Mein Neuzugang: 955

@ Bauer Michel:

Naja, für irgendetwas soll so ein Aufbereiter ja gut sein.

Nur zum Spritfressen wurde der jedenfalls nicht konzipiert.

Ich werde entsprechend berichten, da ich ja sonst nur auf einem einfachem 1,65er Moped die Wiesen befahren habe.

Bin echt gespannt!!!

Gruß Torsten
 
@ 1455 & 1056:



Na dann hat euer Mähwerk aber auch schon einiges gesehen.

Die Ausführung ist bestimmt sehr stabil und meiner Meinung nach ausreichend.

Ich habe leider noch keine Erfahrungswerte, da mich das Wetter einfach ausbremst, jedoch bin ich guter Dinge....!

Es fühlt sich einfach nur super gut an hinter dem Schlepper!!!

Gebe Bericht wie es war, wenn es soweit ist.

Gruß Torsten 
 
Hallo,

wenn ein fester Termin für das Konvent bei Bremer besteht, dann stellt ihn rein.

Da kann man sich ja mal Treffen:-)

Gruß
 
Hallo Thorsten,

ein schöner Beitrag den du hier erstellt hast da lese ich immer gerne mit. Das der Zetter am Mäher nichts ist so nicht richtig. Selbst hab ich da meine Erfahrungen machen können. Das kann durchaus Trocknungszeit einsparen gerade bei unbeständigen Wetter wo es einfach nicht heuen will. Bei Sonne und Wind kann ja jeder.

Aber mir stellt sich eine ganz andere Frage und zwar wie bekommst du dein Gras unter Dach und in was für einer Zeit? Du schreibst das du etwas mehr wie 20 ha ernten willst das ist find ich schon eine Mammutaufgabe so nach Feierabend. Als reine Zeit zum Mähen bei vielen kleinen Flächen rechne ich bei einer Hektarleistung von 2ha pro Stunde mit ungefähr 12 - 15 Stunden dann kommt das Wenden und auch das Schwaden hinzu. Das ist schon ein gewaltiges Projekt.Ich hoffe du stehst da nicht alleine davor. Machst du hauptsächlich Wickelsilage oder wirst du auch noch Heu machen? Freu mich auf deine Antwort.

Mfg Uli
 
Bonker Hansen:

Hallo,

wenn ein fester Termin für das Konvent bei Bremer besteht, dann stellt ihn rein.

Da kann man sich ja mal Treffen:-)

Gruß
Hallo

die Bremer Landtechnik will das jetzt bald veröffentlichen damit man sich anmelden kann.

Ich kann ihn dazu aber auch gerne nochmal ansprechen ob er schon den Termin weiß. 

Gruß Torsten
 
Goldener 353:

Hallo Thorsten,

ein schöner Beitrag den du hier erstellt hast da lese ich immer gerne mit. Das der Zetter am Mäher nichts ist so nicht richtig. Selbst hab ich da meine Erfahrungen machen können. Das kann durchaus Trocknungszeit einsparen gerade bei unbeständigen Wetter wo es einfach nicht heuen will. Bei Sonne und Wind kann ja jeder.

Aber mir stellt sich eine ganz andere Frage und zwar wie bekommst du dein Gras unter Dach und in was für einer Zeit? Du schreibst das du etwas mehr wie 20 ha ernten willst das ist find ich schon eine Mammutaufgabe so nach Feierabend. Als reine Zeit zum Mähen bei vielen kleinen Flächen rechne ich bei einer Hektarleistung von 2ha pro Stunde mit ungefähr 12 - 15 Stunden dann kommt das Wenden und auch das Schwaden hinzu. Das ist schon ein gewaltiges Projekt.Ich hoffe du stehst da nicht alleine davor. Machst du hauptsächlich Wickelsilage oder wirst du auch noch Heu machen? Freu mich auf deine Antwort.

Mfg Uli
Hallo Uli,

danke für dein Lob für meinen Beitrag. Es macht einem auch immer wieder Spaß die Entwicklungen zu lesen.

Zu deiner Frage:

Bislang habe ich mit einem 165ér Mähwerk ca.17 ha gemäht.(4 ha habe ich jetzt nochmal dazu bekommen)

Bis letztes Jahr hat das meine "Kapfsau" der 523 Bj. 66 gemacht. (Danach mit einem 844) .Da war ich dann wirklich 3 Tage erstmal am Mähen. Meistens habe ich von Freitagsmittag bis den kompletten Sonntag 

sturweg durchgemäht. Dann kam das Wenden und eben auch das Schwaden. Wenden stellt sich nicht so als Problem dar. Man muss ja nicht so genau fahren und kann auch schneller fahren als beim Schwaden.

