Neues im Hause Lef.

Moin Tobias,

danke für dein lob.

Es freut mich sehr, wenn meine Berichte so einen Anklang finden.

Der Heckcontainer hat keine Priorität.

Ich denke, daß die To-Do-Liste meine Frau und mein kontostand keine größeren Projekte

für die nähere Zukunft zulassen :-(

Es werden aber Hecklader und Anhängegrubber folgen.

Für den Hecklader habe ich die Ideeen schon im Kopf.

Beim Grubber weiß ich noch nicht, wie ich vorgehen werde.

Dort muß ich mir auch erst einmal ansehen, wie die Aushebung eigentlich funktioniert.

Bei dem ist fast alles zu einem Teil zusammen gerostet.

Es wird also schon etwas folgen, aber nicht mehr in diesem Jahr.

Gruß

Jörg
 
Moin,
es geht weiter.

Ich hatte für den Ritscher ja einen Anhängegrubber gekauft.

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Es ist ein Eberhardt-Grubber.

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Ich glaube, der Ritscher ist damit überfordert.
Das ist aber nicht weiter schlimm, da der MAN keine Hydraulik hat und somit
meine anderen Geräte nicht verwendbar sind.

Zuerst habe ich die Schare incl. Halter demontiert.

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Alle beweglichen Teile sind wieder gangbar.
Nur die Aushebemechanik wehrt sich noch.

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Das Antriebsrad habe ich demontiert.
Die Anlaufbuchse macht keinen guten Eindruck, ist aber kein Problem, die kann ich drehen.

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Díe Achse ist übelst eingelaufen.

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Das wird nicht ganz einfach.
Noch weiß ich nicht, wie ich dieses Problem löse..... aber es arbeitet in mir
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Auf jeden Fall wurde der Grubber ausgiebig genutzt.

Gruß
Jörg
 
Da würde ich mir ein Neuteil anfertigen. Du hast dazu doch alles da, Drehbank, Schweißgerät etc.

Ich glaube, das wäre vergebene Liebesmühe, an dieser Achswelle noch was zu machen. ZUm Glück ist der Kram relativ simpel aufgebaut.

Viel Spaß bei deinem neuen Projekt.

Viele GRüße, Matthias
 
Moin Matthias,

ein Neuteil wir es nicht.

Die Achse ist Teil einer gebogenen Stange. Auf dem 4. Bild kann man es gut erkennen.

Ich werde das verschlissene Ende wohl abschneiden und ein neues anschweißen.

Gruß

Jörg
 
Moin,
ich hatte überlegt, die Stahlräder durch Luftbereifung zu ersetzen.

Jetzt werde ich dem Grubber eine Schnellwechselstraßenfahrwerk verpassen.
So kann ich auf dem Acker original auftreten.

Es wird an die hintere Querstrebe schräg, drehbar eingeklinkt, unten nach vorn gezogen und
somit der Grubber angehoben.

Das Gestell baue ich aus U-Profil mit 90x50x5mm.
Die Radnaben sind von einem Hyundai Getz.
Für das Hochziehen habe ich eine Kurbel, ein Zahnrad und eine Zahnstange zu Verfügung.

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Der Rest ergibt sich ......
Hier bohre ich die Aufnahme für die Radnabe.

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Die Aushebemechanik zickt immer noch.
Aber ich habe eine wirklich heiße Flamme in Aussicht.

Gruß
Jörg
 
Hallo anton,

ich bin zuerst gespannt, wie gut/schlecht ich die Idee umgesetzt bekomme.

Die Konstruktion mit der Zahnstange wird auch noch spannend.

Der Gegenhalter für die Zahnstange muß drehbar sein, weil sich der Winkel zum Zahnrad beim

Hochdrehen verändert.

Ich werde weiter berichten.

Gruß

Jörg
 
Moin,
das Fahrgestell ist fertig geschweißt.

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Die Verbindung zum Grubber wird noch geändert.
Das Gestell läßt sich leicht manövrieren, so kann ich es später leicht an- und abbauen.

Gruß
Jörg
 
Moin,

Zwischenzeitlich war meine "heisse Flamme" da.
Die Welle für die Aushebung hat sich lange gewehrt.
Am Ende mußte er sich den Elementen geschlagen geben.

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Die Befestigung des Fahrgestells ist auch fast fertig.
Ich muß nur noch von unten Schweißen.
Da es angefangen hat zu regnen, wird das heute nichts mehr.

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Vielleicht geht es morgen weiter.

Gruß
Jörg
 
Moin,
ich habe den Grubber hoch gefahren.

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Soweit ging alles gut, nur die notwendigen Zugkräfte sind höher als erwartet.

Ich befürchte, daß das mit der Zahnstange und der recht kleinen Kurbel so nicht funktioniert.
In geraumer Vorzeit habe ich im Studium mal gelernt, wie man das ausrechenen kann
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Ich werde den Winkel zwischen Zugseil und den Streben zum Rahmen vergrößern.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

du hast mal wieder ein tolles Projekt.

Gern schau ich mir wieder deine Bilder an.

Mir ist eingefallen: wenn du den Grubber in Transportstellung angehoben hast und dann die Ache mit einem Bolzen oder Hebel oben fixiren / feststellen

kannst, würde das bestimmt nicht schaden.

