Motor Problem D-155

Matthias-IH353

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56368 Katzenelnbogen
Ich würde mich über eine Expertise freuen. Ich hab zwar auch einen Verdacht hinsichtlich Ventilschaftdichtungen, aber seht selbst:

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so sah das heute Mittag nach 2 Tagen Spalterbetrieb im Leerlauf aus, alles nass und voller Öl

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innen auch alles nass. mmm, was tun, Motor läuft kernig und stabil, Ölstand in der Wanne normal. Also erstmal fahren und dem Teil ordentlich "in den Arsch treten" um , so hoffentlich den Ölkram abzufackeln und hoffen, dass nichts mehr nach kommt.

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danach sah es dann so aus. Das Öl aus dem Krümmer scheint verbrannt zu sein, neues kam anscheinend nicht mehr nach, der Rest hat sich verteilt

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um mal einen Blick rein zu werfen hab ich den Deckel demontiert. Alles schön schwarz ölig, kein Wasser oder sonstwas, was da nicht hingehört. Die Ventildichtungen kann man leider duch die Federn nicht erkennen und deren Zustand beurteilen.

Ach ja, falls sich jemand über das rostige an den Böcken wundert, das scheint eine Grundierung für die Gussteile zu sein, also kein Rost.

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Ventiltrieb von oben

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Detailaufnahme

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Ventildeckel passt auch alles

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Ein Blick auf die Stösselstanhgen

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Ölstand leicht über max, kann er etwa die Ursache sein. Zu viel Öl im System?

Kühlwasser ist ok, kein Fremdeintrag, Motoröl scheint ok und sauber

Der Spalterbetrieb die Ursache?, Diesen Effekt hatte ich bei dem Schlepper noch nie. Kaputte Ventilschaftdichtungen müssten doch auch im Vollastbereich Öl durchlassen, ok vielleicht verbrennt es sofort und die Metalle dehnen sich ja aus.

Der Ölverbrauch des Motors ist nicht auffällig.

Viele Grüße, Matthias
 
Hallo Matthias, das wird er in den Jahren vor dem Umbau des Auspuffs auch gemacht haben, nur war es nicht zu sehen.

Ist bei meinem auch beim Spalterbetrieb gewesen, nur hab ich den Auspuff seit einiger Zeit unten. :-)

Es müssen nicht die Schaftdichtungen sein, ich denke das können auch die Einspritzdüsen verursachen. Bei schlechtem Spritzbild ist die Verbrennung nicht sauber und er haut die unverbannten Rückstände ( Diesel ) raus.

Ihr Fachläute - was sagt ihr dazu ???

 

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Hallo,

genau das gleiche Problem hatten wir im vergangenem Jahr mit unserem 1046. Im Wald lief er nahezu den ganzen tag bei erheblichen Minusgraden im Leerlauf. Dabei fiel mir ebenfalls auf, dass er Öl aus dem Krümmerstutzen sowie mit aus dem Schalldämpfer "spuckte". Allerdings war es auch so, dass er den ganzen Tag nicht richtig bzw. garnicht auf Betriebstemperatur kahm. Nachdem mir unser Lama erklärte das dieses Öl aus den Ventilschaftdichtungen gekommen sein könnte, weil diese wohl im extrem kalten Zustand nicht genügend bzw. unzureichend abdichten könnten. Wir haben damals das Thermostat gewechselt weil dieses allen Anschein nach kaputt war (in unserem Fall). Danach hatten wir nie wieder Probleme damit bei kaltem Wetter.

Gruß, Bonker
 
Hallo Matthias,

ich habe gerade deine Bilder von den Pleuellagerschalen gesehen.

Vielleicht wurde der 433 vom Vorbesitzer mal umgeworfen und der Motor ist trockengelaufen dabei haben die Pleuellager schon Vorschäden bekommen und jetzt haben die Lagerschalen gefressen.

Vielleicht hilft dir das.

Grüße Robin
 
Die Lagerschalen waren nicht von diesem Motor, sondern von einem D-179er aus einem 633er Schlepper.

Inzwischen erhärtet sich ein anderer Verdacht.

Motor kalt, dann längere Zeit keine Belastung, sondern nur Standgas, Außentemperatur unter 0 Grad, Dieselöl verbrennt nicht sauber und komplett, daher nimmt unverbrannter Kraftstoff auf dem Weg Rußablagerungen mit, sieht dann aus wie Motoröl und alles ist nass.

mehrere Faktoren erhärten dies: Öl verbrennt mit viel Qualm, Fehlanzeige, Auspuffahne relativ normal, Der Ölstand müsste unweigerlich in der Wanne sinken, was er aber nicht macht, wie soll das Öl in den Abgastrakt gelangen.

bei schwerwigenden Sachen müsste nach ner Vollgasfahrt auch noch alles nass sein, jedoch ist alles trocken geworden.

