Kaufberatung 423 Getriebeproblem

kukuk

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26 September 2009
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Hallo!
Ich möchte mir einen ihc 423 kaufen! hab da ein paar fragen.
Habe hier in der Typenliste gelesen der 423 hat ein agriomatic Getriebe hat.Hat er dieses Getreibe immer woran kann man das erkennen? Worauf muss ich beim kauf achten? Bekante Mängel : getriebe macht geräusche nur im ersten Gang (springt nicht raus aber macht brumm geräusche),Reifen hinten stark pörös,kein tüv seit 2 jahren. Der IHC Läuft sonst gut hat einen Frontlader mit Schaufel und Gabel. Sieht auf den ersten Blick noch ganz gut aus. Was darf so ein Tracktor Kosten ? Beim ersten Gespräch war von 3000 € die rede . Bin auf eure Antworten gespannt ! Gruß Jens
 
Hallo Jens!

Wenn du es nicht genau weißt, würde ich mal tippen, dass er kein Agriomatik hat. Die sind mittlerweile recht selten. Die einen sagen, dass die Dinger anfällig wären, die anderen es läge daran, dass die Kunden, die sich ein Agriomaticgetriebe gegönnt haben, diese Schlepper auch mehr gefahren haben. Wie dem auch sei, es ist eher unwahrscheinlich. Ich habe noch keinen mit Agriomatic gesehen, deshalb kann ich dir nicht genau sagen, wo die Hebel sind, die ihn dann eindeutig als solchen ausweisen würden.
Wenn der Schlepper außer den porösen Reifen top in Schuß ist, dann ist der Preis in Ordnung. Achte auf Dichtigkeit, besonders bei den Frontladerzylindern. Eventuell sind auch die Buchsen des FL ausgeschlagen. Die Herkunft der Getriebegeräusche solltest du unbedingt vor Ort von einem fachkundigen Menschen abklären lassen. Das kann sonst eventuell teuer werden.
Wenn der nicht vorhandene Tüv und die Geräusche im Getriebe zum sonstigen Pflegezustand passen, dann sind 3000 zu viel.

mfg. Stefan
 
Stefan629:

Hallo Jens!

Wenn du es nicht genau weißt, würde ich mal tippen, dass er kein Agriomatik hat. Die sind mittlerweile recht selten. Die einen sagen, dass die Dinger anfällig wären, die anderen es läge daran, dass die Kunden, die sich ein Agriomaticgetriebe gegönnt haben, diese Schlepper auch mehr gefahren haben. Wie dem auch sei, es ist eher unwahrscheinlich. Ich habe noch keinen mit Agriomatic gesehen, deshalb kann ich dir nicht genau sagen, wo die Hebel sind, die ihn dann eindeutig als solchen ausweisen würden.
Wenn der Schlepper außer den porösen Reifen top in Schuß ist, dann ist der Preis in Ordnung. Achte auf Dichtigkeit, besonders bei den Frontladerzylindern. Eventuell sind auch die Buchsen des FL ausgeschlagen. Die Herkunft der Getriebegeräusche solltest du unbedingt vor Ort von einem fachkundigen Menschen abklären lassen. Das kann sonst eventuell teuer werden.
Wenn der nicht vorhandene Tüv und die Geräusche im Getriebe zum sonstigen Pflegezustand passen, dann sind 3000 zu viel.

mfg. Stefan

Da verwechselst Du was, es geht hier um die alte Agriomatic bei den kleinen CMs, nicht um die Agriomatic-S bei den großen. Die Agriomatic war nicht anfällig, die meisten 323-423 Schlepper wurden damit ausgerüstet, am ehesten zu erkennen das der Schlepper keine Zapfwellenkupplung hat und links und rechts am getriebeblock die Einstellexcenter zu sehen sind.

Wenn der Schlepper sonst technisch fit ist kauf das Ding, der Preis geht mit Frontlader meines Erachtens völlig in Ordnung. Das mit dem Getriebe kann nichts schwer wiegendes sein.

