Luftfilter auf Papierfilter umrüsten

Lef.

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Hallo Jörg

gemacht habe ich das noch nicht, aber ich hättte die Befürchtung, das der Papierfilter

sich zu sehr vollsaugt und die Funktion / den Zweck verfehlt.

den Metall-Strick-Filter mit seiner >Offenborigkeit< sehe ich hier zweckmäßiger.

mfG  Reinhold
 
Hallo Reinhold,

für den professionellen Einsatz sehe ich die Umrüstung auch nicht als Alternative.

Bei staubigen Verhältnissen kann es dann schnell zu Atemnot kommen.

Für mich und andere Oldtimerbetreiber, die kaum auf 50 Std./Jahr mit überwiegender Straßenfahrt kommen, ist der

Umbau sicher interessant.

Gruß

Jörg
 
hallo Jörg

ich würde es lieber sein lassen, weil der ölnebel aus dem ölbadluftfilter die ventiele schmiert.

ein motorschaden zu bekommen wäre mir zu riskant.

mfg lukas
 
Hallo zusammen,

so wie ich das sehe kommt nach dem Umbau kein Öl mehr rein. Im zweiten Link steht beim vorletzten Bild Umbau fertig jetzt ohne Öl.  Also kann sich der Filter nicht mit Öl vollsaugen.

Meinen 353 habe ich schon vor vielen Jahren, bei der Motorüberholung, auf Trockenluftfilter umgebaut, allerdings habe ich einen kompletten Luftfilter mit Ansaugschlauch von einem 433 eingebaut. Ohne Probleme und er war damals noch in vollem Einsatz.

Grüße aus dem Allgäu Eugen
 
Hallo Lukas,

ich bezweifle, daß der Schmiereffekt nötig ist.

Was ist mit all den PKW-Dieseln, die mit Papierfiltern unterwegs sind?

Dort findet keine Ölnebelschmierung statt und sie laufen trotzdem.

Hallo Eugen,

ich hatte Reinhold so verstanden, daß sich der Filter voll Staub saugt und somit schnell dicht ist.

Gruß

Jörg
 
hallo Jörg 

ja das weis ich ja auch, du kannst abder die alten motoren nicht mit den neuen vergleichen

die heutigen motoren haben oft gehärtete ventielsitze was die alten gußköpfe nicht haben.

ich würde es nicht wagen, die haben dich schon was dabei gedacht die ölbadluftfilter zu verbauen.

mfg
 
Lukas,

ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den Aufwand überhaupt betreiben will.

Der Ölwechsel ist zusammen mit dem Motorölwechsel ja schnell erledigt.

Die Verwendung von Ölbadluftfiltern macht Sinn, weil diese mehr Dreck aufnehmen können, ohne den

Strömungswiderstand für die angesaugte Luft zu erhöhen. Ich denke, dieser Sachverhalt ist der vorrangige Grund für den Einsatz dieses Filtertyps.

Eugen hat gute Erfahrungen mit Papier gemacht. Das widerspricht deiner Theorie, daß der Verschleiß gefährlich zunimmt.

Interessant wäre es zu wissen, ob jemand die Befürchtungen von dir durch eigene, schechte Erfahrung bestätigen kann.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg

Ich stimme Lukas 100%-ig zu ;

die Motorentechnik hat sich die letzen 50 Jahren sehr gewandelt;

Ich sehe auch in dem Prozess der Luftreinigung über / durch das Ölbad eine bessere

und nachhaltige Reinigung der >Atemluft< für deinen Schlepper

mfG.  Reinhold
 
Hallo,

ich hab mal nachgeschaut, wie bereits oben geschrieben habe ich im März 1990 bei der Motorüberholung einen Trockenluftfilter eingebaut und eine Konrolllampe mit Unterdruckschalter falls das Filterelement zu ist, der Schlepper hatte damals 8925 h. Er lief bei uns auf dem Grünlandbetrieb mit ca. 13 ha und Milchviehhaltung mit Nachzucht bis im Juli 2005 als Hauptschlepper (dann mußte ich wegen Getriebeprobleme schnell einen anderen kaufen, es wurde ein 633). Das heißt ich habe 1982 den Schlepper mit Frontzapfwelle und Fronthydraulik im Eigenbau ausgerüstet und von da an jährlich fünf Schnitte mit dem Frontkreiselmähwerk gemäht, zuerst ein  Fahr Heckmähwerk KM 22 zum Frontmähwerk umgebaut, als dieses dann kaputt war habe ich ein gebrauchtes Fella Frontscheibenmähwerk mit 2,10 m Arbeitsbreite gekauft und mit dem 353 gefahren, als auch dieses den Bullekräften des IHC nicht mehr stand hielt wurde es ein PZ CM 215 F Trommelmähwerk. Und sonst musste mein 353 alle anderen anfallenden Arbeiten wie Gülle fahren und Silage- und Heuernte einfahren mit dem Ladewagen erledigen, auf dem Hof gabs nur noch ein Dieselroß mit 17 PS für die leichteren Arbeiten wie Heuwender oder Heuma fahren. Der Schlepper hat heute 15687 Std. auf der Uhr. Ich will damit sagen dass, der Motor in zwischen 6762 Betriebsstunden unter harten Bedingungen wie Staub und Dreck vom Frontmähwerk mit dem Trockenluftfilter gelaufen ist und seit 1990 auch nichts mehr am Motor gemacht wurde außer Ölwechsel, Filterwechsel und mal Ventilspiel einstellen. Der Motor läuft heute noch wie eine eins und springt auch bei Kälte sofort an.

In der Berufsschule wurde uns damals auch gesagt, dass der Ölbadluftfilter eine bessere Reinigungswirkung hat und dass beim Trockenluftfilter mit zunehmender Verschmutzung die Reinigungswirkung bis zu einem gewissen Grad besser werden kann. Aber ich denke das kann man vernachlässigen, heute haben alle nur noch Trockenluftfilter. Die Papierfilter die im ersten Beitrag unter den Links zu sehen sind erscheinen mir etwas klein, müssen aber wohl so sein damit sie ins Gehäuse des Ölbadluftfilter passen. Die Originalen Papierluftfilter sind deutlich größer und haben somit auch mehr Filterfläche.

Grüße aus dem Allgäu Eugen
 
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