IHC 633 Bremsen - Getriebeöl, aber woher?

blobo

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9 Mai 2008
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Hallo,

und Euch allen noch ein gutes neues Jahr!

Ich habe heute die rechte Bremse meines neu erworbenen IHC 633 zerlegt - Symptom rattern und kräftigen zubeißen nach Standzeit, ließ sich "wegbremsen", danach einwandfreie Bremswirkung.

Kurzum: Ich habe wohl ein kleines Problem mit Getriebeöl, bin mir aber über die Quelle nicht ganz sicher und brauche Hilfe anhand von Fotos.
Viel Öl kann‘s übrigens nicht sein weil die Bremsen wohl vom Vorbesitzer nicht gemacht wurden (so wie die rostig/schmodderig waren) und tropfen tut auch nichts, der Traktor ist trocken.

Also, erst mal Differential-Pedal abgeschraubt und begonnen die Schrauben des Bremsgehäuses zu öffnen. Auf 11-Uhr-Position war eine kürzere Schraube verbaut, die anderen scheinen alle gleich lang zu sein. Stimmt das so?

Allerdings beim Lösen der Schraube auf 9-Uhr-Position Überraschung: die komplette Schraube schwimmt in Getriebeöl (Bohrung nass):
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Gehäuse und Automat + Scheiben entfernt: Insgesamt viel Schmodder und Feuchte unten im Gehäuse. Der Bolzen des Differential-Pedals sieht feucht aus, der Wellendichtring der Differentialwelle scheint aber trocken.
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Hier nochmal Bolzen des Pedals und Differentialwelle - der WeDi schaut doch dicht aus ,oder?
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Hier der Automat im Gehäuse - unten im Gehäuse verölt (rechts unten im Bild ist die Unterseite des Gehäuses):
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Die Buchse der unteren Schraube (6-Uhr-Position), hier am tiefsten Punkt hat sich die Siffe gesammelt:
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Der Automat selbst hat an der Stelle auch genug Schmodder, könnte also das Verhalten erklären (zerlegt habe ich den Automaten noch nicht, kommt später dran):
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Das Gehäuse ohne Automat und Scheibe. Den Schmierfleck auf der Bremsfläche habe ich beim Entfernen des groben Schmodders selbst verursacht, man sieht aber wie ölig es im Bereich der hinteren Schraube ist. Auf dem Bild 3-Uhr-Position, eingebaut Draufsicht 9-Uhr, also da wo auch die komplett ölige Schraube war:
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Hier nochmal die ölige Bohrung auf 9 Uhr:
34741487pm.webp

Und der Vollständigkeit halber nochmal Beläge der inneren Scheibe - sehen meiner Meinung nach gut und nicht verölt aus, WeDi scheint also OK ?!?
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Kann es sein, dass die genannte Bohrung eine Verbindung ins Getriebe hat und es da raussuppt?

Oder aber kann das Öl vom Bolzen der Differentialsperre kommen und nur entsprechend in die Richtung abgeschleudert werden?

Sonst irgendwelche Kommentare oder Tips? Ich bin spontan etwas ratlos... deshalb auch schon mal VIELEN DANK!

Gruß,
Thomas
 
Hallo

gibt nur zwei Sachen: 1. Simmering der Bremswelle ins Getriebe

                                    2. Bolzen von der Differenzialsperre (da ist ein O-Ring drin der gerne hart u. spröde wird)

bei Dir, sieht’s aus als wäre es der O-Ring....

lg. Albert
 
Hallo Thomas, nimm mal die Suchfunktion zu Hilfe ( Bremsautomat 633 ), da hab ich in Wort und Bild die 633er Bremse beschrieben. Bei mir war die rechte Seite genau so verölt, und der Wellendichtring von der Bremswelle war genau so trocken. Zu den Bremsautomaten gibt es jede Menge Info im Forum, du mußt nur mal die Suchfunktion bemühen.

