Motoröl bei längere Standgasphasen aus dem Auspuff !!??

Rasch69

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20 April 2006
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Hallo IHC Gemeinde
Vor Ungefär 2 Jahren spendierte ich meinem 353 nach einem Schaden an den unteren O-Ringen der Kolbenlaufbuchse neue Kolben und Laufbuchsen ( Agrar-Direct)!
Damit mir nicht langweilig wird Hat dieser jetzt angefangen bei längeren Standgas b.z.w leicht erhötem Standgas (Seilwinde, Holzspalter)Öl aus dem Auspuff zu Spucken und da mein Auspuff nach oben weggeht läuft dieses unten am Schalldämpfer raus über den heisen Krümmer !!!! .
Was für mich heist eile tut not, kann mir darauf aber der Neuteilewegen keinen reim darauf machen , oder bewegt sich dieses im bereich des normalen ?? ( ca 5 ML in 5 Std)
Vorstellbar wäre Ventilschaftabdichtung ( waren so kleine grüne Manschetten wren darmals mit dabei dabei wuste nichts damit anzufangen )
Aber warum nur im Stand, selbst bei längeren Fahrten sowohl im Voll als auch Teillastbetrieb ist vom ölnebel nichts festzustellen !!!
Bin für jeden Tip dankbar
Danke gruß Rainer
 
Moin,

da sind defintiv die Schaftdichtungen hin, das Öl sammelt sich besonders bei niedrigen Drehzahlen im Krümmer bzw. er schmeisst es aus dem Auspuff raus. Hat der 353 im Nachbarort auch:

Bild004-1.webp

Grüße Tobias

bild-4-1.webp
 
Hallo

Das hat mein 733 auch, wenn er in niederen Drehzahlen läuft. (Wippsäge,Spalter usw.) Würde auch sagen das es so 1ml die Stunde ist.

Allerdings denke ich, das es unverbranter Diesel ist, da es erst seit ich die Dieselleitungen, den Benzinhahn und die Dieselfilter erneuert habe auftritt, vor den Neuerungen war da garnichts, seit ich die Teile erneuert habe läuft er viel besser hat auch mehr Bumms, allerdings ist der Dieselverbrauch auch angestiegen.

Frank
 
Hallo
Danke für die schnellen Antworten so wie der Schlepper auf dem von Tobias eingestellten Bild dauschaut kann wohl doch so schnell nichts geschehen !
Bin grade im Wald und kann auf den Schlepper nur Schwer verzichten, werde es langsam angehen lassen und die Reperatur auf den Spätherbst verschieben wenn ´s nicht schlimmer wird, wohl ist mir dabei zwar nicht aber Schaftdichtungen wechseln ist absulutes neuland !!
Danke gruß Rainer
 
Hi,
Gibt es so etwas wie erste Anzeichen für dieses Problem? Bei meinem kommt (noch) kein Oel aus‘m Rohr, aber beim Gasgeben ne Menge Grau-blauer Rauch. Oder sind da eher Kolben und Büchsen fällig?
Ventile sind frisch eingestellt, läuft einwandfrei an und zieht auch bestens (so, wie halt 35 PS ziehen können...).

Vielleicht kennt jemand das Problem.
Danke & Gruss
Marcel
D-155
 
Bei Belastung des Treckers verbrennt das Öl aufgrund der hohen Temperaturen.
Das wechseln der Schaftdichtungen ist nichts dickes und der Kopf muß auch nicht runter. Nur darauf achten, daß der jeweilige Kolben an dem du arbeitest auf OT steht , daß die Ventile nicht in den Zylinder fallen.
Wir hatten immer eine Vorrichtung , die anstatt der Einspritzdüse verbaut wurde , um Druckluft in den Zylinder zu geben. Da bleiben die Ventile immer geschlossen.
 
Und wie kriegst du die Ventilfedern ab und wieder dran? Nehme nicht an, dass die sich mit den Fingern bewegen lassen. Im WHB ist dazu ne spezielle Zange vorgesehen (natürlich bei demontiertem Kopf).

Gruss, Marcel
D-155
 
Für mich ist der Sachverhalt ganz klar,der Motor ist noch nicht richtig eingelaufen und wird es auch so schnell auch nicht sein wenn er überwiegend vorm Spalter oder der Winde läuft! Das gleiche Problem hatte letztens ein Kollege der bei der Raiffeisen arbeitet,die hatten da nen flammneuen Claas aufem Hof stehen der lief dort bestimmt 2 Stunden im Stand!Als dann der Meister plötzlich an dem Ding vorbei gekommen ist war ne Ölpütze unterm Schlepper! Das Problem hatte sich relativ schnell gelegt nachdem der Claas mal hat richtig arbeiten müssen!

Zum Thema Ventilschaftdichtungen wechseln,ansich kein Akt,den entsprechenden Zylinder auf Zünd-OT stellen,Düse oder Glühkerze raus,Adapter bauen und mit Druckluft beaufschlagen,oben dann den ganzen Kram entnehmen und Ventilschaftdichtung tauschen,hab an IHC Motoren zwar noch nicht gemacht aber ansich ist das immer das gleiche!
 
Martin D-3439:

Zum Thema Ventilschaftdichtungen wechseln,ansich kein Akt,den entsprechenden Zylinder auf Zünd-OT stellen,Düse oder Glühkerze raus,Adapter bauen und mit Druckluft beaufschlagen,oben dann den ganzen Kram entnehmen und Ventilschaftdichtung tauschen,hab an IHC Motoren zwar noch nicht gemacht aber ansich ist das immer das gleiche!

