Lageregelung Kraftheber

WolleForex

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29 Juni 2024
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66127 Saarbrücken
Hallo und guten Tag,

ich betreibe hin und wieder eine Howard Rotavator Fräse (1,80 m Arbeitsbreite, ca. 400 kg) hinter meinem 633 A von 1978. Läuft soweit alles prima, ABER: Die Frästiefe reguliere ich über die Lageregelung (Hebel innen) am Kraftheber. Regelhydraulik ist "abgeschaltet" - den Stift (Lagegeber) am Oberlenker bzw. Hydraulikblock habe ich von der Oberlenker-Aufhängung entkoppelt - ist also ganz ausgefahren. Regelhydraulik-Hebel habe ich ganz unten stehen. Die Fräse lüft ohne Tiefenbegrenzer wie Gleitschienen oder Räder.

Nun meine Frage:

Das Anheben der Fräse folgt nicht linear der Hebelbewegung. Von "ganz unten" hebt der Kraftheber auf 2-3 cm Hebelbewegung die Fräse ca. 10 -20 cm an. Dann ist mit weiterer Hebelbetätigung erst mal keine weitere Hubarbeit merkbar. Erst auf den letzten 2-3 cm Hebelbetätigung hebt dann der Kaftheber die Fäse komplett nach oben aus bis maximum. 

Ist das normal so?  Für die Arbeit wäre eine lineare Bewegung, analog des Hebelweges viel besser! Mache ich was falsch? Hat die Hydraulik einen Fehler / Schaden?

Würde mich sehr über Rückmeldungen, Erfahrungen und Ratschläge zum Them freuen. Oder Hinweise auf entsprechende Threads - falls das Thema schon mal behandelt wurde.

Beste Grüße aus Saarbrücken

Wolfgang
 
Hallo Wolfgang

das Bild ist aus deiner Galerie

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wenn du deine Fräse anheben willst, benutzt du sicherlich  den inneren (kurzen ) Hebel ;

dieser arbeitet doch linear zur Hubhöhe der Heckhydraulik, oder nicht !

ich habe zwar nur der IHC 624, aber das Prinzip ist gleich..

Reinhold 
 
Hallo, die Hubarme folgen dem Hebelweg vom Lagenhebel. Wenn der Zugkrafthebel ganz unten ist darf der Regelstift nicht ausgefahren sein. Wenn dieser in der unteren Hebelstellung ausgefahren ist hat sich innen im Hydraulikblock am Hebelwerk etwas überschlagen oder ausgehängt. Bei der Mechanisch Geregelten Hydraulik hat jedes Bauteil seine Berechtigung und Funktion, hier etwas zu entfernen führt meistens zu Betriebsstörungen, das dürfte auch bei dir der Fall sein. Lass das Hydrauliköl ab und öffne den Deckel unter dem Fahresitz , dann kannst du einen Teil vom Hebel und Regelgestänge sehen. Wenn man von oben ucht rankommt mut der Hydraulikblock abgebaut werden und der Deckel unten entfernt werden vo hier kommt man gut ran. Besorg dir das Handbuch Regelhydraulik, hier sind die Montage und Einstellschritte sehr gut beschrieben. Ich hoffe das hilft weiter. Schöne Grüße.
 
Hallo again,

Ja, arbeite mit dem "inneren" Hebel - läuft aber leider nicht linear....

Okay -gebe zu dass ich das mit der Regelhydraulik wahrscheinlich falsch eingeschätzt habe indem ich die einfach "abgeschaltet "habe. Das war im Zuge des Abbaues des vorh. Zugmauls und Umstellung auf Anhängebock Scharmüller. Habe dann die Regelhydraulik nicht mehr an die Oberlenkeraufhängung "angeschlossen". War mir zu fummelig und da ich definitiv nicht pflügen werde dachte ich ich brauch die Funktion nicht...

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Handbücher habe ich alle - muss dann wohl tatsächlich mal genau studieren wie die Regelungsmechanik funzt und nachsehen ob das was durch mein Zutun jetzt falsch läuft...

Wenn ich was gefunden habe melde ich mich wieder - ansonsten bin ich natürlich offen für weitere Erfahrungen und Tips...

Beste Grüße 

Wolfgang
 
Hallo again,

noch ne Frage: kann es einfach daran liegen dass ich zu wenig Hydraulik-Öl drin habe? Habe einen Zusatztank - hat der vorbesitzer sicherlich für den Industrie-Frontlader installiert...

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Im zusatztank habe ich allerdings in keinem Betriebszustand (auch mit Frontlader) einen Ölstand messen oder sehen können. Habe aber auch nichts aufgefüllt weil ich bedenken hatte zuviel Öl rein zu machen.

Zusatztank fasst ca. 2 Liter - wenn was drin wäre...

Mit der Bitte um Hilfe, wie ich den korrekten Ölstand messen kann - wäre super. Oder muss ich dazu den Zusatztank abschrauben und dann mit dem Verschluss mit Peilstab direkt im Hydraulikblock messen? (Frontlader ist momentan abmontiert. Hubzylinder natürlich eingefahren. Schaufelzylinder halb rausgefahren).

Beste Grüße

Wolfgang
 
Hallo,

fülle oben einfach Hydrauliköl ein und soviel, bis am Peilstab  bis zur ersten Kante Öl sichtbar ist.

Wenn du der Meinung bist, soviel Öl incl Zusatztank nicht zu benötigen, schraub den Behälter ab und den Peilstab oben wieder drauf. Ölstandskontrolle wie oben beschrieben.

Es kann schon an mangelndem Ölstand liegen, kann aber auch an einem lockeren Hebel auf der Stellwelle sein.

Es kann viele Ursachen haben

Gruß

Norbert
 
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