Motorsägen-Rat Stihl

hurgel

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Hallo Leute,
ich bin am durchasten von "Dünnwald" und Zaun-ausmähen-schneiden-sägen, da ist meine 026 zu groß und der Waldteufel od. Freischneider zu klein!
Jetzt hab ich vom Nachbarn ne 017 od. MS 170 i.d. Händen gehabt, die
wär für so ein Zweck grad richtig. Hab heut mal im Ebay geschaut.
Da gibts die Dinger neu für 199 Euro (wohl auch bei unserem Händler daheim). Hab dann nach der nächstgrößeren Ausschau gehalten (MS 180) die würd mir einleuchten!
Neupreis wohl um die 250 Euro, das find ich mal gar nicht zuviel.
Soll ich zuschlagen ...äh...zusägen- und mir so ein Ding kaufen?
Oder ratet ihr mir ab? Was haben die beiden fürn Unterschied?
Haltbarkeit und Belastung brauch ich wohl für den Preis nicht mit der 026 zu vergleichen das weiß ich, aber was meint ihr? Wer hat Erfahrung mit den Dingern. Mein Nachbar der putzt lediglich Bäume im Herbst damit, den brauch ich da nicht eingehender befragen.
Vielen Dank im Voraus, Gruß Fred
 
Ja, die wird bestimmt klasse sein mit Alu-Druckguss-Gehäuse, aber ich hab noch die 026 die ist echt gut, also keine Frage- und ne alte 041 AV, eine der letzten! (mit Kettenbremse), mir kommts wirklich nur drauf an. 1. Fürs ganz dünne, d.h. wirklich, was ich mit dem Freischneider, weils für den zu dick ist, nicht schaff.(hab nen FS180).
2. Dann Leichtigkeit
3. Und- Einigermaßen Haltbarkeit, da genügend Jung-Wald in diesem Stadium vorhanden, wo ich jetzt anfange durchzumaschieren.

Danke schon mal, Fred
 
Man, jetzt hab ich doch total vergessen, auf was ich
hinaus wollt.
Die 020 wird doch viel schwerer sein als die 017 od. 018.
Ich könnt mir vorstellen, dass die 020 fast an ne 024 od. 026 vom Gewicht rankommt.
Desweiteren, wer gibt so eine Säge im gebrauchten Zustand her?
Ich würd meine 026 nicht hergeben, außer ich wüsst, dass sies nicht mehr lang tut, sind wir doch mal ehrlich!
So jetzt aber, Gruß Fred u. Gute Nacht
 
Nabend,
kann dir die Säge nicht empfehlen...das gehäuse ist nur aus Kunstoff+die ganze Maschine ist spielzeug,da kannst du dir lieber was anderes schönes für das Geld kaufen!Ich selber habe 2x026+1x034+1x044...diese Maschine sind alles Profisägen,und sind nicht mit den Hobbysägen vergleichbar,wie du es schon schriebst.Ich würde vorschlagen,dass du dir wenn du das Geld hast,und es sich für dich lohnt,das du dir eine 200T säge besorgst,die sind einfach nur spitze!(kann man auch gebraucht gut kaufen)..
mfg Felix
 
Moin!
Dann will ich mich mal einharken mit einer Frage:

Wie steht ihr zur 023?

Ist zwar schon ein bischen spät, da ich gesternabend eine bei Ebay für 196Eus geschossen hab, aber ich wollt nochmal ne Meinung hören.

Ich bin seit Tagen mit ner MS460 mit nem 50er Schwert unterwegs und bin von der Säge echt begeistert.

Bei den großen Sägen(so ab 5PS) bin ich der Meinung, dass es fast egal ist, ob man sich nun Solo, Dolmar oder Stihl kauft. In der Mittelklasse sind die Dolmar und Solo günstiger als ne Stihl und dennoch gut, aber bei den Kleinen immer Finger weg von Dolmar - Das höre ich von allen Seiten, dass die Sägen nur Probleme machen.

Die MS180 und alles in der Klasse ist eher was für Heimwerker mit Markenfetish, wie ihr schon gesagt habt. Die Dinger sind martialische Heckenscheren und für den Dünnholzschnitt, wie leichtes Entasten, gedacht. Dafür ist die Säge nicht schlecht.

