Instandsetzung Vorderachse D432

Hallo Cris007,

das ist natürlich eine technisch optimale Lösung. Ist das in vertretbarem Kostenrahmen machbar, oder geht das nur, wenn man einen Dreher kennt, der das günstig macht?

Grüße
 
Hallo Zusammen, 

ich bin grad dabei die Achsschenkel meines McCormick D432 zu restaurieren. Ich habe auch schon mit der tollen Anleitung soweit alle Teile beisammen.

Ich würde aber lieber statt dem Achsialrollenlager ein Drucklager einbauen, da ich keine Möglichkeit habe mit den Führungsring fürs Axialrollenlager zu drehen, bzw drehen zu lassen.

Wo gibts es denn die Drucklager zu kaufen? bzw hat jemand eine Materialnummer oder ähnliches?

Hat jemand zuffällig eine Expolsionszeichnung von der Achse?

Vielen Dank für Eure Mühen 

Grüße aus München 

Martl
 
Hallo,

kurze Frage, ich würde meine Vorderachse gerne überholen, aber nicht wie hier umbauen. Kann ich trotzdem die hier angegebenen Abstreifringe aus dem Zubehör holen? Und sind die Buchsen zur Befestigung dann nötig, weil die Abstreifer eventuell höher aufbauen als die, die sonst für ein vielfaches des Preises der hier angegebenen angeboten werden. 

Danke schonmal und viele Grüße

Philipp
 
Hallo Philipp,

der obere Standard-Abstreifer den ich eingebaut hatte, baut tatsächlich etwas höher als der Originale. Deshalb hatte ich den Gummipuffer an der Bohrung unten etwas angefast, es schaut ja nur die Dichtlippe etwas oben heraus. Die Stahlscheibe zwischen Gummipuffer und Achsschenkel hatte schon eine passend große Bohrung, die um die Gummilippe ging. Der Abstreifer sitzt in einer Ausdrehung (Absatz) im Achsschenkel; nicht auf der Buchse auf.

Ob der untere Standard-Abstreifer in den Original-Metallring passt, weiß ich nicht; die waren bei mir so vergammelt, dass ich die ohnehin neu machen musste.

Gruß aus der Eifel in die Eifel,

Markus 
 
Danke für die schnelle Antwort, die Halteringe muss ich auch neu haben. Also wenn ich das richtig verstanden habe, muss ich eigentlich nur an den Gummipuffern oben eine Fase dran schleifen und könnte ansonsten alles original holen bzw. lassen 

Viele Grüße 

Philipp
 
Moin,

Zu den Axiallagerscheiben:

wieviele scheiben wovon brauch ich denn?  ist ja eine 1 und eine 5mm dicke Scheibe?  gehört die 5mm Scheibe nach unten?
 
Hallo "MadDog"

die dicke Laufscheibe (5mm) unten, weil die untere Auflagefläche (zumindest bei meinen Achsschenkeln) nicht mehr ganz eben war  und die dünne Lagerscheibe oben.

Dazwischen der Nadelkranz.

Wenn du die "Fotostory" ganz durchgesehen hast, ist das aber auch gut ersichtlich ;-)

Gruß Markus 
 
Moin,  Alles klar, danke ;)

Ich versuche grad, alles beim selben onlineshop zu kaufen, das geht nicht, weil einer der beiden abstreifringe hier und da nicht dann nicht vorhanden ist..  uh :D

/edit würden die hier auch gehen?

https://www.kugellager-express.de/wellendichtring-simmerring-basl-30x47x7-mm
 
Ich fertige jetzt auch alles per hand an..  bin grad dabei die Buchsen aus messing zu drehen..   Vollmetarial dafür kostet übrigens grad 85€ ;)  Man sollte also nicht verkacken.

Die Schmiernut kann man übrigens ganz hervorragend mit einem innengewinde drehmeissel machen, man sollte nur nochmal kurz mit irgendwas die Kanten brechen.

Ich habe den Fehler gemacht die Vukollanpuffer zu bestellen..   nur um herauszufinden, dass man einfach PU oder POM hätte nehmen können, werde die maße hier einmal online stellen mit eienr halbzeug empfehlung.
 
Moin,

Ich habe jetzt eine Buchse für oben fertig auf Maß gedreht(Messing). Also, die mit 30mm DI, diese passt nicht auf das Federbein..  Was ist denn da los? gibt es verschiedene Federbeine?

Und..   wo sollen die beiden Buschen denn eigentlich sitzen?  auf dem Federbein..  es wirkt so, als würde die untere Buchse auf der Verjüngung sitzen das macht ja lles irgendwie keinen sinn??
 
Hallo "MadDog_432"

laut WHB sind die Achsschenkel bei allen 3- und 4-Zylindern der D-Serie gleich.

Mit den Maßen, die ich angegeben hatte, passen die Buchsen mit leichtem Spiel, etwa 0,1mm. Das stimmt auch mit den Durchmessern im WHB überein.

Das Spiel von 0,1mm hatte ich gewählt, weil man normalerweise so eine Konstruktion nach dem einsetzen der Buchsen mit einer speziellen Reibahle in die Flucht aufreiben müsste; eine solche Reibahle aber kaum zu bekommen ist.

Die Außendurchmesser hatte ich etwas (0.05mm) größer gewählt, als in den Sitzen gemessen und dann angepasst, damit die Buchsen ordentlich stramm im Rohr sitzen.

