Kupplung/ Getriebe IHC 574

Pedroso

Bekanntes Mitglied
Registr.
14 Oktober 2015
Beiträge
74
Hallo, zusammen!

Nach langer Abstinenz brauche ich wiedermal Euren Rat bzw. Eure Einschätzung: mein Dauerprojekt IHC 574 nähert sich dem Ende, jedoch kämpfe ich noch mit einem Problem und mich würde interssieren, wie Ihr das seht:

Der Schlepper Schaltet die Gänge (1-4) butterweich (natürlich bei durchgetretener Kupplung) und ohne murren, jedoch wenn ich Vorwärts/ Rückwärts schalte, kracht es, als ob ich nicht kuppeln würde. Verbaut ist ein neuer Kupplungssatz (inkl. Ausrücklager) aus UK, das alte Zeug hab ich Esel leider weggeworfen bevor ich den neuen verbaut habe. Darum kann ich nicht nachmessen ob da was anders ist.

Meine Theorie ist die, das die Kupplung nicht genügend trennt, was bei den Gängen weniger auffällt, da die diversen Wellen durch Ölpumpen usw. quasi gebremst werden, das Vorwärts/ Rückwärts sich aber weiter "vorne" abspielt (-> Wellen drehen schneller/ sind weniger "gebremst") und dies deshalb mehr zum Tragen kommt und es deshalb kracht.

Erscheint das für Euch logisch, oder hat noch jemand eine andere Idee?

Ahja: Schwung wurde abgedreht, dort stimmt die Tiefe aber aufs Hundertstel. Hier kann ich Fehler ausschließen!

Danke für Eure Hilfe,

LG

Peter
 
Einfach mal die Suchfunktion nutzen, wenn ich mich nicht irre muss die Nabe zum Getriebe schauen

Der 574 leidet aber auch noch an dem Problem, das sich das Schaltgestänge bisschen ausschlägt

Habe neue, größere Bolzen reingemacht, seitdem lässt er sich viel genauer schalten

MfG.
 
Nach langer Pause wieder ein Update:

der Fehler war eine falsche Reibscheibe. Die Nabe war um fast 5mm zu lang. So hat sie im eingebauten (gespannten) Zustand an der Nabe der Druckplatte gerieben. Und deshalb wurde nicht getrennt bzw die Welle trotz getretener Kupplung mitgenommen. Knapp 5mm abgedreht und es flutscht und schaltet fast butterweich... :-)

lg

Peter
 
Achtung Kupplungsteile vom 574 sind nicht ident mit anderen D239 Schlepper

Wie sehen die Zähne Zapfwellenantrieb der Druckplatte aus (meine wahren fast weg, von dem vielen Feldhäckseln und Mähen)

Der Bolzen vom Kupplungspedal (zum Gestänge) erweist auch nach 40-50 Jahren Spiel und die Kupplung wird somit weniger ausgerückt

MfG.
 
Die Verzahnung an den Wellen ist fast wie neu. Da derrennt man kaum abnützung. Die Druckplatte ist neu. Was mir ein viel größeres Rätsel ist, ist das im ET Katalog unten an der Hydraulikpumpe für den torque amplifier ein shim eingezeichnet ist, der nicht drinnen war/ist bei mir. Hat da jemand eine Idee wie stark das Teil ist bzw wie es in Wirklichkeit aussieht? Auf den Bildern im cnh Portal ist nix zu erkennen und der freundliche hat sich kein besseres Bild..... 🤔
 
Das meinte ich : ist nicht wirklich aussagekräftig und bekommen tut man das Teil nicht mehr....
 
So. Bin wieder lästig. Habe jetzt Strom usw. fertig und wollte heute mal kleine Probefahrt hinters Haus machen. Nächstes TA-Problem: er rutscht bzw. hat schlupf. Nachdem die Ölpumpe das einzige Altteil an der Konstruktion ist, vermute (und hoffe) ich, das dort der Fehler liegt. Leider finde ich in meinen Unterlagen nichts wirklich bzw. ist die Qualität der Ausdrucke und Scans eher ausbaufähig.. ;-) Kann mir hier jemand einen Tip geben, wie ich die Pumpe testen kann? Ev. liegts ja an dem fehlenden Shim da unten drinnen...

Danke und LG,

Peter
 
Servus Peter,

rutscht er in der Hohen oder in der niedriegen Stufe?

Sollte er in der hohen Stufe rutschen, muss der Freilauf der niedrigen Stufe ihn auffangen und dann kraftschlüssig durchziehen. In diesem Fall ist wahrscheinlich der Druck zum Schließen der hohen Stufe zu niedrig, bzw. die internen Lekagen (Drehdurchführung, Abdichtung im Lamellenpaket, Leitungen im Getriebe, ...) sind zu hoch. Bei längerer Fahrt in diesem Zustand brennt die Lamellenkupplung ab.

