Neues im Hause Lef.

Hallo Jörg,du brauchst meiner Meinung nach keine "nachweisliche Ahnung"!Ich finde dein Pojekt schon so sehr genial.Ich freue mich, dass ich ein Teil davon sein kann.Mach weiter so, bin immer wieder gerne dabei!Gruß Torsten
 
Lef.:

Jetzt stellt sich die Frage, ob ich den Rand beseitige.

Hallo Jörg,

den Rand, also den kleineren Ø keinesfalls nacharbeiten.

Sinnvoll wäre ein Vermessen des Zylinders mit einem Dreipunktinnenmessgerät (Subito).

Ansonsen, wie stark ist der Rand fühlbar? Die stärker verschlissene Seite war zur Auspuffseite hin verbaut. Stell bitte Bilder ein, wo man die Lauffläche begutachten kann (Zylinder gegen Licht halten)

Deinen Aussagen zufolge würde ich den Zylinder / Kolben so wieder einbauen. Sollte er wider Erwarten zu wenig Kompression erzeugen, müsste man eben neuen Zylinder / Kolben verbauen.

Gruß Josef
 
Moin, danke für eure Ratschläge.

ich fahre nachher mal zu meinem Kumpel. Im zusammen gebauten Zustand hat er

Buchse/Kolben noch nicht begutachtet.

Die Buchse habe ich mit einem digitalen Messschieber auf Unrundheit geprüft.

Ich konnte nichts feststellen. Das ist sicher nicht die besten Meßmethode, aber größere

Abweichungen kann man damit sicher feststellen.

Bilder von der Lauffläche stelle ich nachher ein.

Mein Bestreben ist es immer so viel wie möglich wieder zu verwenden.

Jeder, der mal einen Trecker fertig gemacht hat weiß, das man Vieles neu machen müßte.

Dann wird die Instandsetzung schnell viel zu teuer.

Wäre der Ritscher für ernsthafte Arbeiten gedacht, wäre die Antwort klar: Neue Buchse/Kolben.

Bei einer zu erwartenden Laufzeit von < 50Std/Jahr kann es vertretbar sein, die alten Teile wieder zu nutzen.

Der Aufwand nachträglich einen neuen Buchse/Kolbensatz zu verbauen ist nicht so groß.

Gruß

Jörg
 
Sag mal Jörg,

warum fragst Du eigentlich nach Ratschlägen wenn die Lösung deines Problems für Dich eh schon fest steht?

Beschäftigst Du gerne Leute, oder möchtest Du nur „Absolution“ für dein Handeln?

Und wenn Du wie dein „Kumpel t844“ behauptet keine "nachweisliche Ahnung" brauchst montiere den Schrott doch einfach zusammen, heule aber nachher nicht rum wenn das dann nicht funktioniert.

Die User „933“ und „Josef47“ haben Dir mit Sicherheit die richtigen Ratschläge gegeben.
 
RalfG:

Sag mal Jörg,

warum fragst Du eigentlich nach Ratschlägen wenn die Lösung deines Problems für Dich eh schon fest steht?

Beschäftigst Du gerne Leute, oder möchtest Du nur „Absolution“ für dein Handeln?

Und wenn Du wie dein „Kumpel t844“ behauptet keine "nachweisliche Ahnung" brauchst montiere den Schrott doch einfach zusammen, heule aber nachher nicht rum wenn das dann nicht funktioniert.

Die User „933“ und „Josef47“ haben Dir mit Sicherheit die richtigen Ratschläge gegeben.
Das ist zwar etwas sehr DIREKT geschrieben aber im grunde genommen hast du vollkommen recht.
ALLERDINGS muss man auch sehen wieviel Budget zur Verfügung seht. Hier sollte man dann an Sachen sparen wie Farbe usw. die man später von außen noch "richten" kann.
 
Hallo Josef,

um auf deine Frage zurück zu kommen, wie sich der Rand anfühlt.

