Nach Motorinstandsetzung Wasser im Öl

goergi

Mitglied
Hallo zusammen,

Ich habe mit einem Kumpel einen D320 Instandgesetzt.

Einen Kolben hatte es total zerbröselt.

Es wurden neue Kolben, Kolbenstangen, neue Kurbelwelle samt aller Lager und neue Zylinderbuchsen und neue Einspritzdüsen verbaut. Natüprlich auch sämtliche Dichtungen erneuert.

Nach dem zusammenbau startet der Schlepper nun nicht. Keine Ahnung wieso. ESP war nicht demontiert.

Wir haben dann nochmal das Öl abgelassen und es kam als erstes ein Liter Kühlwasser durch.

Hat evtl jemand einen Ahnung was der Grund sein könnte?

Wir tippen, dass das Wasser evtl an den unteren Dichtringen der Büchsen durchkommt, wäre das möglich?

Grüße Jörg
 
Hallo,

wenn ihr das vermutet dann Ölwanne runter und das Kühlwasser wieder auffüllen und Druck draufgeben dann ist ein Verlust wohl sichtbar.

Aber wieso fragts du speziell nach den Buchsen ? Hattet ihr Probleme beim Einbau der Dichtringe?

Gruß Fred
 
Das ist sehr wohl möglich, das WHB verweist darauf, daß beim Einbau das Ganze mit Seifenwasser benetzt werden soll, damit sich die Gummiringe nicht verdrehen.

Habt Ihr den Einspritzzeitpunkt kontrolliert? Nur weil die ESP nicht draußen war heißt das ja nicht, daß die Steuerzeiten stimmen, die Zahnräder vorne müsst Ihr ja abgehabt haben.

Gruß

Jens
 
Freddy, ich wüßte sonst nicht wo noch wasser kommen könnte.

Ich gebe zu, es ist mein erster zerlegter Motor.

Hatten nur das Zahnrad an der KW ab, alle anderen sind geblieben.

Den Tipp mit dem Wasser werde ich versuchen, Danke.
 
Stimmte der Buchsenüberstand 0,08-0,18mm ? planparallel aller 3 Buchsen zur Überfläche des Blocks?

 Zylinderkopfdichtung richtig montiert?

die O ringe haben wir mit Glysantin eingerieben.

Ganz allein nach dem wHB zu arbeiten ist vielleicht zu riskant.Professionelle Hilfe solltest Du bei einer solcjhen Arbeit mit solch teuren Teilen schon haben,

 

 Hoffe Du bekommst das Problem in den griff

 

                                                                       Gruß  Harry
 
Buchsenüberstand habe ich von nem Kollegen messen lassen, war im Toleranzbereich.

Zylinderkopfdichtung sollte richtig montiert sein, ja.

O-Ringe habe ich mit Fett montiert und die Aussparungen zuvor ordentlich gereinigt.

Dass das ganze nschwieriger ist als gedacht merke ich nun auch. Anfänglich war der Schaden in diesem Ausmaß auch nicht sichtbar. Ich dachte es wär mit einer neuen ZKD getan.

Zwischenzeitlich ist doch mehr in den kleinen roten Gesteckt worden als ich eigentlich wollte.

Danke schonmal für eure Mühen, werde aufs Wochenende mal die Tips umsetzen.
 
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