Ich war im Frühjahr mit einpaar Freunden am Tannenroden und da waren die Maschienen auch für das Fällen von 20er Stämmen nicht übel.
 
Nabend,
also ich würde die 023 nicht empfehlen,da kannst du lieber was mehr zahlen und kaufst die 026.Die 026 ist nämlich die kleinste Profisäge,ich schwöre drauf!
mfg Felix
 
Hallo
Ich finde die 017-018 für den Hobbybereich garnicht so schlecht. ( Preis Leistungsverhältnis)
Die 023 ist natürlich besser aber kostet auch viel mehr.
Es lohnt nur nicht bei ebay nach gebrauchten Sägen zu suchen, da man nicht weis was man da kauft.

Bei den kleinen Sägen sprich 017-021 lohnt es sich nicht den Zylinderkopf und Kolben zu erneuern, da man für das was die Teile kosten eine neue Säge bekommt.
Da ich im Nebenerwerb Kaminholz verkaufe, habe schon sehr viele Sägen von Stihl repariert und auch schon damit gesägt.
Es ist immer zu überlegen,wöfür man eine Säge benötigt.
Nur zum gelegentlichen Gebrauch oder öffter.
MfG Fabian
 
Hallo die MS 170 bzw 180 sind keine schlechte Säge für die beschriebene Arbeit die sind leicht und handlich. Das größte problem was ich kenne sind die bedien fehler der Kunden die das erste mal ne Säge gekauft haben. Ich hatte mal ein Kunde dem hatte ich ein MS 180 verkauft der wahr begeister von der Säge. MFG Andreas PS: Wenn eine von den kleinen dann die MS 180 bzw 181 oder 211
 
Ich würde dir zur einer MS180 raten, ist eine gute Säge, zum ausdünnen ideal,
guter Zug und leicht. Würde aber mit dem Kauf noch etwas warten, ersten kommt ende des Jahres die MS181 auf den Markt, und zweitens hat die Baywa öfters im Herbst Angebote.
Es kommt immer drauf an, was ich mit der Säge arbeiten will, und welche Sägen habe ich noch zur verfügung, zum Ausdünnen ist eine MS180 genau richtig, zum Ausasten im Wald, würde ich Persönlich eine 260 nehmen.
Habe eine 021 und eine 036 und die beiden Sägen ergänzen sich im Wald hervoragend. Werde aber die 021 mal gegen eine 260 tauschen.
Von Solo und Dollmar rate ich dir ab, egal ob kleine oder große Säge, wenn dann Stihl, möchte ja arbeiten und mich nicht ärgern müssen.
Auch von Ebay rate ich dir,ab, dort werden die Sägen sehr teuer gehandelt, für Sägen die über gute 10 Jahre sind werden da noch fast die Hälfte vom Neupreis geboten.
Wenn du mit de Säge vom Nachbarn zufrieden warst und Sie deine Zwecke erfüllt dann mach einen Preisvergleich bei einigen Firmen und hole dir eine neue, die hast du ein lebenlang, habe meine 021 seit 15 Jahren und die 036 seit gut 8 Jahren keine Probleme, Stihl ist einfach Markenware.
 
Die hätten halt jetzt die MS 170 im Angebot für 199 Euronen.

Ich denk, dass das ganze wieder auf 239 Euro raufgeht, wie es auch schon war.

Ihr wisst ja, was ich für Sägen hab und zu was für einem Zweck ich die will.

Also, ich danke euch mal allen für die Antworten....Fred
 
Hallo Leute,

wohlwissend, dass ich jetzt tierisch einen auf den Deckel kriege, will ich auch mal meinen Senf dazu geben.

Fred, deiner Frage nach zuurteilen, hast du dich ja schon im Vorfeld für Stihl entschieden. Ich schreibe es trotzdem mal.
Ich lese hier immer was von Profisäge etc.

Bei uns in der Gegend benutzt so ziemlich jeder Forstwirt der sich in Lohn und Brot befindet (sprich beim Staatlichen Forstamt) Husqvarna Sägen.

Da werdet ihr keine Stihl Säge finden. Das ist jetzt wirklich nicht übertrieben. Im echten Profibereich, also bei den Leuten die jeden Tag mit der Säge ihr Geld verdienen (müssen) taucht der Markenname Stihl in unseren Breiten gar nicht auf.

