Metallliebhaber
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Moin,
Da sich ja eine größere anzahl an Landwirten, Hobbylandwirten und welche die es mal werden wollen befinden, wollte ich mal die Frage in den Raum werfen wie man denn einen Kartoffelacker vorbereitet.
Welche Maschinen brauche ich? In welcher Reihenfolge macht die Bearbeitung Sinn?
Aber fangen wir oben an.
Punkt 0: Ich
Kurz zu mir, ich bin Hauke, 24 Jahre jung, komme aus der Wesermarsch und bin stolzer Besitzer meines frisch erworbenen IHC 654AS.
Bisher habe ich schon mit einem Einachser(mit Pflug und Frässternen) im Garten (120m²) Erfahrungen im Anbau mit Getreidesorten und Zuckermais gesammelt, einen eigenen Kartoffelacker hatte ich nie.
Das will ich im nächsten Jahr ändern, deshalb liest du das hier gerade
.
Punkt 1: Das Land
Ich spreche hier von einem Stück Weideland ( 1000m² )in einer moorigen Region, dabei kann ich sicher sagen das ab 15cm tiefe fester Lehmboden beginnt.
Ebenfalls ist es vermutlich interessant das die Fläche sehr tief, also ziemlich nah am Grundwasser liegt (stand heute weniger als 0,5m bis zum grundwasser)
Generell ist der Boden nicht sehr sandig, daher werde ich spätestens bei der Ernte mit Problemen zu tun haben, das kann ich aber noch akzeptieren.
Irgendwie schafft es ein Biolandwirt einige Km weiter es auch Kartoffeln anzubauen, es muss also gehen.
Ich werde große Probleme mit dem Drahtwurm haben, diese erfahrung haben auch schon andere gemacht, kann man dagegen was tun?
Punkt 2: Geräte
Zur verfügung steht mir aktuell mein IHC 654AS, also 60PS mit Allrad.
Dieser hat leider ziemlich breite 16.9r34 Reifen, die sind vermutlich nicht Ideal aber ich möchte sie dranbehalten.
Welche geräte benötige ich noch? Geld steht in einem gewissen maße zur verfügung, aber bei der kleinen Fläche sollte man noch realistisch bleiben.
Bisher dachte ich an folgende Geräte:
3 Schaar Beetpflug (Schlepperleistung sollte ausreichen?)
2-2,5m Grubber mit Krümmlerwalzen (Funktionieren die auf dem schweren Boden?)
2-2,5m Bodenfräse (Leihgerät) (Reichen auch hier 60PS? Stichwort Frässohle?)
Eine art Tiefengrubber (Sauzahn) um die Tieferen Erdschichten zu brechen und um Wasser besser ablaufen zu lassen?
Geräte zum Anhäufeln und Hacken baue ich mir denke ich mal selbst.
Die Kartoffeln wurde ich gerne mit einem Schwingsiebroder ala. Kuxmann ernten, kann das funktionieren?
Ein Schleuderroder klingt erstmal nicht besonders überzeugend.
Punkt 3: Arbeitsabfolge
Macht es Sinn im Herbst das Weideland umzubrechen, damit die Grassohle verrotten kann?
Im Frühjahr nocheinmal Mist aufbringen und mit dem Grubber einarbeiten?
Danach den Boden mit einer Bodenfräse krümelig bekommen und so für die Aussaat vorbereiten?
Folgende Fragen stellen sich mir:
Entsteht beim Fräsen nicht eine Frässohle die die Wurzeln der Kartoffelpflanze nur schwer durchdringen können, und durch die Wasser nichtmehr ablaufen kann?(Gerade im bezug auf den Lehmboden)
Macht ein einfacher Federzinkengrubber überhaupt Sinn?(Kosten bei E*ay Kleinanzeigen etwa 100-300€)
Woraus ergibt sich später der Reihenabstand? Aus der Spurbreite vom Schlepper? ich muss da ja noch irgendwie durchfahren...
Ich habe mich schon etwas belesen und beschäftige mich seit längerem immer wieder mit diesem Thema
und hoffe hier auf viele gute Tipps und Erfahrungen die Leute schon vor mir gemacht haben.
