IHC 423 wird wieder fit gemacht

Hallo Forum,

die Farben sind nun da. Die gestrahlten Bauteile sind ebenfalls zurück bei uns. Ich mache demnächst einen Termin mit einem befreundeten Lackierer ab, bis dahin bleiben sie unter einer Plane.

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Derweil haben wir damit begonnen, mit den zuvor hergestellten Schablonen die Löcher für die Durchführung der Überrollbügel herzustellen. Als Dichtungen wollen wir Siffondichtungen (für den Sanitärbedarf) ausprobieren. Diese werden demnächst bei uns ankommen.

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Außerdem habe ich den blanken Auspuffschalldämpfer mit hitzebeständigem Lack überzogen. Ich habe mich für silber statt schwarz entschieden. Soweit ich es herausfinden konnte, ist das für die "alte" Serie 423 richtig so. Einen schwarzen Schalldämpfer bekommt man heute (nachgemacht) auch einfacher als einen silbernen. Nach dem Antrocknen musste der Lack noch für ca. eine Stunde bei 160°C aushärten. Da dies mit einer Rauchentwicklung verbunden ist und da ich auch keinen Ofen dafür zur Verfügung habe, habe ich es draußen und mit einem Heißluftfön gemacht:

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Als letztes haben wir ein Gewinde M10x50 auf den Handgashebel geschnitten, um dort später einen Griff aus PF anbringen zu können:

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Gruß

IHC197
 
Moin zusammen,

es geht weiter! Ich habe mithilfe der angezeichneten Markierungen die Aussparungen für die Überrollbügel hergestellt. Da mir kein Fachhändler sagen konnte, welche Dichtung dort original hinein gehört (es handelt sich um ein Verdeck Fritzmeier M215), habe ich Dichtungen ("VALSIR Gummi-Nippel schwarz für WT-Siphonrohr 58 x 50mm") aus dem Sanitärbereich bestellt und ein passendes Modell gefunden. Hier einige Bilder der rechten Seite (zu Bild 3: die Aussparung wurde für die Dichtung noch rundherum um 2mm erweitert):

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Als die Aussparungen fertig waren, habe ich festgestellt, dass die zuvor angefertigte Schablone für die linke Seite 12mm zu lang geworden ist und folglich auch die Aussparung nun an der falschen Stelle liegt. Daher passt nun der Winkel zum Überrollbügel auf der linken Seite nicht... Als Abhilfe versuche ich, eine 12mm starke Stahlplatte als Distanzstück einzusetzen. Diese werde ich demnächst herstellen müssen:

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Hoffentlich passt dann noch die Verbindung zum Hinterachsdom... Wir werden sehen. Erfreulich ist allerdings, dass morgen (Freitag) das Lackieren der ersten Anbauteile beginnen soll. Wir bringen die Teile morgen Mittag zur Lackiererei und sind schon gespannt auf das Ergebnis.

Weiter geht es dann mit besagter Stahlplatte. Anschließend muss noch ein Stück Kabel für das Instrumentenbrett ersetzt werden. Einige Kleinteile, die bisher noch nicht gestrahlt werden konnten, sollen nach Möglichkeit ebenfalls entlackt und später zusammen mit dem "Block" lackiert werden. Bis dahin müssen auch der Tank und die Motorhaube noch geschliffen werden. Es fühlt sich gut an, dass es wieder voran geht. Durch das Semesterende bin ich auch spürbar entlastet und kann mehr Zeit mit dem IHC verbringen.

Gruß

Hagen
 
Gute Arbeit bis hier hin... Gefällt mir sehr gut 

Ps: das Einbringen des Ausschnitts für den Überrollbügel in den Kotflügel war übrigens bei mir entscheidend dafür, das ich einen anderen Überrollbügel (incl. der dazu gehörigen Kotflügel) gewählt habe. Die Methode, die du aber gewählt hast, sehe ich als äußerst klug an...
 
@apemaster, mal sehen, wie gut ich das wieder hinbekomme. Es ist ganz schön schwierig, überhaupt mal Bilder von dieser Art Überrollbügel zu finden! Weißt du zufällig, unter welchem Begriff man etwas dazu finden kann?

Der Lackierer hat heute angefangen. Die Grundierung trocknet gerade, heute Abend soll schon rot folgen!

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Ich freue mich wie ein Kind. Lackieren (lassen) ist schon was Schönes!

Gruß
 
Oh Mann!