Grüße Tobias

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Also mein 423 hat auch keine separate Zapfwellenkupplung aber nur ein ganz normales Schaltgetriebe (8+2). Mag sein, dass die Agriomatic bei den kleinen anders war, die einzige, die ich je gesehen habe, war an einem 644. Und ich habe schon etliche IHC gesehen und einige gefahren.
Ich habe auch schon mehrere LaMa gefragt, warum man hier so wenige mit Agriomatic sieht und habe immer eine der beiden Antworten bekommen: Zu anfällig und deshalb geschlachtet oder umgebaut auf Normalgetriebe bzw. wenn sich die jemand geleistet hat, dann sollten die auch ihr Geld verdienen und der Schlepper ist mit den Jahren fix und alle gewesen und verschrottet bzw. auch geschlachtet worden. Die Schlepper, um die es hier geht sind ja meist 30 bis 40 Jahre alt oder noch älter. Wenn man dann bedenkt, dass der Bedarf an kleinen Schleppern duch Pferdeleute und Leute, die selbst Holz machen und aus dem Wald holen, erst vor etwa 10 Jahren so rasant angestiegen ist, dann erklärt das vielleicht, warum bei so geringen Verkaufserlösen wie damals, viele ältere Schlepper bei größeren Problemen verschrottet statt repariert wurden.
Ein Freund hat beispielsweise vor 15 Jahren 3 defekte D40 (einer mit FL) für insgesamt 2400DM gekauft. Daraus hat er sich einen funktionstüchtigen gebaut und die Reste verschrottet und teilweise als Einzelteile verkauft. Das wäre heute undenkbar. Bei den heutigen Preisen hätte man mindestens 2, wenn nicht sogar alle 3 wieder fit gamacht. Der Preis von 2000DM, den ihn der Spaß letztendlich gekostet hat, war damals für einen D40 realistisch. Heute bezahlt man das vierfache (4T€), wenn er i.O. ist.
Mag sein, dass der Eindruck, dass die Agriomatic anfällig waren, nur daher rührt, weil die Schlepper soviel leisten mussten. Auf jeden Fall sieht man bei uns so gut wie keine mehr.
Ein 423 im Topzustand mit FL bringt etwa 4T€. Wenn an dem genannten außer den Reifen und dem Getriebegeräusch, das hoffentlich nichts schlimmes ist, alles gut ist, dann ist er 3 T€ wert. Die Schilderungen deuten meines Erachtens aber darauf hin, dass der Pflegezustand nicht optimal ist und dann würde ich das Geld nicht ausgeben. (Hat der Vorbesitzer den 423 selbst vernünftig gewartet? Wenn er OHNE TÜV in eine Werkstatt gefahren wäre, hätten sie ihm bestimmt eine Untersuchung aufgeschwatzt.)
 
Stefan629:

