IHC Raupe B100 Serie 2

Hallo zusammen,

mein Name ist Heiko und wir haben an unserer 100B Serie II einen Defekt. Der Antriebsstrang auf der rechten Seite hat wahrscheinlich einen Lagerschaden und ich wuerde gerne die Kette abnehmen, um das Abtriebsrad frei drehen zu koennen. Wir haben sie aufgebockt, deshalb kann ich die Raupe nicht mehr vor- und zurueckschieben. Ich habe hier in dem Thread gelesen, dass man die Kette an dem mit einer Anbohrung versehenen Bolzen trennen kann. Wird dieser Bolzen einfach mit grosser Kraft rausgeschlagen oder ist er in irgendeiner Art vernietet/gestaucht und muss stirnseitig noch etwas ab- bzw freigeschliffen werden?

Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben.

Schonmal vielen Dank und schoene Gruesse

Heiko
 
Hallo Heiko, Kette mittels trecker ect nach vorne ziehen bis Du gut an den markierten Bolzen kommst. Dann Bolzen von innen nach außen heraustreiben, mit Dorn oder ähnlichem. Dann kannst Du das Leitrad nach vorne herausziehen.Grüße vom Paylodoc.

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Ein bisschen mehr im Profil könnte sehr weiterhelfen.!!
 
Hallo Paylodoc,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Muss der Bolzen von innen nach außen raugestrieben werden oder geht es auch anders herum. Von außen nach innen ginge einfacher, da kann man mit großem Hammer besser schlagen. Bezüglich Profil: was würdests Du gerne wissen?

Ich komme aus dem Hunsrück und wir haben einen 644Allrad und die Laderaupe von IHC. Ich war bisher immer nur stiller Leser des Forums und habe mich jetzt endlich mal angemeldet. Betriebsanleitung und Ersatzteilliste für die 100B habe ich vom Vorbesitzer (die Raupe haben wir aus erster Hand) mitbekommen. Gibt es für die Laderaupe auch ein Werkstatthandbuch und ist sowas noch irgendwo zu bekommen?

Der Schaden der Raupe hatte sich zunächst in sich ständig änderndem Druckpunkt der rechten Bremse geäußert, bis sie nun zum Schluss im rechten Antriebsstrang mechanisch zu blockieren begann. Zunächst dachte ich es wären lose Bremsklötze, die sich je nach Fahrtrichtung anders zwischen Bremsband und Kupplungs-/Bremstrommel ausrichten und so den Druckpunkt veränderten. Jetzt habe ich gesehen, dass die Lagerung der Lenkkupplung zur Abtriebsseite hin defekt ist und jede Menge Spiel hat. Ich bin nun dabei die Lenkkupplung auszubauen, dann werde ich wohl etwas mehr sehen können.

Schöne Grüße

Heiko
 
Hallo Heiko, Bolzen kann auch von außen nach innen ausgetrieben werden.Wenn Vorbesitzer jedoch den Bolzen mal mit dem Vorschlaghammer bearbeitet hat und der Kopf gestaucht ist dann besser von innen nach außen. Profil: Es sollte der Name, Hunsrück Nähe ........... und Baujahr sein damit man weiss mit wem man zutun hat. Werkstatthandbuch bei Ebay oder Bei G.Ryll Adresse auf Startseite. Nun zur Lenkkupplung.Wenn Du diese ausbauen willst braucht Du 3 Spezial-Schrauben zum spannen der Lenkkupplung!!!! sonst bekommst Du sie nie raus, glaube es mir.Die Pos 22, 2. Seite ist die Schraube 7/16" NC etwa 80mm Ges Länge wovon vorne etwa 20mm auf 10mm abgesetz sind.Diese 3 Schrauben da wo das Drucklager in die Kupplung geht in die 3 Bohrungen bis zum Anschlag eindrehen.Dann gegenüberliegenden Deckel losschrauben und richtung Kupplung schieben.Jetzt siehst Du eine Welle mit Nuten die kanst Du jetzt vom Differential aus gesehen zur Kupplung Schieben die Verbindung ist gelößt. Dann Kuplung los schrauben und Kpl.ausheben. Meine Tel.Nr  02183-7385 Grüße vom Paylodoc.