Da gibt es sicher regionale Unterschiede, aber bei uns in Nordhessen/Südniedersachsen ist das so.

Ein häufig angeführtes Argument für Stihl ist die gute Händlerabdeckung, was sicher richtig ist. Eine gute Händlerabdeckung brauche ich aber vor allem dann, wenn an der Säge etwas kaputt geht, womit sich dieses Argument selbst "rauskickt".

Wenn an der Säge alle paar Jahre mal was ist, kann ich auch ein etwas weiter gestricktes Händlernetz in Kauf nehmen.

Kleines Beispiel:

Meine Husqvarna 242 XP, gekauft 1995 (da war sie 3 Jahre alt) von einem Forstwirt, seit dem jedes Jahr im Brennholzeinsatz (bei Vollast 15000 upm) hat nun nach 16 Jahren einen Kolbenfresser gekriegt.
Mein Händler (25 km entfernt) hat mir aus seinem Fundus einen gebrauchten aber neuwertigen Zylindersatz für 20 € verkauft. Nun läuft sie wieder wie am ersten Tag.

Des Weiteren benutze ich noch eine 262 XP (auch schon über 10 Jahre alt), mit 45´er Garnitur für Fällarbeiten. Ebenfalls Power ohne Ende.

Außerdem hat Husqvarna, verglichen mit Sthil, ein besseres Leistungsgewicht. Also mehr PS pro Kilogramm Sägengewicht. "Hängt" auch besser am Gas.

Ich habe das schon öfters geschrieben, wurde auch öfters schon bestritten, aber ich bleibe dabei.

Im "Süden" ist offenbar Stihl das Maß aller Dinge, was ich aber aus eigener Anschauung nicht bestätigen kann.

Gruß
Martin
 
Hallo,

Muß 624martin recht geben. Mein Schulkamerad ist gelernter Forstwirt und schwört auf Husqvarna. Hatte letzten Winter die Gelegenheit einen Tag lang mit einer Husqvarna zu sägen. Wenn ich wieder eine Säge brauche dann nur eine Husqvarna. Es stimmt, das Händlernetz ist nicht so dicht wie bei anderen. Dafür hat man keinen [BAD]. Habe selber eine Stihl MS260. Eine Super Säge. Lass ich nichts drüber kommen. Meine 2te ist ne kleine Dolmar zum ausasten auch super, benötigte allerdings schon eine neue Zündung(Garantie). Mein Kumpel mit dem ich Holz mache hat eine Stihl MS 170. Finger weg. Nur Probleme mit der Schmierung. Ms170 ist die meistverkaufteste Säge in Deutschland. Warum? Weil sie billig ist. Nochmal zum Händlernetz. Jede 2te Tankstelle bzw. jeder Reifenhändler ist ja schon Stihl "Verkäufer". War neulich auf einen Motorsägenlehrgang "Sturmholzaufbereitung" Das Leistungsgewicht ist bei einer Husqvarna Top. Hab ein bisschen nachgeschaut und muß sagen das in jeder Leistungsklasse die Husqi einen "Tropfen" mehr Hubraum hat. PS sind uninterresant. Wer Hubraum säht, wird Drehmoment ernten. Ach ja, ein großer Nachteil bei der 170er ist auch die Treibgliedstärke von nur 1,1mm. Wenn man sie mal einklemmt kann man ruck zuck ein zwei Zähne verlieren.

mfg
 
Was bei Stihl auch ein nachteil ist die größe der Schneidgarnitur zum Beispiel bei der MS 361 gibt Stihl zwei größen an mit 37 cm und 40 cm möchte man 45 cm haben gibt es nicht allso liegt es beim Händler ob er die Säge mit einer 45er Garnitur ausstattet meine früheren Kolegen haben sich gweigert die Säge mit einer andrern Garnitur zu versehen es gibt die Säge in zwei ausführungen fertig. Bei Husqvarna sind die flexsibler in der Sache. Und nicht jeder der Stihl verkäuft ist ein super Fachhändler beispiel wenn man ein Säge die abgesoffen ist versucht mit Startpilot zu laufen zu bringen kann ich nur den Kopf schlüttel dann bekommt der Kunde gesagt die Werkstatt müsse danach schauen. Kurze zeit später habe ich mir Säge genommen und keine 3 minuten später lief die Säge wieder und mein Kollege fragte mich was ich gemacht hätte das die Säge so schnell wieder lief. MFG Andreas
 
