Kaufberatung : Schutzgasschweißgerät

Hammadi

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22145 Hamburg
Moin moin,

ich möchte mir ein kleines Schutzgasschweißgerät zulegen. idealerweise eines, welches noch transportabel ist. Mein Schweißtrafo mit Stabelektroden, ist vernünftig  ab 6-9  mm Materialstärke zu gebrauchen. Der kleinste Strom liegt bei 90A und das Ding wiegt 65 kg - ohne Kabelpaket. Bei den meisten Arbeiten die ich hier machen muss, taugt das Teil nix. Bei Blechen ist der Lichtbogen kaum gezündet - schon biste durch - kurzum, das Ding soll weg. Nur Hobbynutzung - zur Reparatur und evtl. bau kleinerer Dinge.

Das neue Gerät soll überwiegend für dünnes Material wie Bleche verwendet werden, ab und an kann auch mal was größeres dazukommen. Zur Zeit noch muss das Teil über einen 3,8kvA Stromerzeuger.betrieben werden. Irgendwann habe ich dann wieder Feststrom mit 230 und 400V

Was muss man ausgeben, was nimmt man, wovon läßt man die Finger ?

habt Ihr da Erfahrungen sammeln können ?
 
Hallo ich an deiner stelle würde mal beim 123 auktionshaus schauen nach men gerät von Elektra Beckum oder Migatronik das sind recht gute preisgünstige geräte und für das material was du schweißen möchtest würde eins mit 150 bis 200A ausreichen oder du schaust mal ob bei dir in der nähe ein Vertreter oder händler ist die bekommen oft gebrauchte geräte rein die sie zu guten preisen überhohlt verkaufen
 
Moin Moin

Ich habe da ein ähnliches wie der Jörg von Elektra Beckum mit 180 A habe ich vor 4 Jahren bei Max Bahr für 250 Euronen gekauft

Das Teil hat schon einiege 5kg Rollen Draht durch. Hinten ist an Statt der Baumarkt Flasche eine 20 Liter Flasche Argon dran und eine

anständiege Regel Armatur .

Habe immer noch das erste Schlauchpaket dran nur die Düse habe ich schon 2 mal gewechselt und das Gerät hat mich noch nicht im

Stich gelassen. ( Auch bei größeren Sachen wie Ballengabel selber bauen und so.)

Gruß

Wolfgang.
 
Nabend,

ich kann dir bei sowas nur die Seite  www.maschinensucher.de empfehlen oder einfach bei ebay gucken. Ich würde an deiner Stelle in jedemfall ein gutes gebrauchtes kaufen, ein richtig gutes neues ist meißt unbezahlbar.. aber ein gutes gebrauchtes bekommst du für verhältnismäßig kleines Geld.... Ich hab mir letztes Jahr ein gebrauchtes Esab Compact  400 Professional gekauft. Kann die Geräte von Esab nur sehr empfehlen!  Kauf dir lieber ein größeres Gerät, dass erstens 15kg Drahtrollen nimmt (weil auf dauer billiger) und zweitens mehr leistung hat als du vielleicht jetzt benötigst.. denn es ist nix schlimmer als zu wenig leistung beziehungsweiße einbrennstärke zu haben bei Sachen die wirklich halten müssen wie z.B. Stahlträgerkonstruktionen oder ein Anbaugerät usw und so fort.

Hoffe dir ein wenig geholfen zu haben.

