"Hobby" ist ein sehr relativer Begriff....
Ich habe meinen 844 AS für unsere ziemlich private Tierhaltung.
Eine grüne Nummer (am Schlepper und am 7-to-Anhänger) habe ich trotzdem.
Nach den in Rheinland-Pfalz geltenden Richtlinien für die Befreiungstatbestände bei der Kfz-Steuer stehen auch Hobby-Tierhaltungen grüne Nummern zu, wenn sie Einnahmen haben.
Wer also Schafe aus Spaß hält und hin und wieder eines verkauft, kriegt grün.
Ich habe eine Einstellerin, ein Pferd gehört uns nicht und steht bei uns gegen Geld.
Das reicht für eine grüne Nummer.
Wald haben wir auch, und machen da demnächst vielleicht auch selber Holz für den Eigenbedarf.
Oft ist es eine Frage des "Gestaltens".
Wer Holz macht, und das vielleicht nur in fremden Wäldern (Holzlose), denkt vielleicht zunächst nicht daran, von dem mühsam geworbenen Holz etwas zu verkaufen.
Wenn er nun auch nur 2 Ster an den Nachbarn verkauft, hat er eigentlich einen "Hobby-Forstbetrieb" mit Einnahmen, wenn auch nur geringen.
Ob das für die grüne Nummer reicht, klärt man am besten mit seiner zuständigen Oberfinanzdirektion, bloß nicht mit dem zuständigen Finanzamt.
Was ich mit meinem Schlepper mit grüner Nummer so mache, ist sehr schwer nachzuweisen.
Eine Spazierfahrt ist halt immer eine Testfahrt, der Besuch eines Treckertreffen dient dem Erfahrungsaustausch und der Ersatzteilbeschaffung für das alte Schätzchen, welches halt noch täglich sein Brot in einem Hobby-LoF-Betrieb verdient und für das es beim LaMa nicht mehr alles gibt.
Ich möcht den Amtsrichter sehen, der mich wg. Besuch eines Treckertreffens mit grüner Nummer dran kriegt. Gute Gründe gibt es immer....
Wenn man seinen Schlepper wirklich nur zum Spaß hat, wird es schwieriger.
Aber ein gutes Verhältnis zum LoF-Nachbarn verbunden mit dem Versprechen, dort schon mal öfters auszuhelfen, wirkt auch hier Wunder.....
Und hat bessere Aussichten auf Erfolg als der Versuch, einen 844 AS mit Frontlader auf 3,5 to abzulasten.....