Gruss Klaus
 
633klaus:

Hallo Thomas, nimm mal die Suchfunktion zu Hilfe ( Bremsautomat 633 ), da hab ich in Wort und Bild die 633er Bremse beschrieben. Bei mir war die rechte Seite genau so verölt, und der Wellendichtring von der Bremswelle war genau so trocken. Zu den Bremsautomaten gibt es jede Menge Info im Forum, du mußt nur mal die Suchfunktion bemühen.
Hallo Klaus,

das hab ich - ich hatte dazu zwei Wochen Zeit zwischen Kauf des Traktors/Lieferung und Zulassung. :-)

Die Funktion der trockenen IHC Bremsen ist mir auch nicht ganz neu, da wir seit 1979 einen D320 haben. Deshalb waren die Symptome bei der Probefahrt für mich bekannt und kein Ausschlusskriterium, ich hatte allerdings keine trockenen Wellendichtringe und wenig verölte Beläge, aber reichlich Öl in einer Befestigungsbohrung und im Bremsgehäuse vermutet. Das leuchtet mir nicht und ich kann mir irgendwie schlecht vorstellen, dass das von der Differentialsperrenwelle kommt und hochschleudert, sonst müssten doch die Scheiben stärker verölt sein bzw auch andere Stellen, aber nicht nur so ganz massiv die Bohrung auf 9 Uhr.

Ich habe auch Deinen Beitrag gesehen, aber leider funktionieren die Bilder nicht und aus dem Thread hat sich mir auch nur erschlossen, dass Du zwar alles neu gemacht hast - die Ursache scheint aber auch nicht gefunden zu sein bzw. war für mich auch nicht erkennbar, ob Deine Operation erfolgreich war oder nicht. Drum lass mich direkt fragen: Hat das Tauschen der Wellendichtringe geholfen / hast Du jetzt Ruhe, oder hattest Du die Bremsen seitdem nicht mehr offen? ;-)
Die Theorie mit "das drückt‘s hinter der Ausgleichsscheibe durch" hatte ich auch schon, aber dann sollte der WeDi das Problem nicht lösen ?!?

Beim Durchlesen der alten Beiträge war ich auch über einen Thread von Matthias gestolpert, der die Bremsen am 433 Schmalspurschlepper gemacht hat. Hier sah die rechte Seite genau so schlimm aus, wurde aber anscheinend nur gereinigt und wieder eingebaut, ohne Tausch von Dichtungen.

Was ich aber eben leider nicht gefunden hatte ist irgendein Thread mit demselben Problem (WeDi trocken, Bohrung geflutet), wo wirklich dir Ursache gefunden wurde oder zumindest eine klare Lösung berichtet wird, also z.B. trotzdem WeDi tauschen und danach ist Ruhe. Und bei der Bremsscheibe bin ich mir nicht ganz sicher - sieht für mich gut aus, halt mit Abrieb aber nicht wesentlich verölt - bin aber eben für jegliche Kommentare dankbar.

Gruß,
Thomas
 
Du kannst dich gern an meiner Reparaturanleitung orientieren, falls für dich hilfreich

Instandsetzung Betriebsbremse IHC 433 und andere

Öl, woher, könnte es nicht sein, dass es von Undichtigkeiten der Hydraulikanlage ihrgendwo von oben ins Bremsgehäuse reingesickert ist?

Die Bremse hat eine Ablaufbohrung, die verhindern soll, dass Öl die Bremsscheiben erreicht. Meist sitzt die aber völlig mit Dreck zu.

Aber, wenn die Bremse so versifft aussieht wie deine stellt sich die Frage nach einem Tausch der Beläge eh nicht mehr, sprich rausschmeißen.

A. sind die 40 Jahre alt und entsprechend hart und spröde und b. wenn Öl reingesickert ist bekommst du das auch mit Bremesenreiniger nicht mehr richtig raus. und c. ist das immerhin ne sicherheitsrelevante Einrichtung, da würd ich keine Kompromisse eingehen.

Was das schlagartige zugehen der Bremse angeht, eigentlich typisch für die Kugellaufbahnen, Automaten zerlegen, Kugeln prüfen, Chromschicht intakt, nicht angefressen. Laufbahn auf Gradbildung prüfen, vorsichtig auspolieren, alles gemäß Werkstatthandbuch.

Problem: DIe Kugeln schieben über die Jahre einen leichten Keil an Gussmetall des Automaten vor sich auf und behindern sich damit selbst, Folgen sind Funktionsstörungen, Verschmutzung hilft dabei zusätztlich.