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Hallo Paylodoc,

sehr detaillierte Antworten und wirklich wichtige Tipps die Du mir gibst, vielen Dank.

Ich habe mich eben mal am Kettenbolzen versucht. Mögliche Stauchungen bzw. Grat habe ich vorher versucht abzuschleifen und von außen nach innen geschlagen. Ergebnis nach etwa einer Stunde mehr oder weniger gezieltem Draufschlagen (mit entsprechendem Dorn): ernüchternde 0,5 bis 1mm sichtbare Verschiebung des Bolzens in die gewünschte Richtung :-(. Ich habe das Ganze jetzt mal mit WD40 behandelt und lass es mal ne Weile durchziehen.

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Jetzt zu der Spannschraube, nur nochmal um es richtig zu verstehen: die Abmaße sind mit 7/16" UNC x 2 5/8" angegeben, 2 5/8" ist somit doch die Länge, was etwa den angegebenen 65mm entspricht. Diese Längenangaben beziehen sich bei metrischen Schrauben immer auf die Schraubenlänge ohne die Kopfhöhe. Ist es richtig, dass bei Deinen oben in der Zeichnung angegebenen 65mm die Köpfhöhe inklusive ist? Nicht das ich eine zu kurze Schraube verwende. Die muss ich mir jetzt erst mal besorgen/fertigen und dann geht es weiter. Wenn ich es richtig verstanden habe, sollen sie in die Löcher nahe dem Ausrücklager (roter Pfeil) geschraubt werden, richtig? Sind diese gedacht um die Schraubenfeder der Kupplung beim Ausbau gespannt zu halten?

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Und bei Gelegenheit komme ich gerne mal auf das Angebot eines Anrufs zurück.

Nochmals vielen Dank und schöne Grüße

Heiko
 
Hallo Heiko, das Ges.Maß sollte ohne Schraubenkopf richtig sein wie Du schon sagst,Sorry.Genau wie Dein Pfeil anzeigt Spannschrauben reindrehen bis Anschlag. Damit drückst Du gegen die Feder das Kupplungspaket zusammen und bekommst Platz.Dann den linken Deckel der das Tellerradlager aufnimmt demontieren,alles nach rechts schieben,dann siehst Du auf eine Welle die Du mittels Schraubenzieher aus dem Tellerrad schieben kannst, nach rechts.Das sind Erinnerungen die über 30 Jahre alt sind.Viel Glück und Spaa beim schrauben vom Paylodoc

Versuche das Leitrad von der Innenseite her abzustützen das dieses beim klopfen auf den Bolzen nicht federn kann.
 
Hallo zusammen,

mittlerweile habe ich Kettenbolzen und Kupplung demontiert, dank der Hilfe von Paylodoc. Den Kettenbolzen habe ich nach einem Tag Einwirkzeit des Rostlösers und Entspannen der beiden verbundenen Kettenplatten mit Ratschgurten dann doch relativ gut von außen nach innen rausschlagen können.

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Wie von Paylodoc angemerkt ist die Kupplung nur rauszubekommen, wenn man diese mit den drei 7/16" UNC x 2 5/8" Schrauben verspannt, ansonsten reicht der Platz einfach nicht aus. Ich hatte mir diese aus 12er Schrauben mit langem Schaft selbst gefertigt.

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Nachdem die Kupplung nun draußen war kam der Lagerschaden zum Vorschein.

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Lager Nummer 6 und 10 der Grafik oben sind so gut wie nicht mehr vorhanden und der Seegeringeinstich im Flansch Nr 8 ist nicht mehr zu gebrauchen, da der Absatz nach außen ringsum wegebrochen ist. Der Lagersitz an sich scheint noch ok zu sein.

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Um den Schaden um das Lager Nr 10 und die Ritzelwelle beurteilen zu können, muss ich nun vom Kettenrad bzw. der Abtriebsseite her alles abschrauben.

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Nun ist wieder Detailwissen gefragt, ich hoffe Paylodoc liest mit ;-):

Das Lager Nr. 6  der Grafik weiter oben habe ich als 6215 2RS identifiziert, richtig?