Gruß Simon
 
Hallo,was hälst du/IHR denn von sowas: Fülldrahtschweißgerät ohne GasIch persönlich habe mir ja einen Schweißinverter zugelegt. Schweißinverter MOS 210 und bin SUPER damit zufrieden. Das Teil is Ultraleicht und schweißt super. Der Strom wir über eine "normale" Steckdose bezogen. Habe damit zwar noch keine Dünnbleche geschweißt, aber ich denke, das man damit sowas auch schweißen kann, wenn man passende Elektroden hat..Lieben GrußAlfred
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Hallo, du hast hier ja schon viele Tipps bekommen. Trotzdem kann ich vlt. auch noch ein paar nützliche Hinweise geben. Also du schreibst du hast schon einen Elektrodentrafo, welcher sich ja gut für dickere Materialstärken verwenden lässt, so wie sie oft bei landwirtschaftlichen Geräten anzutreffen sind, dazu ist zu beachten Elektroden sind leicht auszutauschen und somit flexibel bei Stahl, Guss etc. zu verwenden. Schutzgas ist genau das richtige für geringere Materialstärken. Klar muss dir sein 180A Schutzgas ist icht gleich 180A Elektrode, die 180A beim Schutzgasgeräte eignen sich für deutlich geringere Materialstärken. Ein Gerät wie Lef. es hat ist für Anwendungen wie Auspuff, Kotflügel etc. gut geeignet. Wenn es allerdings etwas größeres wird hilft nur vorwärmen  und mehrere lagen, toll wirds dann oft nicht, kommt aber auch auf die Arbeitsweise und das Geschick des Bedieners an. Ebenfalls zu beachten ist Rost, Zinkreste usw. sind beim Schutzgasschweißen mit kleineren Geräten schnell problematisch und müssen sorgfältigst beseitigt werden. (das Gerät darf eig. nichtmal Rost sehen). Der Angesprochene Inverter ist auch eine Überlegung, diese Geräte gibt es auch in Leistungen und Varianten von bis. Eignen sich je nach Modell auch für dünne Bleche und auch Edelstahl, Aluminium(mit Wig Brenner). Kosten aber meist auch gutes Geld.

Marken die professionell schweißtechnik verkaufen sind z.B Kemppi, Lorch, Jäckle wenn es bei euch Händler für solche Geräte gibt kannst du dich da vlt. mal beraten lassen, auch wenn diese Geräte für dich preislich quatsch sind erfährst du wahrscheinlich 10mal mehr als ich hier auf 3seiten schreiben könnte. Falls es doch was neues werden sollte kann ich persönlich gut über den Kemppi Kempomat 3200 sprechen, hab da zwar noch nicht viel mit gearbeitet, kenne aber mehrere sehr zufriedene Besitzer welche Fachkentnisse und Vergleichsmöglichkeiten haben.

Gebraucht wenn du mal richtig auf die Ka*** hauen willst sehr gut und einfach zu bedienen mit je nach Gerät Riesigen Möglichkeiten sind synergetische schweißstromquellen mit 400-500A da geht dann einiges. (Handlich ist was anderes) Ich selber hab nen Messer Griesheim Eurotrans50 absolut toll das Teil! Aber sau schwer. (ausserdem bei mir mit loch im kühler)

Wenn du konkreter weisst was du am besten gebrauchen, kannst/ anschaffen möchtest könntest du ja nochmal nach Gasart, Draht etc. fragen.

Nun ich hoffe nicht alzu große Verwirrung gestiftet zu haben.

MFG Patrick

         
 
Hallo Hammadirate Dir von den billigen Schutzgasschweißgräten ab.Selbst als erfahrener Schweißer ist es schwierig ein zufriedenstellendes Schweißergebnis zu ereichen.Schau mal bei ebay nach Markengräten ESAB,Kempi,Dalex,EWM,Lorch und wenn du auch mal was richtiges [BAD]en möchtest nicht unter 250 Ampere.Wichtig wäre auch ein 4 Rollen Drahtvorschub.Hier ein Vorschlag  ebay Artikelnummer: 280721869043MFG August  
 
Moin Hammadi,ich möchte gern die Meinung von August unterstützten.Bei den Markengeräten kommt leichte Bedienbarkeit hinzu.Ich nutzte ein M250 pro von Lorch, da stellt man die Materialstärke ein und fertig.Sonst Strom und Drahtvorschub, ist kein Problem aber bedarf etwas mehr Feingefühl und Erfahrung.Weiches zünden, kaum Spritzer, gleichmäßiger Vorschub auch bei längerem Schlauch.Würde versuchen mal ein Markengrät auszuleihen und zu testen.Mit einem gebrauchten überholten Markengerät vom Händler fährst Du mit Sicherheit gut. Gruß Henry 
 
Moin Leute,

vielen Dank für die Tipps. Es verdichtet sich, dass ich mir wohl ein gebr. Gerät eines Markenherstellers suchen werde. Für mich ist nichts schlimmer, als mit unpassendem Werkzeug zu arbeiten. Da spar ich lieber einen Monat länger.