Gerade wenn du damit mal durch ein paar Löcher auf dem Feldweg rumpelts.

Soll nur eine Anregung sein  

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Moin Jörg,

so ähnlich habe ich das bei meiner Walze auch gelöst. Nur hab ich den Vorteil, das Cormick ein Hubwerk hat und somit die Walze gesenkt werden konnte; dann wird das Stützrohr eingesetzt und die Walze läuft im angehobenen Zustand auf der Achse. Das ist quasi genau das Gleiche, das auch Henry vorschlägt.

Aber vielleicht hast du ja auch die Möglichkeit, die Achse in Transportstellung einfach an dem hinteren Zinken zu befestigen. Der sollte dafür doch stabil genug sein und wirkt gleichzeitig federnd/stoßdämpfend während der Fahrt. Mein Vorschlag: du ziehst per Drahtseilwinde die Achse an den Zinken /du setzt die Bolzensicherung am U-Bügel ein (auf der Achse ist ein U-Bügel, der um den Zinken greift und mit einem Bolzen gesichert wird) / du entlastet das Drahtseil wieder / Abfahrt.

Nur mal so als Anregung.

Gruss Micha
 
Hallo Henry, hallo Micha,

danke für eure Anregungen.

Die Achse wird auf jeden Fall nach vorne angesichert.

Als Aushebung habe ich noch immer meine Zahnstange im Auge.

Diese soll auch die Achse nach vorne halten.

Die wollte ich leicht nach rechts versetzt anordnen, um nicht mit den Grubberzinken in Konflikt zu geraten.

Zusätzlich wollte ich halb links eine Stange aufstecken, um die Achse gerade zu halten.

Das Befestigen an dem Zinken halte ich für recht riskant.

Die Zugkraft ist sehr groß, weil ich die Achse nicht steiler unter den Grubber ziehen kann.

Wenn dann noch ein stumpfer Schlag dazu kommt, fürchte ich um den Zinken.

Für die Zahnstangenaushebung reicht das vorhandene Zahnrad nicht aus (oder meine Armkraft :-) ).

Ich will versuchen, noch ein Zahrradpaar zu besorgen, um die Untersetzung zu vergrößern.

Eine Seilaushebung ist mir zu einfach :-).

Mich reizt das Bauen des Zahnradgetriebes.

Das hätte auch in die Zeit gepaßt, in der der Grubber entstanden ist.

Ein Schneckengetriebe wäre natürlich noch besser.

Den Grubber habe ich in Transportstellung angehoben, weil dann die vorderen Zinken mit Hilfe der Parallelführung angehoben werden.

Wenn der Grubber in Arbeisstellung angehoben wird, reicht das Ausheben durch die Transportachse nicht aus, um die vorderen Zinken

hoch genug zu heben.

Nächste Woche mache ich mich auf die Suche nach einem Zahnradpaar mit dem Übersetzungsverhältnis von ca. 1:5.

Dann sehe ich weiter.

Wenn jemand etwas abzugeben hat..... bitte melden.

Gruß

Jörg
 
Hallo,

heute habe ich mich an die Zahnstangenkonstruktion gemacht.
Da die einfache Untersetzung nicht ausreichen wird, habe ich mir noch ein Zahnradpaar
geholt.

Hier der Aufbau.
Durch eine 20mm-Platte habe ich eine M20-Schraube gesteckt.

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Die Messingbuchse soll für leichtgängigen Lauf sorgen.
Die 10mm-Platte wird noch gekürzt. Da wird die Sicherung für die Zahnstange angeschweißt.

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Dann kommen die Zahnräder.

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Die Stangensicherung ist jetzt auch fertig.

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Die Stange läuft recht leicht in dieser Konstruktion.

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Jetzt noch eine Idee (die wird kommen
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) für das kleine Zahnrad und die Kurbel.

Gruß
Jörg
 
Moin,
endlich zeigt sich das Frühjahr und ich kann weiter machen.

Heute habe ich die Zahnrad/Stangenkonstruktion soweit fertig gestellt, daß ich
die Funktion testen konnte.

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Die Zahnstange hatte ich mit einem Draht befestigt.
Das reichte um den Grubber hoch zu heben.

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Es funktioniert wie geplant.

Gruß
Jörg
 
Wie von Thomas auch ein juhu von mir :-)

Super Konstruktion und nostalgisch zugleich.

Evtl. wird an den Kurbelmechanismus noch eine Arritierungsmöglichkeit drann müssen.

Denke da grade an eine alte Stockwinde. Sonst haut die Kurbel noch einem was an den Rüssel :-)

Bin auf deine weiteren Konstruktionen sehr gespannt und lese gern mit.

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Moin Thomas und Henry,

da kommt noch eine Sperrklinke mit Federzug ran.

Für die Strassenfahrt hatte ich vor, li und re jeweils eine Stange anzubringen.

Ansonsten habe ich schon vor, auf neumodischen Kram wie Hydraulik zu verzichten :-)

Es freut mich sehr, wenn meine Basteleien so viel Interesse wecken.

Gruß

Jörg
 
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