Kopfdichtung durch bei 326D – ein paar Fragen zur Reparatur
Hallo zusammen,
bei meinem 326D (Motor: M57) ist die Kopfdichtung durch – und zwar am 1. Zylinder von hinten gesehen. Es hat im Takt rausgedampft, also war schnell klar, dass da was Gröberes im Argen liegt.
Heute hab ich den Zylinderkopf runtergenommen. An einem sogenannten Blindkanal (ich hoffe, der Begriff passt – das ist diese Bohrung, die ins Leere geht?) war die Dichtung komplett gerissen. Ich hänge ein paar Bilder vom Kopf an, vielleicht erkennt jemand etwas Auffälliges.
Nun zu meinen Fragen – vielleicht hat ja jemand Erfahrungen oder Tipps für mich:
Klar ist: Dichtung war hin, aber optisch sieht der Kopf gar nicht so schlimm aus. Trotzdem – sollte ich den Kopf auf jeden Fall planen (lassen), oder reicht es, wenn ich ihn sauber reinige und mit neuer Dichtung wieder verbaue?
Ich hab Zugriff auf eine sehr gut ausgestattete Werkstatt bei mir in der Arbeit (Werkzeugbau). Kann man den Kopf dort vernünftig planen (z. B. auf einer Flachschleifmaschine), oder lieber einem spezialisierten Motoreninstandsetzer geben?
Ich hab den Kopf vor gut 10 Jahren schon mal runtergehabt. Im Werkstatthandbuch stehen mehrere Anzugsstufen mit insgesamt 120 Nm. Weiß jemand, ob da ein Winkelanzug dazugehört? Und wie kritisch ist es, die Schrauben erneut zu verwenden?
Je nach Schraubentyp ist das ja unterschiedlich: Soll ich die Kopfschrauben nach dem ersten Warmlauf oder nach ein paar Kilometern nochmal nachziehen? Oder auf keinen Fall – je nachdem, ob es Dehnschrauben sind?
Falls man nachziehen müsste – müsste dann zwangsläufig wieder der Ventildeckel runter, weil man an die Schrauben sonst nicht rankommt, oder?
Ich bin für jede Hilfe und jeden Tipp dankbar – gerade, wenn jemand sowas schon selbst gemacht hat. Ziel ist nicht, den Motor auf Hochglanz zu bringen, sondern einfach wieder dicht und zuverlässig zum Laufen.
Viele Grüße





Hallo zusammen,
bei meinem 326D (Motor: M57) ist die Kopfdichtung durch – und zwar am 1. Zylinder von hinten gesehen. Es hat im Takt rausgedampft, also war schnell klar, dass da was Gröberes im Argen liegt.
Heute hab ich den Zylinderkopf runtergenommen. An einem sogenannten Blindkanal (ich hoffe, der Begriff passt – das ist diese Bohrung, die ins Leere geht?) war die Dichtung komplett gerissen. Ich hänge ein paar Bilder vom Kopf an, vielleicht erkennt jemand etwas Auffälliges.
Nun zu meinen Fragen – vielleicht hat ja jemand Erfahrungen oder Tipps für mich:
Klar ist: Dichtung war hin, aber optisch sieht der Kopf gar nicht so schlimm aus. Trotzdem – sollte ich den Kopf auf jeden Fall planen (lassen), oder reicht es, wenn ich ihn sauber reinige und mit neuer Dichtung wieder verbaue?
Ich hab Zugriff auf eine sehr gut ausgestattete Werkstatt bei mir in der Arbeit (Werkzeugbau). Kann man den Kopf dort vernünftig planen (z. B. auf einer Flachschleifmaschine), oder lieber einem spezialisierten Motoreninstandsetzer geben?
Ich hab den Kopf vor gut 10 Jahren schon mal runtergehabt. Im Werkstatthandbuch stehen mehrere Anzugsstufen mit insgesamt 120 Nm. Weiß jemand, ob da ein Winkelanzug dazugehört? Und wie kritisch ist es, die Schrauben erneut zu verwenden?
Je nach Schraubentyp ist das ja unterschiedlich: Soll ich die Kopfschrauben nach dem ersten Warmlauf oder nach ein paar Kilometern nochmal nachziehen? Oder auf keinen Fall – je nachdem, ob es Dehnschrauben sind?
Falls man nachziehen müsste – müsste dann zwangsläufig wieder der Ventildeckel runter, weil man an die Schrauben sonst nicht rankommt, oder?
Ich bin für jede Hilfe und jeden Tipp dankbar – gerade, wenn jemand sowas schon selbst gemacht hat. Ziel ist nicht, den Motor auf Hochglanz zu bringen, sondern einfach wieder dicht und zuverlässig zum Laufen.
Viele Grüße























