Mein neuer 523

Hallo,

nach meinem Frust darüber, dass ich Nordhorn leider absagen musste und meinen Urlaubstagen auf einem Fendt 820 Vario ging es heute nun endlich auch bei mir mal weiter. Ich habe mir die Stehbleche vorgenommen und versucht die Wölbung zum Radlauf herauszuarbeiten. Nachdem ich eigentlich wochenlang darüber gebrütet hatte, wie ich die forme, bin ich die Sache pragmatisch angegangen. Als Matritze dafür diente mir der Originalhalter des Verdeckpfostens. Der passte wunderbar zu der Form der Wölbung des Stehblechs.

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Die Auflage für das Blech habe ich mir dann mit Hilfe einer Palette, einigen Keilen etc. zurechtgebaut. Nicht schick aber ebenfalls pragmatisch. So konnte ich dann immer das Blech an der Kante der Konsole führen und die Form mit einem Holzhammer heraustreiben. Der Holzhammer ging besser als der Kunstoffschonhammer. Als Gegenhalte auf dem Blech fungierte ein alter Vorschlaghammer und die Kraft meines linken Armes.

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Herausgekommen ist dann das:

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Links die Fälschung, rechts das Original. Die oberen 3 cm habe ich noch wieder leicht zurückgetrieben, da diese Fläche später dann die Schweißauflage für die Radläufe bildet. Mit dem Ergebnis bin ich eigentlich ganz zufrieden. Auch gab es bei den ganzen Holzhammerschlägen keine größeren Beulen, so dass das auch im lackierten Zustand passabel aussehen sollte. 

Und demnächst geht es weiter in diesem Kino.

Viele Grüße

Thomas
 
Hallo,

mich und meinen 523 gibt es auch noch. Bei mir geht es leider derzeit nur nach dem Motto "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen" weiter.

Die Kotflügel haben noch nicht wirklich den großen Sprung geschafft. Zwischenstand ist dieser:

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Am Linken sind Radlauf und Stehbelch zusammengeheftet und probeweise auf dem Tunnel platziert. Da fehlen noch die Streben etc. Kommt demnächst - hoffentlich.

Dafür habe ich zwsichenzeitlich einige kleinere Baustellen erledigt.

Die Hubstreben sind nach intensiver Rostlöserkur etc. wieder schön leichtgängig. Auf der Seite mit der Spindel musste ich aus zweien eine machen, weil irgendwelche Holländer so schlau waren und statt der Schmiernippel nette Schweißpunkte in die Bohrung gesetzt hatten. Da musste ich die Gewindehülse in längsrichtung beidseitig auftrennen und konnte sie dann auseinanderschlagen. Die Schweißpickel habe ich abgeschliffen und das Gewinde mit der Felx nachgeschnitten. Dafür kann sich das Ergebnis aber sehen lassen:

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Nächste Baustelle war dann die Motorhaube und das Aufarbeiten der Schilder. Mittlerweile sieht das so aus:

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Und nach dem probeweisen Anbringen eines Seitenbleches gab es dann heute Abend die erste Anprobe der Haube:

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Die passt noch nicht ganz, weil die Gewindestangen der Gewichte vorm Kühler unten zu weit überstehen und dadurch an den Befestigungsstreben der Haube klemmen. Ist schon geändert, aber für eine nochmalige Anprobe hat es heute nicht mehr gereicht. Kommt dann später, wie auch der Rest des Schleppers ...

Bis demnächst

Thomas
 
Hallo Thomas,

der sieht super aus.

Es zeigt sich, wenn man mit Geduld vorgeht, wird das Ergebnis auch sehr ordentlich.

Ich bin wirklich auf des Ergebnis gespannt.

Gruß

Jörg
 
Hallo,

Achim, Tobias und Jörg, vielen Dank für Euren motivierenden Zuspruch.

Mittlerweile kriegt das Ganze wieder ein Gesicht:

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und man kann erkennen, was es werden soll:

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Die Haube sitzt, passt aber hat keine Luft. So kann es weitergehen. Nächste Woche habe ich Urlaub. Ich hoffe mal, dass es dann noch wieder einige Schritte vorwärts geht.

