Kurbelwellenentlüftung umleiten?

Gute Güte Carsten, was soll das denn?

" Wer schon einmal einen Vergaser gesehen hat, der jahrelang die öligen Dämpfe (und im Winter den gelben Öl-/Wasserschmodder) schlucken musste...."

Seit wann hat ein Diesel einen Vergaser?? Wir reden hier von freiatmenden Dieselmotoren ohne Drosselklappe!! Schon gemerkt???

@Torsten

im Detail kann ich dir da nicht weiterhelfen, da keine spezifischen IHC-Kentnisse vorhanden.

Wenn sich kein IHC-Spezialist dazu äußert, kannst du gerne Bilder zum Ansaugtrakt einstellen.

Da findet sich bestimmt eine Anschlußmöglichkeit :-).

Gruß +Matthes+
 
Ich persö würde das Rohr nach unten verlängern und irgendwie mittig unter den motor leiten und noch einen Bogen Richtung hinten machen. So kannst du wenigstens ab und zu einen Blick drauf werfen wie schlimm das ganze wird. In den ansuagtrakt Is halt so ne Sache....aus den Augen...aus dem Sinn 

Gruß
 
@ +Matthes+:

Das ein D-155 keinen Vergaser hat sollte hier im Forum jedem bekannt sein - danke für Deinen hilfreichen Hinweis. Wenn Du meinen Threat im Zusammenhang mit dem gesamten Thema gelesen und verstanden hättest, wäre dieser Kommentar vermutlich auch nicht gekommen :-)
 
Lass dir nicht einreden, dass der Motor eine Revision braucht. Solange der gut startet und Kraft hat, Öldruck vorhanden ist und nicht klappert ist alles im grünen Bereich.

Dampf aus der Entlüftung ist normal. Nennen sich Blow-By Gase, diese hat jeder Motor. Ob frisch aus dem Werk oder schon verbraucht. Technisch bedingt durch das Stoßspiel der Kompressions- und Abstreifringe an den die Kompression zum Teil entweichen kann und somit Druck im Kurbelgehäuse aufbaut. Bei den moderneren Motoren wird das durch die Rückführung in den Ansaugtrakt nicht mehr wahrgenommen.

Vermehrter Dampf und tropfendes Öl sind ein Indikator für den normalen Verschleiß an Laufbuchsen und Kolbenringen, keine Warnung  die heißt: Achtung, jetzt den Motor überholen.

Man glaubt garnicht wie gut verschlissene Motoren noch laufen können solange mal das Einspritzsystem noch stimmt. Dann springen auch Motoren noch auf Schlag an, denen man besser schon eine Wurst Büchse unter das Entlüftungsrohr hängen sollte ...
 
@Carsten

ich habe deinen Beitrag hier genau gelesen und auch verstanden!

Umso mehr ist mir rätselhaft, wie du einen drosselklappen- (Mangelluftzufuhr) geregelten Vergasermotor, bei dem dann natürlich der Ansaugtrakt insbesondere

im Teillastbereich/Leerlauf versifft, mit einem ständig mit vollem Hubraumvolumen pro 2U/min frei saugenden Diesel mit Luftüberschuß ins Feld führst.

Beste Grüße :-)

Bitte klär mich auf!

+Matthes+
 
@ OL-IH-423

das sehe ich genauso. Nur wegen dem Qualm habe ich auf keinen Fall vor den Motor zu überholen.

Denn, wie ich eingangs schrieb, springt er Sommer wie Winter gut an und die Leistung ist auch gut.

Und mit 14.000 Betriebsstunden darf er auch mal qualmen, nur möchte ich es nicht einatmen...

Gruß Torsten
 
Hallo Torsten, gerade noch eine Alternative zu Thema Öldämpfe einatmen gefunden, braucht keine mechanischen Arbeiten und ist immer sofort einsatzbereit:eup-1136388569-6b4779d13722430a5e17be48b18a095b-1531671025_big.webp

Passender Filtereinsatz im Zubehörshop noch auswählen.

Gruss Klaus
 
Hallo,

ich möchte mein Vorhaben, die Kurbelwellenentlüftung in den Ansaugkrümmer umzuleiten jetzt umsetzten.

Kann ich das Rohr, welches ich verlegen werde, am Ansaugkrümmer anschließen wo seitlich eine Schraube sitzt?

