IHC 383; Handbremsbelege wechseln

ThomasOsthessen

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8 April 2010
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37293 Herleshausen
Hallo liebe IHC-Freaks,

kann mir jemand in einer für mich als Laien verständlichen Form erklären, wie die Bremsbelege der Handbremse gewechselt werden?
Vielen Dank schon mal vorab für die Unterstützung.

Thomas
 
Hallo Thomas,

gib mal bei der Suche " Handbremsband wechseln" ein.

Gruß MP4
 
Hallo mp4,

danke für den Hinweis. Ich hoffe mal das Handbremsband ist nicht gerissen.

Kann mir jemand in groben Zügen erklären wie das Band gewechselt wird wenn die Beläge lediglich abgenutzt sind?

Danke euch allen.

Thomas
 
Moin,
ich behaupte mal, daß bei Deinem Schlepper der Hohlsplint auf der Handbremswelle im Getrieb abgeschert ist. Den bekommst Du mit Glück durch die Öffnung des Zapfwellenstummels erneuert. Bei meinem D430 habe ich das schon mal gemacht, mußte aber doch die Hydraulik runternehmen, da mir die Schaltmuffe ins Getriebe gefallen war. Besorge Dir mal das Handbuch , da steht das ganz gut beschrieben drin.
Grüße
Frank
 
Hallo zusammen,

vielen Dank dass ihr euch trotz der Hitze die Zeit nehmt.

Also mein Problem ist eigentlich dass der Schlepper zum TÜV soll und sich der Handbremshebel fast bis zum letzten Zahn ziehen lässt (was dem TÜV-Prüfer glaube missfällt).
Und da die Nachstellmöglichkeit ausgereizt ist nehme ich einfach mal an dass die Belege runter sind. Oder bin ich da auf dem Holzweg?

Thomas
 
Hallo Thomas,

die Beläge haben fast keinen Verschleiß, da im Ölbad.
Ich habe es noch nie erlebt, dass die Beläge gewechselt werden mussten, wegen Verschleiß.
Hält die Handbremse noch?
Wenn sie gar nicht mehr hält, sind die Hohlstifte auf der Welle abgeschert.

Gruß MP4
 
@ihkraft,
das mit der Schaltmuffe kann man verhindern, indem man die Zapfwelle einschaltet. Nur als Tipp für alle die sich auch mit dem Hohlstift beschäftigen wollen.
MfG Jürgen

Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten!!!!
 
Hallo miteinander,

ich hab nochmal nachgestellt. Die Einstellmöglichkeiten sind erschöpft. Wenn ich den Trecker auf leicht abschüssigem Gelände aus voller Fahrt mit der Handbremse abbremse bekomm ich ihn zwar nach einigen (zu vielen) Metern zum stehen aber nicht - wie es TÜV-Prüfer m. W. gerne haben und es zur eigenen Sicherheit natürlich auch sein sollte - die Räder zum blockieren geschweige denn eine Last bergab zum Stehen. Zudem kann ich den Handbremshebel fast bis zum Anschlag ziehen.
Deutet darauf hin, dass zumindest die Bolzen nicht abgeschert sind aber was kann es dann noch sein?? Bin ratlos und dankbar für Tipps.

Grüße

Thomas
 
ThomasOsthessen:

Hallo miteinander,

ich hab nochmal nachgestellt. Die Einstellmöglichkeiten sind erschöpft. Wenn ich den Trecker auf leicht abschüssigem Gelände aus voller Fahrt mit der Handbremse abbremse bekomm ich ihn zwar nach einigen (zu vielen) Metern zum stehen aber nicht - wie es TÜV-Prüfer m. W. gerne haben und es zur eigenen Sicherheit natürlich auch sein sollte - die Räder zum blockieren geschweige denn eine Last bergab zum Stehen. Zudem kann ich den Handbremshebel fast bis zum Anschlag ziehen.
Deutet darauf hin, dass zumindest die Bolzen nicht abgeschert sind aber was kann es dann noch sein?? Bin ratlos und dankbar für Tipps.

Grüße

Thomas

Hallo,

das mit dem Räder blockieren ist Quatsch. Das wird nur bei der Fußbremse verlangt
Das erreicht fast kein IHC mit der Handbremse.
Von der Handbremse wird nur verlangt, dass sie den leeren Schlepper bei einem
bestimmten Gefälle am Wegrollen hindert.
Wenn man den Schlepper mit Last abstellt, muß man immer noch zusätzlich
absichern, z.B. kleinen Gang einlegen, Unterlegkeil, Lenkung gegen den Hang einschlagen.

Die Handbremse muß man mit "Gefühl" benutzen, sonst kommt es zu den abgescherten Hohlstiften.
Wenn du die Reparatur einmal gemacht hast, überlegst du dir zweimal, ob du das nächste mal mit aller Gewalt am Handbremshebel ziehst

Du fragst : Was kann es noch sein?
Es kann nichts anderes sein als dass die Hohlstifte abgeschert sind.
Da die Handbremse noch bedingt funktioniert, sind sie eben noch nicht ganz ab,
sondern nur halb.

