Ihc-Done
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Und so begann die Geschichte von mir und meinem kleinen Roten D214:
Meine Schlepperbegeisterung begann schon als kleiner Junge mit sehr vielen Siku und Bruder-Modellen.
Doch irgendwann wurde der Dominic größer und durfte auf dem Deutz D6005 Fahren. Damals hatte ich noch nicht sehr viel für die roten übrig. Als mein Großonkel seinen Betrieb mit 28 Bio-Milchkühen aufgab und in die Rente eintrat, begann ich beim Nachbarn zu helfen und wurde somit mit rotem Blut geimpft. Ich durfte dann immer öfter den 533 und 633 lenken.

Später durfte ich mich zum 745s und Steyr 8090 hocharbeiten.

Mit 17 Jahren und dem Geld aus meiner Ausbildung als Industriemechaniker war es dann endlich soweit, dass ich mir meinen eigenen Schlepper leisten konnte.
So sah er beim Händler in Krauchenwies aus:

Das ist das erste Bild, das nach dem Kauf entstand und er bei mir angeliefert wurde:
Er steht seither bei meiner Oma im Carport, das mittlerweile ringsherum geschlossen wurde.

Zum Glück habe ich mein Wunschkennzeichen RV IH 214 bekommen.
Daraufhin habe ich mir als Transportmöglichkeit eine Pritsche aus Holz gebaut.

Im darauffolgenden März habe ich mir einen gebrauchten Einachsanhänger des Herstellers Münz/Pfliezhausen zugelegt. Es war nicht einfach einen solchen Anhänger zu bekommen, mit dem ich ohne große Restaurationsmaßnahmen ein schwarzes Kennzeichen bekommt.

Doch die Freude konnte nicht lange wehren.
Bei einer Fahrt mit dem leeren Anhänger kam eine Schaumfontaine aus dem Kühlerdeckel--> Zylinderkopfdichtung.
Die Kopfdichtung habe ich beim LaMa richten lassen, danach war die Welt auch nicht besser. Der kleine hatte noch 7bar Kompression. Das Anlassen war nur nach ewigem Vorglühen möglich.
So hatte ich die Ehre meinen kleinen mit dem LaMa wieder zu zerlegen. Ich habe ihm diverse neue Dichtungen, sowie neue Kolben und Buchsen spendiert. Im gleichen Zug wurde noch der Kühler überholt.


Anschließend habe ich dem kleinen noch einen Betriebsstundenzähler verpasst.
Ich habe den Zylinderkopf nach den vorgeschriebenen 50 Std nachziehen lassen und weitere 30 Bth
auf den kleinen gefahren, wobei er auch viel im Leerlauf vor sich hin tuckerte.
Dann der Supergau: Erneut eine Schaumfontaine aus dem Kühler.
Zurück in der Werkstatt erneutes Zerlegen, Ursache: Am hinteren Zylinder war ein Riss im Zylinderkopf zwischen den Ventilen.
Der Zylinderkopf wurde günstig durch die Firma Wilhelm Fricke/Granit Parts geschweißt.
Über diese Firma kann man auch ab und an Zylinderköpfe kaufen.
Jetzt ist mit dem Motor soweit alles in Ordnung.
Seither erledige ich kleinere Jobs beim Nachbarn auf dem Hof und der Baustelle Meiner Tante.

Ich habe mir noch ein kleines Schneeschild gebaut.
Davor habe ich dem 214 noch ein Satz neue Hinterreifen spendiert.

Im Winter 2012/2013 war der Kleine mit einer Mütze fleißig im Winterdienst.

Im Mai 2013 war die für den Kleinen die Schwerste Transportfahrt: Maibaumtransport

Im Juli habe ich die Bremsen und die Simmerringe der Steckachsen zusammen mit dem Vater meiner Freundin erneuert.

Im Herbst 2013 habe ich noch das Steuergerät sowie die Hubwelle abgedichtet.
Als es mir dann im Winter 2013/2014 langweilig wurde, habe ich mir einen Heckcontainer gebaut.
Die Bleche konnte ich bei mit im Geschäft mit dem Laser herausschneiden lassen. Der Rest wurde aus bei mir übrigen Rohren und Flachstählen hergestellt.