Ich habe von der Fühlerlehre den 0,05mm-Streifen genommen und in die Buchse gelegt.

IMG_0654_zpsa3f7af1a.webp

Meine Abschätzung kommt also hin. Der Rand hat keinen scharfen Übergang.

Bilder von der Buchsenoberfläche reiche ich nach.

Gruß

Jörg
 
933:

RalfG:

Sag mal Jörg,

warum fragst Du eigentlich nach Ratschlägen wenn die Lösung deines Problems für Dich eh schon fest steht?

Beschäftigst Du gerne Leute, oder möchtest Du nur „Absolution“ für dein Handeln?

Und wenn Du wie dein „Kumpel t844“ behauptet keine "nachweisliche Ahnung" brauchst montiere den Schrott doch einfach zusammen, heule aber nachher nicht rum wenn das dann nicht funktioniert.

Die User „933“ und „Josef47“ haben Dir mit Sicherheit die richtigen Ratschläge gegeben.
Das ist zwar etwas sehr DIREKT geschrieben aber im grunde genommen hast du vollkommen recht.
ALLERDINGS muss man auch sehen wieviel Budget zur Verfügung seht. Hier sollte man dann an Sachen sparen wie Farbe usw. die man später von außen noch "richten" kann.

Ach was, Farbe in Fachkreisen auch Mompe genannt ist das wichtigste überhaupt, Technik und vernünftig instandgesetzte Motoren sind aber so was von deutlich überbewertet.........................

Mann braucht sich doch eigentlich nur das letzte Bild von Jörg anzusehen, als Aschenbecher ist die Buchse und der Kolben sicher noch Jahre zu verwenden...................aber Jörg sucht scheinbar immer noch jemanden der Ihm sagt das er die Teile in seinem Motor weiter verwenden kann und Ihm die Absulution dafür gibt.

Und wenn ein neuer Kolben und ein neuer Zylinder schon das Budget der Restaurierung sprengt wäre es wahrscheinlich sinnvoller gewesen mit der Restaurierung oder Renovierung gar nicht erst zu beginnen.
 
Martin,

es gibt offensichtlich kein schwarz/weiß in dieser Sache.

Für mich ist wichtig verschiedene Einschätzungen zu bekommen, um daraus eine

Entscheidung zu treffen.

Natürlich tendiere ich dazu die Teile wieder zu verbauen.

Wenn der Motor nicht oder nur unter Absonderung großer Rauchmengen läuft,

kann ich immer noch auf Neuteile zurückgreifen.

Die Mehrarbeit schreckt mich nicht!

Sollte allerdings die Gefahr bestehen, daß der erste Kolbenring beim Kontakt mit dem Rand zu Bruch geht

und schwere Motorschäden drohen, sieht die Sache anders aus.

Für mich stand nicht fest, wie ich vorgehe. Ich weiß es noch immer nicht.

Eure Aussagen sind Basis für ein weiteres Gespräch mit meinem Kumpel.

Der hat den Vorteil, daß er das Teil nicht nur anhand meiner Beschreibung und den Fotos beurteilen kann.

Ich denke, daß die Frage nach dem Vorgehen nicht umsonst ist.

Gruß

Jörg
 
Hallo,

hier das angekündigte Bild.

DSC03540_zps606c83db.webp

Ich hoffe, man kann genug erkennen.

Die Flecken sind nicht fühlbare Spuren der langen Standzeit.

Ich habe meinen Kumpel gefragt ob es Sinn macht, diese weg zu hohnen.

Er meinte, es sei wichtiger, daß Kolbenspiel nicht zu vergrößern. Die Verfärbungen werden nach kurzem Betrieb verschwunden sein.

Er empfahl mir die Kante des Randes vorsichtig zu entschärfen, bis diese nicht mehr spürbar ist.

Ich will mal sehen, ob ich sie in die Drehbank spannen kann ohne ein Ei draus zu machen.

