Lenkgetriebe 744

maico ihc 554

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74629 Pfedelbach
Hallo Leute.

Hab mal wieder eine sehr spezifische Frage und zwar habe ich festgestell an meinem 744 den ich mir erst zugelegt habe ,das sich das Lenkrad bei stehendem Motor drehen  lässt ohne das sich die Räder bewegen ! Und mir ist schon aufgefallen beider überfahrt das er sich unheimlich leicht lenken lies ! und dabei kam es vor das wenn ich das Lenkrad los lies die Lenkung sofort rechts ausbrach ! Und was dabei auch dubios war das der Lenkknauf ständig den Standpunkt wechselte bei der gradeaus fahrt !

Woran könnte da ein Fehler liegen oder ist da womöglich das Lenkgetriebe im Arsch oder kann man da evtl. noch etwas machen ????????

Mit Freude und grosser interresse  erwarte ich eure Vorschläge - Lösungen und Analysen !!!!!!!!!!!

MfG .Jürgen .
 
Hi Micha.

Ja das das Hydraulisch ist hab ich auch schon gehört ,aber wenn das jetzt undicht ist kann man das dann überhaupt rep. ?

oder muss mann das komplett erneuern ! so kann ich auf jeden fall nich auf dauer fahrn ! ?

 

PS .Oh Micha da fählt mir ein wir haben da auch noch ein Geschäft offen oder hast du den Stecker schon anderweitig verkauft ?

MfG  Jürgen
 
Ok. Na ja weis jetzt auch nicht genau aber das würde eigentlich ganz gut passen !  Bei Ebay stehn grad zwei drin wenn die günstig bleiben

könnt ich das ja auf gut glück ersteigern !

MfG Jürgen
 
Wenn sich Dein Lenkrad reichlich bei stehendem Motor bewegen lässt, deutet das eher auf ein mechanisch bedingtes Spiel hin.

Falls Du einen Allrader hast, würde ich mal den "Lenkhebel" rechts an der Achse kontrollieren.

In Fahrtrichtung hinter der Achse geht da die Schubstange aus dem Lenk-Zylinder drauf, vor der Achse ist da die Spurstange angelenkt, die das linke Vorderrad bewegt, wenn Du lenkst.

Dieser Lenkhebel ist mit insgesamt 6 großen Bolzen auf dem Achs-Schenkel verschraubt.

Vor allem bei den leichten Allrad-Achsen vom Typ ZF 1351 (wie sie bei vielen 744 verbaut wurden) kann es vorkommen, dass erst der vordere und dann die hintere Bolzen abreißen, so dass der Lenkhebel nur noch von vier kleeblatt-förmig angeordneten Bolzen gehalten werden, die auf die Kotflügel-Halterung halten. Die werden irgendwannmal im Gewinde "weich", dann wackelt es eine Weile, was Du an "Spiel in der Lenkung" merkst.

Ist hoch gefährlich, weil Du dann irgendwann komplett ohne Lenkung da stehst, oder schlimmer, ROLLST....

Die Reparatur ist sehr teuer, weil man im Achs-Schenkel keine Helicoil-Gewinde-Einsätze unterbringen kann, ist zu wenig "Fleisch" da.

Ein neuer Achs-Schenkel liegt als Nachbau bei über 1.000 Euro...... ist aber besser als ein tödlicher Unfall wegen "Lenkungsausfall"!
 
Ja ok .Aber es fühlt sich nicht an wie wenn die Lenkstange spiel hätte sondern bei stand und Motor aus und ich dann das Lenkrad nach rechts drehe als würde sich ein Zahnrad überdrehen -überspringen lassen ,wobei es beim links drehen sich nicht so weit drehen lässt wie nach rechts  ! Jetzt bin ich im zwiespalt muss vielleicht einfach noch mal gucken ob da ein spiel an dem linken Achsschenkel besteht so wie du gemeint hast ! ?

MfG Jürgen
 
Am linken Achs-Schenkel geht seltener etwas kaputt.

Der Lenk-Zylinder wirkt auf den rechten Achs-Schenkel, der halt auch noch das Drehmoment des linken Rades über die Spurstange aushalten muss.

Deshalb geht er auch schneller kaputt als der linke....
 
Am linken Achs-Schenkel geht seltener etwas kaputt.

Der Lenk-Zylinder wirkt auf den rechten Achs-Schenkel, der halt auch noch das Drehmoment des linken Rades über die Spurstange aushalten muss.

Deshalb geht er schneller kaputt als der linke....

Am besten lässt Du jemanden bei stehendem UND bei laufendem Motor das Lenkrad bewegen, währen Du Dir genau alle Teile der Lenkung anschaust.

So findest Du ziemlich flott raus, woran es liegt.

In meinem Fall konnte ich den Fehler sogar im Halbdunkel finden.

Warum? Ganz einfach, bei laufendem Motor (Lenk-Hydraulik aktiv) fiel mir auf, dass sich der rechte Kotflügel auch mei minimaler Bewegung des Lenkrades bewegte, das Rad aber nicht.

Damit war klar, wo was kaputt ist, ein kurzer Blick mit der Taschenlampe und ein Griff zu Schraubenschlüsseln brachte endgültige Klarheit.

Dumm nur, dass ich unmittelbar vorher noch mit dem Wasserfass herum gefahren war. Glück gehabt, die Lenkung hätte auch komplett ausfallen können, da wären ein kaputter Schlepper und ein geschrottetes Wasserfass die kleineren Probleme gewesen....

Bei Lenkung und Bremsen sollte man lieber sehr penibel sein, tut der eigenen Gesundheit gut!
 
Ok da spricht jetzt ein richtiger Fachmann mit viel Erfahrung . Nur das was mich so stuzig macht ,bei Motor aus  (Lenkhydraulik inaktiv ) das sich das Lenkrad drehen lässt ohne das sich vorne rechts irgendwas bewegt ! Aber ich werd das noch mal so Prüfen wie du das beschrieben hast und hier noch mal berichten. Vieleicht kannst du mal dran bleiben das du mir da noch mal ein rat geben kannst .

Vielen dank dir erst mal für die preziesen Beschreibungen und wie gesagt ich lass da nochmal was hören !

MfG Jürgen
 
Hallo Hanno.

Also hab jetzt mal versucht den Achsschenkel auszubauen versucht und wahrlich ist es so ähnlich wie du es beschrieben hast!

Nur ist bei mir wie du beschrieben hast der vordere und der hintere; der obere und der untere Achsbolzen ! jetzt hab ichs auch kapiert !

Nur sieht bei mir jetzt folgender masen aus . der untere war ganz normal fest und der obere ist im gewinde eingelaufen

und lässt sich endlos drehen und hat viel spiel im Achsschenkelgwinde! Jetzt steh ich vor dem Problem das ich den Bolzen nicht raus bekomme ! somit auch nicht den Achsschenkel.weis jetzt auch noch nicht ob ich ihn abflexe ! ? Wird wohl so kommen .

Dann stehlt sich die frage ob ich das Gewinde repariert griege Stichwort Helikeil ? 1000 euro für nen Ersatzachsschenkel ist ganz schön happich !

Gibt es keine Alternative

MfG  Jürgen
 
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