Also mein 423 hat auch keine separate Zapfwellenkupplung aber nur ein ganz normales Schaltgetriebe (8+2). Mag sein, dass die Agriomatic bei den kleinen anders war, die einzige, die ich je gesehen habe, war an einem 644. Und ich habe schon etliche IHC gesehen und einige gefahren.
Ich habe auch schon mehrere LaMa gefragt, warum man hier so wenige mit Agriomatic sieht und habe immer eine der beiden Antworten bekommen: Zu anfällig und deshalb geschlachtet oder umgebaut auf Normalgetriebe bzw. wenn sich die jemand geleistet hat, dann sollten die auch ihr Geld verdienen und der Schlepper ist mit den Jahren fix und alle gewesen und verschrottet bzw. auch geschlachtet worden. Die Schlepper, um die es hier geht sind ja meist 30 bis 40 Jahre alt oder noch älter. Wenn man dann bedenkt, dass der Bedarf an kleinen Schleppern duch Pferdeleute und Leute, die selbst Holz machen und aus dem Wald holen, erst vor etwa 10 Jahren so rasant angestiegen ist, dann erklärt das vielleicht, warum bei so geringen Verkaufserlösen wie damals, viele ältere Schlepper bei größeren Problemen verschrottet statt repariert wurden.
Ein Freund hat beispielsweise vor 15 Jahren 3 defekte D40 (einer mit FL) für insgesamt 2400DM gekauft. Daraus hat er sich einen funktionstüchtigen gebaut und die Reste verschrottet und teilweise als Einzelteile verkauft. Das wäre heute undenkbar. Bei den heutigen Preisen hätte man mindestens 2, wenn nicht sogar alle 3 wieder fit gamacht. Der Preis von 2000DM, den ihn der Spaß letztendlich gekostet hat, war damals für einen D40 realistisch. Heute bezahlt man das vierfache (4T€), wenn er i.O. ist.
Mag sein, dass der Eindruck, dass die Agriomatic anfällig waren, nur daher rührt, weil die Schlepper soviel leisten mussten. Auf jeden Fall sieht man bei uns so gut wie keine mehr.
Ein 423 im Topzustand mit FL bringt etwa 4T€. Wenn an dem genannten außer den Reifen und dem Getriebegeräusch, das hoffentlich nichts schlimmes ist, alles gut ist, dann ist er 3 T€ wert. Die Schilderungen deuten meines Erachtens aber darauf hin, dass der Pflegezustand nicht optimal ist und dann würde ich das Geld nicht ausgeben. (Hat der Vorbesitzer den 423 selbst vernünftig gewartet? Wenn er OHNE TÜV in eine Werkstatt gefahren wäre, hätten sie ihm bestimmt eine Untersuchung aufgeschwatzt.)

Nochmal !!

Wie tobias schon gesagt hat die schlepper bis 453 wurden in der regel nur mit agriomatic ausgeliefert! Und diese war auch nicht anfallig..
Du verwechselst da etwas mit der Agriomatic der Cm Linie das war etwas ganz anderes..
Sorry aber wer keine Ahnung hat sollte auch nicht dinge schlecht machen die er nicht kennt ..

Die Geräusche im 1. gang sind normal da er immer zwischen rückwärtsgang und 1. geschaltet wurde wegen dem Frontlader.
Falls er aber unormale geräusche im Rückwärtsgang macht lass die finger von dem teil.. Um diesen neu zu lagern muss das komplette getriebe zerlegt werden wenn der lagersitz nicht schon ausgeschlagen ist...

Achte aber auch genau auf dem Motor: starker weißer qualm, öl im wasser oder graues motoröl (wasser im öl) in diesen Fallen ebenfalls die finger von dem Teil lassen.
 
Danke für die Antworten! Der Schlepper hat auf jeden Fall eine Zapfwellenkupplung .Also kein Agriomatic? Im rückwertsgang habe ich nichts gehört,Öl und Wasser schau ich noch nach . Gewartet worden ist er nicht denke ich aber öle und filter wechseln das kann ich selber(ehemahliger LKW Mechaniker) Frontlader ist letztes Jahr neu abgedichtet worden und eine neue Wasserpumpe ist auch drinn. Unter Motor-Getriebe hängen ein paar Öltropfen stand aber laufend auf einem fleck und auf dem Boden war lkein öl zu sehen.Mal sehen wie die Verhandlungen weitergehen . Hab gesehen das so ein Reifen 12,4-32 zwischen 200 und 300 € kostet . Wie aufwendig ist das Zerlegen um an den Ersten Gang zu kommen?
Es soll auf jeden fall ein ihc werden ist nur zum Holz machen . Wollte eigentlich einen mit 50 oder 60 ps haben denke aber 40 werden auch reichen.
In den papieren steht 25km/h der Besitzer sagt er läuft 30 . Das wär ja nicht schlecht 30 sollte er schon laufen.
 
Dann klärt mich doch mal auf, was die Agriomatic in den kleinen Maschinen macht und wie man die erkennt!
 