Die Flächen die ich zuerst gemäht hatte, habe ich dann schon 2 Tage vor dem Pressen ins Schwad gelegt um so die Unterschiedlichen Schnitttage auszugleichen. 

Am Tag wenn gepresst wurde, habe ich dann den Schwad einfach nochmal als Schwad versetzt. Das war dann meistens so knapp bemessen, dass ich auf dem letzten Feld schon mit der Presse zusammen war.

Da ich das Zeug für Pferde werbe, kann ich keine Kuhsilage oder ähnliches Muffzeugs gebrauchen. Soll heißen: Ich benötige also ca. 1 Woche vom Mähen bis zum Pressen.

Gepresst wird dann mit einer Kverneland Tarup Kombipack in 1,25er Rundballen. Diese werden gleich in Folie verpackt, da ich das Zeug auch draußen lagern muss. Außerdem ist der Ab/Umtransport mit der Ballenzange so einfacher und es kann alles

von  einer Person bewältigt werden. Ich habe den Hof 3 Jahre lang alleine gemacht. Da musst man sich schon etwas einfallen lassen...

Jetzt kann man natürlich sagen, dass es sich dabei nicht um Heu, sondern um Haulage handelt. 

Ich habe früher kleine HD Bunde verarbeitet. Ca. 1500 Stück im Jahr und die Qualität war zu den Rundballen fast identisch. 

Aus den Gründen habe ich das mit den Rundballen so eingeführt und die Vierbeinigen Mopeds mögen es mit wachsender Begeisterung ;)

Gruß Torsten
 
Torsten, wir haben vor 4 Jahren von kleinen HD-Ballen auf Heulage umgestellt.

Große Heuballen - egal, ob Rund- oder Quaderballen - gingen bei uns nie, mindestens zwei von 8-10 Tieren fingen davon anzu husten, egal wie gut die Qualität war.

Bei kleinen HD-Ballen gab‘s gelegentlich auch schon mal Probleme, dann mussten wir trotzdem alles nass machen (gaaanz toll bei 10 Grad Minus...).

Diese blöde Husterei, unsere begrenzten Unter-Dach-Lagerkapazitäten und das lästige Stapeln der kleinen HD-Ballen haben uns dazu gebracht, 4 Pferde, drei große Mulis und zwei Riesenesel nur noch mit Heulage zu füttern.

Letzten Winter war‘s das dritte Mal, und erstmals war die Silage hygienisch einwandfrei.

Wir haben etwa 14 Tage früher geworben.

Eigentlich hatte die Heulage noch etwas zuviel Energiegehalt für die Langohren, die mussten/müssen alle etwas abspecken.

Eine Werbung Mitte Juli auf ca. 400 üNN ergibt schön magere Heulage - ideal für leichtfutterige Tiere - aber das Zeug ist so "sparrig", dass es Dir allenthalben durch die Folie pieckst.

Das kann man gar nicht überall nachkleben, weil man nicht überall dran kommt.

Zwei Wochen früher geworben und nichts pieckst mehr durch, nicht ein einziges kleines Schimmel-Nest mehr.

Was wir von Anfang an gemacht haben, ist Wickeln der Ballen in Folie unmittelbar vor dem Lagerplatz und Aufstapeln der Ballen mit der Ballenzange unmittelbar nach dem Wickeln.

Ich fürchte, die oft zu hörende schlechte Qualität von Heulage kommt von Nachgärungen, die dadurch entstehen, weil Heulage- oder Silageballen einige Tage oder gar Wochen nach dem Wickeln nochmals mit der Ballenzange "angefasst" werden.

Man sollte sie unbedingt liegen lassen und erst wieder anfassen unmittelbar bevor man sie verfüttert.

Alles andere gibt Ärger....

Scheint sich bei uns herum gesprochen zu haben, denn ich sehe immer mehr Leute, die ihre Heulage so lange an Ort und Stelle liegen lassen, bis sie sie auf dem Spieß zum Stall oder zum Paddock fahren, wo sie innerhalb von 3-6 Tagen gefressen wird.
 