Und falls ich mich am Ende für eine Reparatur entscheide, würde ich noch den O-Ring und Wellendichtring an der Position 3 und 4 der folgend Grafik erneuern, vielleicht hat jemand die korrekte Größe/Bezeichnung zur Hand?

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Viele Grüße

Heiko
 
Hallo Heiko, gut gemacht !  Du benötigst folgende E-Teile Pos. 6/  3 074 369 R91  1 x Lager

                                                                                         10/   PO 15 712       1 x Lager

                                                                                           3/      705 227 R1   1x - O Ring

                                                                                           4/   3 068 123 R91  1x - Wedi

Wünsche Dir gutes gelingen. Bis später Grüße vom Paylodoc.

  
 
Hallo Paylodoc,

danke für die Nummern.

Kennst Du auch die eigentlichen Lagerbezeichnungen, die hinter den IHC -Nummern stecken?

So müsste das Lager 3 074 369 R91 ein Rillenkugellager 6215 2RS sein, das ich in jedem Industriebedarf bekomme.

Ich habe jetzt den Endantrieb ganz zerlegt und brauche auch noch die beiden Lager der Ritzelwelle, also PO 15 712 und 804 945 R1.

Die beiden Kegelrollenlager des großen Abtriebszahnrades sind auch nicht mehr die besten, das wären dann die Lager 32 146V und ST 2006A. Für das letztere gibt es auch noch 2 Alternativen. Es würde mir sehr helfen, wenn ich die Standardbezeichnungen der Lager hätte, oder gibt es die alle noch beim IHC Händler als Ersatz?

Vielen Dank und schöne Grüße

Heiko
 
Hallo Heiko, einen Nummernschlüssel gibt es bei den einschlägigen Ind.Händlern so weit ich mich erinnere.Dabei kann ich Dir nicht helfen. Die Betreiber haben in Ihren Katalogen meist per Hand geschlüsselte Nr. nachgetragen.Grüße vom Paylodoc.
 
Hallo Paylodoc,

ich habe nun die Lagerbezeichnungen alle zusammen und habe sie uebers Internet bestellt. Ich konnte zum Teil die Bezeichnungen auf den Aussen- und Innenringen noch lesen oder habe die Aufschluesselungen im Internet gefunden, z.B. hier https://mibearings.com.

Das Ausruecklager und ein O-Ring hatte ich beim Case Haendler angefragt, jedoch seien die Teile nicht mehr lieferbar. Das alte Ausruecklager ist eigentlich noch ok, haette ich nur vorsorglich neu gemacht. Den alten O-ring hatte ich so gut wie es ging vermessen und auch uebers Internet bestellt.

Soweit alles klar .......nun warte ich auf die Teile. Ich haette aber noch eine Frage zu dem Kupplungsautomat: kann ich diesen zum Reiningen einfach auseinanderschrauben oder ist dabei etwas bestimmtes zu beachten, z.B. vorgespannte Feder, die mir um die Ohren fliegen koennte?

Und dann schonmal eine Frage zum Zusammenbau: mit den Bauteilen Nr. 1 und 2 der letzten Explosionszeichnung oben wird doch das Kegelrollenlagerpaar des zentralen Verteilergetriebes (ich habe gesehen, dass es ja gar kein Differentialgetriebe ist!) eingestellt/vorgespannt. Gibt es dazu eine bestimmte Vorgehensweise bzw. irgendeinen Richtwert, wie anzuziehen ist?

Bei Gelegenheit werde ich auch nochmal ein paar Bilder von der Baustelle machen und natuerlich weiterhin berichten.

Bis dahin schoene Gruesse und nochmals vielen Dank fuer die Unterstuetzung

Heiko
 
Hallo Heiko, Du kannst den Automat unter einer Standbormaschine mit der Bohrspindel festhalten, die 3 Schrauben lösen dann Spindel zurücknehmen und das ganze liegt in Einzelteilen vor Dir.Das Tellerrad wird mit 0,5Kg vorgespannt (mit Federwaage oder Sackwaage) um das Gehäuse Kordel legen und ziehen. Danach mußt Du ein Tragbild erstellen.Ritzelwelle mit Tuschierpaste an 2-3 Zähnen bestreichen,das ganze drehen, dann sollen etwa 2/3 der Flankenlänge mal 8 mm markiert sein. Zahnflankenspiel 0,10-0,15 mm Grüße vom Paylodoc.