Wenn er aber in der Niedrigen Stufe (auch) rutscht, ist der Freilauf hin (die Maße der Welle und der Nabe ausserhalb der Toleranzen, die Flächen zu rau).

Bei mir ist es sicher schon 20 Jahre her, dass ich einen 574er repariert habe, wir haben aber damals den TA deaktiviert, da das Gehäuse bei der Drehdurchführung eingerieben und die Flächen des Freilaufs nicht mehr in Ordnung waren. Die Ersatzteile waren auch damals sehr teuer.

Leider habe ich auch keine Technischen Unterlagen zum 574er.

Gruß, Gerhard
 
Also die Welle ist neu, der Freilauf auch. Dito die Tellerfedern und die Kupplungslamellen. Einzig das vordere (Guß-) Gehäuse (hier sind die metallenen Dichtringe (neu) etwas eingelaufen, sollten aber genügend dichten, denke ich) und die Ölpumpe sind alt. 

Spürbar rutschen tut er nur in der großen Stufe- zumindest fühlt es sich so an.... Ich vermute mal den Fehler dort unten bzw. im Hydrauliksystem.Zur Pumpe kommt man ja recht schön dazu....

Ahja: darf man die Pumpe "deutlich" hören, wenn der TA aktiv bzw auf der großen Stufe ist, oder nicht? Das ist nämlich schon der Fall...

LG

Peter
 
Servus Peter,

bei unseren 574ern war nie ein Geräusch der Pumpe in einer der TA Stufen zu hören.

Gibt es einen Unterschied bei unterschiedlichen Motordrehzahlen?

Könnte tatsächlich die Pumpe sein.

Leider weiß ich nicht, welchen Druck bei welcher Drehzahl erreicht werden muß.

Gruß, Gerhard
 
Das Geräusch kommt ganz sicher von der Pumpe. Es begintt beim schalten auf dei "große" Stufe zu singen.

Setze hier mal an. Danke für die Infos!

LG

Peter 
msg_back_forum.gif
 
Singen kenn ich nur, wenn der Ölfilter zu ist und Notöffnung offen 

Aber ev. bringst du wirklich zuwenig Druck zusammen, kannst nicht mal an der Hydraulick messen ?

MfG.
 
Für den TA (und auch für die Zapfwelle?) ist eine eigene Pumpe eingebaut, ich würde vom Gefühl her sagen, so zwischen 12 und 20 bar.

Für Hydraulik und Lenkung gibt es eine 2. Pumpe.
 
Ich habe boch eine 2. Pumpr für den TA da. Muss mir nur noch passende O-Ringe für die Rohre nach oben besorgen- die haben ein bissi ein komisches Maß. Dann probier ich es mal. Versuch mach kluch oder so... :-)
 
Hallo wiedermal,

Hatte gestern Zeit, die Hydraulikpumpe vom TA auszubauen. Gleich aufgefallen ist mir, das die O-Ringe auf dem Verbindungsrohr nach oben hinüber sind und die auf der Grundplatte ebenfalls. Neue habe ich schon da. Weiters habe ich die 2.Pumpe, die ich noch liegen habe gereinigt und inspiziert. 2 Augenscheinliche Unterschiede habe ich festgestellt: erstens andere Nummern am Gehäuse eingeschlagen (s.Foto) und 2. kommt mir der Durchmesser der Ein-, und Auslassöffnungen bei der 2. Pumpe etwas größer vor (größerer DM= mehr Durchfluss bei weniger Druck? Richtig? Was ist besser?). Der Flansch unten und die O-Ringe usw sind aber gleich.

Gibt es irgend eine Möglichkeit, den Verschleiß im ausgebauten zustand zu messen oder festzustellen oder geht das nur über Manometer/ Durchflussmesser? Vom Gefühl her (Drehwiderstand und -kaum vorhandesnes- Spiel am Antriebszahnrad)  sind die Teile quasi ident.... kann mir anhand der Nummern auf der Pumpe vielleicht jemand verraten ob und wenn ja wo der Untzerschied bei den beiden ist? 

eup-1136882515-68b88c2d594aadb12757236fdfdba630-1585214497_big.webpeup-1136882515-f1fbadf845012cb66385f902219e0b82-1585214497_big.webp

Danke und LG

Peter
 
Update: Pumpe, O-Ringe und Dichtungen unten an der Platte gewechselt und das Zeug funktioniert! Ich hab so eine Freude! Fehlen noch Haube und Maske, dann ist das Projekt fertig... 😎😁

Lg

Peter
 
Zurück
Oben Unten