse einzustellen, was auch für einige Jahre mehr oder weniger zufriedenstellend funktioniert hat. Immer wieder gab es das Problem, dass die rechte Seite nach dem Bremsen komplett blockiert hat und eine weiterfahrt nur nach einer kurzen Rückwärtsfahrt möglich war. Die Bremsbeläge zu erneuern hat nicht wirklich Besserung gebracht. Im nächsten Schritt habe ich dann den Automaten rechts getauscht, weil ich befürchtet habe, dass die Kugeln, die Führungen der Kugeln etc. so stark abgenutzt sind, dass die beiden Platten zu weit gespreitzt werden und nicht mehr von allein in Ausgangslage zurückwandern. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine. Allerdings sind die Probleme mit dem neuem Automaten gleich geblieben. Vor zwei Jahren habe ich dann beide Bremsen recht "locker" eingestellt, also so, dass das Bremspedal einen langen Weg gemacht hat, bis es eine Bremswirkung gab. Das hat, zumindest gefühlt, eine Besserung gebracht.
Letzte Woche habe ich den IHC wieder aus dem Schuppen gefahren und konnte nicht mehr Rückwärts fahren. Beim ersten Versuch das altbekannte Muster: Vorwärtsfahren, bremsen, Rückwärtsgang und Rad blockiert. Also wieder vorwärts gefahren, diesmal nur den Gang raus und den Traktor ausrollen lassen ohne den gebrauch der Bremse, bei Stillstand Rückwärtsgang eingelegt und das Rad hat blockiert. Direkt. Ohne auch nur 5cm Rückwärts gefahren zu sein. Und hier steige ich irgendwie aus. Theoretisch kann sich doch der Automat doch nur "aufstellen" und Bremsen, wenn der Bremsbelag Kraftschlüssig am Automat anliegt?
Nachdem ich die Bremse demontiert habe, kann ich fahren wie ich mag, es blockiert nichts mehr. (Diesen Test habe ich gemacht, um auszuschließen, dass irgendetwas im Getriebe blockiert und es nicht an den Bremsen liegt.) Der Bremsbelag steht nicht über das Gehäuse heraus, sondern hat genug Platz um einen Kraftschluss mit dem Bremsautomaten im Fahrzustand zu vemreiden.
Ich bin jetzt am Ende mit meinem Latein, vielleicht hat von euch jemand mal ein ähnliches Problem gehabt und kann mir bezüglich der Fehlersuche mit Tips weiterhelfen.
Ich wünsche allen ein gutes, erfolgreiches und unfallfreies Jahr 2025.
Viele Grüße
Bernd