Metall aufbeschichtung

robertoricci

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27 Februar 2008
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48565 Steinfurt
Hallo Jungs,

ich hatte vor kurzem irgenwo im Forum einen Bericht gelesen wo es darum ging eine Eingelaufene Welle zu Reparieren.

Irgenein User hatte eine oder zwei Wellen zu einer Firma geschickt die die eingelaufene Welle mit Irgendwas überzogen hat und anschließend auf Maß gedreht hat.

Es finde es einfach nicht wieder!
 
Hallo.

Aufschweißen ist nicht ganz ungefährlich! Wenn du eine gehärtete Welle hast, ist die hinterher weich. Ist der Grundwerkstoff härtbar und es wird nicht richtig gemacht, hast du Härterisse und vielleich später ein Versagen des Bauteils. Deshalb ist soetwas nur bei unbelasteten Bauteilen möglich, und da fallen mir bei einem Schlepper nicht viele ein. Schon Teile der Heckhydraulik halte ich für bedenklich.

Ein brauchbares Verfahren ist das Hartverchromen, wie z.B. bei den Hubzylindern des Frontladers. Sehr harte Außenschicht die elektrolytisch aufgetragen wird und damit den Grundwerkstoff nicht oder wenig verändert. Es gibt auch da einige empfindliche Stähle, vorher mit dem Anbieter abklären.

Wenn die Welle zu sehr eingelaufen ist, hilft ein Flammspritzverfahren. Das gibst du bei den gelben Seiten ein und findest bestimmt einige Anbieter. Dort wird nur die Oberfläche der Wärme ausgesetzt, nicht anders als beim Randschichthärten. Der Grundwerkstof kann seine Funktion behalten. Oft werden zähe Stähle für eine Welle genommen, die später durch eine Randschichthärtung an den Lagerstellen verschleißfest gemacht werden. Die können dann z.B. gut Torsionskräfte übertragen.

Gruß Jürgen
 
FuerPapa:

Hallo.

Aufschweißen ist nicht ganz ungefährlich! Wenn du eine gehärtete Welle hast, ist die hinterher weich. Ist der Grundwerkstoff härtbar und es wird nicht richtig gemacht, hast du Härterisse und vielleich später ein Versagen des Bauteils. Deshalb ist soetwas nur bei unbelasteten Bauteilen möglich, und da fallen mir bei einem Schlepper nicht viele ein. Schon Teile der Heckhydraulik halte ich für bedenklich.

Ein brauchbares Verfahren ist das Hartverchromen, wie z.B. bei den Hubzylindern des Frontladers. Sehr harte Außenschicht die elektrolytisch aufgetragen wird und damit den Grundwerkstoff nicht oder wenig verändert. Es gibt auch da einige empfindliche Stähle, vorher mit dem Anbieter abklären.

Wenn die Welle zu sehr eingelaufen ist, hilft ein Flammspritzverfahren. Das gibst du bei den gelben Seiten ein und findest bestimmt einige Anbieter. Dort wird nur die Oberfläche der Wärme ausgesetzt, nicht anders als beim Randschichthärten. Der Grundwerkstof kann seine Funktion behalten. Oft werden zähe Stähle für eine Welle genommen, die später durch eine Randschichthärtung an den Lagerstellen verschleißfest gemacht werden. Die können dann z.B. gut Torsionskräfte übertragen.

Gruß Jürgen
Moin Jürgen , genau das wars, danke.
 
Hallo robertoricci !

Ich kann mich entsinnen, dass ich in meinem Restaurationsbericht mal etwas übers Metallaufspritzen geschrieben habe. Bei mir ging es damals um den Mittelachsbolzen meines IHC 624, der eingelaufen war.

Hier ist mal der Link zu der Firma: www.metallspritztechnik.de

Ich war damals mit dem Ergebnis sehr zu frieden und würde solche Arbeiten jederzeit wieder von dieser Firma erledigen lassen. Darüber hinaus wird auch keramische Spritztechnik angeboten.

Mit freundlichen Schraubergrüßen, IHC-MOL.
 
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