Wenn die Bremse nicht mhr öffnet nach Betätigung liegt das gern emal an den seitlichen Führungen im Gehäuse, wo durch Arbeitsspuren der Automat hängen bleiben kann.

Viele GRüße, Matthias
 
schau grad nochmal die Bilder. Das kommt nicht von der Sperre, glaub ich nicht. Mach die andere Seite auch mal auf.

Wenn die Wedis dicht sind dann kanns nur noch von außen ihrgendwo reinsickern

Undichtigkeit aufspüren und die komplette Bremse generalüberholen, alles andere bringt nichts
 
Hallo Matthias,

vielen Dank für Deine Bemerkungen. Deinen Reparaturbericht hatte ich schon gelesen und ich finde von den Fotos her, dass Deine rechte Seite auch nicht viel besser aussah als bei mir. Die Bremsgehäuse sind auch deutlich ölig.

Es handelt sich definitiv um Getriebeöl und nicht Hydrauliköl (Geruch). Ich habe noch einen Bericht zu dem Thema gefunden, gleiches Problem. Vermutung war dort, dass die Undichtigkeit von hinterhalb der Lagerschale kam, also innenseitig am Getriebe und sich über die Bohrung den Weg nach außen gesucht hat. Die Folge war eine sehr umfangreiche Instandsetzung:

Lagergehäuse Differentialwelle undicht

Zwischenzeitlich hatte ich eh beschlossen, die Beläge zu ersetzen. Den rechten Bremsautomaten habe ich soeben zerlegt - es war Schmutz in den Laufbahnen (auf dem Foto teilweise schon gereinigt), es sind oberflächliche Laufspuren erkennbar und in zwei Laufbahnen leichter Rost.

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Bin gerade am Überlegen, ob ich‘s mit Auspolieren versuche oder der Einfachheit halber einen Nachbau-Automaten verbaue - wozu ich schon fast tendiere.

Ansonsten hilft wohl nur weiter beobachten, um die Ursache zu finden. Der Vorbesitzer hatte seine Wartungsnotizen mit ins Handbuch gelegt - da wurde zumindest in den letzten 14 Jahren und knapp über 1000 Stunden nichts an den Bremsen gemacht. Sooo schlimm sollte die Leckage also nicht sein. Durch den Dreck der letzten Jahrzehnte ist die Ursachenforschung aber auch entsprechend erschwert.

Plan wäre also jetzt, alles sauber zu machen, den Wellendichtring erst mal zu lassen. O-Ringe der Differentialsperre sollte ich noch tauschen - sind das spezielle oder passen da evtl. gar normale O-Ringe aus einem Sortiment? Scheiben neu, Automat wohl auch. Die eine Gewindebohrung evtl. mit Dichtmasse in Richtung Automat abdichten und zeitnah nochmals aufmachen und schauen was Sache ist.

Die linke Seite werde ich bei Gelegenheit auch mal aufmachen, da muss aber das Trittbrett ab, was bei der CombiCab ein paar (rostige) Schrauben mehr sein. Die Seite macht keine Probleme, d.h. ich geh jetzt mal optimistisch von "nur Scheibenwechsel" aus, wird sich dann zeigen.

Gruß,
Thomas
 
in deinem Automat sieht man sehr schön, wo die Kugeln gegenlaufen. Da dürfte sich ein minimaler Grad erfühlen lassen.

Das kann man sehr sorgsam auspolieren, da muss normalerweise kein neuer Automat. Ich würde eh überarbeitete Originalteile dem Nachbaukram vorziehen wenns geht.

P.S. bei mir war das kein Öl, das ist Bremsenreiniger, der mit dem schwarzen Staub diese Pampe ergab
 
Ich habe etwas weiter recherchiert und nachgedacht ... Lagergehäuse selbst glaube ich nicht unbedingt, das sitzt Metall an Metall am Getriebe. Ggf. mal schauen ob die Schrauben dafür noch fest angezogen sind.