Viele Grüße

Thomas
 
Hallo Micha,

vielen Dank.

Umziehen muss er auf jeden Fall. Fragt sich nur in welchem Zustand. Der Weg wird sich diese Woche ergeben. Entweder wir kriegen die Kotflügel fertig oder ich muss mir noch wieder ein Provisorium stricken. Aber ich habe ja noch zwei in meiner Gebraucht-Kotflügelsammlung. Aber nächstes Jahr sollte er dann auf jeden Fall fertig werden.

Viele Grüße

Thomas
 
hallo welcher typ von der wagener lakierpistole hast du den und wo hast du sie her gefällt mir sehr gut die lakierergebnisse
 
Hallo,

so wie befürchtet habe ich nicht mehr viel am 523 geschafft, zumal mir noch die defekte ZKD am D430 dazwischenkam und die auch noch nicht reparieert ist. Dies ist dann quasi der Endstand am 523 für das Jahr 2011. Jetzt kommt der Umzug ins Winterquartier und 2012 folgt dann der Endspurt.

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Heute bin ich aber noch einige Runden mit ihm gefahren. Unter anderem, um meine neueste Errungenschaft abzuholen. Quasi entdeckt und gleich mitgenommen. 

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Also, bis denne

Thomas
 
Hallo Achim, hallo Tobias,

umparken kann ich den 523 erst wenn der 430 wieder ganz ist. Der blockiert momentan die Einfahrt zur Halle. Weitermachen kann ich da erst am kommenden Samstag und helfende Hände sind immer gerne gesehen.

Viele Grüße

Thomas
 
Hallo Thomas,

wie sieht es aus? Die Sonne zeigt sich wieder... Zeit das Werk zu vollenden.

Ich habe heute angefangen die letzten Arbeiten an der Kabine zu erledigen.

Irgendwann will man ja auch mal fertig werden.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

stimmt, und darum bin ich auch bereits seit letzter Woche wieder intensiver am 523 zu Gange. Über "Winter" (wo war der eigentlich? Hier auf jeden Fall nicht) hatte ich nichts an ihm gemacht.Stimt nicht ganz. Ich habe angefangen die Verdeckplane wegen einiger Löcher und Risse in einen Flickenteppich zu verwandeln.

Da sich der 523 über Winter im Bereich des rechten Achstrichters zur Ölsardine entwickelte, habe ich letzte Woche den Achstrichter abgenommen um ihn neu abzudichten. Bei der Gelegenheit kommen auch die Bremsscheiben neu. Die vorhandenen sind glasig. Tja, und dann habe ich auch noch einen Grund für die Öllachen unter dem Schlepper gefunden. Die blöde Verschraubung an der Saugleitung war undicht! Ich hatte da zwar immer mal den einen oder anderen Tropfen an der Verschraubung gesehen, aber nie gedacht, dass die die wahre Ursache für die Sauerei sind. Zumal sich in der Nähe der Verschraubung auch keine Ölspuren finden ließen. Öltropfen hingen immer nur unter dem Achstrichter an der Nahtstelle zwischen Trichter und Zwischenflansch.

Als ich heute zum Richten der Verschraubung und des Winkelstückes das Öl abgelassen hatte, kam die große Ernüchterung. Da kamen nur noch ca. 10 Liter raus. Aufgefüllt hatte ich aber letztes Jahr rund 16 Liter. Also hatten sich im Laufe der Zeit rund 6 Liter in die Dreckmatte, den Werkstattboden und den Altöleimer verabschiedet. Schade eigentlich. Anstatt heute Nachmittag also den Achstrichter anzubauen habe ich mich mit der Leitung beschäftigt und nur noch eine Bremsscheibe und den Automaten einsetzen können. Der Achstrichter kommt dann nächte Woche. Mal sehen, dass ich morgen noch einige Bilder nachliefere.Weiter geht es dann mit einer neuen Sitzkonsole und dem Projekt "Eigenbau Kotfügel".

Da bist Du mit Deinem MAN ja schon ein riesen Stück weiter. Der hat ja schon TÜV, ein Kennzeichen und bestimmt auch schon einige Runden hinter sich. Ist Klasse geworden und das Verdeck ist im Vergleich zu der Arbeit am restlichen Schlepper ja "nur noch Kosmetik".