Moin,

hast Du Fotos vom 423? Das wäre nicht schlecht. Ich würde dazu raten ihn zu kaufen, wenn Du den Preis noch etwas drücken kannst hast Du schon ein Schnäppchen gemacht, fast alle 423er oder 353er mit Frontlader die noch nachwas aussehen und keine Ruinen sind kosten alle nicht unter 4000 Euro, mein Nachbar hat vor 3 Jahren 5500 Euro für einen 423 mit Lader bezahlt an dem noch die Kotflügel gemacht und der Schalthebel getaucht werden musste. Wie gesagt wenns keine Ruine ist, bloß kaufen das Ding, die 423er sind extrem gute Schlepper, klein wendig, aber sehr zugstark und springen immer auf Schlag an.

Wenn Deiner ne ZW Kupplung hat gehe ich davon aus das er das normale 8+2 Getriebe hat mit noormlaer gruppenschaltung die sich NIHCT unter Last schalten lässt. Ein Foto vom fahrerstand wäre hier hilfreich, es gab nämlich insgesamt ca. 5 Getriebeversionen, sollte vor dem gruppenhebel ein weiterer kleinerer Hebel sein wird er entweder das SuperKriechganggetriebe (16+4) oder das normale Kriechganggetriebe (12+3) haben, das alte Wandler Getriebe schließe ich mal aus, war sehr selten da anfällig und teuer, zu erkennen am kleinen Schalthebelchen in der Mitte auf dem Armaturenbrett.

Den 453er gabs nur ohne Agriomatic.

Die Agriomatic-S von dne großen CMs war nur in den Ersten Baujahren anfällig, das hat sich dann wieder gelegt, die Probleme entstanden fast ausschließlich nur dadurch weil die wartung fehlte oder schlecht war, falsches Öl etc. da gehen aber die Meinungen oft auseinander.

So genug Verwirrung gestiftet. poste mal ein paar Fotos von dem guten Stück.

Grüße Tobias

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noch ein paar fragen!

Was kostet so ein trecker an steuer/versicherung?
Was verbraucht der so?(sind ja nicht viele Stunden im Monat)
Wieviel kg / Tonnen darf er ziehen auflaufgebremst? Mfg Jens
 
Schwarze Nummer? Das geht nach Gewicht. Bei mir (IHC 323) kostet er 194 Steuer im Jahr. Versicherung ca. 30 Euro beier axa.

Der 40er ist sparsam, wenn der aufgemacht ist und getreten wird geht natürlich mehr durch. Ich vermute mal das Du ihn nicht jeden tag auf dem Acker einsetzen wirst oder? Somit ist der verbrauch ja kaum relevant.

Was er ziehen darf müsste im Schein stehen, ein auflaufgebremster 5,7 tonner ist aber kein Problem. Mein Tipp, wenn Du mit dem Holz fährst oder generell gut was auf den Hänger drauf packst (vorausgesetzt es ist ein 2 achser) häng noch etwas Gewicht an die Ackerschiene damit er genug Druck auf den Arsch kriegt, desweiteren zieht er damit überall raus auch auf schwierigeren Böden.

Bin mal auf die Bilder gespannt!!

Grüße Tobias

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@Jan und Tobias:
Ich habe nochmal nachgeschaut, Ihr habt Recht, die unter Last schaltbare Ackergruppe heißt offiziell Agriomatic. Das hätte man hier ja auch mal so klar und deutlich schreiben können, wenn so ein Missverständnis im Raum steht. Sorry, aber bei uns hier käme keiner auf den Gedanken dabei von einem Agriomaticgetriebe zu sprechen, auch wenn es offizeil so hieß. (Ein großes Wort für einen kleinen technischen Kniff, den wohl selten jemand braucht. Wenn ich mich am Berg verschätzt habe und nicht hoch komme, werde ich ganz sicher nicht in der Ackergruppe hochkriechen und wenn ich andere Arbeiten mache, ist mir das Verhältnis von ca. 1:3 auch zu heftig. Bliebe nur noch das Anfahren mit laufendem Zapfwellengerät. Das wird hier aber die wenigsten betreffen und geht mit Doppelkupplung genauso gut.)
Bei uns in der Gegend denkt bei Agriomatic jeder an die Getriebe bei den großen. Und die habe ich auch nicht schlecht gemacht. Ich hatte ja schon erläutert, dass die wahrscheinlich deshalb so stark dezimiert sind, weil die Schlepper im ganzen fix und fertig waren. Wer heute etwas vergleichbares kauft (ab 200PS mit allem drum und dran), der hat auch Arbeit dafür, damit sich das rentiert. Dann halten die aber auch keine 20 Jahre durch, wenn die jenseits von 1500 Stunden im Jahr laufen. Das war damals genauso. Der Ruf der Anfälligkeit kann schon aus der Falschbehandlung der Anfangsjahre kommen. Das ist logisch.

