Langzeit Restauration 733A

Moin.

Um den Wellendichtring zu wechseln brauch der Steg doch nicht raus. Der sitzt noch mit 2 Schrauben an der Ölwanne. Die Keile dichten den Steg zur Ölwanne ab, wenn man da nichts löst, sollte es noch gut sein. Hinten am Lagerschild ist Flüssichdichtung mit dran, das sollte dicht sein.

Gruß Jürgen
 
...ja Jürgen, ist schon klar! Aber woher weißt Du das bei dem Oelschmodder, der da vorher herunter lief, Steg u. Keile dicht waren? Also, ich fragte nur deshalb, weil Matthias gerade alles auseinander hatte und man schön an den Steg heran kam.... ;-))

Gruß

Thorsten

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Gaggenau / Neuss / Forstern
 
Hi Thorstne,

ja, hast recht. Hab ich aber im Eifer des Gefechtes nicht gemacht.

Zur Not muß halt noch mal die Ölwanne runter, um die Keile zu tauschen. Da hält sich der Aufwand

in Grenzen.

Gruß Matthias
 
Erstmal zu etwas leichtere Kost, die Lenksäule.

Beim Aufsteigen neigt man schnell mal, sich am Lenkrad hochzuziehen.

Gerade das ist bei der A-Familie mit Lenkhilfe kritisch, da man dann immer an der Lenksäule

hebelt. Diese reißt dann im unteren Teil ein und das Lenkrad wackelt hin und her. Mit der Zeit wird

dann zu viel im Lenkorbitor bewegt.

Die schwerste Arbeit war die Hühlse abzubekommen. von Oben muß man einen Sprenging an einer bestimmten

Stelle spreizen und dann muß man mit der dritten hand von oben leicht auf die Säule klopfen.

Ich habe dazu die Hülse in so einen mobile Werkbank geklemmt und von oben leicht geklopft und unten gefangen.

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So sehen die Beide auseinander genommen aus.

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Hier deutlich der Riss.

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Der erste zaghafte Schweißdurchgang.

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Mit der Feile und Flex sah es nachher recht gut aus.

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Farbe drauf und Anprobe.

Die Schrauben waren nicht gesichert, jezt sind sie es.
 
Kommen wir zum Hauptfilm: Getriebeeingangswellendichtung

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Hier auf dem Bild sind die Ausrückhebel/Wellen sachen schon raus (Eine ist rechts noch zu sehen).

Und dieses Teil ist auch schon raus:

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Das bekommt man aber nur heraus, wenn man die vier Schrauben löst und den folgenden Sprengring entfernt hat.

Das kann man nur, wenn man vorher den Lenksäulenhalter entfernt hat.

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Da ist zu diesem Zeitpunkt noch das Getriebeöl drin gelassen hatte und etwas bammel hatte, das mir das Teil in die Suppe

fällt, hängt es am Draht.
 
Jetzt geht es noch um die Abdichtung der Hohlwelle.

Mein Schlepper hat Reduziergetriebe mit Zweistufenzapfwelle.

Also maximal doof. Warum beschreibe ich hier:

Die Hohlwelle wird an ihrem Platz gehalten von einem Zahnrad im Getriebe,

was duch einen Sprengring gesicheret wird.

Ich das mal grafisch verdeutlicht:

Zur Orientierung; den Sprengring 24 habe ich für die Schiebewelle des Ausrücklagers schon entfernt.

Man kann in Prospektbild die Öffnung erkennen. (Im Eintrag vorher die mit dem grünen Draht).

Also das Zahnrad 19 (gelb) mit dem Keil 20 (rot) muß entfernt werden, damit die Welle durch die Öffnung mit Lager passt.

Es gilt aber zuerst den Sprengring 18 (blau) zu entfernen.

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irgendwie war der Eintrag verhuddelt.

Hier noch die Bilder dazu:

Also Getriebeöl ablassen

Achtung: Ein weiser Mann sagte mal : "Du sollst derer drei öffnen"!

Ok, wenn man die Vorderste vergisst, kommt ein etwas größerer Schwall aus

dem Seitendeckel.

Mal geöffnet und die Sauerei entfernt, sieht es so aus:

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hier auf dem zweiten Bild kann man das Zahnrad weit oben sehen.

Man kommt mit den Fingern drann, doch eine Sprengringzange kann man nicht wirklich ansetzen.

Nach zwei Tagen probieren habe ich beschlossen, dem Tipp zu folgen einfach einen zweiten Simering

einzubauen. Das klappte recht gut.
 
Hallo,

interessanter Bericht, bei sowas les ich immer gerne mit. Da du eh alles auseinander hast, warum trennst du dann nicht auch noch die Kupplungsglocke vom Getriebe, dann kommst auch an besagten Sicherungsring dran und du kannst vielleicht noch das eine oder andere Lager, Zahnrad oder sonstiges Teil begutachten und ggf tauschen.