Da ich im eigenen Offenstall "arbeite" fällt eigentlich jede Woche irgendetwas an. Als ehemaliger Maschinenschlosser (liegt jetzt 28 jahre zurück), baue ich liebendgern aus Stahl für die Ewigkeit. Die Viecher bekommen Holzkonstrukte immer kaputt. Bisher reichte der Schweißtrafo auch, ist aber vielfach auch umständlich zu händeln, zumal das Teil seit einiger Zeit sehr schlecht zündet. Da ich jetzt auch einen HW50 besitze ist jetzt die Zeit gekommen zu wechseln. Am Hw50-Anhänger sind einige Stellen zu schweißen, überwiegend Blech.

Falls jemand sein Profigerät an mich abgeben möchte ? Ich bin arm aber willig es anzunehmen :-) :-)

Kann es sein, dass ältere Geräte, z.B. von Elektra Beckum, qualitativ höherwertiger sind, als aktiuelle Geräte selbiger Firma ?
 
habe noch ein wenig gegoogelt. Beim Mig/Mag habe ich ja immer die Gasflasche mitzführen.

Hat jemand Erfahrungen mit den Flülldraht bzw. Fluxx-Geräten ? die kenn ich nämlich gar nicht.

Wie schaut es mit den Invertern aus ? Damit kann ich laut google relativ gut Bleche bearbeiten (trotz Stabelektrode) und mit der WIG-Erweiterung gehts ja fast wie mit dem analogen sauerstoff/Atzetyhlen-schweißen.

Kennt jemand den Hersteller "rowi" ?
 
Moin, 

Rowi ist eine "Baumarkt" Marke. Lass lieber die Finger davon... dann kannst du dir auch gleich Top Craft usw.. kaufen :D

Gruß Simon
 
servus hammadi,

ich hab mir ein fronius gerät zugelegt. vorher hatte ich ein noname produkt und das ging gar nicht recht gut. bei hohen stromstärken wurde es zu schnell heiß und der drahtvorschub hat dann auch nicht richtig mehr funktioniert.

das neue gerät, wie schon gesagt, ist ein fronius 310 und geht echt klasse - super schweißnaht, da reserven.

Das einzige was mich momentan nervt ist das ich die leere corgon flasche mit CO2 auffüllen ließ. bei längeren schweißen vereist der druckminderer und das merkt man hat dann mitten unterm schweißen ...

