Kurbelwellenabdichtung D219

yjfreak

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Hallo zusammen,

auch wenn dieses Thema sicher schon besprochen wurde, möchte ich es noch mal ansprechen.

Ich habe vor ca 4 Monaten den Motor von einem

D 219 mit neuen Kolben und Laufbuchsen versehen, kurz danach fing die hintere Kurbelwellenabdichtung richtig an zu tropfen.

Wir haben die Dichtung jetzt erneuert, aber

sie fing schon nach der ersten längeren Fahrt

wieder an undicht zu werden.

Meine Frage, kann es sein das die Kurbelwellenlager so stark verschlissen sind,

das sie so viel Spiel haben und sich in der

hinteren Abdichtung bewegen und diese somit

nicht mehr dicht wird?

MfG

Frank
 
Hat der nen Simmerring oder eine "Packung" zum Abdichten?

Beim Simmerring hilft meist ein versetzen entweder nach innen oder nach außen, sodass die Dichtlippe des Simmerringes nicht an der gleichen Stelle an der Kurbelwelle läuft weil diese immer eingelaufen ist.
 
Hallo

der D219 hat keinen Simmerring sondern diesen Graphitabstreifring !

Du hast schon richtig vermutet - wenn die Kurbelwellenlagerung Luft hat ist es genau wie du beschrieben hast , die Ringe sind nach kurzer Fahrtzeit wieder undicht !

Da hilft nur eins - Kurbelwelle auf Untermaß schleifen lassen !

Besonders wichtig ist das am Paßlagersitz welches hinten vor dem Dichtring sitzt auch seitlich an der Kurbelwelle geschliffen wird denn das neue Paßlager ist etwas breiter !

Habe das Anfang des Jahres bei einem 217 machen lassen , Kostenpunkt für das Schleifen sowie die Pleuel , Haupt & das Paßlager 380 Euro incl. !

Aber Top Ergebnis - den Schlepper kann man auf ´nem weißen Teppich parken !

mfg
 
Original-Beitrag von 933:

Habt ihr die "Packung" eingeölt vor der Montage?

Wenn nicht verbrennt diese in kürzerster Zeit...

hallo

wieso einölen ?

Laut IHC braucht man dne Graphitring nicht einölen, habe an meinem 323 auch die Prozedur hinter mir mit der KW Abdichtung, die Welle hat kein Spiel mehr, meiner tropft noch minimal, im Vergleich zu vorher aber kaum nennenswert. Bin der Meinung das man die fast nie 100 pro dicht bekommt, wenn Zollschluessel seiner absolut dicht ist gratuliere ich, Glück gehabt. Die meisten fangen wieder an zu tropfen.

Grüße Tobias
 
Hallo,

danke für die Antworten.

Die Graphitschnur soll man nicht ein ölen

da Graphit selbst schmierend ist.

Aber als die Trecker damals neu waren,

sind sie absolut dicht gewesen.

Habe 1968 eine Lehre als Landmaschinenschlosser

gemacht, bei Ihc und Unimog.

Mein 323 ist auch noch Dicht obwohl er

über 12000Std hinter sich hat.

Gruß

Frank
 
Original-Beitrag von yjfreak:

Hallo,

danke für die Antworten.

Die Graphitschnur soll man nicht ein ölen

da Graphit selbst schmierend ist.

Aber als die Trecker damals neu waren,

sind sie absolut dicht gewesen.

Habe 1968 eine Lehre als Landmaschinenschlosser

gemacht, bei Ihc und Unimog.

Mein 323 ist auch noch Dicht obwohl er

über 12000Std hinter sich hat.

Gruß

Frank

Hallo

oh Du hast auch einen 323 ?

Intressant, meine rhat 13.500 Stunden, und war nach der ersten Motorinstandsetzung des Vorbesitzers leider nicht dicht, wir haben ihn dann nochmal geöffnet, neue Lagerschalen eingebaut, Kurbelwelle war in ordnung, ab und zu wenn er in der Garage steht kommt noch mal ein paar Tröpfchen, aber im Vergleich zu vorher halb so wild.

Wurde Dein Motor vom 323 noch nie überholt ?

Hast Du auch ein Foto von dem Schlepper? Würd ich mir gern mal anschaun, hätte übrigens noch ein Datenheft mit Wartungsplan zum 323 anzubieten das ich Dir mailen könnte, ode rich stelle es hier rein.

Grüße Tobias
 
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