Gruss

Georg
 
Hallo! Toller Bericht! Ich habe einen 633 bei dem auch das Rohr der Lenksäule gebrochen war. ich habe zusätzlich noch eine Strebe links an die Halterung geschweißt und mit einer Bügelschraube an der Lenksäule verschraubt. Seit dem ist Ruhe! Man neigr wirklich dazu sich am Lenkrad hoch zu ziehen, aber es gibt auch irgendwie keine Stelle an der man einen Griff günstig anbringen könnte.
 
Jetzt komme ich erst dazu......

@Georg: Hast ja recht, doch Zeit und Geld einschränkkungen halten mich davon ab. :-/

@Harzbauer: Gute Idee. Beim "Facelift" Modell gitbt es ja einen Bügel zum aufsteigen dort. Hast Du vielleicht ein Foto, zum Nachahmen?

Matthias
 
Weiter im Text......

Hier ein paar Impessionen vom Zusammenbau.

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Hier noch ohne Schiebemuffe.

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Jetzt ist sie drin und die Wellen zur Betätigung der Kupplung sind mit den Hebeln versehen.

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Immer wieder schön zu sehen, wie es sauber aussieht. ;-)

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Da mir meine Teilelieferant die Spannstift nicht in der richtigen Länge geliefert hat,

habe ich sie nach dem Einbau kurzerhand auf die richtige Länge gebracht mit diesem

Präzisionswerkzeug. Meine Mini-Flex.

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geht in den nächsten Tagen weiter

Matthias
 
Toller Bericht! Ich habe da mal eine Frage. Der TÜV hat bei meinem 633 bemängelt das man das Lenkrad einige mm hochziehen kann. Du hattest ja das Geschiebe auseinander.Die Welle auf der das Lenkrad kann Doch nur Spiel haben, wenn der Verbindungsstift Lenksäule- Lenkorbitrol Luft hat, oder sehe ich das falsch?? Auf Deinen Bildern sieht man diese Verbindung leider nicht....

Oder wird die Welle nur durch ein Lager in Position gehalten?
 
Wenn auch spät, hier die Antwort.

Die Welle wird oben durch einen Sprengring in der Hülse gehalten. Den raus oder rein zu bekommen ist ein gefummele.

Der scheint bei Dir nicht mehr da zu sein.

Gruß Matthias
 
Weiter geht es mit einer Nebensache. Der Tank hatte schon einige blanke Scheuerstellen von der Türenblende,

so das ich ihn nicht einfache mehr so einbauen wollte.

Da eine Lackierung des Schleppers erst mal nicht ansteht, meine Blechteile inkl. Tank in in Finallackierung,

bekommt er eine Schicht meines lieblings Rostschutzlack Rostegal aus dem benachbarten Grevenbroich.

Aber erst mal sauber machen:

vorher

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nachher

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etwas Farbe

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Schlauch wurde noch getauscht und Hohlschraube gereinigt. Hier muß ich zugeben, das sich das wohl immer lohnt zu machen.

Hätte nicht gedacht was da für ein Schmodder zum vorschein kommt.

Gruß Matthias
 
Mit dem Tankinnenleben hatte ich im Herbst meinen Spaß......

Willst Du den Tank von Innen so lassen aoder irgendwie versiegeln? Mein 633 hat früher zeitweise  600 Stunden im Jahr gemacht, da war der Tank immer voll. Jetzt sind es noch 30, da ist über einen längeren Zeitraum auch mal wenig Diesel drin, ich meine das bekommt ihm nicht und am liebsten würde ich ihn versiegeln. Und wenn man den schon ausgebaut hat, so wie Du, ist doch das die ideale Zeit dafür............
 
Hi Harzbauer,

hab ich noch nicht vorgehabt, ist aber eine überlegung Wert.

Wie geht das denn oder wo macht man das denn? Hab da keine Ahnung.

Gruß Matthias
 
Wo waren wir denn?

Achja, eigentich soll der Schlepper ja wieder zusammen.

Also Ausrücklager:

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Mußte auch erst mal nachfragen, wie das auseinander geht. Einfach kloppen :-)

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Wiedereinbau

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Und wenn man sich das so schön anschauen kann, direkr Fetten.

Gruß Matthias
 
Wo waren wir stehen geblieben?

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Da der Motor mit Achse so schön zugänglich ist, habe ich mich entschlossen, doch alles direkt mit neuer Farbe zu versehen.

Schon komisch, beim 624 sind die Bleche schön, nur der Motor ist noch nicht mit neuer Farbe versehen.

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Mein großer Favorit ist, wie immer, Rostegal.

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Und schon geht es nach der Trocknung zur Hochzeit.

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Jetzt gibt es auch das Finisch im richtigen IHC Rot.

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Nicht lange später ist der Schlepper schon wieder zusammen und kann aus eigener Kraft auf einen anderen Stellplatz.

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 wir sind noch nicht fertig ....  fortsetzung folgt.

Gruß Matthias
 
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