@ Jan: Den 453 gab es nur mit Doppelkupplung! Du hast anscheinend auch keine Ahnung. Dann lass das Belehren und Beleidigen! Immer schön sachlich bleiben!

@ Tobias: 5500 wäre schön. Ich habe meinen im Topzustand mit Lader, fast neuer Gabel und Schaufel monatelang versucht für 4500 zu verkaufen. Schließlich bin ich ihn nur für 4000 losgeworden. Vielleicht sind bei euch die Preise etwas anders. Hier sind alle scharf auf Allrad, weil hier nur schwerer Boden und viele Berge sind. Und im Sommer bei schönem Wetter ist der Wald nunmal tabu. Für einen Schlepper in der 40-50 PS-Klasse bekommt man für Allrad glatt das doppelte wie für einen vergleichbaren Hinterradschlepper.

@ Jens: Wenn er sonst wirklich i.o. ist, dann würde ich ihn für das Geld kaufen. So um die 6 Tonnen Anhängelast kann er noch vertragen, ab da wird es nicht mehr schön. Ablasten lassen macht mit FL keinen Sinn, dann zahlst du für die originalen 3,8 Tonnen zulässiges GGew. 223 Euro Steuern. Versicherung musst du gut vegleichen, das geht von 80 bis 400 Euro auf 100 Prozent. Frag mal bei VHV, R&V, Allianz und AXA, da weiß ich, dass die recht günstig sind. Schadenfreiheitsrabatt wirst du, wenn du Treckeranfänger bist, nicht bekommen. Achte aber trotzdem drauf, dass der in den Folgejahren gewährt wird. Wenn du gemischte Arbeiten machst, also nicht nur Volldampf mit Last fährst, sondern FL Arbeiten mit Transportstrecken dazwischen, dann wirst du etwa 1 bis 1,5 Liter pro Stunde brauchen. Den Tip von Tobias mit dem Gewicht hinten, solltest du unbedingt beherzigen! Besorg dir ein 60 Literfaß. Mach ne Stange, die in die Unterlenker passt, mittig durch Deckel und Boden und gieße das ganze mit Beton aus. Macht ungefähr 140 Kilo. Das reicht fürs erste. Achte aber drauf, dass du dir nicht die Deichsel verbiegst, wenn du dich mit den Hinterrädern eingräbst.

mfg. Stefan
 
/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif Die 5500 Euro sind ja im Grunde auch zu viel gewesen, das sollte auch kein Richtwert sein, der 423 war eindeutig zu teuer mit dem Preis, aber der Verkaäufer war hartnäckig und lebte mit dem Motto "Friss oder stirb", also entweder Du kaufst den oder lässt es bleiben.

Die Agrio brauche ich recht offt, ob nun beim langsamen zurücksetzen mit Kipper oder dochmal bei sehr schwerer last, bei 26PS im 323 schonmal eher nötig als beim 423er.

Beim 453er wurde die Agrio nicht mehr verbaut, man hatte wohl Angst das dass Getriebe der Leistung nicht standhält.

Diese Schlepper, 323-453 sind halt die gesuchten Maschinen fürs kleine Holzmachen, die preise dafür sind jenseits von gut und böse. Für den Preis eines guten 423 mit Lader udn Verdeck kann man teilweise schon nen großen 6 Zylinder Bock im schlechteren zustand bekommen.