Die erste Runde Lackieren ist durch. Mein Bekannter hat es gut hinbekommen. Da die Lackierhalle noch am Samstag frei gemacht werden musste, haben wir die Teile Samstagmittag abgeholt. Der Lack war da noch nicht 100%ig fest, deshalb und auch durch den Transport haben wir uns wieder ein paar Macken geholt - zum Glück aber nichts Wildes. Diese werden dann bei der letzten Runde hier zu Hause wieder ausgebessert.

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Die Teile unmittelbar nach dem Lackieren - noch "taufrisch"!

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Hier heute Abend. Das Foto entstand bei Neonlicht, aber man erkennt die Verbesserung doch merklich.

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Und hier noch mal der lackierte Werkzeugkasten am Block - da hat sich was getan. Ich hatte anfangs noch Bedenken, ob die Farbe richtig gewählt war, aber ich denke, das kommt dem Original nahe genug.

Ich habe heute auch neue Aufkleber für die Motorhaube bestellt - doch nicht mit dem "DIESEL"-Schriftzug. Der Händler sagte, dass hätte es erst ab 523 gegeben.

Heute habe ich angefangen, die Motorhaube anzuschleifen. Das zieht sich ganz schön - besonders dort, wo die alten Aufkleber waren. :)

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Lustig, wie die Farbe der bereits angeschliffenen Bereiche auf den Fotos durchkommt. In echt sieht das nämlich fast Leucht-Orange aus.

Gruß

Hagen
 
...warum kauft nur (fast...) jeder diese "Hanomag-Kotflügel" aus Bremervörde mit den abgerundeten Aussenkanten?? Das ist doch meilenweit vom Original entfernt!

Ansonsten, gute Arbeit!

Gruß

__________________________
Gaggenau / Neuss / Forstern
 
Naja, bei anderer leute Schlepper ist auch vieles nicht original, das solls durchaus geben, das darf man aber dann nicht ansprechen. Zudem wird bei diesen Kotflügeln, wohl nicht die Betriebserlaubnis erlöschen, wie vielleicht bei anderen Veränderungen am Schlepper, die hier im Forum zuhauf zu sehen sind!

Hier ein paar Bilder von meinem 353, den ich 2002 - 2006 gemacht hab. Die Kotflügel stammten damals von Granit, aus der ersten Serie, da waren die Öffnungen für den Überrollbügel schon drin. Später wurden die weg gelassen.Leider war die Passgenauigkeit nicht so der Brüller, da musste noch dieses und jenes abgeändert werden. Aber ich war froh, Kotflügel für einen, damals sehr guten Kurs zu bekommen. Heut sind die ja um Längen teurer.

Hatte damals richtig Glück und habe per Zufall ein altes IHC Lager, in meiner Nähe entdeckt. Da waren noch sehr viele Originalteile für meinen 353 vorhanden.

So wurden Schalter, Instrumente, Gummiteile, Schalldämpfer für unten und vieles mehr, durch diese Teile ersetzt. Drunter auch die Original Abdeckungen für den Überrollbügel, ich hoffe, du kannst sie ein bisschen erkennen, wie die aussehen,

Gruß Schorsch

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Moin Forum!

ich hab mich eine ganze Weile nicht gemeldet, aber ich war in der Zwischenzeit nicht untätig!

@ihc353, erst einmal danke für die Bilder! Ich habe es jetzt ja anders gelöst. Im Nachhinein hätte ich besser die Kotflügel von Granit nehmen sollen, da die auch maßhaltiger erscheinen, was die Verstärkungsprofile auf der Unterseite angeht. Naja, nun muss es so gehen...

Mein Lackierer hat die elfenbeinfarbenen Teile angefangen. Leider ging ihm die Farbe aus, daher kommen die Felgen beim nächsten Mal dran:

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Die Seitenteile der Motorhaube hatten es, wenn man den Ausgangszustand bedenkt, besonders nötig. Ich habe die Motorhaube, den Tank und die Blinker (sehr zum Leidwesen unserer Nachbarn) zu Hause geschliffen und ein wenig gerade gebogen, was schief war. Diese sind jetzt auch beim Lackierer. Dieses und nächstes Wochenende sollen dann alle Anbauteile fertig lackiert werden. Was fertig ist, liegt unter einer Plane bei uns im Stall und wartet auf seinen Einbau.