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Hallo Forum, hallo Paylodoc,

danke für die Antwort. Habe den Kupplungsautomat zerlegt, gereinigt und ein neues Rillenkugellager eingesetzt. Es hat genau so funktioniert, wie Du es beschrieben hast, vielen Dank. Wegen dem Anzugsmoment für das Tellerrad: das wären dann etwa 5 N auf eine Hebellänge von sagen wir mal grob 10cm, also ein Anzugsmoment von 0,5Nm. Stimmt das so, es kommt mir sehr gering vor?

Es hat nun leider eine Weile gedauert, aber zwischenzeitlich sind alle Teile eingetroffen und es kann weitergehen. Zunächst habe ich den oben gezeigten Lagerflansch repariert, indem ich ihn bis zum Seegeringeinstich abgedreht und eine 3mm dicke Blechscheibe als äußere Berandung verbohrt habe. Da dieses Lager nur eine axiale Belastung von der Seegeringseite her erfährt, ist diese Art der Reparatur unbedenklich und völlig ausreichend.

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Ich habe mir alle Lager der rechten Antriebsseite besorgt und beginne den Zusammenbau mit dem großen Abtriebszahnrad, welches mit 2 Kegelrollenlagern gelagert ist. Diese werden axial verspannt und dazu die äußere Klemmplatte entsprechend ausdistanziert. Hier war es so, dass ich die Klemmplatte sogar ausdrehen musste, um eine axiale Spannkraft zu erzeugen. Die Maße der neuen Lager ergeben in der Summe in axialer Richtung anscheinend ein etwas anderes Gesamtmaß, sodass der zentrale Zapfen sogar etwas aus dem Innenring des Lagers heraus ragte.

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Da ich keine Papierdichtung für den Gehäusedeckel hatte, habe ich Dichtmasse verwendet. Dies ändert natürlich den Abstand zwischen Gehäuse und Gehäusedeckel, da die alte Papierdichtung ca. 1mm dick war und die Dichtmasse nur im Zehntel mm Bereich ist....... wenn sie überhaupt so dick ist.

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Und das führt dazu, dass die Gleitringdichtung eine höhere axiale Verspannung erfährt .....und das führt zu meiner nächsten Frage. Wenn ich es richtig sehe ist es doch so, dass ich den Flansch 10 der folgenden Grafik auf dem Zahnrad 2 soweit mit der Nutmutter 12 anziehe, bis der Flansch 10 stirnseitig an Zahnrad 2 anliegt, die Nutmutter also fest anziehe und sichere. Bei diesem Vorgang verspanne ich die beiden Hälften der Gleitringdichtung gegeneinander, diese ist ja in Gummi elastisch gelagert. Ich habe mal gemessen und hätte dabei etwa 6mm axialen Spannweg, den die Gummielemente der Gleitringdichtung ausgleichen müssten, was zu einer sehr hohen Verspannung führt. Paylodoc, hast Du hier einen Wert, um wieviel mm die Gleitringdichtung vorgespannt werden sollte? Dann kann ich über Distanzen zwischen Bauteil 2 und 10 diesen Wert einstellen. Die 6mm erscheinen mir sehr hoch und ich will die Gleitringdichtung nicht zerstören.

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Soweit der aktuelle Stand, demnächst geht es weiter.

Viele Grüße

Heiko
 
Hallo Heiko, ich bin beeindruckt von Deiner Arbeit ! Ich fühle mich durch die Fotos als ob ich wieder im Einsatz wäre, schön,schön. Was ist bei Dir das Teller Rad? Das auf dem Foto von 12:51? Dies sind Stahlschrauben mit einer hohen Vergütung. Anzugsdrehmoment lt.Zeichnung auf dem Schraubenkopf. 10Mkg  mit Sicherungsblech ! Die Lager Foto 12:18 werden mit einem dünnen Lötzinndraht zwischen Schraubendeckel und Welle mit 1mk vorgespannt, Draht entfernen und messen und mit 0,5mm mehr scheiben montieren. Gleitringdichtung ist ok wie Du es beschrieben hast. Die Vorspannung durch die Gummis ist ok.Viel Freude beim schrauben.LG vom Paylodoc.
 