Jetzt noch ein paar kleine Impressionen:




Ich hoffe es hat euch gefallen und ich konnte die eine oder andere Anregung geben.
Gebt nicht auf, auch wenn es nicht so sauber läuft, Bsp Motor.
Ich freue mich in meiner derzeitigen Krankheitsphase nach meiner OP heute über jeden Kommentar!!
Grüße aus dem Allgäu
Dominic
Meine Schlepperbegeisterung begann schon als kleiner Junge mit sehr vielen Siku und Bruder-Modellen.
Doch irgendwann wurde der Dominic größer und durfte auf dem Deutz D6005 Fahren. Damals hatte ich noch nicht sehr viel für die roten übrig. Als mein Großonkel seinen Betrieb mit 28 Bio-Milchkühen aufgab und in die Rente eintrat, begann ich beim Nachbarn zu helfen und wurde somit mit rotem Blut geimpft. Ich durfte dann immer öfter den 533 und 633 lenken.

Später durfte ich mich zum 745s und Steyr 8090 hocharbeiten.

Mit 17 Jahren und dem Geld aus meiner Ausbildung als Industriemechaniker war es dann endlich soweit, dass ich mir meinen eigenen Schlepper leisten konnte.
So sah er beim Händler in Krauchenwies aus:

Das ist das erste Bild, das nach dem Kauf entstand und er bei mir angeliefert wurde:
Er steht seither bei meiner Oma im Carport, das mittlerweile ringsherum geschlossen wurde.

Zum Glück habe ich mein Wunschkennzeichen RV IH 214 bekommen.
Daraufhin habe ich mir als Transportmöglichkeit eine Pritsche aus Holz gebaut.

Im darauffolgenden März habe ich mir einen gebrauchten Einachsanhänger des Herstellers Münz/Pfliezhausen zugelegt. Es war nicht einfach einen solchen Anhänger zu bekommen, mit dem ich ohne große Restaurationsmaßnahmen ein schwarzes Kennzeichen bekommt.

Doch die Freude konnte nicht lange wehren.
Bei einer Fahrt mit dem leeren Anhänger kam eine Schaumfontaine aus dem Kühlerdeckel--> Zylinderkopfdichtung.
Die Kopfdichtung habe ich beim LaMa richten lassen, danach war die Welt auch nicht besser. Der kleine hatte noch 7bar Kompression. Das Anlassen war nur nach ewigem Vorglühen möglich.
So hatte ich die Ehre meinen kleinen mit dem LaMa wieder zu zerlegen. Ich habe ihm diverse neue Dichtungen, sowie neue Kolben und Buchsen spendiert. Im gleichen Zug wurde noch der Kühler überholt.


Anschließend habe ich dem kleinen noch einen Betriebsstundenzähler verpasst.
Ich habe den Zylinderkopf nach den vorgeschriebenen 50 Std nachziehen lassen und weitere 30 Bth
auf den kleinen gefahren, wobei er auch viel im Leerlauf vor sich hin tuckerte.
Dann der Supergau: Erneut eine Schaumfontaine aus dem Kühler.
Zurück in der Werkstatt erneutes Zerlegen, Ursache: Am hinteren Zylinder war ein Riss im Zylinderkopf zwischen den Ventilen.
Der Zylinderkopf wurde günstig durch die Firma Wilhelm Fricke/Granit Parts geschweißt.
Über diese Firma kann man auch ab und an Zylinderköpfe kaufen.
Jetzt ist mit dem Motor soweit alles in Ordnung.
Seither erledige ich kleinere Jobs beim Nachbarn auf dem Hof und der Baustelle Meiner Tante.

Ich habe mir noch ein kleines Schneeschild gebaut.
Davor habe ich dem 214 noch ein Satz neue Hinterreifen spendiert.

Im Winter 2012/2013 war der Kleine mit einer Mütze fleißig im Winterdienst.

Im Mai 2013 war die für den Kleinen die Schwerste Transportfahrt: Maibaumtransport

Im Juli habe ich die Bremsen und die Simmerringe der Steckachsen zusammen mit dem Vater meiner Freundin erneuert.

Im Herbst 2013 habe ich noch das Steuergerät sowie die Hubwelle abgedichtet.
Als es mir dann im Winter 2013/2014 langweilig wurde, habe ich mir einen Heckcontainer gebaut.
Die Bleche konnte ich bei mit im Geschäft mit dem Laser herausschneiden lassen. Der Rest wurde aus bei mir übrigen Rohren und Flachstählen hergestellt.

Jetzt noch ein paar kleine Impressionen:




Ich hoffe es hat euch gefallen und ich konnte die eine oder andere Anregung geben.
Gebt nicht auf, auch wenn es nicht so sauber läuft, Bsp Motor.
Ich freue mich in meiner derzeitigen Krankheitsphase nach meiner OP heute über jeden Kommentar!!
Grüße aus dem Allgäu
Dominic