Ich habe noch Abgassammler und Auspuffkrümmer entfernt, abgeschliffen und ebenfalls mit hitzebeständigem Lack versiegelt. Unser Traktor war im Original übrigens einer mit dem "Unten-Auspuff". Das hat mein Opa mal umgebaut. Der Krümmer ist so stark geschweißt, weil er mal abgebrochen ist - wohl durch eine Kollision des Schornsteins mit irgendwas.

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Zum Aushärten kam wieder die "Ohne-Ofen-Methode" zur Anwendung. Hinweis: wenn möglich, besser draußen machen - Dieselruß hat ein ganz starkes Aroma! Für den Abgassammler benötige ich neue Muttern und Unterlegscheiben. Weiß einer, ob man die im Set bestellen kann? Und, ob es Federringe oder Unterlegscheiben sein müssen? Bei mir fehlte auch schon eine Mutter gänzlich.

Ich habe noch einige Kleinteile, wie eine neue Anhängersteckdose, diverse Splinte und U-Bolzen für die Überrollbügel bestellt. Als nächstes muss ich den Block weiter von Öl und Schmier befreien und den Arbeitsplatz mit Folie abhängen, damit dann bis Ende Mai lackiert werden kann.

Ich bin richtig zufrieden mit dem Fortschritt. Mein Vater wünscht sich, diesen Sommer noch mit dem IHC zu heuen. Also, packen wirs!
Gruß

IHC423
 
Hallo Forum,

vorletzte Woche haben wir die lackierten Felgen und Kotflügel abgeholt. Das waren die letzten Teile, die extern gemacht wurden. Jetzt ging es an die Vorbereitung des Blocks für das Lackieren. Wir haben das Wasser vom Kühler abgelassen, um die Schläuche abnehmen und später wechseln zu können. Die Ablassschraube war bis auf den vorletzten Gewindegang weggerostet! Im Betriebshandbuch wird erwähnt, dass es für den 423 auch einen permanent installierten Ablasshahn geben soll. Wo kann man den finden? Oder ist das der gleiche Gewindetyp, wie er bei aktuellen Traktoren verwendet wird?

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Der Arbeitsbereich wurde mit Planen abgehangen, der Boden mit Malervlies belegt und der Traktor abgeklebt und nochmals mit mehreren Gängen Bremsenreiniger und Wasser gereinigt. Und heute Morgen war es dann soweit:

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Als Grundierung hat mein Bekannter (ziemlich teure) Stahlgrundierung mitgebracht. Die soll erfahrungsgemäß guten Haft schaffen. Die ist eigentlich grau-gelblich, aber nach Abtönen mit etwas rot war sie der originalen Grundierung gar nicht unähnlich (sie riecht sogar wie der Schleifstaub von vorher!). Kommentar meines Vaters nach zwei Schichten Grundierung: "Haben wir jetzt ein U-Boot?" :) 

Anschließend kamen noch zwei Schichten Sigma Contour PU Satin in RAL 3003, das ist der gleiche Lack, den wir für den Rest verwendet haben. Er härtet nur langsam aus, soll aber besonders abrieb- und kratzfest sein. Den Eindruck machen die anderen Teile bisher auch.

Wer die lackierten Dieselfilter erspäht hat, kann beruhigt sein; diese tauschen wir demnächst aus, genau wie den Ölfilter rechts. So mussten wir nur nichts extra abkleben.

Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden damit! Jetzt kann der Lack erst einmal ein oder zwei Wochen aushärten, während ich mich um Kleinigkeiten kümmere (Baugruppen vormontieren, z.B. Zugmaul; Aufkleber anbringen, ...).

Jetzt aber erst einmal einen schönen ersten Mai!

Gruß

IHC197 / Hagen
 
Hallo zusammen,

ich brauche nun etwas Hilfe. Wer kann mir Infos zu folgenden Teilen (Beschaffung, Teile-Nr., ...) geben oder hat vielleicht sogar so etwas vorrätig?

- Ablassschraube oder -hahn für Kühlwasser

- Bolzen KAMAX 8.8 D 5/8 inch, mit Vierkantkopf 15/16 inch (s. Bild) zur Befestigung der Felgenteller in den Felgenringen (Anfrage an KAMAX ist raus)

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- Dichtlippe für Blinkergehäuse (und zwar die, die unten herum verläuft, nicht hinterm Glas)

Das würde mir sehr weiterhelfen!

