Kuehlwasser im Motoroel (IHC 433 / D155 Motor)

hgrube

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2 Mai 2006
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Hallo,

im Motoroel meines 433ers findet sich Kuehlwasser, das Ergebnis ist eine milchige Suppe.

Da ich noch keine Erfahrungen mit den moeglichen Schwachstellen / Standardsituationen des D155 Motors habe, wuerde es mich interessieren, ob es sich, wie ich vermute, nur um die Kopfdichtung handelt, oder ich mich auf tiefergehende Schaeden (z.B. Laufbuchsen oder Zyl. Kopf) einstellen kann. Der Motor startet ganz normal und einwandfrei, von aussen sind keine Leckagen erkennbar.

Vielleicht kann jemand Erfahrungen zum Besten geben.

Gruss,

Holger
 
hallo,

als erstes würde ich sagen das es die kopfdichtung ist.

was dann mit den büchsen ist sieht man erst wenn der kopf unten ist.

mfg andreas
 
Zunächst. Der D-155 3-Zylinder Motor hat eigentlich keine bekannten Schwachpunkte.

Die Maschine gilt allgemein als sehr zuverlässiges Aggregat.

Durch die Verwendung von Laufbüchsen minderer Qualität (Durchrostungen, zerstörte O-Ringe) können Undichtigkeiten auftreten.

Natürlich kann eine defekte Zylinderkopfdichtung auch der Grund sein.

So viel ich weiß wurden in den D-Motoren nur Zylinderkopfdichtungen aus Metall verwendet. Undichtigkeiten dürften dabei eigentlich nicht mehr auftreten
 
Original-Beitrag von 624+946:

IHC-Schlechtqualitätszeit von 1974-1980

Aber hallo,

dass muss sich aber auf bestimmte Baureihen beschränkt haben!

Die 633 der Jahre, die ich kenne, rennen und rennen und rennen...

Beste Grüße von der Weser

633fritz
 
Hallo Zusammen,

vielen Dank fuer Eure Rueckmeldungen, werde mich in den naechsten Tagen mal dran machen und den Kopf runternehmen, vielleicht kann ich dann schon erkennen, ob die Kopfdichtung dir Ursache ist oder ich noch tiefer einsteigen muss.

Der Motor hat uebrigens irgendwas um die 7000 Stunden runter, der Schlepper ist Bj. 76.

Werde mich mit den Ergebnissen zurueckmelden.

Gruss,

Holger
 
Hallo Zusammen,

ich habe die Kopfdichtung erneuert,

008%20-%20Motor%20Demontage.jpg


dabei festgestellt, dass auch Oel im Wasser war, was ja die Diagnose in Richtung Kopfdichtung bestaetigt.

Habe gestern ne Stunde mit der ZW Saege gearbeitet, scheint alles wieder einwandfrei zu laufen, kein milchiges Oel, kein Kuehlwasserverlust, Betriebstemperatur stabil im unteren gruenen Bereich.

Gruss,

Holger
 
Ist doch gut zu hören, übrigens danke für das Foto, ein netter einblick in den D-155/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

Grüße Tobias
 
Hallo 624+946,

habe heute mal bei kalten Motor den Peilstab kontrolliert, sieht immer noch normal aus, keine milchige Truebung. Dann noch ne Stunde mit ihm gearbeitet, Rep ist nun 2 Arbeitsstunden her, schaut immer noch gut aus.

Nach wieviel Stunden wuerde man was sehen, wenn es nicht erfolgreich repariert wurde ?

Gruss,

Holger
 
Hallo hgrube

Hab das gleiche Problem bei meinem 533 11000 std im moment. Was hat die Kopfdichtung bei dir damals gekostet? Hast du die Rep. selbst gemacht oder warst du in der werkstatt? Wie lange kann mann mit ner kapputten Kopfdichtung noch fahren ohne das der motor grösseren schaden nimmt?

MFG Tobias
 
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