Aaaaaber ... ich bin nochmals meine Fotos durchgegangen:

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Die Bohrung, aus der das Öl kommt, ist ja hinten offen, und da sitzt einiges an Schmodder dahinter. Gibt es da ggf. eine Ablauföffnung vom Wellendichtring, also zwischen Wellendichtring und der orangen Hülse? 

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Wenn dann der Wellendichtring nicht an der Welle undicht ist sondern außen, würde das Öl ja hier hinterhalb herauslaufen.

Auf alle Fälle sieht es so aus, als ob der Kanal hinter der Lagerschale ordentlich mit Schmutz zugesetzt ist und das Öl darüber in die Bohrung und in das Bremsgehäuse läuft.

Ich hab jetzt mal die entsprechenden Teile (neue Scheiben, Wellendichtringe, ...) bestellt und werde Samstags - wenn die Teile bis dahin eintreffen - weiterschrauben. Sobald ich neue Erkenntnisse habe, werde ich sie mitteilen.

Zusatzfrage: Kann dieser orange Ring im Lagergehäuse (vor der Lagerschale) irgendwie entnommen werden? Ich hab‘s noch nicht versucht, werde erst am Samstag wieder vor Ort sein.

Gruß,
Thomas
 
Guten Tag!

Nein den Ring kannst Du nicht ausbauen der gehört zum Gehäuse/Grundplatte. Hast Du Zusatzsteuergeräte Verbaut,schaut auf Fotos so aus. Wenn dem so ist würde ich behaupten das diese für deine Schmiere

in den Bremsen verandwortliche sind!

Gruß

Kurti
 
case833av:

Hast Du Zusatzsteuergeräte Verbaut,schaut auf Fotos so aus. Wenn dem so ist würde ich behaupten das diese für deine Schmiere

in den Bremsen verandwortliche sind!
Das könnte natürlich auch noch sein, wobei das Öl deutlich nach Getriebeöl gerochen hat und nicht gerade wie Hydrauliköl. Aber was weiß ich, was der Vorbesitzer eingefüllt hat ... ;-)
Hmmm... ich habe 2x EW verbaut aber nur eines hat einen Schlauchanschluss, das andere ist mit einem Stopfen verschlossen. Kann also gut sein, dass der Vorbesitzer da noch was verbaut hatte. Momentan scheinen die Steuergeräte dicht zu sein, aber dem Dreck zwischen Bremse und Achstrichter nach scheint das nicht immer so gewesen zu sein. Ist auf alle Fälle ein guter Hinweis, ich werde die Steuergeräte nochmal genauer auf Dichtheit kontrollieren und beobachten.

Auf alle Fälle scheint es so, dass das Öl wirklich von hinten durch die Bohrung ins Bremsgehäuse lief. Ich werde auf alle Fälle mal alles sauber machen, trockenlegen und beobachten ob/wo was schwitzt, um das endgültig abzustellen.

Vielen Dank!

Gruß,
Thomas
 
andere Preisfrage, falls Kurti Recht haben sollte, dann müsste ja die linke Bremsenseite knochentrocken innen sein. Hast du die schon abgenommen und geprüft?

wäre interessant, wie die aussieht

Die Ablaufbohrung soll eingentlich bei undichtem Simmerin verhindern, dass Öl in die Bremsmechanik vordringen kann

GRuß, Matthias
 
Matthias-IH353:

andere Preisfrage, falls Kurti Recht haben sollte, dann müsste ja die linke Bremsenseite knochentrocken innen sein. Hast du die schon abgenommen und geprüft?

wäre interessant, wie die aussieht

Die Ablaufbohrung soll eingentlich bei undichtem Simmerin verhindern, dass Öl in die Bremsmechanik vordringen kann
Die linke Bremse kommt am Samstag runter, eben weil ich‘s wissen will - auch wenn sie keinerlei Probleme macht. Wird nur etwas aufwendiger weil dazu das Trittblech ab muss (rechte ging ohne) und das einige rostige Schrauben sind (CombiCab).
Wobei ja immer noch sein könnte, dass links der WeDi durch ist, dann wäre da auch verölt :-) . Die linke Seite kriegt aber auf alle Fälle auch neue Beläge, wenn ich eh schon drüber bin. Dann ist die Baustelle gemacht.