Gruß MP4
 
Hallo mp4,

danke für den Rat.
Ich werde mir dann mal das Handbuch besorgen und mich dann demnächst daran versuchen.....
Ich melde mich dann wies ausgegangen ist.

Bis dahin.

Hochsommerliche Grüße

Thomas
 
Also meine Handbremse am 423 zieht inzwischen auch mehr schlecht als recht und lässt sich fast bis zum letzten Zahn hochziehen. Dass die Beläge im Prinzip nie gewechselt werden müssen kann ich daher nicht so recht glauben, Ölbad hin oder her. Nach 40 Jahren haben die es wohl hinter sich.

Tip bezüglich TÜV:
Ich fahr hier immer zum DKÜ und der lässt mich ein bisschen auf dem Hof herumfahren und schaut dann von hinten ob alles richtig bremst usw.
Wenns zur Handbremse geht schalte ich die Zündung ab damit die Bremsleuchten nicht gehen, fahre mit ordentlich Gas los und bremse dann beim Handbremse ziehen gleichzeitig auch leicht mit der Fußbremse. Den Tip hat mir mein Großvater quasi noch auf dem Sterbebett gegeben /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

@Thomas:
Wäre Dir dankbar wenn Du uns hier auf dem Laufenden hältst da ich das Bremsband wohl auch bald tauschen muss.
 
Hallo,

wenns nur ums Nachstellen geht , dass man den Hebel nicht so weit ziehen kann,
gibt es auch noch andere Möglichkeiten.
Das Handbremsband wechseln würde ich nur als aller letzte Möglichkeit, oder wenn der Schlepper sowieso auseinander ist.

Gruß MP4
 
Mir sagte letztes Jahr ein alter IHC Mechaniker, dass man auch den Handbremshebel mit dem Gestänge der normalen Fußbremse verbinden kann. Das hätten sie früher oft so gemacht.

Ich werde bei Gelegenheit mal ein Foto von meiner Handbremse machen. Ich glaube da wurde schon mal was gemacht damit der Hebel nicht so weit gezogen werden muss. Vielleicht ist das aber auch original... Ich mache einfach mal ein Foto.
 
Hallo zusammen,

also vor dem Wechseln des Handbremsbandes bekomme ich nun doch ein bisschen Schiss und obs was bringt ist ja nach euren Schilderungen eher unwahrscheinlich.
Als - wie mp4 andeutet - andere Möglichkeit habe ich noch eine Rolle mit einem größeren Durchmesser auf den Hebel gebaut (zweites Foto); hat nix gebracht...mp4, kannst du da mal konkreter werden was es noch für Tricks gibt?
Ich bin mir nicht so 100% sicher, ob ich die Nachstellmöglichkeiten richtig ausgeschöpft habe. Werft Ihr mal bitte einen fachmännischen Blick auf das Foto von unten?
Danke in die Runde
P.S.:
Hoffen wir mal, dass TÜV-Prüfer sich nicht für IHC-Foren interessieren
P.P.S:
Danke an 433-77 für die Beschreibung zum Bilder einfügen. Wieder was gelernt

Thomas

 
hallo,der Hebel der auf die Handbremse wirkt sitzt doch auf einer vielfachverzahnung,so ist es zumindest beim 523-824.Wenn Du den losmachst und um einen Zahn versetzt müsste der Weg ja grösser werden und Du kannst noch am Gestänge nachstellen.Ist nur so eine Idee.Gruss Christian
 
Hallo,

ich weiss nicht ganz, was diese ganzen Basteleien hier sollen, du willst doch, das dein Schlepper ordentlich läuft, und wenn mal wirklich was kaputt ist, dann muss es halt mal ordentlich repariert werden, auch wenns viel Arbeit ist, und mal auch was kostet.

Fahr deinen Schlepper mit den Hinterrädern auf 2 Klötze (10-15cm), damit kein Getriebeol rausläuft, schalte die Zapfwelle ein, zieh den Stummel hinten raus, und dann kannst du durch die Zapfwellenöffnung aufs Bremsband kucken. Dann siehst du, ob noch Belag drauf ist, oder nicht.

Bei unserem alten 453, den ich geschlachtet habe, haben sie auch rumgepfuscht, mit grösserer Rolle, und aufgeschweisstem Eisenstück aufm Bremshebel (Spannstift, keine Verzahnung), das Endergebnis war, aufm Bremsband waren nur noch die Nieten vorhanden, und auf der Bremstrommel befanden sich ca. 5mm tiefe Riefen, von den Nieten.
Die Bremswirkung war dementsprechend. Pfusch bringt meist nur kurz Abhilfe, und kostet dann am Ende meistens mehr Geld.

Reparier das ganze ordentlich, so wie es sich gehört, und dein Schlepper macht dir wieder viel Freude,

gruss Schorsch
 
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