Hallo Nordschleifen IHC,

sehr gut geschrieben und formuliert!

Ich kann dir da wirklich nur in allen Punkten Recht geben. 

Vor allem wichtig ist, dass die Ballen umgehends geborgen und zum Winterlagerplatz gefahren werden. Ich stelle die immer auf die Flache Seite und ggf. decke ich wegen den 

lieben Krähen und Raben eine Plane mit Autoreifen drüber. Die Jungs wissen nämlich auch, wie diese kaputt zu kriegen ist...!

Gruß Torsten
 
Heute war/ist ein Tag, aus den man wirklich 3 machen kann und den man überhaupt nicht braucht.

Der Reihe nach:

Schicht gewechselt von Spät auf Frühschicht. Die Kollegen kommen dann aber schon um 12 Uhr. Heißt an eine andere Maschine. Diese steht eigentlich aber nur für Lehrlinge da. 

Kann ich also nichts machen und mache um 12.30 Uhr Feierabend mit gaanz großen Plänen....

Schnell nach Hause, Wetter super und den Gedanken noch eben 2 Rundballen holen.

Der 955 springt nicht an. Hä? Noch nie passiert. 

Wieder örgeln, Batterie wird schwächer, plötzlich Funkenflug aus dem Batteriekasten unter der Fußmatte!

Qualm kommt hoch, verbranntes Gummi.

Super! 

Mache den Deckel auf und sehe beim erneutem Startversuchm wie sich eine Stichflamme aus der Masseschraube an der Kabinenwand bildet. 

Erstmal alles abklemmen!

Ladegerät an die Batterie. Gerät läd nur mit 3 A. Also Batterie nicht leer. Also Masseproblem.

Schraube das Kabel von der Kabine ab. (Denke ich mir) Schraube geht zur Hälfte los, dann geht es nicht weiter. Juchu! Eine sich mitdrehende Blindnietmutter und keine Öffnung da, wie ich die zum Halten bekomme.

Bohre genau gegenüber ein 15 mm Loch in das Tragrohr der Kabine um mir einsicht zu verschaffen. Niete mit einem Schlitzschraubenzieher und Hammer bearbeitet aber ich kann die nicht festhalten.

Dann versuche ich den Schraubenkopf abzuschlagen, klappt auch nicht. (M8, 12.9)

Winkelschleifer!

Einmal die volle Funkenmarie durch die Kabine...

Jetzt gehts endlich aber die Scheiß Niete bleibt wo sie seit 1979 sitzt.

Lege das Massekabel an die nächste Schraube. Alles wieder fest. Trecker spingt sofort an. Einmal kurz den Mittelfinger gezogen (nach 2 Stunden Würgerei).

Halb 6. Endlich kann ich die Ballen holen. 6 Uhr, fahre den Bock tanken, halb 7 Mähwerk angebaut und klar zum auslaufen.

Erste Wiese, Top! Mähwerk läuft und surrt wie ein Kätzchen, 2 Wiese dito,

3. Wiese (Obstbaumwiese), nach fast 75 % abgemäht, schlägt mir ein Ast in die Kabine ein und zerhaut die linke Seitenscheibe mir einer atemberaubenden Explosion, den linken vorderen Arbeitsscheinwerfer und reißt den Abgaskrümmer ab.

Ich könnte gerade sowas von Kotzen!

Wollte heute bis 23 Uhr mähen und nun das. Morgen früh in die Werkstatt von Nachbar Gerd und den Krümmer schweißen.

Seitenscheibe kommt jetzt aus Plexiglas, (von mir aus auch aus Stahl, grrr. bin echt angefressen! ) es sei denn, hier hat noch einer auf die schnelle die linke Kabinenscheibe einer Cockpit liegen. (Der möge mir bitte Bescheid geben)

Gruß Torsten

 
 
Hallo Henrik,

17 ha, helau.

Bin echt gerade gewillt dem Besitzer der Obstbaumwiese mitzuteilen, dass ich nur noch das Zeug abmähe, wenn der die Äste ab einer Höhe von 4 m absägt! 

Ich habe den Trecker voll verhuntzt, fühle mich richtig elend!

Gruß Torsten
 
Oha Torsten, ein gebrauchter Tag.

So viel Mist auf einmal braucht kein Mensch.

Solltest du keine passende Scheibe finden, nimm Polycarbonat (makrolon) statt Plexiglas.