Das mit dem Gewicht auf dem Arsch ist beim fahren mit 2 achsern schon wichtig, nicht nur wegen dem ziehen, die IHs sind halt recht leichte kisten, auch wegen dem halten. Mein Nachbar hat insgesamt ca. 700-800 Kilo auf der Ackerschiene (Stahlgewicht), normal reicht hier auhc die hälfte, da er mit dme frontlader 3 Meter Stämme läd ist das hohe Gewicht aber von Nöten.

Anhand dieser Bilder sieht man was ein 40er so leisten kann, wobei man sowas nicht jeden tag das ganze Jahr über machen sollte, die VA könnte sonst müde werden./styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

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Grüße Tobias

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Hallo Tobias!

Wenn ich das richtig verstanden habe, brauchst du aber nicht die Agrio (die Lastschaltung) sondern nur die Untersetzung. Die habe ich auch oft benutzt aber nie ohne zu kuppeln und das ist ja die Funktion der Agrio. Ich habe also sozusagen, das Untersetzungsgetriebe immer ohne Last geschaltet, wie bei einem Modell mit Doppelkupplung statt Agriomatic. (z.B. wie beim zitierten 453) Das Anfahren mit Zapfwellengerät, in dem man aus der Mittelstellung (Straßengruppe schon raus, Ackergruppe noch nicht drin) das Mähwerk (z.B.) anlaufen läßt und dann die Ackergruppe ohne Kupplung zum Anfahren reindrückt und zurückzieht zum Anhalten, habe ich nie gebraucht. Es gibt ja auch nicht mehr allzuviele brauchbare (gepflegte) Anbaugeräte für die 40er. Jetzt mit dem 744 sieht es schon anders aus. Einen Mulcher habe ich mir schon angelacht und ausprobiert. Das geht mit der Doppelkupplung genauso gut wie mit Agrio. (zumindest, wenn man es mit der alten Agrio vergleicht) Mir gefällt das Anfahren mit Kupplung sogar besser. Aus den jetzt reichlich erwähnten Gründen bin ich noch nie einen 6-, 7- oder 844 mit Agriomatic S gefahren. Es gibt hier einfach keine mehr.

Gruß Stefan
 
@ Tobias
Ich wollte eigentlich keine Bilder von dem alten, ehemaligen einstellen, aber wenn du mich so lieb drum bittest: Schau mal in meine Profilgalerie.
 
/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif @Stefan, ne andere Untersetzung habe ich ja nicht, nur die Agriomatic die man unter Last schalten kann. Da ich noch einen Mähbalken am Schlepper habe und den ab und an mal benutze damit er nicht einrostet fahre ich auch damit immer in dne Ackergängen, wo man halt mal anhalten kann und das Mähwerk läuft weiter, solche sachen halt.
Bei deinem Getriebe musst Du ja die Kupplung treten zum einlegen der kleineren oder größeren grupppe. Wenn ich das richtig verstanden habe hatte dein 40er also das normale 8+2 getriebe mit zapfwellenkupplung, oder sogar das Untersetzer getriebe mit dabei?? (16+4 bzw. 12+3)

Schöne Bilder, der wär genau was für mich gewesen, Top Maschine, war der Dir zu klein geworden? Danke nochmal.

