SalzCracker
Mitglied
Guten Tag,
Ich melde mich zum ersten Mal und war seither ein stiller, aber oft fündiger Mitleser. Sollte ich hier im Forum einige Formalitäten versäumt haben, entschuldige ich mich im Voraus, allerdings habe ich die letzten Tage nur noch den Traktor und die
Ich nutze im elterlichen Nebenerwerb einen kleinen IHC 633 mit 25 km/h-Getriebe. Dieser wird hauptsächlich zur Bewirtschaftung von Wiesen genutzt und man sieht ihm auch an, dass er arbeitet. Leider fehlt mir die Zeit und die Kompetenz für eine Restauration und ich wüsste auch nicht, ob ich das wöllte, weil der Traktor auch noch oft genutzt wird.
Bei diesem Traktor habe ich vor ca. 2 Monaten die Luftfilter gereinigt, die Motorhaube geöffnet und mal reingeschaut, ob ich irgendwo Öl finde, wo es nicht hingehört etc. (Aber viel mehr als Ölstand, Kühlkreislauf, Undichtigkeiten und solche offensichtlichen Sachen, kann ich auch nicht feststellen)
Dieser 633 kam, nachdem sich ein befreundeter KFZ-Mechaniker den ganz leicht tropfenden Traktor (hat im Herbst 2021 angefangen) angesehen hatte und meinte, dass das die Einspritzpumpe sei, zur Überholung der Einspritzpumpe in eine von Case empfohlene Werkstatt. Ausbau, Überholung beim entsprechenden Bosch-Service, Einbau. Alles wunderbar.
Aber hier geht es erst los.
Als ich den guten Traktor abholen wollte, habe ich Dellen, Spannungen und Lackschäden an der Motorhaube bemerkt und beim Öffnen der Haube habe ich festgestellt, dass anscheinend der Ventildeckel abgenommen und wieder angebracht wurde.
Auf Nachfrage habe ich erfahren, dass die Motorhaube wie folgt entfernt wurde: Entfernen der Schrauben von außen und anschließend wurde die Haube mithilfe eines Kollegen vom Traktor getrennt.
Wie kann man als Fachwerkstatt, die zu dem IHC 633 sogar sämtliche Werkstatt-Handbücher hat, SO mit einem Oldtimer umgehen?
Ergebnis: Eine so verzogene Motorhaube, dass die Spaltmaße vorne, hinten und zwischen den beiden Motorhaubenteilen nicht mehr stimmen. Die Befestigungspunkte an der Haube sind verbogen und "bäumen" sich im Bereich der schrauben auf. Die oberen Schrauben sind stehen schräg zur Haube. Im Bereich der unteren Schrauben sieht man (an Lackschäden), dass etwas gebogen wurde. Die Haube schließt nicht mehr richtig, vom Öffnen ganz zu schweigen. Der obere lange Falz, des festgeschraubten Hauben-Teils, hat nun eine Kerbe in die Kunststoffabdeckung der Flügelschraube gedrückt. So stark ist die Deformation der Motorhaube.
Der Ventildeckel wurde abgenommen, weil der Motor neu eingestellt wurde (ohne Auftrag oder Nachfrage) und wieder verschlossen. Allerdings so, dass an der Dichtung Öl austritt.
Nachdem ich dies beanstandet habe, wurde die Motorhaube etwas gerichtet, die beschriebene Problematik hat sich allerdings nicht geändert.(Lässt sich nicht ohne starken Druck von oben schließen, Öfnnen erst recht nicht, der Falz drück weiterhin in die Abdeckung vom Flügelrad, das Blech der Haube "bäumt" sich weiterhin bei angezogenen Schrauben auf).
Außerdem wurde, anstatt die Ventildeckeldichtung zu ersetzen, einfach Dichtmasse hingeschmiert, ebenso auf die untere Seite der beiden Muttern, die den Ventildeckel fixieren.
Was gibt es denn für Meinungen zu dem Thema Dichtmasse, Oldtimer-Reinigung mit Hochdruckreiniger (Motorraum, Motoraube) oder vielleicht sogar einen Erfahrungsbericht mit problematischen Werkstattbesuchen, die hinterher zwar den Auftrag erfüllt hatten, jedoch weitere Problemstellen erst produziert haben?
