Tobi D320
Bekanntes Mitglied
Nach langer zeit der Abwesenheit melde ich mich mal wieder mit einem neuen Beitrag zurück.
Bei unserem D320 wurde letztes jahr die Einspritzpumpe überholt. Seitdem läuft er wieder wie eine eins.
Was ich hier hochladen werde sind sämtliche Reperaturen, die ich so in nächster Zeit durchführen werde.
an jedem der Ihcs gibt es kleine oder größere Baustellen die ich hier begleiten will.
Angefangen mit dem 733.
Die Radlager habe ich vor ca. 2 Jahren getauscht. Jetzt stand wieder Öl und Filterwechsel an. In dem Zug wollte ich die Achsschenkelbuchsen tauschen.
Naja seht selbst was aus "mal kurz" wurde.

Auf der linken Seite war durch jahrelanges Ballen fahren kein lager mehr vorhanden. Die Jahre nach der Landwirtschaft wurde der 733 nur noch selten genutzt mit Frontlader.
durch die hydraulische Lenkung hat man natürlich nichts gemerkt. Abgeschmiert wurde immer regelmäßig...
dementsprechend das Gegenstück dazu. Also eingespannt und den Lagersitz nachgedreht.
die Achse zum ausspindeln weggegeben, da ich selbst keine Möglichkeit habe diese zu bearbeiten.
Später werde ich dann Scheiben anfertigen um das orginale Maß wiederherzustellen.

zum Glück war die rechte Seite noch intakt somit konnte ich mir davon die Maße holen.

Der rest vom Lager im rechten Achsschenkel.

Also Abzieher gebaut. Der Bolzen kam zuerst nur sehr beschwerlich. Also habe ich mich dafür entschieden am hinteren Sitz des Bolzens in der Achse ein kleines 4mm Loch von schräg oben zu bohren.
das loch habe ich dann mit Rostlöser geflutet und etwas einwirken lassen. Danach konnte ich den Bolzen ohne probleme rausziehen. Einen Schlaghammer oder sowas habe ich leider nicht zur Verfügung.

Hier kann man schön sehen wie der Rostlöser gewirkt hat. Die hintere Lagerstelle in der Achse war ziemlich festgefressen.
Ich werde wenn die Achse wieder zurück ist dort auch Schmiernippel einbauen um dem entgegenzuwirken.
Den Bolzen habe ich auf der Drehmaschine saubergeschmirgelt und vermessen. Dazu ebenfalls die Bohrungen am Vorderachsbock.
Daraufhin dann Rg7 Buchsen im Internet bestellt, auf 48mm abgedreht außen und mit einer Wendelnut versehen in 15mm Steigung.

In der Mitte noch eine Umlaufende Nut in der sich das Fett verteilen kann. Mit minimal Spiel und Lagerkleber eingesetzt.
Die orginalen Kunststoffbuchsen ließen sich so in der Bohrung drehen, da die beiden Bohrungen schon ein paar hundertstel größer geworden waren.
Weiß zufällig jemand ob es ein gewisses Einstellmaß der Achsschenkel gibt? Sprich wie viel Spiel man dem Achsschenkel axial lassen sollte? Genauso auch beim Mittelachsbolzen.
Reichen da ein paar Zehntel? Weil auf 0 sollte es ja definitiv nicht sein.
Das war es auch erstmal. Ich hoffe der Beitrag ist für den ein oder anderen interessant.. Wenn ich alles wieder zusammenhabe stehen schon die nächsten noch größeren Reperaturen auf dem Plan.
Fehlende PS werden durch Wahnsinn ersetzt
Bei unserem D320 wurde letztes jahr die Einspritzpumpe überholt. Seitdem läuft er wieder wie eine eins.
Was ich hier hochladen werde sind sämtliche Reperaturen, die ich so in nächster Zeit durchführen werde.
an jedem der Ihcs gibt es kleine oder größere Baustellen die ich hier begleiten will.
Angefangen mit dem 733.
Die Radlager habe ich vor ca. 2 Jahren getauscht. Jetzt stand wieder Öl und Filterwechsel an. In dem Zug wollte ich die Achsschenkelbuchsen tauschen.
Naja seht selbst was aus "mal kurz" wurde.
Auf der linken Seite war durch jahrelanges Ballen fahren kein lager mehr vorhanden. Die Jahre nach der Landwirtschaft wurde der 733 nur noch selten genutzt mit Frontlader.
durch die hydraulische Lenkung hat man natürlich nichts gemerkt. Abgeschmiert wurde immer regelmäßig...
dementsprechend das Gegenstück dazu. Also eingespannt und den Lagersitz nachgedreht.
die Achse zum ausspindeln weggegeben, da ich selbst keine Möglichkeit habe diese zu bearbeiten.
Später werde ich dann Scheiben anfertigen um das orginale Maß wiederherzustellen.
zum Glück war die rechte Seite noch intakt somit konnte ich mir davon die Maße holen.
Der rest vom Lager im rechten Achsschenkel.
Also Abzieher gebaut. Der Bolzen kam zuerst nur sehr beschwerlich. Also habe ich mich dafür entschieden am hinteren Sitz des Bolzens in der Achse ein kleines 4mm Loch von schräg oben zu bohren.
das loch habe ich dann mit Rostlöser geflutet und etwas einwirken lassen. Danach konnte ich den Bolzen ohne probleme rausziehen. Einen Schlaghammer oder sowas habe ich leider nicht zur Verfügung.
Hier kann man schön sehen wie der Rostlöser gewirkt hat. Die hintere Lagerstelle in der Achse war ziemlich festgefressen.
Ich werde wenn die Achse wieder zurück ist dort auch Schmiernippel einbauen um dem entgegenzuwirken.
Den Bolzen habe ich auf der Drehmaschine saubergeschmirgelt und vermessen. Dazu ebenfalls die Bohrungen am Vorderachsbock.
Daraufhin dann Rg7 Buchsen im Internet bestellt, auf 48mm abgedreht außen und mit einer Wendelnut versehen in 15mm Steigung.
In der Mitte noch eine Umlaufende Nut in der sich das Fett verteilen kann. Mit minimal Spiel und Lagerkleber eingesetzt.
Die orginalen Kunststoffbuchsen ließen sich so in der Bohrung drehen, da die beiden Bohrungen schon ein paar hundertstel größer geworden waren.
Weiß zufällig jemand ob es ein gewisses Einstellmaß der Achsschenkel gibt? Sprich wie viel Spiel man dem Achsschenkel axial lassen sollte? Genauso auch beim Mittelachsbolzen.
Reichen da ein paar Zehntel? Weil auf 0 sollte es ja definitiv nicht sein.
Das war es auch erstmal. Ich hoffe der Beitrag ist für den ein oder anderen interessant.. Wenn ich alles wieder zusammenhabe stehen schon die nächsten noch größeren Reperaturen auf dem Plan.
Fehlende PS werden durch Wahnsinn ersetzt