So sieht es aktuell aus:

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Gruß und danke

IHC197
 
Hallo zusammen,

einige Teile aus dem letzten Post habe ich bei Mager & Wedemeyer in Oyten bekommen (von dort kommt unser Schlepper auch ursprünglich!). Mit den Muttern und neuen Unterlegscheiben habe ich den Abgassammler zusammen mit neuen Dichtungen angebaut. Bei der Gelegenheit habe ich auch die Gewindestifte herausgedreht und gereinigt. Im Bild ist auch zu sehen, dass der Luftschlauch vom Filter zum Motor auch wieder verbaut ist. Dafür gab es neue Schellen zum Selbstzuschneiden. Das weiße darunter ist Leukoplast; so etwas war unter den alten Schellen ebenfalls aufgebracht. Wir vermuten, dass das verhindern soll, dass die Schelle im Betrieb in das Gummi einschneidet. Ist das richtig so?

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Eine neue Ablassschraube für den Kühler gab es dort auch. Man beachte den Unterschied nach knapp 48 Jahren Nutzung:

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Die Bolzen für die Felgen hatte M&W leider nicht. Der Verkäufer hielt es für unwahrscheinlich, einen kompletten Satz in angemessener Qualität irgendwo zu bekommen. Ich werde nun sehen, ob man normale M16-Maschinenschrauben und selbstsichernde Muttern (da kein Feingewinde) einsetzen könnte. Das wäre vor allem wesentlich günstiger, da ein vergleichbarer Bolzen um die €10 kostet.

Mit den Vorderrädern war ich beim Reifenhandel und habe sie schon mal aufziehen lassen. Die hinteren können erst mit Teller und Bolzen aufgezogen werden.

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Wir haben die Kotfügel aufgebaut und mit den Trittbrettern verbunden. Dort war nur ein wenig Nacharbeit bei den Anschlussbohrungen der Bretter notwendig. Auf den Achsdömen ist das ganze vorerst nur lose aufgeschraubt, sodass es nicht abfällt, aber auch verstellbar bleibt. Für die Streben zum Sturzbügel haben wir neue U-Bolzen in M16 mit selbstsichernden Muttern bestellt. Im Originalmaß habe ich keine gefunden, diese hier sind nun ca. 2mm stärker (darum mussten die Löcher noch erweitert werden - nicht weiter schlimm, da sie werksseitig unrund sind und das nun auch Geschichte ist). Das ist bestimmt auch nicht verkehrt.

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Außerdem haben wir schon ein paar Kleinteile (Zugmaul und Bolzen) angebaut und einiges an Splinten getauscht.

Heute habe ich den silbernen Teil der Blinker erneuert. Dazu habe ich die bereits lackierten roten Bereiche abgeklebt, angeschliffen und lackiert (die Kontakte waren natürlich ebenfalls abgedeckt). Einfacher wäre es gewesen, das schon vor dem Lackieren zu machen. Die Dichtungen habe ich schon letzte Woche gesäubert und mit Pflegemittel wieder geschmeidig bemacht. Die Gläser wurden ebenfalls gewaschen. Zuletzt habe ich noch von Louis zwei neue Soffittenlampen für die Blinker geholt, bei den verbauten stimmte die Leistung nicht (nur 5 und 10 statt 18 Watt).

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Ich habe zuletzt ganz vergessen, die letzten Teile nach dem Lackieren zu zeigen. Die Kotflügel sind ja weiter oben zu sehen. Ich hatte Tank und Haube mit dem Orbitalschleifer vorbereitet und nicht strahlen lassen. Die Oberfläche gefällt mir sehr gut:

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Gruß

IHC197 / Hagen
 
Moin Forum,

hier wieder ein kleiner Bericht. Meine Bestellung mit vielen kleinen Ersatzteilen (unter Anderem der Grill) ist gekommen, diese haben wir gleich eingebaut. Wir haben außerdem die Seitenteile, den Frontrahmen, den Tank und die Motorhaube angebaut bzw. lose aufesetzt. Dafür haben wir die ganzen Gewindebuchsen (Anschweißmuttern) auf metrische Gewinde geschnitten. An der rechten Aufnahme für den Frontlader-Rahmen haben wir jetzt den Werkzeugkasten angebaut. Die Batterie soll an die Aufnahme auf der linken Seite. Dafür schweiße ich gerade einen Kasten zurecht.