Gruß Markus 
 
zurück auf anfang :D  Ich *dachte" ich hätte die buchse auf endmaß gedreht..  hatte ich aber garnicht ^^  wenn man 39,75 macht, dann ist de buchse sehr stramm auf dem federbein :)  Also 3-4 Sekunden mit dem Brenner raufhalten und die fällt von allein runter ;)
 
So,  jetzt hab ich maln Problem:

Hülsen gedreht auf Maß, flutschten im ausgebauten Zustand super über das Federbein, also: Achstrichter gereinigt, gefettet und heissgemacht, damit die hülsen schön flutschen, oben super, unten musste ich noch ein eintreibewerkzeug drehen und die Buchsen mit einem mMn. zu großem hammer eintreiben..  (ja.. ich weiss..  wurde ungeduldig, muss fertig, weil ich den 432er für mein Sägewerk brauche und da warten Aufträge :/ nervt mich auch derbe...  naja)

So..  Federbeine wollten nicht so recht rein.. also dachte ich, Räder ran, ablassen und mit gewicht beim rollen etwas lenken und dann passt das schon. Hat aber soviel Gewalt benötigt, dass nun der Sicherungskeil vom rechten Federbein den Schlitz aufgequollen hat, also Federbein kaputt, brauche hier Ersatz, wer hat eins liegen?  Der Lenkkopf selber ist unten im Schlitz etwas aufgequollen, muss also auch neu.

Scheinbar sind aber die Lager zueinander nicht zentrisch, weswegen die sich nun zueinander verkeilen mit Federbein?  Wie kriege ich die im eingebauten Zustand nun so aufgerieben, dass das Federbein sich bewegt? Wieviel Spiel muss das haben? Raus kriege ich die Buchsen, zumindest die unteren, wohl nicht mehr ^^ Habe da so ein Werkzeug im Kopf wie beim Zylinder hohnen?  Geht das?  Geduld, Öl und ein Akkuschrauber auf Stufe 2 ?

Wäre für jede Hilfe dankbar..  man..  was für ein kack Samstag..   einiges schiefgegagen..   am nervigsten, dass die Buchsen halt nicht passen, stand dafür einige Stunden an der Drehbank..
 
Guten Abend MadDog,

Ungeduld & Hektik ist kein guter Berater.

Das Problem beim Instandsetzen der Vorderachse mit Messing/Bronzebuchen ist zum einen dass der Lagersitz im Achstrichter nicht 100% fluchtet und dass die Lagerbuchsen etwas eingepresst sind. Dadurch wird nach dem einpressen der Innendurchmesser der Buchsen auch etwas kleiner...in Abhängigkeit vom Presssitz. Früher wurden die Buchsen nach dem einpressen mit einer Spezialreibahle im

eingebauten Zustand aufgerieben dann passte dass Innenmaß der Buchsen und die Flucht. Deshalb nehmen die meisten heute Kunstoffbuchsen die sind elastischer und verzeihen Fluchtungsfehler und

Maßabweichungen leichter durch Verformung in einem gewissen Bereich. Allerdings halten die m.M. auch nicht so lange.

Ich habe bei mir auch Buchsen aus Lagerbronze gedreht, nach meinen Notizen hatte

die untere Buchse Aussen 43,14mm -0,03, Innen 39,22 +0,04 / Höhe 31,8mm

die obere Buchse Aussen 44,45mm -0,03, Innen 29,47+0,04 Höhe 25,1mm

die Maße habe ich durch vermessen von Achsschenkel und "Achstrichter" ermittelt und können je nach Schlepper und Zustand variieren.

Nach dem Einpressen hat sich auch bei mir das Innenmaß der Buchsen etwas verkleinert (vor allem die untere da die Buchse eine geringere Wandung hat). Ich habe dann jeweils den Achsschenkel von unten soweit reingeschoben bis es schwer ging, etwas hin und her gedreht und wieder herausgenommen. Dann kannst Du in den Buchsen leichte Druckstellen sehen. - Diese dann mit Akkuschrauber und

einem 40mm Fächerschleifer  (heisst das so?) mit feiner Körnung an den Druckstellen nachbearbeitet und mich so Stück für Stück vorgearbeitet bis die Achsschenkel von Hand mit etwas Druck reingingen. Nach jedem nachschleifen ordendlich auspusten und saubermachen, und ohne Hektik und schnell, schnell, sonst wird das nichts.

was Du mit Sicherungskeil / Federbein und Schlitz aufgequollen meinst habe ich leider nicht verstanden. Hier wären Bilder hilfreich.

LG

Alekks
 
Die Maße für die Buchsen die ich in meinem vorherigen Post angegeben habe können so nicht stimmen, ich muss nochmal suchen ob ich die richtigen finde (zu viele Schmierzettel)...

Alekks
 
Hi zusammen,

ich möchte auch meine Vorderachse Instand setzen.

Nur leider habe ich schon ein Problem beim entfernen des Lenkhebels.

Ich bringe ihn einfach nicht runter.

Natürlich schon WD40 und andere Rostlöser.

Auch warm und kalt maschen schon versucht.

Natürlich mit Abzieher versucht abzuziehen.

Habt ihr noch einen Trick für mich?

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Gruß Chris
 
Habe gute Erfahrungen mit wie Folgt!

Abzieher Ansetzen und auf Spannung bringen und so lassen!

Mit Rostlöser oben einweichen und so lassen auch über Nacht (kann auch Tage dauern)

Und immer wieder Bischen Abzieher Nachziehen,bischen warm machen,mit dem Hammer immer wieder mal auf den Seiten klopfen.

Auch wieder mit Guten Rostöser einweichen.

Da braucht man viel Geduld dazu.

Und die Mutter würd ich dabei ein paar Gänge aufgeschraubt lassen.
 
Servus,

juhu bzw. keizbirnbaumundhollerstauern

das Teil ist ab.

Nach immer wieder einsprüchen, heiß machen, kalt machen, und wieder ....

und ein ein paar Schläge auf den Hinterkopf, hab ich es geschafft

Chris
 
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