Die Einspritzdüsen jedoch können eventuell der Schlüssel sein.

Viele Grüße, Matthias
 
Hallo  Matze! 

Das gleiche Problem hatte ich letztes Jahr mit meinem 533 und Holzspalter auch! Das werden  wohl die Schaltdichtungen sein ! habe meinen danach mal richtig die Sporen gegeben,bei mir ht sichs wieder gegeben.Seitdem nehm ich halt wieder meinen großes Spielzeug! Heuer werde ich auch mal meien 436 hinhängen!

Gruß  Kurti
 
Matthias-IH353:

Motor kalt, dann längere Zeit keine Belastung, sondern nur Standgas, Außentemperatur unter 0 Grad, Dieselöl verbrennt nicht sauber und komplett, daher nimmt unverbrannter Kraftstoff auf dem Weg Rußablagerungen mit, sieht dann aus wie Motoröl und alles ist nass.
Genau DAS ist der Grund. Bekommt ein Motor keine richtige Betriebstemperatur hat er auch keine richtige Verbrennungstemperatur und smit verbrennt auch nicht alles rückstandsfrei.

Du kannst profilaktisch die Ventilschaftdichtungen wechseln (sind ja nur ein paar Euro) aber ob das Problem damit gelöst ist kann ich dir nicht versprechen.

Mein 433 und Kramer Kl 350 mit Deutzmotor haben genau das Gleiche. Mehrere Stunden vor dem Spalter oder Bagger und der Auspuff ist feucht/nass. Eine halbe Stunde Belastung und ein bisschen Stinkerei und schon ist der Auspuff trocken.

Gruß Martin
 
Hallo Matthias

Das Problem hatte 2 mal, beim MF 155 ( bei Drehzahl 1300 U/min ) immer beim Holzspalten ( 4,5 bis 5 Stunden bei ca. 1300 U/min ) Habe dann den D 436 zum Spalten genommen.

Und dann beim 743, der hat dann neue Düsen bekommen.

gruß Andreas
 
Ich werde morgen mal bei meinem Lama vorsprechen, der kann falls erforderlich die Düsen ja mal abdrücken. Wenns dann Probleme gibt tauschen wir die Dinger mal aus.

Schon komisch, der 433 hat ja nur 2300 Stunden, aber vermutlich, da er nur im Weinbau lief nie war "richtig" arbeiten müssen. Mein 353 ist wesentlich dynamischer. Ablagerungen scheinen damit auch vorprogrammiert.

Schonmal Vielen Dank für die nützlichen Tips und die selbst gemachten Erfahrungen.

Viele Grüße, Matthias
 
Matthias, Schaftdichtungen sind aus Gummi, die "altern" durch die Zeit, nicht (nur) durch die Betriebsstunden.

Ich kenne keinen älteren IHC, der unter solchen Bedingungen nicht etwas spuckt und stinkt.

Einmal ordemtlich "gefeuert" und dann isses wieder gut....

Wenn der Ölverbrauch im Rahmen ist und nicht bei jedem Lastwechsel eine blaue Wolke aus dem Rohr kommt, würde ich die Schaftdichtungen nicht anfassen.

Unsere IHC-Motoren sind nun mal Konstruktionen der frühen 1970er Jahre, die können nicht so ganz sauber sein.

Zum Trost: Ich habe neulich eine Case-Lokomobile von 1912 im Einsatz gesehen (immerhin Dampf-45 PS, trieb einen McCormick-Drescher an), was meinst Du, was die für einen Dreck macht....
 
Hallo zusammen,

war heute beim IH-Händler und hab Dichtungen geholt, nebenbei noch ein kleines Fachgespräch mit dem Werkstattmeister.

Credo: völlig normal, das alles nass wird, sein 423, den er privat besitzt macht das gleiche. Er selbst hat ne Lösung, er spaltet mit nem alten Güldner. Die alten Vorkammermotoren kommen mit dem Leerlaufbetrieb bei Kälte wesentlich besser zurecht.

Ich hab dann mal alles wieder fertig gemacht

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Ventildeckel mal richtig sauber gemacht

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ebenso die Dichtfläche auf dem Zylinderkopf

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neue Dichtung aufgelegt

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und neue Dichtungsringe für die Stehbolzen.

Viele Grüße, Matthias
 
Hallo,

ich hatte Gestern genau das gleiche Problem , beim Holzspalten mit meinem 433.

Was ich nicht verstehe, das ich seit 8 Jahren so Holz spalte und auch bei niedrigeren Temperaturen und jetzt

sowas ? Ich hatte vorher niemals Probleme.

 

MfG 433,1455
 
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