Hallo zusammen,
alles zurück auf Anfang.
Beim Einsetzen der Kupllungswelle hatte ich gestern Abend die Welle etwas eingefettet. Beim Einsetzen ragt sie über das Lager hinaus in die Schwungscheibe.
Die Lagerstelle hatte ich mangels Einsicht vor dem Einsetzen des neuen Lagers mit einem Neodymmagneten "gereinigt".
Beim Herausziehen der Welle hing an dieser eine Lagernadel und blieb in der Lagerschale liegen. Die konnte m. E. nur von dem neuen Lager sein.
Heute Morgen wollte ich nun das neue Lager wieder ziehen und schaute mir vorher die Nadel nochmals genau an. Sie war kürzer als die Nadeln im neuen Lager.
Sie hatte also irgendwie in der Schwungscheibe "überlebt". Das Lager bleibt vorerst drin!
Dafür neues Ungemach:
Ich wollte ja die abgerissene Schraube in der Schwungscheibe ausbohren und eine Helicoil einsetzen.
Dafür hatte ich mir ein Hilfsmittel gebaut:
Zur genausen Bohrführung hatte ich mir eine kurze Welle mit exakter Bohrung in den Kupplungsautomaten eingesetzt und diesen mit 2 Schrauben
in der Schwungscheibe fixiert. Das Bohren mit der Winkelbohrmaschine geht nicht gut und man kann nur schwer Druck ausüber, Das Schrauben-
material ist sehr hart und ich musste den Bohrer mal nachschleifen. Beim Durchstoßen der Schraube verklemmte sich das Bohr und brach ab.
Das muss jetzt leider so bleiben und der Autoamt muss mit 11 Schrauben auskommen!
Gibt es für die Schrauben ein Anzugsmoment? Ich konnte noch nichts finden.
Etwas konnte ich der Sache aber abgewinnen. Ich weiß jetzt wie man den Automaten rein und raus bekommt. Beim Rausholen muss man ihn zu der
rechten Seite in der Fahrtrichtung drehen. Dann geht es. Auf der linken Seite ist das Gussgehäuse innen dicker um eine kurze Welle aufzunehmen.
Wenn der Automat beim Drehen dort ankommt geht es an der Ausrückgabe nicht vorbei.
Danke im Voraus.
Gruß
Schanks