Laufbuchsen hohnen oder nicht

D430

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13 Januar 2006
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Hallo IHC freunde,

ich überhole gerade meinen D430.

Die Laufbuchsen sehen nicht schlecht aus aber nun stellt sich die Frage ob ich die

hohnen lassen sollte oder nicht. Von dem ursprünglichem Hohnschliff ist nichts mehr nach. Was bewirkt der Hohnschliff in der Buchse?

Habe da nicht so die Ahnung , wäre dankbar über jeden Rat und Hilfe.

Danke
 
Würde ich an deiner stelle schon machen lassen.

da sich in den feinen schleif-Rillen mehr öl haltet als auf einer blanken fläche und somit der motor mehr schmierung hat, aber nur minimal sodass man den schliff wieder erkennen kann nicht dass am ende die kolben zu klein werden /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
 
Wenn ich das reichtig verstanden habe möchtest du die alten Büchsen hohnen lassen.

Meiner Meinung nach ist das überflüssig, wenn die vorher gut gelaufen haben, außerdem ist das wie schon vorher erähnt auch etwas materialabtrag.
 
Hallo,

Beitrag 2 und 3 sind m. Meinung nach völlig zutreffend.

Es müsste eigentlich jede Laufbuchse mit mehr als 1000 Stunden Laufzeit nach der Demontage des Kolbens neu oder etwas angehohnt werden.

Der Kreuzschliff ist wie oben bereits erwähnt, für die Schmierung verantwortlich, aber auch für das Einlaufen der Kolbenringe.

An Kolben die demontiert werden verdrehen sich zwangsläufig auch immer die Kolbenringe.

Und damit diese wieder etwas einlaufen können, sollte auch die Büchse immer angehohnt werden.

Ob am Ende das Spiel noch im Toleranzbereich des Herstellers ist, kann man nur durch Messen mit geeignetem Messwerkzeug prüfen.

Eine Digital-Schieblehre ist da bei weitem nicht geeignet, selbst ein gewöhnlicher Dreipunkt-Innen-Mikrometerschraube ist mehr oder weniger ungeeignet.

Nur eine Zweipunkt -Messschraube(Subito) mit Analog Uhr(Skalierung 0.002) bringt ausreichend sichere Messergebnisse.

mfg
 
Hm, so ein Messwerkzeug habe ich nicht.

Im Werkstattbuch steht das man eine Fühlerlehre benutzen soll ( Das Verschleiß Mass soll 0,3mm zwischen Kolben und Buchse

nicht überschreiten. Werde das mal prüfen und dann entscheiden ob die Laufbuchsen gehont werden soll.

Gruß und dank für jede Antwort

DSC_3214.JPG
 
Habe in der Firma wo ich gelernt habe schon mal die Laufbuchsen eines meiner Alfas mit einer von unseren Prüfstandjungs sogenannten "Honflex" bearbeitet. Sah aus wie eine überdimensionale Flaschenbürste aus dickem Draht mit porösen Kugeln an den Bürstenenden. An diese wurde Honöl gegeben, das Teil dann in die Ständerbohrmaschine gespannt, die Laufbuchse auf den Bohrmaschinentisch gestellt und bei langsamer Drehzahl wurde mir der Bohrspindel immer auf und ab gefahren, so schnell, daß etwa die 70° Honwinkel erreicht wurden. Ging ruckzuck, gab quasi keinen Abtrag und die Buchsen sahen aus wie neu. Das wäre wohl das richtige für diese Anwendung. Könnte man vielleich sogar mit einer guten Handbohrmaschine ohne Ausbau der Buchsen am Motor durchführen.

Weiß allerdings nicht, ob es solche Teile noch gibt. Es ist bei mir schon fast 20 Jahre her, daß ich das gemacht habe.

Gruß Markus
 
Hab da nochmal nachgelesen.

Hier der Auszug aus dem Werkstatthandbuch.

068.jpg
 
Was ich noch interessant finde, laut einem alten IHC Mechaniker von damals, war es Brauch, die Vorkammermotoren mit Sand einlaufen zu lassen, heißt, es wurde feinster Sand in den Ansaugkrümmer mit eingelassen, so wurden die ersten 100 Betriebsstunden simuliert, bevor sie ausgeliefert wurden./styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

Grüße Tobias

_______________________________

ihrotate.gif
..Man sagt sie haben magische Kräfte..

IHC D-436 Bj. ca. 1960

IHC 523 Bj. 1969

IHC 644 Bj. 1977

IHC 323 Bj. 1968
 
Original-Beitrag von 624+946:

/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif Hier wurde die glatte Oberfläche durch die feinsten Körner im Prinzip angerauht um dann in den Vertiefungen Öltaschen (Notlaufeigenschaften- Notschmierung) zu erreichen. Habe das auch gelesen.

Nun unsere "Alten" waren auch nicht dumm.

Allerdings muss man sich das nicht als Sand vorstellen, wohl eher als Staub mit sehr geringer Korngröße./styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

Genau Alfred, das steht in dem Svensson IHC Buch drin. Ich glaube wenns es Sand wäre würde es eher zu einem Kolbenfresser kommen.

Grüße Tobias

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..Man sagt sie haben magische Kräfte..

IHC D-436 Bj. ca. 1960

IHC 523 Bj. 1969

IHC 644 Bj. 1977

IHC 323 Bj. 1968
 
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