Hallo,
ich kann euch nur Stihl empfehlen. Wir hatten mal eine Dolmar, die war perfekte [BAD]e. Ein früherer Arbeitskollege von mir hatte eine Solo, die wär im nach zwei Schnitten fast um die Ohren geflogen. Wir haben jetzt als Ersatz für die Dolmar eine Stihl 026, die ist handlich und läuft super. Bei schweren Sachen verwenden wir mittlerweile eine Stihl MS 441, die vibriert so gut wie nicht und läuft fast allein durchs Holz. Wenn die mal verzweifelt, dann leihen wir uns eine 066 oder Contra aus.
MFG Reiner
 
Soweit ich weiß, hat ne Contra nicht mal eine Kettenbremse. AV System??

Profiwerkzeug???

Nostalgie ist gut und wichtig, aber nicht wenn es um die eigenen Knochen geht.

Gruß
Martin
 
Hammerbeitrag "fronterafreak".

"Willste sägen oder bremsen??"

Schon mal Sturmholz aufgearbeitet??. Ohne Kettenbremse??

Willst du mir was "unterstellen"?? Dämlichkeit oder Unerfahrenheit??
Ich gehe ganz sicher davon aus, dass ich deutlich mehr Erfahrung bei der Waldarbeit habe als du.
Also Vorsicht mit solchen Unterstellungen.
Und das Argument "das wurde schon immer so gemacht" zählt bei Sicherheitsaspekten nicht.
Das sind dann die Leute, die einen Sägeschein machen (müssen) und anschließend die selben Fehler machen wie vorher.

Dämlich sind solche Sprüche wie du sie hier ablässt, mein Gutster!

Aber säg du dir mal die Knochen weg.
Wenn es nicht der Allgemeinheit zu Lasten ginge, wäre es tatsächlich nur dein Problem!!

Ihr tut hier immer sehr "Profimäßig", letztendlich ist das reine "Bauernschläue". Mehr nicht!!

Viele Unfälle im "privaten" Bereich passieren genau aus dem Grund. "Opas Contra" angeschmissen. Der macht das ja schließlich schon immer so!

Kopfschüttelnde Grüße
Martin
 
Hallo,ich habe die Einträge verfolgt.Meines Erachtens fängt die Unfallverhütung erstmal im Kopf an.Wen ich mich zuviel auf die Sicherheitseinrichtungen der Maschinen verlasse wird man leichtsinnig.Ich selbst habe 3 Stihl-Motorsägen von meinem Vater( hatte über 30 Jahre imWald gearbeitet) übernommen,diese sind alle ohne Kettenbremse.Da ich das weis,muß ich beim sägen aufpassen.Sicher würde ich bei einem Neukauf darauf achten ,das die Säge alle Sicherheitseinrichtungen hat.Nichts desto trotz, die Arbeit im Wald ist nunmal nicht ungefährlich.Es werden zwar bei uns Sicherheitskurse angeboten, in denen man nach einem Tag Theorie und einem Tag Praxies eine Bescheinigung zum aufarbeiten von liegendem Holz bekommt.Meines erachtens ist das zuwenig für Neulinge.
Gruß Hubert
 
Hubert,

in gewisser Weise hast du Recht. Die Unfallverhütung fängt im Kopf an. Bei den meißten Leuten wenigstens.

Deinem Beitrag zur Folge sollte man also möglichst veraltetes, unsicheres Gerät verwenden? Das schärft die Sinne und verhütet Unfälle, nicht wahr?

Sorry, aber ich habe selten mehr Blöd(sinn) gelesen als in diesem Thread.

Sonntägliche Grüße
Martin
 
Okay,

im Grunde meinen wir wohl beide halbwegs das selbe.

Dein Beitrag kam nur etwas "schief" rüber, weil doch ein wenig missverständlich formuliert.

Der Spruch "Willste Sägen oder bremsen" erinnert mich nun mal eher an die Aufkleber "Wer bremst verliert" auf dem Heck von Fahrzeugen einiger minderbemittelter Verkehrsteilnehmer.

Schönen Sonntag und Gruß
Martin
 
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