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Als nächstes haben wir uns um die großen Felgen gekümmert. Die zuletzt gezeigten Bolzen haben wir mit der Drahtbürste gereinigt und unserem Landmaschinenmechaniker gegeben. Er hat sie mit Säure entrostetund neu vernickelt. Dazu kamen neue Muttern (5/8" UNF-Gewinde) und Federringe. Kosten: €35 für das Überarbeiten der Bolzen, €3,50 für die Federringe und €16 für Muttern (inkl. Versand). Das ist wesentlich billiger und am Ende auch besser, als die neuen Sechskant-Zollbolzen von Case zu nehmen (ca. €10 pro Bolzen). Die Felgen haben wir dann zusammengebaut und aufziehen lassen. Das sieht aus wie neu!

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Die vor einiger Zeit gezeigte Ausgleichplatte für den Überrollbügel ist auch gekommen. Ich habe sie grundiert und streiche sie gerade noch rot an. 

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In dem Spalt zwischen Tank und Armatur war vor dem Lackieren eine Art Schaumstoffstreifen eingeklebt, wohl um zu verhindern, dass die Teile aneinander scheuern und dass sich Staub dort sammelt. Im Baumarkt haben wir Profildichtung entdeckt, die wir dort angebracht haben:

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Jetzt gerade streiche ich auch noch die kleine Platte, in der der Totschalter verbaut ist. Diese hatte ich vorm Lackieren nicht abgebaut...

Der Einbau der Elektrik zieht sich leider noch etwas hi. Beim Lackieren hat die Armatur einen schlimmen Läufer gehabt. Der Lackierer wird das demnächst nacharbeiten. Bis dahin mache ich an anderer Stelle weiter.

Gruß

IHC197 / Hagen
 
Moin,

hier wieder ein kleiner Zwischenstand.

Wir haben zuerst die vorderen Aufnahmen für den Sturzbügel montiert. Auf der rechten Seite hat alles reibungslos geklappt. Links war das nicht ganz so einfach. Wegen meines Fehlers mussten wir aus den Löchern der aufsteigenden Strebe Langlöcher machen, um weiter außen anschrauben zu können. Die Ausgleichsplatte musste leider auch noch weiter bearbeitet werden. Ich habe den "Fehler" falsch gemessen, daher mussten die 12mm bis auf 5mm abgefräst werden... Aber immerhin hat es nun funktioniert, wenn auch alles andere als spannungsfrei.

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Weiter ging es mit dem eigentlichen Sturzbügel. Die Bolzen dafür haben wir, genau wie die Felgenbolzen, neu beschichten lassen. Ich weiß nicht, woher die ganzen Bolzen mal gekommen sind - der Sturzbügel ist dran, aber ich habe locker zehn Bolzen über, wobei vier auf die Frontscheibe entfallen würden, wenn wir sie anbauten.

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Das Problem mit der Dichtlippe für die Blinker habe ich auch endlich gelöst - bei Con*ad Elektronik bekommt man einen Kantenschutz aus weich-PVC, der sich dafür eignet (Hellermann Tyton PS1-PVC-BK-75M). Ich musste den zwar noch etwas einschneiden, damit er sich um die Radien der Blinker legt, aber jetzt sollte das erledigt sein. Das sieht jetzt auch richtig gut aus! Dann kann ich demnächst anfangen, Kabel zu verlegen. Auf dem zweiten Bild oben ist zu erkennen, dass wir dafür schon Kabeltüllen (Durchführungen) eingesetzt haben.

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Weiter gehts!

Gruß

IHC197 / Hagen
 
Moin Forum!

Beim letzten Eintrag hatte ich ganz vergessen, die neuen Aufkleber zu erwähnen. Diese sind bereits an der Motorhaube angebracht worden:

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Zunächst haben wir die Kabel für die Blinker verlegt und dabei auch gleich eine zusätzliche Leitung für Masse eingebracht:

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Dann haben wir die Räder wieder angebracht - zum ersten Mal seit ca. einem Jahr steht der 423 wieder auf eigenen Beinen!

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Jetzt kamen die Blinker dran. Die neuen Dichtungen scheinen zu passen.