Wo sitzt denn die Ablaufbohrung? In dem orangenem Ring? Geht die direkt nach unten aus dem Lagergehäuse oder seitlich? Die werde ich natürlich auch freilegen und reinigen.

Gruß,
Thomas
 
Ich konnte doch nicht bis Samstag warten und habe heute mal die linke Bremse zerlegt. Beim Lösen der ersten Schrauben kam mir schon Getrieböl-Geruch entgegen.
Wiederum ein, zwei Schrauben samt Bohrung komplett voll Öl.

ABER: Hier ist ganz klar der Wellendichtring undicht. Die Welle ist deutlich verölt. 

Ich würde jetzt davon ausgehen, dass das Öl in den Schraubenbohrungen wirklich abgeschleudertes Öl ist, das sich dort ggf. über Jahre (kapillar) angesammelt hat. Die Buchsen in denen der Bremsautomat sitzt waren auch beide "saftig". Bei der rechten Bremse vermutlich dieselbe Ursache, dort halt eventuell über die leckenden O-Ringe der Differentialsperre. Ich kann/will mir nicht vorstellen, dass das trotzdem irgendwie vom Getriebe am Lagergehäuse vorbei kommt.

Die Automaten von beiden Seiten habe ich zerlegt, mit Bremsenreiniger, Messingbürste und Lappen gereinigt, mit Metallpolitur und Microtool die Kugellaufbahnen aufpoliert. Die Kugeln auch entfettet/gereinigt und inspiziert, die Chromschicht ist überall intakt und keine Riefen erkennbar, habe ich also so wieder zusammengebaut.

Als nächstes werde ich also beide Wellendichtringe und die O-Ringe der Differentialsperre tauschen und das Ganze mit neuen Scheiben wieder zusammenbauen, dann erst mal beobachten und in einigen Betriebsstunden ggf. nochmal aufmachen und kontrollieren.

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Gruß,
Thomas
 
Noch eine Frage: Wie stark ist denn die Feder für die Differentialsperre? Kann ich den Sicherungsring ohne Gegenhalten lösen und mir fliegt einfach die Hülse um die Ohren, oder ist da richtig Druck dahinter? Bekommt man die Hülse im beengten Raum zwischen Kotflügel wieder montiert und braucht man dazu richtig Kraft? Den Bolzen für die Differentialsperre bekomme ich momentan zum Test der Federkraft nicht gedrückt, da steht aber wohl das Differential falsch.
Passen dort normale zöllige O-Ringe? 

Auf der linken Seite habe ich den Wellendichtring problemlos rausbekommen - unten ein 3er Loch eingebohrt. Dann eine lange Holzschraube eingedreht, mit einem alten Seitenschneider am Gewinde der Schraube angesetzt und vorsichtig rausgehebelt. Den neuen Wellendichtring habe ich aber gestern doch nicht mehr bekommen, zieht sich also noch etwas.

Gruß,
Thomas
 
Hallo

Da werden grausame Erinnerungen wach wenn ich das sehe ;-)

Um die Hülse zu montieren habe ich mir damals ein kleines Rohr gebastelt welches genau auf den Stift der Diff-Sperre passt gebastelt.

O-Ring und Hülse rauf, den Sicherungsring ebenso, dann mit dem Rohr die ganze Sache raufschieben, bis der Ring einrastet.

Ist eine elendige Fummelei....

lg
 
Hallo Forengemeinde

Genau dieses Problem habe ich auch, dass nach überholung der Bremsen nun wieder Öl aus der Ablassöffnung tritt.Habe in Fahrtrichtung links die Bramstrommel abgenommen.

Der Wedi ist trocken.

Eine Schraube ist total verölt, hier scheint mir der Übeltäter zu sitzen. Aber da kann doch nicht von innen durch die Schraube Öl eindringen?

Da wo die zweite Platta am Getriebeblock angeschraubt ist.?

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Habe das Bremsgehäuse mit Dirko abgedichtet, also von außen kann nichts hinein kommen.

Woran kann es denn nun liegen?

Oder müssen die Schrauben auch mit einer Dichtpaste eingeklebt werden, damit diese dicht sind?

Danke für Eure Hilfe und Feedback.

mfg

schnitzelb
 
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