Dann gehe ich mit 800er Papier dabei.

Fazit: der Zustand ist ordentlich.

Kolbenspiel sehr gut, Kolbenringspiel noch ok. (bei der zu erwartenden Laufleistung gut für viele Jahre).

Kolbenringe und Ölabstreifer sind top.

Den Satz würde er ohne zu zögern einbauen.

Das werde ich auch machen.

Letzlich werden wir sehen, ob die Einschätzung und die Entscheidung richtig ist.

Gruß

Jörg
 
Hallo,
ich habe bei der Buchse die Kante vom Rand gebrochen.
So kann der Kolbenring nicht mit Wucht dagegen schlagen.

Der Zusammenbau beginnt, sobald ich die WEDIs habe.

Heute habe ich mir die WAPU geschnappt.
Sie ist so verdreckt, daß ich beschlossen habe sie zu reinigen bevor ich sie auf Dichtigkeit prüfe.

index.php?action=dlattach;topic=3753.webp

Wie zu sehen ist, habe ich eine neue Riemenscheibe.
Die hat mir ein Forumskollege überlassen. Nochmals vielen, vielen Dank!

Im Flügelrad sind 2 Bohrungen, die wohl mal so etwas wie 6mm-Gewinde hatten.

index.php?action=dlattach;topic=3753.webp

Die habe ich aufgebohrt und M8-Gewinde reingeschnitten.

Dann habe ich mir einen Abzieher zusammengebastelt.

index.php?action=dlattach;topic=3753.webp

Morgen werde ich mich an die Reinigung machen, das ist mir heute zu schmierig.

index.php?action=dlattach;topic=3753.webp

Gruß
Jörg
 
Moin,
um den alten Fettschmodder zwischen den Lagern zu beseitigen habe ich sie abgezogen.

index.php?action=dlattach;topic=3753.webp

Beim Reinigen bemerkte ich, daß bei einem Lager der Innenring gebrochen ist.

index.php?action=dlattach;topic=3753.webp

Ich überlege, geschlossene Lager dort ein zu bauen.

www.agrolager.de/product_info.php?products_id=13502439

Die haben ja eine Fettfüllung, die lebenslang halten soll.
Dann kann ich die Schmierung in Zukunft außer Acht lassen.

Hat jemand damit Erfahrung?
Ich weiß, daß sie etwas schwerer laufen.

Gruß
Jörg
 
So wie die Riefen im Zylinder aussehen, reicht Honen nicht mehr. Da muß auf Übermaß gebohrt werden.

Kann natürlich auch sein, daß er die Dramatierungslinse vor der Kamera hatte und das alles nur so schlimm ausschaut. :P

Für 280 Teuros die nächsten 20 Jahre Ruhe wären für mich ein verlockendes Angebot. Zumal im Hause Lef. die Projekte eh schon Schlange stehen. 

Zur Fettfüllung in den Lagern: Ich kauf immer die mit Plastikabdeckung, öffne sie und fülle erstmal Fett rein. Sehr oft sind da nämlich nur homöopathische Dosen drin. Und das bei Markenlagern. Und dieses Lager wär mir zu billig. Da spart man am falschen Fleck.

Gruß

Michael

 

 
 
Traktormichl:

Zur Fettfüllung in den Lagern: Ich kauf immer die mit Plastikabdeckung, öffne sie und fülle erstmal Fett rein. Sehr oft sind da nämlich nur homöopathische Dosen drin. Und das bei Markenlagern.

Gruß

Michael
die "homöopathische Dosis Fett" in den Lagern ist so vorgesehen und richtig. Da sparen die Lagerhersteller nicht am Fett, falls du das sagen willst.
Zu viel Fett in den Lagern ist nicht gut. Da ist nicht das komplette Fett in Bewegung. Das unbewegte bzw. überschüssige Fett im Lager neigt zum verharzen und zu verklumpen, welches sich dann negativ auf die Laufleistung des Lagers auswirkt.
Bei uns im Maschinenbau wird abgängig von Durchmesser des Lagers, Kugeldurchmesser, Kugelanzahl, Drehzahlbereich... die Fettmenge für ein Lager berechnet und dann auf 1/10 Gramm genau dosiert in jedes Lager gegeben.
In diesem Fall gilt der Spruch "viel hilft viel" nicht unbedingt.
 