Grüße Tobias

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Nein das hast du falsch verstanden. Der 744 hat die Doppelkupplung. Der 423 hat die Agriomatic mit 8+2. Dadurch, dass ich die Untersetzung aber immer nur ausgekuppelt und im Stand eingelegt habe, habe ich die Agriomatic eigentlich nicht wirklich ausgenutzt. Im Fahrverhalten wäre kein Unterschied zur Variante mit Doppelkupplung gewesen. Als Zapfwellengeräte hatte ich für den 423 nur eine Wasserpumpe und gelegentlich einen geliehenen Erdbohrer dran, also alles Stationärgeräte. Aber hat der Mähbalken soviel Schwungmasse, dass man den nicht auch beim Anfahren mit Kupplung in Gang setzen könnte?
Zur Doppelkupplung am 744: Bei den meisten Anwendungen mit Zapfwelle hält man ja nur an oder fährt los. Den Gang wählt man meist vorher. Aber auch der Gang- oder Gruppenwechsel (Vorwärts/Rückwärts) ist bei laufendem Gerät möglich. (natürlich bei Wegezapfwelle nur Gangwechsel)
Der 423 ist mir zu klein geworden, richtig geraten. Ich muss im Winter etwa alle 4 Wochen Mist von 8 Pferden wegfahren, im Sommer nicht ganz so oft. Da wir hier im Trinkwasserschutzgebiet wohnen, musste der Mist in einer wasserdichten Kuhle gelagert werden. Damit das Regenwasser nicht überläuft musste entweder ein Dach drüber oder ein Gülleabfluss (mit Tank) verbaut werden. Wir haben uns für das Dach entschieden, damit wir nicht noch den Ärger mit dem Güllefahren haben. Die ganzen Bestimmungen machen die Lagerung nicht gerade billig. Deshalb haben wir die Kuhle nicht größer gebaut.
Im Sommer, wo das Wetter tendenziell eher trocken ist, war das Fahren auf den Misthaufen des Bauern kein Problem. Im Winter auf den Misthaufen zu fahren war nicht ganz so leicht, ging aber noch. Da ein Misthaufen aber nur 6 Monate an einem Ort liegen darf und der Bauer keine 2 Haufen auf der Wiese machen wollte (Ich kanns ja verstehen.), musste ich seit vorletztem Jahr den Mist im Winter auf den gegrubberten Acker fahren. Da der Mist unter dem Dach recht trocken ist, wiegt der volle DK120 nur ca. 6 Tonnen und nicht die vollen 8. Aber selbst 6 Tonnen zieht man mit einem 423 nur bei optimalem Wetter (Im Winter heißt das 2-3 Wochen kein Regen oder Schnee bzw. starker Frost, damit man gar nicht erst einsackt.) über o.g. Acker. Ich habe auch das beschriebene Gewicht hinten dran gehabt. Es ging mir letztes Jahr dermaßen auf die Nerven, dass ich 4 mal richtig und einmal fast festgefahren bin. Deshalb habe ich beschlossen, dass etwas größeres her muss. Und der 744 ist definitiv ein paar Nummern größer und als AS auch sehr viel griffiger.

Gruß Stefan
 
klasse bilder tobias! genau so stell ich mir das vor! der anhänger wit mit dem Frontlader beladen nur ich denke erstmal ohne Zange mit der palletengabel oder so. dann noch eine Winde? Naja muss erstmal den Tracktor bekommen aber man darf ja träumen
 
Nur mal so zum Hören:

Tobias hat ja über die Steigfähigkeit des 423 in der Straßengruppe spekuliert. Ich habe es mal ausgerechnet. Bei angenommenen 9 Tonnen (Schlepper mit FL, Fahrer, voller Tank und Zusatzgewicht = 3 Tonnen + 6 Tonnen Anhänger) sind im 2. Gang 11,85% Steigung und im 1. Gang 23,5% Steigung möglich. Ich möchte aber nicht dafür wetten, dass er die Kraft im 1. Gang auch auf die Straße bringt, das sind dann nämlich 20238 Newton (entspricht dem Gewicht von 2063 Kg, also ca. 2/3 des angenommenen Schleppergewichtes). Wahrscheinlich geht das höchstens auf trockenem Asphalt oder optimal griffigem Boden und gutem Profil.
Ich kann die Rechnung gerne erklären, falls das hier jemanden interessiert.
Das sollte nur mal die Begründung für meine Meinung sein, dass bei 6 Tonnen als Anhänger die Grenze des Machbaren erreicht ist, wenn man nicht auf dem platten Land wohnt. In meinem Schein steht übrigens kein Anhängergewicht drin.

mfg. Stefan
 
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