Ich sehne auch schon diese Tage herbei, an denen ich dann mit dem 523 einige Runden drehen kann - wird kommen, noch dieses Jahr.

Viele Grüße

Thomas
 
Hallo Thomas,

da hast Du die Leckage ja noch rechtzeitig bemerkt.

So ein alter Schlepper ist wie eine Wundertüte, man weiß nie was einen erwartet.

Neben der Kabine werde ich noch eine neue Dieselförderpumpe einbauen müssen,

meine leckt leicht.

Da der MAN die gekapselte ESP hat, kann ich einen Lappen reinlegen, der saugt das bischen

Diesel auf.

Ausserdem muß die ESP noch nachgeregelt werden, der Motor dreht ca. 200U/min zu wenig.

An der Kabine ist noch einiges zu tun, das schreibe ich dann aber in meinen Bericht.

Gefahren bin ich "erst" 50km.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

das mit der Wundertüt stimmt vollkommen. Hinter jeder Schraube kann Dich eine Überraschung erwarten. Aber vielleicht macht das ja auch gerade den Reiz aus.

Dann freue ich mich doch schon auf eine Forstsetzung deines Berichtes. Vielleicht können wri dann ja mal auf halber Strecke zwischen uns ein kleine Treckertreffen machen. Was hältst Du davon?

Viele Grüße, Thomas
 
Hier noch einige Fotos vom gestrigen Tag:

Der Übeltäter für den Ölverlust nach der Reparatur:

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Hier die Anlaufscheiben:

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Die Einzelteile Differentialwelle mit Bremsscheibe, Bremsgehäuse, Zwischenflansch und Achstrichter:

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andere Perspektive:

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Und der Gesamtüberblick:

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Viele Grüße

Thomas
 
Hallo Thomas,

den 523 hast du doch schon lackiert, oder ? ‘Wie hast du lackiert ?

Jetzt bist du ja noch ganz schön am Schrauben und anpassen, gibt es jetzt schon wieder Stellen wo der Lack ab ist ?

Gruß Pascal
 
Hallo Pascal,

irgendwie habe ich ja schon auf diese Frage gewartet. Ja, ich habe das Pfred von hinten aufgezäumt. Erst lackiert und dann angefangen zu schrauben. Nee, Spaß beiseite. Als der lackeirt wurde war da alles in Ordnung. Jetzt zeigen sich aber so einge Undichtigkeiten, die vorher nicht da waren, oder bei denen ich einfach falsch getippt hatte, wie hier. Schrauberpech.

Ja, na klar gibt es dadurch die eine oder andere Macke im Lack. Die ist aber wieder schnell ausgebügelt bzw. übergerollt. Da mache ich mir keinen Stress, da ich nicht den perfekten Schlepper hinstellen will. Vernünftig mit der Rolle oder mit dem Pinsel nachgearbeitet sieht man da später keine großen Unterschiede. Es sei denn, ich will sie sehen. 

Lackiert habe ich übrigens mit einer Wagner Elektrospritzpistole. Ging gut. Würde ich auch wieder so machen und werde ich wieder so bei den Kotflügel machen.

Übrigens, wir sind im Juli wieder in Bissel. Bist Du dann auch och da oder wieder in der anderen Heimat?

Viele Grüße

Thomas
 
Hallo Thomas,

ich glaube das bleibt so oder so nicht aus mit den Macken im Lack. Gerade Seitenbleche und Motorhaube montieren ist immer so eine Sache ...

Mit der Elektropistole lackieren hab ich auch vor. Bei dir sieht das Lackier Ergebnis ja schon sehr gut aus !

Bissel, weis leider nicht was das ist. Laut Google Maps irgendwas in Großenkneten, das hört sich ja schonmal gut an für mich :-)

Ist das ein Schlepper Treffen? Wenn ja bin ich da auf jeden Fall dabei.

Meine neue Heimat ist nun der Norden, bleibe hier auch wohnen. Meine Ausbildung habe ich ja auch in Huntlosen angefangen.

Grüße, Pascal
 
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