Hallo Mac353,
das sieht schon ziemlich professionell aus was Du da machst.
Ich habe auch eine Winde am Traktor (3t) aber keinen Erdsporn und auch keine besondere Schutzvorrichtung. Die Umlenkrolle ist an der Ackerschiene. Die Winde hat mir schon sehr gute Dienst geleistet.
Ja, wenn man die Stämme beizieht können sie etwas mit Schmutz oder Erdreich behaftet sein. Das ist schlecht beim Zersägen.
Bisher hatte ich keine Hartmetallketten im Einsatz, stelle mir das aber für Deinen Fall sehr vorteilhaft vor. Ich passe entsprechend auf oder nehme ggf. den Wendehaken, säubere und schneide dann den finalen Schnitt (Rest).
Meist betrifft es ja nur den Stamm.
Ich habe mehrere Sägen und sollte mal was stumpf sein, wird erst mal eine ander Säge genommen. Eine Kette ist ja schnell gewechselt. Zu Hause habe ich ein professionelles Schärfgerät und das geht dann auch schnell. Ich schärfe nie auf dem Schwert (Feilspäne).
Ein Nachbar hat mir mal 5 "Super-sharp"-Ketten geschenkt (neu). Ich habe immer noch die erste im Einsatz auf der kleinen Stihl AVP20. Für die großen waren die Ketten zu kurz und für die AVP zu lang (32cm).
Ich habe sie mir dann für die Kleine passend genietet, da die Teilung (3/8") grad passte.
Diese Ketten haben eine komplett andere Zahnform und können, wenn man das dafür passende Schärfgerät nicht hat mit einer Flachfeile geschärft werden. Sie schneiden super aber sind zum Einstechen m. E. nicht so gut geeignet.
Hier mal eine Foto der Meißelform:
Die ist etwas staubig aber noch ungenutzt und noch nicht gekürzt (noch im Geschenktzustand).
Für meine normalen Zwecke reichen diese oder andere Vollmeißelketten, aber ich sehe auch den Vorteil der Hartmetallketten für den professionellen Einsatz.
Gruß
Schanks