Hallo nochmal,

vielen Dank Paylodoc, es freut mich, dass Dir die Bilder gefallen....... und irgendwie bist Du ja auch wieder im Einsatz :-)

Bei der Sache mit dem Tellerrad war ich wieder bei Deiner Antwort von weiter oben, vom 29 Sep. 2016 11:58. Da hast Du die Sache mit dem Seil und 0,5kg Zugkraft beschrieben. Da wollte ich nur nochmal nachfragen, ob ich die Vorgehensweise richtig verstanden habe, weil mir die 0,5Nm Anzugsmoment etwas gering vorkommen.

Den Tipp mit dem Lötzinndraht in Deiner letzten Antwort finde ich einen super Hinweis, da muss man erst mal darauf kommen.

Und wenn Du sagst, dass die 6mm axiale Verspannung der Gleitringelemente ok ist, bin ich auch beruhigt. Ich hatte die große Nutmutter (Nr 12 in der Explosionszeichnung oben) noch nicht ganz bis zum Anschlag angezogen (schätze mal, dass die Gleitringelemente um ca. 5mm verspannt waren) und dabei konnte ich von Hand den Kettenradträger (also den Flansch Nr.10 der Explosionszeichnung) nicht mehr drehen.... Schmiert man die Gleitflächen der Gleitringdichtung mit Fett oder Öl ein oder montiert man die komplett trocken? Ich hatte vielleicht 5 Tropfen Öl über den Umfang verteilt und trotzdem viel mir das Drehen sehr schwer...daher dachte ich die 6mm Vorspannung seien zu viel.

Ich muss schauen, wann ich wieder Zeit finde um weiter zu Schrauben, melde mich aber auf jeden Fall wieder mit einigen Bildern zurück.

Viele Grüße

Heiko
 
Hallo Heiko, 0,5Kg an der Zugwaage.Schnur oder ähnliches um den Tellerradträger wickeln etwa 5-6mal, dann ziehen und Anzeige beobachten. Das ergibt die Lagervorspannung der beiden Kegelrollenlager des Tellerrades. Gleitringlager werden trocken montiert.Die paar tröpfchen Öl machen jedoch nichts aus. Viel Spass beim schrauben wünscht Dir der Paylodoc. PS in den nächsten 4 Wochen nicht erreichbar da im Krankenhaus.
 
Junge Junge,

ich lese den Thread hier nur interessehalber mit, weil ich mal kurzzeitig bei einem Bauunternehmen gejobbt habe und dort auch zwei IHC Raupen fahren durfte. Ich bin immer wieder begeistert wenn ich Leuten wie dem Paylodoc,
dem Linksdreher oder dem CVX Driver - um nur mal einige wenige der vielen Kapazitäten hier im Forum zu nennen - "zuhören" kann. Dadurch ist in diesem Forum eine sehr hohe Qualität an Informationen und Hilfestellungen gegeben - da gibt es nicht
viele Foren, von denen man das behaupten könnte ! Thumbs up !

Hier mal ein Bild von den beiden Raupen, hab ich grad zufällig letztes Wochenende geschossen:

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Viel Erfolg beim weiteren Schrauben !

Und Dir Hans-Heinrich alles Gute, auf das Du gesund und munter zurück kommst.

Gruß Ise
 
Hallo Ilse, hast zwei wunderschöne Maschinen geschossen. Die kleine eine 100B oder125B, die große eine 175B. die erste für feinfühliges arbeiten, die große für’s Grobe. Diese Maschinen waren eher bei Steinigem oder Felsigen Böden im Einsatz wurden aber mehr und mehr von Radladern (Payloader) aus Beriebswirtschaftlichen Gründen ersetzt.Grüße vom Paylodoc.
 
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