Mit freundlichem Gruß
Hauke
Da sich ja eine größere anzahl an Landwirten, Hobbylandwirten und welche die es mal werden wollen befinden, wollte ich mal die Frage in den Raum werfen wie man denn einen Kartoffelacker vorbereitet.
Welche Maschinen brauche ich? In welcher Reihenfolge macht die Bearbeitung Sinn?
Aber fangen wir oben an.
Punkt 0: Ich
Kurz zu mir, ich bin Hauke, 24 Jahre jung, komme aus der Wesermarsch und bin stolzer Besitzer meines frisch erworbenen IHC 654AS.
Bisher habe ich schon mit einem Einachser(mit Pflug und Frässternen) im Garten (120m²) Erfahrungen im Anbau mit Getreidesorten und Zuckermais gesammelt, einen eigenen Kartoffelacker hatte ich nie.
Das will ich im nächsten Jahr ändern, deshalb liest du das hier gerade
Punkt 1: Das Land
Ich spreche hier von einem Stück Weideland ( 1000m² )in einer moorigen Region, dabei kann ich sicher sagen das ab 15cm tiefe fester Lehmboden beginnt.
Ebenfalls ist es vermutlich interessant das die Fläche sehr tief, also ziemlich nah am Grundwasser liegt (stand heute weniger als 0,5m bis zum grundwasser)
Generell ist der Boden nicht sehr sandig, daher werde ich spätestens bei der Ernte mit Problemen zu tun haben, das kann ich aber noch akzeptieren.
Irgendwie schafft es ein Biolandwirt einige Km weiter es auch Kartoffeln anzubauen, es muss also gehen.
Ich werde große Probleme mit dem Drahtwurm haben, diese erfahrung haben auch schon andere gemacht, kann man dagegen was tun?
Punkt 2: Geräte
Zur verfügung steht mir aktuell mein IHC 654AS, also 60PS mit Allrad.
Dieser hat leider ziemlich breite 16.9r34 Reifen, die sind vermutlich nicht Ideal aber ich möchte sie dranbehalten.
Welche geräte benötige ich noch? Geld steht in einem gewissen maße zur verfügung, aber bei der kleinen Fläche sollte man noch realistisch bleiben.
Bisher dachte ich an folgende Geräte:
3 Schaar Beetpflug (Schlepperleistung sollte ausreichen?)
2-2,5m Grubber mit Krümmlerwalzen (Funktionieren die auf dem schweren Boden?)
2-2,5m Bodenfräse (Leihgerät) (Reichen auch hier 60PS? Stichwort Frässohle?)
Eine art Tiefengrubber (Sauzahn) um die Tieferen Erdschichten zu brechen und um Wasser besser ablaufen zu lassen?
Geräte zum Anhäufeln und Hacken baue ich mir denke ich mal selbst.
Die Kartoffeln wurde ich gerne mit einem Schwingsiebroder ala. Kuxmann ernten, kann das funktionieren?
Ein Schleuderroder klingt erstmal nicht besonders überzeugend.
Punkt 3: Arbeitsabfolge
Macht es Sinn im Herbst das Weideland umzubrechen, damit die Grassohle verrotten kann?
Im Frühjahr nocheinmal Mist aufbringen und mit dem Grubber einarbeiten?
Danach den Boden mit einer Bodenfräse krümelig bekommen und so für die Aussaat vorbereiten?
Folgende Fragen stellen sich mir:
Entsteht beim Fräsen nicht eine Frässohle die die Wurzeln der Kartoffelpflanze nur schwer durchdringen können, und durch die Wasser nichtmehr ablaufen kann?(Gerade im bezug auf den Lehmboden)
Macht ein einfacher Federzinkengrubber überhaupt Sinn?(Kosten bei E*ay Kleinanzeigen etwa 100-300€)
Woraus ergibt sich später der Reihenabstand? Aus der Spurbreite vom Schlepper? ich muss da ja noch irgendwie durchfahren...
Ich habe mich schon etwas belesen und beschäftige mich seit längerem immer wieder mit diesem Thema
und hoffe hier auf viele gute Tipps und Erfahrungen die Leute schon vor mir gemacht haben.
Mit freundlichem Gruß
Hauke