Warum mit druckluft arbeiten wenn der Kolben eh auf OT ist? da fallen die Ventile vielleicht 1cm rein mehr nicht, da fallen die Ventile nicht in den Zylinder /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
 
-IHC 523 Allrad-:

Wolfgang Bofinger:

Genau der cm fehlt aber dann beim montieren der Keile . Die OT Stellung ist nur eine Schutzmaßnahme.

des geht schon, habe ich auch geschafft ohne Luft/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

Das funzt aber garantiert nicht bei allen Motoren,da hast du einfach Glück gehabt und wenn es nicht klappt dann baust danach den Kopf ab,von daher kann man von solchen Experimenten nur abraten,ausser man weiß zu 100% das es geht!
 
also, wenn der Motor zwischen den Ventilen, und den Kolben, bei OT, 1cm Luft hat, isses besser, du schmeisst ihn weg.
Das bewegt sich eher im 1mm Bereich,

gruss Schorsch
 
ihc353s:

also, wenn der Motor zwischen den Ventilen, und den Kolben, bei OT, 1cm Luft hat, isses besser, du schmeisst ihn weg.
Das bewegt sich eher im 1mm Bereich,

gruss Schorsch

Hast wohl noch nicht viele Motoren gesehen? Wir sprachen hier allgemein und nicht nur von diesem Motor hier,ich hatte auch schon so oberschlaue Kunden in der Werkstatt die meinten "des geht so", der Wagen kam dann per Tieflader in die Werkstatt und der Kopf musste runter!
 
es geht doch hier um den D-155 Motor vom 353, oder?

Wie einigen bekannt, habe ich auch einen 353, und da habe ich es genauso gemacht, Kolben auf OT, Kipphebelwelle ohne Kipphebel wieder aufgeschraubt, und mittels eines selbstangefertigten Werkzeugs, die Keile der Ventile entfernt, ging ganz leicht, und auch der Wiedereinbau war kein Thema.

Der Kolben ist oben flach, und mit der Büchse fast bündig, und mit den Ventilen im Kopf verhält es sich ebenso, lediglich die Stärke der Kopfdichtung lässt etwas Spielraum.

gruss Schorsch
 
Hi Schorsch
Wie stellt man sich das selbstgebaute Werkzeug vor und wie kriegt man die Keile und Ventildichtungen raus & wieder rein?
Ich glaube, diese Arbeit steht bei mir bald an.
Gruss
Marcel
 
Hi,

fahrt einfach mal Vollgas! Das was sich dort im Auspuff sammelt ist Ölkondenz von der viel zu niedrigen Abgastemperatur! Arbeiten im Standgas oder leicht erhöhter Drehzahl sind nicht besonders gut für einen Motor. Ihr könnt so oft wie ihr wollt die Schaftdichtungen wechseln wird aber an eurem Problem nicht viel ändern.

Ganz deutlich sehe ich das Problem bei unsrem 433. Wenn der einen Tag am Spalter stand hat er auch erhöhten Ölverbauch. Gibt man dem Karren aber dann mal die Sproren rauchts kurz und alles ist bestens.
Es gabt genug Kunden, die nach einer Motorübholung einen erhöhten Ölverbauch bemängelten weil sie dachten, sie tuen dem Motor was gutes und lassen ihn nicht richtig arbeiten. Bei einem war es mal so extrem, dass dem das Öl aus dem Auspuff lief und jeder sagte, dass die Kolbenringe beschädigt seien. Nach 2 Stunden an einem Güllerührwerk war der Ölverbrauch gleich null.

Gruß Martin
 
Hallo,
Martin hat Recht.....
mein 383 qualmt nach Holzspalter oder Winde auch.
Das kommt vom Standgasbetrieb. Die Kolbenringe (normalerweise 3Stück) streifen das Öl nicht so gut ab wie unter höhrer Drehzahl oder Last, denn der effektive Mitteldruck im Zylinder ist nicht so hoch, so daß sie von diesem Druck nicht so gut an die Außenwand gedrückt werden.
Von ihrer Anordnung her funktionieren sie bei diesem Betriebszustand wie eine "Miniölpumpe".... .
Die einzige Gefahr die ich dabei sehe, ist dass wenn der Motor nach diesem Zustand nicht mal richtig hergenommen wird die feineren Ölschmierkanäle und -bohrungen "versulzen"....könnten.
Wird der Schlepper nach diesem Betriebszustand aber mal richtig belastet, dh kommt mal richtig auf Temperaturen und läuft mal unter Vollast wird das alles verbrannt.... .
Der Wechsel der Schaftdichtungen ist also nicht pauschal die Lösung dieses Problems!
Gruß,
Manfred
 
Gude zusammen! 

Habe so ein ähnliches Problem bei meinem 644. Komischerweise qualmt er sehr stark wenn ich Berg auf fahre. Nach einer Weile ist das dann wieder ok. Arbeite auch viel mit der Wippsäge und Holzbündel transportieren, also richtig gefordert wird er nicht. Hatte auch vor die Schaftdichtungen zu wechseln nur bin jetzt unsicher ob damit Abhilfe geschaffen ist was ich hier lese. Mach mir nur immer Gedanken das die Kiste nicht mal anfängt zu brennen oder mir der Motor verreckt....

Lg aus dem Westerwald 
 
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