gruß aus bayern
 
Hallo Hammadi,als Metallbauer würde ich Dir raten kauf ein gutes gebrauchtes MIG/Mag Markengerät.Ich sollte im Geschäft auch ein neues Froniusgerät(hat  glaub um die 5000€ gekostet) nehmen.Nach  2Tagen habe ich wieder meine 25 Jahre alte Merkle Maschine genommen und habe das Froniusgerät meinem neuen Kollegen gegeben.Auch wenn Fronius eine gute Marke sein soll und ich schon 20Jahre als Metallbauer arbeite aber das Gerät ist eine Katastrophe.Die neuen  Dinger haben ja auch eine Festplatte wie ein Computer(gibt spezielle Programme für Alu puls schweißen und und und). und die alten Fronius(haben wir auch im Geschäft) reagieren wie eine Schlaftablette(der Drahtvorschub läuf langsam an),da ist nicht mal schnelles punkten angesagt wenn man gerade dünnes Blech oder löchrige Kotflügel schweißen will.Zuverlässig und robust sind sie ja aber zum schweißen gibt es bessere.Kauf Dir eines wo Du  Draht und Stromstärke extra einstellen kannst,die wo Du Stromstärke einstellst und gleichzeitig der Drahtvorschub "mitgeht"kannst vergessen das bringst Du nie so schön eingestellt wie wenn Du Strom und Draht extra einstellen kannst.Man kann zwar bei denen auch einweig korrigieren aber das ist nicht  so gut villeicht für den Laien einfacher aber Übung mach den Meister.Man hört wenn man schweißt ob das Gerät richtig eingestellt ist.Denke mit 250A bist Du gut bedient und wenn Du dann 1mmDraht rein machst dann kannst auch gut dickes Material schweißen.Für dünnes Blech würde ich dann 0.8mm Draht einbauen.Brauchst halt Rollen und die Stromdüse vorne der rest kannst lassen.Tut mir leid Ralf wenn ich das Schreibe aber wenn ich Fronius höre stellt es mir die Nackenharre.Gruß Ralf
 
@Ralf,also ich kann nix gegen das Fronius Gerät sagen.Punktschweißautomatik, der Kram für Alu,  ... ist nicht drin. Keine Festplatte und keine Sonderhugos eingebaut Kann, wie Du beschrieben hast, auch Strom und Drahtvorschub getrennt einstellen. Gekostet hat das Teil knapp über 2000€ und ist jetzt ca. 3-4 Jahre alt. Hab genauso 1,0er und 0,8er Draht für dickes und dünnes Zeug.In der Firma haben wir Lorch, auch ein Merkle, ... und kann da irgendwie keinen Unterschied feststellen. Die alten Fronius sind schon wie Schlaftabletten - da gebe ich Dir recht.Wie schon gesagt - ich kann nichts nachteiliges am Fronius feststellen. Vielleicht war Euers ne Montagproduktion - gut mit der Elektronik drin is vielleicht net so der Hit. Gruß aus Bayern
 
Hallo Ralf, gut das  Du eines ohne diese Elektronic hast,dann ist es vielleicht besser und bestimmt besser als die alten da hab ich keinen vergleich,kenne nur die neuen mit Festplatte.Die "normalen"neuen kenne ich nicht. Wir haben zwei von der Sorte bekommen sind beide gleich sch.Von der zuverlässigkeit sind die Dinger io.Schöne Grüße Ralf
 
Hallo Hammadi,ich habe mir vor einiger Zeit einen Inverter bei GYS geholt (haben hier in Aachen nen Werksverkauf) http://www.gys-schweissen.com/spip.php?page=produit&reference=015708&cat_id=586&lang=deDamit bin ich sehr zufrieden. Klein, leicht, und mit 160A kann man ja auch schonmal was tun. Für schwere Sachen hast Du ja das große Gerät, andernfalls muss man halt mehrere Lagen machen, ist sowieso manchmal besser. Für dieses Gerät gibts auch ein WIG-Schlauchpaket, allerdings sollte man beachten, dass kein HF-Starter vorhanden ist, die Elektrode also "angerissen" werden muss. Wie gut das funktioniert, kann ich leider nicht sagen, ich hab das Paket noch nicht. Berichten von Bekannten nach zu Urteilen soll es gut gehen. (Profis werden das natürlich kritisch sehen)Viele Grüße,Philipp
 
Also ich hatte auch eins zum "anreisen".

War net zufrieden, da bei jedem Anreisen die Spitze etwas in Mitleidenschaft geht und der Lichtbogen wird dann breit. Auch problematisch bei niedrigen Stromstärken - da klappts halt auch net so gut ... . Hab mir zuletzt mit Kupferblech geholfen.

Vor 5 Jahren hab ich mir dann eins mit HF besorgt - ganz andere Sache!!!

@Sascha

Mein Rat: Wenn Du Dir eines zulegen willst, dann kauf Dir eines mit HF
 
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