Hallo Michael,

sicher ist ein neuer Kolben/Buchsensatz die sichere Lösung.

Mir ist es nur zuwider funktionierende Teile auf den Müll zu werfen.

Ich werde berichten,ob ich mit meiner Entscheidung richtig liege.

Zum Lager:

Das Lager hatte ich mehr oder weniger zufällig erwischt.

Ich werde, wenn diese Art der Lagerung paßt dieses kaufen.

www.agrolager.de/product_info.php?products_id=12060354

Holger,

Ist das Lager für meinen Zweck geeignet?

Die Welle dreht ca. 2000U/min.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

das Lager kannst Du nehmen. Die Radialkräfte, die vom Riemen auf das Lager wirken, sollten für dieses Lager kein Problem darstellen.

Ich würde an deiner Stelle auch geschlossene Lager verwenden.

Holger
 
Lef.:

Die Buchse habe ich mit einem digitalen Messschieber auf Unrundheit geprüft.

 
Hallo Jörg,

mit dem Messschieber kann man da nichts ausrichten, man muss den Ø und die Unrundheit mit einem Subito messen, oder die Buchse auf der Drehmaschine spannen, den vorderen unverschlissenen Ø mit der Uhr abfahren / ausrichten, dann reinfahren und den verschlissenen Teil messen. Hierzu muss der Rundlauf der Spanneinrichtung (Futter oder sonstige Aufnahme) gewärleistet sein. Oder mit  Haarlineal und Fühlerlehre die Ø -differenz ausmessen. Versuch mal, zu vermessen.

Die korrodierte Lauffläche macht mir keine Sorgen, da eher der starke Absatz zwischen den beiden Durchmessern.

Bei meinem 500er Sachsdiesel war der Kopf gerissen, es drang durch langjährige Standzeit Wasser in den Zylinder, dieser war stark korrodiert, hatte mehrere Stellen mit Lochfraß. Habe ihn poliert und mit den zerfressenen Stellen wieder verbaut. Das Zylinder bringt trotzdem 22 bar Kompressionsdruck. Da stand ich vor einer ähnlichen Entscheidung wie du.

ich würde bei der WP auch RS Lager verbauen

Gruß   Josef

 
 
Hallo Josef,

die Kante habe ich entschärft.

Vorher mußte ich schon sehr vorsichtig den Kolben durch schieben, um nicht gleich über die Kante zu rutschen.

Jetzt sollte die Kante nicht mehr fühlbar sein.

Wenn ich Den Kolben eingebaut habe, werde ich von unten gegen drücken.

So summieren sich die Lagerspiele und ich kann den maximalen Kolbenüberstand messen.

Wenn der < 0,8mm ist, erreicht der Kolbenring die Kante nicht.

Die Lager (es sind 2) habe ich gerade bestellt.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

es kommt nicht darauf an, ob der obere Kolbenring die Kante erreicht, sondern auf den Verschleiß des Zylinders. Der Obere Ring kann die Kante nach dem Zusammenbau ohnehin nicht erreichen, da er dies vor der Zerlegung ebenfalls nicht tat.

Schieb den Kolben rein, so dass der Kolbenboden  ca.10 mm vor der Kante steht, messe nun mit der Fühlerlehre an mehreren Stellen den Spalt zwischen Kolben und Zylinder. Dann wissen wir annähernd das Kolbenspiel. Dazu mehere dünne oder schmale Messfühler verwenden, welche sich dem Radius des Zylinders anpassen.

Gruß   Josef
 
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