IHC D322, Kupplung trennt nicht

Hallo, mach das Nadellager rein, das hat sich doch Bewährt. Eine neue Kupplungsscheibe ist vollkommen ausreichend, denn diese ist bei dem D-322 sehr Kräftig ausgelegt, dein Motörchen wird diese nicht zerstören der D-440 hat nämlich die gleiche. Kupplungskiller sind Frontladerarbeiten und Rangieren. Wenn mehr Leistung vorhanden ist treten die Schäden an den Seilwinden auf. gerissene Rollenketten oder gesprängte Getriebe, die Kupplung in der Seilwinde unterliegt hohem Verschleiß, das ist meine Persönliche und Langjährige Erfahrung. Ich wünsche dir viel Erfolg beim zusammenbauen, den Wellenstummel kannst du als Zentrierdorn hernehmen. Schöne Grüße.
 
Hallo ih_schrauber,

OK, dann nochmals mit Nadellager. Wird schon gut gehen. Ich drehe mir mal noch ein "Setzeisen", damit ich es sauber reinbekomme.

Das alte ging nur mit Gewalt raus, saß sehr fest.

Die abgerissene Schraube in der Schwungscheibe  bekomme ich mit dem Linksdreher nicht raus.

Könnte ausbohren und eine 5/16" Helicoil einsetzen (habe ich zufällig).

Blöd ist, dass ich kaum Druck auf die Winkelbohrmaschine ausüben kann.

  

Ja, meine Seilwinde hat eine Rutschkupplung (konisch, aus Holz).

Ich hatte sie mal erneuert und hier den Vorgang beschrieben.

Alte Seilwinde zieht nicht mehr

Die Kraft bis zum Rutschen kann ich seitlich an dem Rad einstellen. Wenn ich fest andrehe, dann rutscht die lange nicht und zieht schon kräftig durch.

Gruß

Schanks
 
Hallo zusammen,

eine Zwischenmeldung:

Heute ist das Nadellager gekommen.

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Links alt, rechts neu. Das neue ist 1" lang, das alte 20mm.

Edit: Im Originallager ist Richtung Kupplungsscheibe Ein Kunststoffring (Dichtung?), der beim Ersatzlager nicht vorhanden ist.

Die Nadeln im Originallager sind 14mm lang, die im Ersatzlager 18mm.

In der Schwungscheibe ist aber ausreichend Platz in der Tiefe.

Hatte mir ein Einsetzwerkzeug passend gedreht.

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Hat perfekt gepasst und das Einsetzen ging gut.

Jetzt der Rückschlag:

Probeweise habe ich die Kuplungswelle eingesetzt, ging gut. Ein paar mal gedreht und wieder gezogen. Dann wieder eingesetzt - ging nicht.

Im Lager lag eine Nadel aus dem neuen Lager. Jetzt nehme ich das wieder raus - hoffe das klappt. Bin sauer.

Ich bestelle jetzt bei L.K.-Oldtimer die Sinterbuchse, die wird mich wohl aushalten. Das andere hake ich unter "Lehrgeld" ab.

  

Demnächst geht es weiter.

Gruß

Schanks
 
Hallo zusammen,

alles zurück auf Anfang.

Beim Einsetzen der Kupllungswelle hatte ich gestern Abend die Welle etwas eingefettet. Beim Einsetzen ragt sie über das Lager hinaus in die Schwungscheibe.

Die Lagerstelle hatte ich mangels Einsicht vor dem Einsetzen des neuen Lagers mit einem Neodymmagneten "gereinigt".

Beim Herausziehen der Welle hing an dieser eine Lagernadel und blieb in der Lagerschale liegen. Die konnte m. E. nur von dem neuen Lager sein.

Heute Morgen wollte ich nun das neue Lager wieder ziehen und schaute mir vorher die Nadel nochmals genau an. Sie war kürzer als die Nadeln im neuen Lager.

Sie hatte also irgendwie in der Schwungscheibe "überlebt". Das Lager bleibt vorerst drin!

  

Dafür neues Ungemach:

Ich wollte ja die abgerissene Schraube in der Schwungscheibe ausbohren und eine Helicoil einsetzen.

Dafür hatte ich mir ein Hilfsmittel gebaut:

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Zur genausen Bohrführung hatte ich mir eine kurze Welle mit exakter Bohrung in den Kupplungsautomaten eingesetzt und diesen mit 2 Schrauben 

in der Schwungscheibe fixiert. Das Bohren mit der Winkelbohrmaschine geht nicht gut und man kann nur schwer Druck ausüber, Das Schrauben-

material ist sehr hart und ich musste den Bohrer mal nachschleifen. Beim Durchstoßen der Schraube verklemmte sich das Bohr und brach ab.

Das muss jetzt leider so bleiben und der Autoamt muss mit 11 Schrauben auskommen!

Gibt es für die Schrauben ein Anzugsmoment? Ich konnte noch nichts finden.

  

Etwas konnte ich der Sache aber abgewinnen. Ich weiß jetzt wie man den Automaten rein und raus bekommt. Beim Rausholen muss man ihn zu der

rechten Seite in der Fahrtrichtung drehen. Dann geht es. Auf der linken Seite ist das Gussgehäuse innen dicker um eine kurze Welle aufzunehmen.

Wenn der Automat beim Drehen dort ankommt geht es an der Ausrückgabe nicht vorbei.

  

Danke im Voraus.

Gruß

Schanks
 
Hallo zusammen,

wieder alles zusammengebaut und andere Kupplungsscheibe rein.

Ich habe es nur hinbekommen, indem ich den Automat in die Schwungscheibe gesetzt habe, dann die Kupplungswelle mit Ausrücker eingesetzt habe, dann den Automat mit Welle und Ausrücker zurück und die Kupplungsscheibe dazwischgeschoben habe. Die Kupplungsscheibe quasi an Ort und Stelle, oben etwas weggekippt und die Welle bei gekipptem Automaten in die Scheibe gesteckt. Dann den Automat beigedrückt und schon mal mit einer Schraube leicht an der Schwungscheibe befestigt. Dann mit der noch freien Kupplungsscheibe mit der Welle Mitte Lager gesucht und eingesteckt. Getriebewelle und Kupplungswelle wieder miteinander verbunden und Automat befestigt.

Das Lager hatte ich vor Einbau der Welle gefettet.

Das Ganze ging deshallb rel. gut, weil ich mir die Andruckplatte am Automat vorgespannt hatte.

Hier ein Bild:

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Die drei 5mm Alluminiumstifte haben die Druckplatte angezogen, wodurch ich de facto 13mm Gesamthöhe gewonnen habe, da gleichzeitig der große Betätigungsring eingedrückt wird.

Das hilft gewaltig beim Einbau. Wenn die Schrauben zur Befestigung des Automaten angezogen werden, fallen die Stifte automatisch raus.

  

Probefahrt -> alles OK!

Bin froh, das der Rote wieder läuft.

Vielen, vielen Dank an die Helfer und das Forum.

  

Gruß

Schanks
 
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