Neues Großprojekt MAN Teil2

Lef.

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9 Dezember 2007
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3.128
Ort
21224 Rosengarten/Nenndorf
Hallo,
leider ist mir letze Woche ein böser Fehler unterlaufen:
Ich habe die bisher in diesem Bericht gezeigten Fotos in der Ursprungsdatei bei Photobucket gelöscht. Nun sind sie weg.
Rettunsaktionen waren erfolglos. Der Beitrag ist bilderlos.

Unser umsichtiger Moderator @Matthias-IH353 hat mir den Vorschlag gemacht, den ersten Teil (ohne Bilder) zu beenden, und einen 2ten Teil zu eröffnen.
Ich halte das für vernünftig. So kann jeder gleich den bebilderten Anschluß an die bisherigen Beiträge finden. Das ist ein sauberer Schnitt.

298 Beiträge und 30.601 Hits beim 1ten Teil, ermutigen mich den Bericht auch hier neben dem im MAN-Forum weiter zu führen.
Ich nehme das auch gleich zum Anlaß, mich bei euch für das Interesse und für die vielen Tipps zu bedanken.

Ganz weg ist die Historie aber nicht. Unter

www.man-forum.bplaced.net/restaurierungsberichte/as_440_a_mit_bagger-t674.0.html

ist ebenfalls der komplette Bericht hinterlegt, da konnte ich die Fotos recht einfach neu einstellen. Stand heute reicht bis Seite 37, Beitrag-Nr. 544

Ich würde mich auf unverändertes Interesse an meinem Großprojekt-MAN freuen.

Gruß und schönen Sonntag noch
Jörg
 
Hallo, genug über die Widrigkeiten moderner Kommunikationstechnik.

Ich habe das Thermostat in Arbeit.
Im kalten Zustand dichtet es nicht komplett ab.

Ich vermute, es liegt an den Kalkablagerungen. Kann ich die mit Essigwasser auflösen, oder riskiere ich weitere Funktionsstörungen?

Wenn ich den Funktionstest mit heißem Wasser mache, kann man das Öffnen
shen, oder muß ich den Durchflußtest machen?

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

dass riesen Interesse meienrseits ist Dir auf jeden Fall auch weiterhin gewiss!!! Echt klasse Arbeit, die Du da machst!!! Alle Daumen hoch! Zwischendurch lese ich immer auch einmal im MAN-Forum quer, um da auch noch Informationen abzusaugen. Der MAN wird ein Prachtstück werden und ich bewundere Deine Geduld und Deine Ausdauer bei dem Projekt.

Mach weiter so!

Viele Grüße
Thomas
 
Hallo Jörg,

mit dem Kiekeberg wird es dieses Jahr leider wieder nichts. Den Termin hatte ich völlig aus den Augen verloren. Bist Du dieses Jahr auch wieder mit Deinem Pflug dabei?

Genau an dem Sonntag veranstalten wir hier mit einigen wenigen aus diesem Forum das 1. IHC Treffen in der Region.

Na ja, klingt ganz schön groß, ist aber ‘nur‘ ein gemütliches Miteinander mit ein wenig Ackern. Spaß wird es auf jeden Fall machen.

Viele Grüße, auch an den Rest der Familie
Thomas
 
Hallo Thomas, schade,
aber so ein Privat-IHC-Treffen ist sicher auch eine feine Sache.

Ich wünsche Dir und den Kollegen viel Spaß.

Ich werde an einem Tag mit dem Pflug, und am anderen mit dem Grubber dort sein.

Bitte grüße zu Hause auch von mir
Bis andermal
Jörg
 
Hallo, für meine immer noch festsitzenden 16mm-Gewindebolzen im Getriebeblock
habe ich mir "vernünftige" Ausdreher besorgt.

Erst den Bolzen ausbohren (den habe ich noch durchgebohrt)
102_0338.webp

den Stift einschlagen

102_0339.webp

und dann rausdrehen

102_0340.webp

dachte ich mir.
Damit ich gleichmäßiger drehen kann, habe ich mit 2 gegenüberliegenden
Ringschlüsseln gearbeitet.
Jetzt habe ich nicht nur den Gewindebolzen im Block, sondern auch noch
den blöden Stift.

Wenn man keine Arbeit hat, macht man sich welche...

Gruß
Jörg
 
bringst jetzt den Stift auch nicht mehr raus? /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
ich würde mal wenn gar nichts hilft mal vorsichtig das Loch immer größer zu bohren, aber aufpassen das du immer mittig vom Gewinde bohrst, das tust du so lange bist du kurz vorm Gewinde wegbohren bist, dann mit Schraubenzieher das restliche von der Schraube rausfummeln und Gewinde nachschneiden, fertig/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
 
Hallo Florian, prinzipiell ist es kein Thema den Stift heraus zu ziehen, man kann
ihn nur schwer greifen.