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Heute haben wir Sitz und Spiegel angebaut. Der Sitz wurde mit neuen Schrauben befestigt, aber die Hülsen zwischen Schraubenkopf und Grundplatte vom Sitz kommen mir noch Spanisch vor. Leider habe ich kein Foto vom ursprünglichen Zustand gemacht... Der Spiegel kommt aus dem Internet. Da ich nirgendwo anschrauben konnte (wollte), habe ich mir folgenden "Adapter" zum Sturzbügel einfallen lassen:

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Und hier in Aktion:

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Als letztes habe ich an der neuen Halterung für die Batterie weitergemacht. Ich habe zuvor schon angedeutet, dass wir diese in einem Kasten am linken Frontlader-Flansch unterbringen wollen. Diesen habe ich aus Profilen geschweißt, ein Bekannter hat eine Platte zum Anschrauben gelasert und gekantet:

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Auf dem letzten Bild ist zu erahnen, dass auf der Unterseite eine Platte zum Schutz der Batterie eingeschweißt ist. Morgen soll sie grundiert werden.

Im Übrigen haben wir Motoröl aufgefüllt und die Öl- und Dieselfilter erneuert.

Gruß

IHC197 / Hagen
 
Hallo zusammen,

er fährt noch!

Gestern ging es das erste mal raus aus dem Stall.

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Aber eins nach dem anderen. Ich habe den zuletzt gezeigten Batteriekasten noch gründlich lackiert und angeschlossen. Außerdem habe ich einen Kennzeichenhalter gebaut, an dem auch gleich die Steckdose zum Anhänger und die Kennzeichenbeleuchtung angebracht sind. Dieser ist nun am Sitz angebracht.

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Wir haben die Instrumente und das Armaturenbrett anegschlossen und die Batterie angeklemmt. Beim ersten Test ging schon das meiste und der Trecker sprang auch promt an. Es gehen noch nicht: Bremslicht, Fernlichtkontrollleuchte, Öldruckkontrollleuchte. Die Steckdose muss noch durchgemessen bzw. ausprobiert werden. Auch die Teile der rechten Hubstrebe bedarfen noch etwas Arbeit, bevor sie eingebaut werden können.

Bei der ersten Fahrt haben wir gleich Waschlösung (1kg Waschsoda auf 10 Liter Wasser) eingefüllt und diese ca. 1,5h eingefahren. Danach haben wir noch unzählige Male nachgespült und auch mal mit reinem Wasser laufen lassen, um möglichst viel Dreck heraus zu bekommen. Jetzt ist wieder Frostschutz- und Kühlmittel drin. Ich bilde mir ein, dass der Motor (trotz der aktuellen Temperaturen) langsamer aufheizt als vorher - das Austauschen der Schläuche und Reinigen des Radiators haben sich also bewährt.

Heute haben wir noch alle möglichen Schmiernippel abgeschmiert und auch vorne einen Kennzeichenhalter angebracht.

Ich habe nun noch eine Frage zur Elektrik: Ist es korrekt, dass der 423 beim Bremsen nicht mit den roten Schlussleuchten, sondern mit den hinteren Blinkern aufleuchtet? (Quasi nach "amerikanischer Art"). Der Schaltplan gibt keine andere Möglichkeit her und auch mein Vater glaubt, dass es so war. Da das Rücklicht auch bei Kurzschließen des Schalters noch nicht leuchtet, wüsste ich daher nun gerne, in welche Richtung die Fehlersuche gehen muss.

Das Probefahren kam nun wirklich in letzter Minute, da ich ab dem kommenden Wochende für ca. zwei Monate im Ausland beschäftigt sein werde und darum nicht am Schlepper arbeiten kann. Daher wird es (wahrscheinlich) auch vorerst nicht mehr so viele Einträge in diesem Thread geben. Mein Vater kümmert sich nun um die letzten Maßnahmen und wird den Trecker über den TÜV bringen und anmelden. Sollte er vor einer unlösbaren Aufgabe landen, werde ich natürlich hier schreiben.

Ich freue mich jedenfalls sehr, dass der Traktor nun im großen und ganzen fährt und tut, was er soll. Bei den Probefahrten und beim Arbeiten draußen auf dem Hof gab es schon einige staundende Blicke. ;)

Hier noch ein kleines vorher-nachher:

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Vielen Dank für eure Tipps und euer Interesse

euer

IHC197 alias Hagen
 
Hallo Hagen, ja das ist korrekt so, bei 2 Kammerleuchten werden die Blinker als Bremslicht verwendet, deshalb hast du ja auch eine 2 Kreis Blink-Bremsanlage verkabelt. Bei 3 Kammerleuchten gibt es für das Bremslicht ( 21W ) eine eigene " Kammer ".

Gruss Klaus
 
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