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Gruß Torsten
 
Ich würde an deiner Stelle an das vorhandene Stahlrohr der KW-Entlüftung ein Loch bohren, Stück Rohr anschweißen und daran dann den Schlauch zum Ansaugkrümmer befestigen.

Saugt dann quasi die Dämpfe ab, Kondenswasser und Öl kann aber trotzdem abfließen. Könnte mir vorstellen, dass sich sonst am tiefsten Punkt die Flüssigkeiten sammeln könnten ...
 
OL-IH-423:

Ich würde an deiner Stelle an das vorhandene Stahlrohr der KW-Entlüftung ein Loch bohren, Stück Rohr anschweißen und daran dann den Schlauch zum Ansaugkrümmer befestigen.

Saugt dann quasi die Dämpfe ab, Kondenswasser und Öl kann aber trotzdem abfließen. Könnte mir vorstellen, dass sich sonst am tiefsten Punkt die Flüssigkeiten sammeln könnten ...
Hallo,

an sich ne gute Idee, aber das Problem wird wohl dann sein, dass der Motor über das unten offene Entlüftungsrohr falsche, also ungefilterte Luft ziehen kann.

Gruss

Georg
 
Hallo,

Unten ein Loch zu machen, damit die Flüssigkeiten abfließen, hört sich gut an, jedoch habe ich auch bedenken, daß er da ungefilterte Luft zieht. 

Sollte er den Ölnebel und das Kondensat nicht auch so einfach mit bis zum Ansaugkrümmmer mitziehen?

Ich möchte die Verbindung gerne mit so einem bis ca 200 C hitzebeständigen Schlauch herstellen:

(Turboschlauch)

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Gruß Torsten
 
Hallo

So wie du schon erkannt hast zieht der ungefilterte Luft in einer staubstarken Region so ca  80 cm über den Boden das geht garnicht. Einfach Schlauch anschliessen und zum Stopfen legen das bischen Öl und Kondenswasser was der Motor erzeugt schadet nicht. Habe die Vorgeschichte nicht gelesen, wenn der Motor mehr Öl verbraucht wie Diesel und dementsprechen Mengen aus der Motorentlüftung kommt das ist natürlich  nicht gut.

Mfg

Alwin
 
Hallo,

der Trecker verbraucht nach dem Peilstab zu Urteilen kein Öl.

(Zumindest nicht, daß ich sehe, daß der Ölstand abfällt)

Ich wechsel zweimal im Jahr das Motoröl.

Es ist auch fast ausschließlich der graue Qualm.

Und der dürfte dem Ansaugtrakt nicht schädlich sein.

(Öl bzw Wasser- Schleim erkennt man nur wenn man mit dem Finger ins Rohr fasst.)

Kann ich denn den abgebildeten Turboschlauch verwenden?

Gruß Torsten
 
Hallo,

@ Anton:

Wenn man den Beginn dieses Beitrages liest, sieht man, das dieses mein ursprünglicher Gedanke war.

Aufgrund der Druckverhältnisse wurde mir davon aber dringend abgeraten.

Gruß Torsten
 
Oh, oooh Anton,

 dabei gab es doch letztens erst einen Faden "dicker Auspuff", wo von seiten der Erbengemeinschaft der Neusser Entwicklungsabteilung von erheblichem Staudruck

in selbigem die Rede war :-). Natürlich hast du recht, was die richtige Platzierung angeht, dann geht das. Aber wie willst du denn mit vertretbarem Aufwand in dem Zentralrohr ein

"Saugstrahlrohr" anbringen? Kenne ich bisher nur von Bachert-Feuerwehrpumpen als Ansaughilfe für die Pumpe.

Noch mal für Torsten: Mach das Ding mit dem Schlauch in den Saugrohrstopfen und gut is. Kollegen hier die meinen, das bischen Dampf könne ein Problem sein, haben wahrscheinlich auch die AGR an ihrem

PKW abgeklemmt, oder noch nie in den Ansaugtrakt von selbigem geschaut. Da sieht man "live" was seinen eigenen Dreck fressen bewirkt.

Ist es nicht eine "Unbenklichkeitsbescheinigung", daß z.B. VW-Käfer oder Mercedes Saugdiesel gerne auch mal 500 tausend Kilometer und mehr auf der Uhr hatten (und läuft und läuft und läuft)???

Vielleicht sogar gerade weil die eine Öldampf- Oberschmierung hatten? Wer weiß.

Beste und fröhliche Grüße +Matthes+
 
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