Ich wollte ihn möglichst unbeschädigt rauskriegen, da ich 3 weitere Bolzen
ausdrehen muß. Es müssen ja nicht alle so fest sitzen.

Gruß
Jörg
 
Hallo Alfred, der abgedrehte Bolzen hat schon einiges hinter sich:
Hammerschläge, Hitzewallungen, Kälteschock und Rostlöser seit mindestens
5 Wochen. Da ist auch nicht viel Rost im Spiel, der Bagger hat derart geölt,
daß beim Ganzen MAN Rost die Ausnahme ist.

Ich vermute, daß er durch die starke Belastung (alle 4 Bolzen liegen in den äußeren Ecken der Baggerbefestigung) die Gewinde mächtig
vorgespannt sind, und sich so regelrecht festkrallen.
Im MAN-Forum habe ich den Tipp bekommen sie rotglühend zu machen, und langsam abkühlen zu lassen.
Ich scheue mich aber noch, da ich Verspannungen im Gußgetriebegehäuse befürchte, die zu Rissen führen.

Gruß
Jörg
 
Ja Alfred, das kann am Ende dabei heraus kommen.
Vorher muß aber noch der Stift raus, und das geht viel schwerer als
erwartet.
Ich habe den mit einem recht kleinen Hammmer eingetrieben, also ohne
viel Gewalt. Der Stift sitzt unglaublich fest.
Ich habe schon versucht ihn mit li-re-Drehen zu lockern, mit einem Bolzenschneider zu greifen
und dann mit einem Brecheisen abdrücken, zuletzt habe ich einen Mutternsprenger
dort verdreht als Gegenpunkt zum Aushebeln... nichts geht und rutscht ab.
Morgen werde ich nochmal den Bolzenschneider bemühen, dann aber frisch geschärft.

Da habe ich mir schön was eingebrockt.

Gruß
Jörg
 
Alfred,
eine interessante Konstruktion. Auf jeden Fall wirkt die Schlagkraft so
exakt in axialer Richtung.
In Sachen Schweißelektrode habe ich nur Universalelektroden zur Auswahl.
Zudem muß ich mich mit einem einfachen Schweißtrafo zufrieden geben.

Mein Gedanke ging dahin eine Mutter auf das Ende des Stiftes zu setzen,
und dann den Stift mit Hebeln raus zu drücken.

Wenn das nicht klappt. greift Plan B:
Die Mutter wollte ich so anschweißen, daß ich noch Gewindegänge
nutzen kann.

Gewindestange rein, und mit Hilfe eines U-Profils einen
Rauszieher basteln.
Das U-Profil liegt dann längs zur Gewindestange, hat hinten einen "Deckel" mit
Loch, Mutter drauf und rausdrehen, das U-Profil stützt sich dann am Getriebe ab.

Ich hoffe, das ist verständlich, ansonsten muß ich eine Zeichnung nachliefert.

Vielen Dank für deine Mühe
Jörg
 
Moin Jungs, der Stift ist raus.

Ich habe mir mal wieder etwas aus Schrott zusammen gebraten.

Erstmal 2 Muttern auf den Stift geschweißt. Die 2te Mutter war als zusätzliche Option gedacht,
falls Plan A nicht funktioniert.

Stift_raus1.webp

Dann ein U-Profil mit 2 Resten (aus dem Montagebockbau für die Vorderachse) einen Schlitz basteln.

Stift_raus2.webp

Mit dieser hochpräzisen Konstruktion bin ich dann dem Stift auf den Leib gerückt.

Stift_raus3.webp

Der Masseträgheit des U-Profils konnte der Stift nur wenige Schläge standhalten.
Alfred, da bin ich von deinem Vorschlag durchaus inspiriert worden. Dank nochmal.

Stift_raus5.webp

Geschafft!!!!

Plan B wäre übrigens so ausgefallen:
In die zusätzliche Mutter eine Gewindestange M12, Das U-Profil kürzen, und dann mit einer Mutter den Stift rausziehen.

Schönen Sonntag noch
Jörg
 
Hallo Kurti, erstmal nicht aufgeben!!!

Im Ernst: nächste Woche ziehe ich mal den Meister der Werkstatt unseres Lohners
zu Rate.

Zur Not muß ich halt ausbohren so gut es geht, möglicherweise noch etwas schleifen, und ersuchen das Gewinde nach zu schneiden.
Das ist allerdings die letzt Option.

Gruß
Jörg
 
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