Grüße aus dem schönen Baden-Württemberg
Ich melde mich zum ersten Mal und war seither ein stiller, aber oft fündiger Mitleser. Sollte ich hier im Forum einige Formalitäten versäumt haben, entschuldige ich mich im Voraus, allerdings habe ich die letzten Tage nur noch den Traktor und die
Ich nutze im elterlichen Nebenerwerb einen kleinen IHC 633 mit 25 km/h-Getriebe. Dieser wird hauptsächlich zur Bewirtschaftung von Wiesen genutzt und man sieht ihm auch an, dass er arbeitet. Leider fehlt mir die Zeit und die Kompetenz für eine Restauration und ich wüsste auch nicht, ob ich das wöllte, weil der Traktor auch noch oft genutzt wird.
Bei diesem Traktor habe ich vor ca. 2 Monaten die Luftfilter gereinigt, die Motorhaube geöffnet und mal reingeschaut, ob ich irgendwo Öl finde, wo es nicht hingehört etc. (Aber viel mehr als Ölstand, Kühlkreislauf, Undichtigkeiten und solche offensichtlichen Sachen, kann ich auch nicht feststellen)
Dieser 633 kam, nachdem sich ein befreundeter KFZ-Mechaniker den ganz leicht tropfenden Traktor (hat im Herbst 2021 angefangen) angesehen hatte und meinte, dass das die Einspritzpumpe sei, zur Überholung der Einspritzpumpe in eine von Case empfohlene Werkstatt. Ausbau, Überholung beim entsprechenden Bosch-Service, Einbau. Alles wunderbar.
Aber hier geht es erst los.
Als ich den guten Traktor abholen wollte, habe ich Dellen, Spannungen und Lackschäden an der Motorhaube bemerkt und beim Öffnen der Haube habe ich festgestellt, dass anscheinend der Ventildeckel abgenommen und wieder angebracht wurde.
Auf Nachfrage habe ich erfahren, dass die Motorhaube wie folgt entfernt wurde: Entfernen der Schrauben von außen und anschließend wurde die Haube mithilfe eines Kollegen vom Traktor getrennt.
Wie kann man als Fachwerkstatt, die zu dem IHC 633 sogar sämtliche Werkstatt-Handbücher hat, SO mit einem Oldtimer umgehen?
Ergebnis: Eine so verzogene Motorhaube, dass die Spaltmaße vorne, hinten und zwischen den beiden Motorhaubenteilen nicht mehr stimmen. Die Befestigungspunkte an der Haube sind verbogen und "bäumen" sich im Bereich der schrauben auf. Die oberen Schrauben sind stehen schräg zur Haube. Im Bereich der unteren Schrauben sieht man (an Lackschäden), dass etwas gebogen wurde. Die Haube schließt nicht mehr richtig, vom Öffnen ganz zu schweigen. Der obere lange Falz, des festgeschraubten Hauben-Teils, hat nun eine Kerbe in die Kunststoffabdeckung der Flügelschraube gedrückt. So stark ist die Deformation der Motorhaube.
Der Ventildeckel wurde abgenommen, weil der Motor neu eingestellt wurde (ohne Auftrag oder Nachfrage) und wieder verschlossen. Allerdings so, dass an der Dichtung Öl austritt.
Nachdem ich dies beanstandet habe, wurde die Motorhaube etwas gerichtet, die beschriebene Problematik hat sich allerdings nicht geändert.(Lässt sich nicht ohne starken Druck von oben schließen, Öfnnen erst recht nicht, der Falz drück weiterhin in die Abdeckung vom Flügelrad, das Blech der Haube "bäumt" sich weiterhin bei angezogenen Schrauben auf).
Außerdem wurde, anstatt die Ventildeckeldichtung zu ersetzen, einfach Dichtmasse hingeschmiert, ebenso auf die untere Seite der beiden Muttern, die den Ventildeckel fixieren.
Was gibt es denn für Meinungen zu dem Thema Dichtmasse, Oldtimer-Reinigung mit Hochdruckreiniger (Motorraum, Motoraube) oder vielleicht sogar einen Erfahrungsbericht mit problematischen Werkstattbesuchen, die hinterher zwar den Auftrag erfüllt hatten, jedoch weitere Problemstellen erst produziert haben?
Grüße aus dem schönen Baden-Württemberg