Das ist mechanisch kaum kaputt zu kriegen, läßt sich aber auch gut zusägen.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

da hast du Recht. Einfach nur zum weglaufen!

Die ganzen Reparaturen sind nicht das Problem, Krümmer kann ich schweißen, Seitenscheibe orga ich mir auf die Arbeit aber diese Frage: Warum haste nicht ...!

Könnte mich glatt in den A..... beißen.

Dreck, dreck, dreck!!!!

Dann noch gestern den TA (Tierarzt) geholt wegen Verdacht auf Schlundverstopfung und eben schon wieder einer!

Zum Glück sind es nur noch 62 min. dann ist er vorbei der "Dreckstag".

Gruß Torsten
 
es hilft ja nix, du kannst die Uhr nicht zurück drehen.

Der Tag ist fast um, es kann nur besser werden.

Solche Tage muß es geben, damit man hinterher merkt wie gut es einem geht.

Naja, es muß nicht gleich so dicke kommen, um es zu merken.

Kopf hoch und viel Glück!!!

Gruß

Jörg
 
Hallo Thorsten,

leider kommen sie immer wieder diese Tage wo man meint es wäre besser gewesen im Bett zu bleiben. Das gute ist aber das auch andere mal solch Tage haben. Der 955 kann wieder hergerichtet werden. Schlimmer wäre es wenn du selbst bei der ganzen Sache auch noch außer Gefecht gesetzt worden wärst. Das ist dann nicht so einfach zu reparieren. Das Wetter soll in den nächsten Tagen auch super bleiben also kann es nur noch besser werden.

Mfg Uli
 
Hallo,

mal ganz ehrlich:

Als die Scheibe neben mir hoch gegangen ist, habe ich das durch das Geräuschansambel des abgebrochenen Krümmers gar nicht mitbekommen.

Erst als ich die Splitter auf dem T-Shirt gesehen habe und den Durchzug, war mir klar, was passiert ist.

Auch habe ich immer auf den schrägstehenden Auspuff gestarrt.

Sowas ist echt das letzte, was man braucht. Und wenn man seinen "Dicken" so liebt wie ich, ganz fürchterlich!

Hinzu kommt die Zeit die wieder weg ist und der Gedanke: Hättest du mal...!

Den wird man wohl niemals los,

Ich werde jetzt morgen mal Gas geben und den Versuch der Versenkung zu beheben.

Wie hieß es so schön bei "Das Boot": Not yet Kammeraden, not yet!

Gruß Torsten 
 
Moin Torsten,

letzte Woche hatte ich Donnerstag ebenfalls das "Not Yet" zum Himmel gebrüllt. Dank selbstverabreichtem Buscopan hatte sich der Darm des alten Pferdes doch zum weiterabeiten entschlossen..... Danke. Reicht.

 

Zum Trost: eine der hinteren Seitenscheiben ist bei uns auch schon aus Plexi und der Schornsteinsockel geschweisst. Verstehn tu ich Dich trotzdem. Alles was man nicht braucht. Zur kleinen Aufmunterung mal zwei Bildchen von"meinem" Dampfer auf dem ich immer noch gelegentlich als Ing oder Assistent fahr (wegen dem Bootsbezug....):



Unsere Hauptmaschine: 9 Zylinder Zweitakt Kreuzkopf Diesel, 11650 PS, 118 u min. Der neunte Zylinder wollte nicht mit aufs Bild....



Keine Requisite aus dem Boot- Film, unser Kraftwerk: 4* 500 PS Deutz 8 Zylinder Echte Radaubrüder.

Die Wachen am Wochenende waren Gottseidank nur von einer gebrochenen Kupferleitung geprägt. Und nochn Bootsbezug: am Samstag quakte michn Kollege auf meinen Öltwist an- die Frage ob wir mal ne Szene aus besagtem Film nachspielen wollten hat er unverständlicherweise verneint....

Nimms nicht so schwer, irgendwann kommt wieder die Meldung "Maschine klar zum Auslaufen"- bei uns der letzte Punkt auf der Checklist....

Grüße

Thomas
 
Moin Thomas,

danke für die Bilder.

Das sind ja gigantische Motoren! Traumhaft diese Kraft.

Um mal bei einer ordentlichen Meldung zu bleiben:

Maschine klar zum und ist auch schon wieder ausgelaufen!!! ;)

Morgen gehts an die Grasfront und dann wird nicht mehr gezickt...!

Gruß Torsten
 
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