Hallo zusammen,
nach langem hin und her, was mit dem 1772 passieren sollte, verkaufen, oder nicht, hab ich nun doch beschlossen ihn neu auf zu bauen. Und zwar nicht mehr so, wie er war sondern als Zugmaschine.
Eigentlich wurde der 1772 nur gekauft, weil ich schon seit längerem einen Dieselmotor für meinen 782 suchte, da der Benzinmotor öfter mal muckte.
So wurde der 1772 im September 2014 gekauft, mit Mähwerk und Schneefräse:





Der Zustand war jetzt nicht gerade berauschend, die Hydrostatische Lenkung funktionierte nicht, der Hydrostat tat was er wollte und der Motor konnte nur mit Startpilot gestartet werden, der Vorgänger hatte, infolge eines abgebrochenen Zünschlüssels, einen einfachen Druckknopf zum starten eingebaut. Vorglühen war dadurch nicht mehr möglich, aber ein gutes hatte er, der Motor läuft und springt mit vorglühen an, wie neu.
Heute werkelt der Diesel in meinem 782, dort versieht er zuverlässig seinen Dienst. Den Benzinmotor bekam ich dann, mittels einer Harley Davidson Zündanlage, doch wieder ans laufen, und wurde verkauft.
Eigentlich sollte nur der Motor umgebaut werden, der Benziner in den 1772 und der Rest wieder verkauft werden. Nachdem der Erfolg ausblieb, hab ich ihn erst mal gewaschen, zerlegt und eingelagert.
Da ich ihn auf Schaltgetriebe umbauen will, hab ich mir in den Niederlanden das Getriebe eines Farmall Cub besorgt, welches ja weitgehendst baugleich, mit den Cub Cadet Getrieben bis 1981 ist.
Als Motor ist wieder ein Diesel geplant, so wie original verbaut, soll es ein Kubota sein, allerdings mit mehr Hubraum als original.

Das Getriebe ist jetzt nicht direkt neuwertig, sah auch nicht unbedingt sehr vertrauenserweckend aus, aber ich war froh, wenigstens eins bekommen zu haben.

Die letzte Gelenkwelle saß wohl längere Zeit auf dem Stummel, so das einer der Vorbesitzer, das Gabelstück einfach abgeflext hat. Auch mit dem schweren Abzieher und Hammerschlägen ließ es sich nicht beeindrucken, aber wenigstens ist die Verbindung Spielfrei!

Wider erwarten, liessen sich die meisten Schrauben einigermaßen gut lösen, bis auf eine, die ich letztendlich dann doch auch überzeugen konnte. Im Inneren sah es dann garnicht mal so schlimm aus, als ich erwartet hätte.
Das Differential sah noch richtig gut aus, wird ihm aber nicht viel helfen, das fliegt raus, da kommt das größere, stärkere der späteren Cub Cadet Serie rein, ebenso die stärkeren Achswellen.


Heut hab ich mich mal drauf beschränkt, das Getriebe zu zerlegen und eine Bestandsaufnahme zu machen. Hier das Endergebnis von Heute.



Da ich ja nebenbei immer noch mit meinem Häuschen beschäftigt bin, und ja auch immer wieder auf Teile aus den USA gewartet werden muss, werd ich den Bericht hier, immer mal wieder, je nach Zeit und Lust, sporadisch weiter führen,
Gruß Schorsch
nach langem hin und her, was mit dem 1772 passieren sollte, verkaufen, oder nicht, hab ich nun doch beschlossen ihn neu auf zu bauen. Und zwar nicht mehr so, wie er war sondern als Zugmaschine.
Eigentlich wurde der 1772 nur gekauft, weil ich schon seit längerem einen Dieselmotor für meinen 782 suchte, da der Benzinmotor öfter mal muckte.
So wurde der 1772 im September 2014 gekauft, mit Mähwerk und Schneefräse:
Der Zustand war jetzt nicht gerade berauschend, die Hydrostatische Lenkung funktionierte nicht, der Hydrostat tat was er wollte und der Motor konnte nur mit Startpilot gestartet werden, der Vorgänger hatte, infolge eines abgebrochenen Zünschlüssels, einen einfachen Druckknopf zum starten eingebaut. Vorglühen war dadurch nicht mehr möglich, aber ein gutes hatte er, der Motor läuft und springt mit vorglühen an, wie neu.
Heute werkelt der Diesel in meinem 782, dort versieht er zuverlässig seinen Dienst. Den Benzinmotor bekam ich dann, mittels einer Harley Davidson Zündanlage, doch wieder ans laufen, und wurde verkauft.
Eigentlich sollte nur der Motor umgebaut werden, der Benziner in den 1772 und der Rest wieder verkauft werden. Nachdem der Erfolg ausblieb, hab ich ihn erst mal gewaschen, zerlegt und eingelagert.
Da ich ihn auf Schaltgetriebe umbauen will, hab ich mir in den Niederlanden das Getriebe eines Farmall Cub besorgt, welches ja weitgehendst baugleich, mit den Cub Cadet Getrieben bis 1981 ist.
Als Motor ist wieder ein Diesel geplant, so wie original verbaut, soll es ein Kubota sein, allerdings mit mehr Hubraum als original.
Das Getriebe ist jetzt nicht direkt neuwertig, sah auch nicht unbedingt sehr vertrauenserweckend aus, aber ich war froh, wenigstens eins bekommen zu haben.
Die letzte Gelenkwelle saß wohl längere Zeit auf dem Stummel, so das einer der Vorbesitzer, das Gabelstück einfach abgeflext hat. Auch mit dem schweren Abzieher und Hammerschlägen ließ es sich nicht beeindrucken, aber wenigstens ist die Verbindung Spielfrei!
Wider erwarten, liessen sich die meisten Schrauben einigermaßen gut lösen, bis auf eine, die ich letztendlich dann doch auch überzeugen konnte. Im Inneren sah es dann garnicht mal so schlimm aus, als ich erwartet hätte.
Das Differential sah noch richtig gut aus, wird ihm aber nicht viel helfen, das fliegt raus, da kommt das größere, stärkere der späteren Cub Cadet Serie rein, ebenso die stärkeren Achswellen.
Heut hab ich mich mal drauf beschränkt, das Getriebe zu zerlegen und eine Bestandsaufnahme zu machen. Hier das Endergebnis von Heute.
Da ich ja nebenbei immer noch mit meinem Häuschen beschäftigt bin, und ja auch immer wieder auf Teile aus den USA gewartet werden muss, werd ich den Bericht hier, immer mal wieder, je nach Zeit und Lust, sporadisch weiter führen,
Gruß Schorsch