blobo
Bekanntes Mitglied
Hallo,
und Euch allen noch ein gutes neues Jahr!
Ich habe heute die rechte Bremse meines neu erworbenen IHC 633 zerlegt - Symptom rattern und kräftigen zubeißen nach Standzeit, ließ sich "wegbremsen", danach einwandfreie Bremswirkung.
Kurzum: Ich habe wohl ein kleines Problem mit Getriebeöl, bin mir aber über die Quelle nicht ganz sicher und brauche Hilfe anhand von Fotos.
Viel Öl kann‘s übrigens nicht sein weil die Bremsen wohl vom Vorbesitzer nicht gemacht wurden (so wie die rostig/schmodderig waren) und tropfen tut auch nichts, der Traktor ist trocken.
Also, erst mal Differential-Pedal abgeschraubt und begonnen die Schrauben des Bremsgehäuses zu öffnen. Auf 11-Uhr-Position war eine kürzere Schraube verbaut, die anderen scheinen alle gleich lang zu sein. Stimmt das so?
Allerdings beim Lösen der Schraube auf 9-Uhr-Position Überraschung: die komplette Schraube schwimmt in Getriebeöl (Bohrung nass):

Gehäuse und Automat + Scheiben entfernt: Insgesamt viel Schmodder und Feuchte unten im Gehäuse. Der Bolzen des Differential-Pedals sieht feucht aus, der Wellendichtring der Differentialwelle scheint aber trocken.

Hier nochmal Bolzen des Pedals und Differentialwelle - der WeDi schaut doch dicht aus ,oder?

Hier der Automat im Gehäuse - unten im Gehäuse verölt (rechts unten im Bild ist die Unterseite des Gehäuses):

Die Buchse der unteren Schraube (6-Uhr-Position), hier am tiefsten Punkt hat sich die Siffe gesammelt:

Der Automat selbst hat an der Stelle auch genug Schmodder, könnte also das Verhalten erklären (zerlegt habe ich den Automaten noch nicht, kommt später dran):

Das Gehäuse ohne Automat und Scheibe. Den Schmierfleck auf der Bremsfläche habe ich beim Entfernen des groben Schmodders selbst verursacht, man sieht aber wie ölig es im Bereich der hinteren Schraube ist. Auf dem Bild 3-Uhr-Position, eingebaut Draufsicht 9-Uhr, also da wo auch die komplett ölige Schraube war:

Hier nochmal die ölige Bohrung auf 9 Uhr:

Und der Vollständigkeit halber nochmal Beläge der inneren Scheibe - sehen meiner Meinung nach gut und nicht verölt aus, WeDi scheint also OK ?!?

Kann es sein, dass die genannte Bohrung eine Verbindung ins Getriebe hat und es da raussuppt?
Oder aber kann das Öl vom Bolzen der Differentialsperre kommen und nur entsprechend in die Richtung abgeschleudert werden?
Sonst irgendwelche Kommentare oder Tips? Ich bin spontan etwas ratlos... deshalb auch schon mal VIELEN DANK!
Gruß,
Thomas
und Euch allen noch ein gutes neues Jahr!
Ich habe heute die rechte Bremse meines neu erworbenen IHC 633 zerlegt - Symptom rattern und kräftigen zubeißen nach Standzeit, ließ sich "wegbremsen", danach einwandfreie Bremswirkung.
Kurzum: Ich habe wohl ein kleines Problem mit Getriebeöl, bin mir aber über die Quelle nicht ganz sicher und brauche Hilfe anhand von Fotos.
Viel Öl kann‘s übrigens nicht sein weil die Bremsen wohl vom Vorbesitzer nicht gemacht wurden (so wie die rostig/schmodderig waren) und tropfen tut auch nichts, der Traktor ist trocken.
Also, erst mal Differential-Pedal abgeschraubt und begonnen die Schrauben des Bremsgehäuses zu öffnen. Auf 11-Uhr-Position war eine kürzere Schraube verbaut, die anderen scheinen alle gleich lang zu sein. Stimmt das so?
Allerdings beim Lösen der Schraube auf 9-Uhr-Position Überraschung: die komplette Schraube schwimmt in Getriebeöl (Bohrung nass):
Gehäuse und Automat + Scheiben entfernt: Insgesamt viel Schmodder und Feuchte unten im Gehäuse. Der Bolzen des Differential-Pedals sieht feucht aus, der Wellendichtring der Differentialwelle scheint aber trocken.
Hier nochmal Bolzen des Pedals und Differentialwelle - der WeDi schaut doch dicht aus ,oder?
Hier der Automat im Gehäuse - unten im Gehäuse verölt (rechts unten im Bild ist die Unterseite des Gehäuses):
Die Buchse der unteren Schraube (6-Uhr-Position), hier am tiefsten Punkt hat sich die Siffe gesammelt:
Der Automat selbst hat an der Stelle auch genug Schmodder, könnte also das Verhalten erklären (zerlegt habe ich den Automaten noch nicht, kommt später dran):
Das Gehäuse ohne Automat und Scheibe. Den Schmierfleck auf der Bremsfläche habe ich beim Entfernen des groben Schmodders selbst verursacht, man sieht aber wie ölig es im Bereich der hinteren Schraube ist. Auf dem Bild 3-Uhr-Position, eingebaut Draufsicht 9-Uhr, also da wo auch die komplett ölige Schraube war:
Hier nochmal die ölige Bohrung auf 9 Uhr:
Und der Vollständigkeit halber nochmal Beläge der inneren Scheibe - sehen meiner Meinung nach gut und nicht verölt aus, WeDi scheint also OK ?!?
Kann es sein, dass die genannte Bohrung eine Verbindung ins Getriebe hat und es da raussuppt?
Oder aber kann das Öl vom Bolzen der Differentialsperre kommen und nur entsprechend in die Richtung abgeschleudert werden?
Sonst irgendwelche Kommentare oder Tips? Ich bin spontan etwas ratlos... deshalb auch schon mal VIELEN DANK!
Gruß,
Thomas