Neues im Hause Lef.

t844:

Hallo,

aber wer braucht denn 100 Federn ?

(Nur mal gefragt?)

Gruß Torsten
Hallo,

die Firma, in der ich arbeite, baut Motorhauben- und Heckklappenschließsysteme sowie Rücklehnenverriegelungen. Da werden bei den Prototypen schon mal schnell von einer Feder 100 bis 200 Stck. gebraucht. Nachher in der Serie werden die dann von Federlieferanten in den großen Stückzahlen auf Automaten gewickelt.

Viele Grüße

Thomas
 
Hallo,
heute habe ich ganz sutsche weiter gemacht.

Dabei ist mir aufgefallen, daß die Qualitätsrichtlinien damals wohl sehr locker waren.

In der Steckachse beim Konus ware große Lunker, die einfach über gedreht wurden.

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Die 2-teilige Nabe hat sich beim Anpassen auf den Konus geteilt. Mein Mittelfinger weiß jetzt wie schwer das Teil ist
undecided.gif


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Bei den Bremsbelägen muß ich wohl auf Kleben oder Selberbohren+Nieten zurückgreifen.
Die Beläge vom Bautz AS120 sind 5cm zu kurz.

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Gruß
Jörg
 
Lef.:

Hallo,
heute habe ich ganz sutsche weiter gemacht.

Dabei ist mir aufgefallen, daß die Qualitätsrichtlinien damals wohl sehr locker waren.

In der Steckachse beim Konus ware große Lunker, die einfach über gedreht wurden.

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Die 2-teilige Nabe hat sich beim Anpassen auf den Konus geteilt. Mein Mittelfinger weiß jetzt wie schwer das Teil ist
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Bei den Bremsbelägen muß ich wohl auf Kleben oder Selberbohren+Nieten zurückgreifen.
Die Beläge vom Bautz AS120 sind 5cm zu kurz.

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Gruß
Jörg
Hallo Jörg,

dass muss nicht unbedingt so gewesen sein, dass die Lunkerstellen einfach übergedreht wurden.

Oftmals habe ich sowas bei Wellen gesehen, die Jahrelang verbaut gewesen sind. Ich glaube eher, dass das Teile aus der Schmelze sind, die durch Korrosion ausgebrochen bzw. auswaschen über die Jahre.

Eigentlich ein Zeichen für schlechte Stahlqualität.

Der Stahl wird ja auch zu einem gewissen Teil mit Schrott verschmolzen. Ggf. sind das Rudimente davon.

Schön das du voran gekommen bist!

Gruß Torsten
 
Torsten, wie auch immer die Fehlstellen da reinkommen, es spricht für zweierlei.

1. Der Stahl war schlecht

2. Die Welle ich so dimensioniert, daß solche Materialschwächen wohl nicht zum

Bruch führen.

Bei 12PS und ca. 900 kg Leergewicht mach ich mir keinen Kopf.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg, 

wegen der Beläge schon mal bei Herrn Rieche von rbk-industrie.de nachgefragt? Der konnte mir bisher immer helfen. 

Gruß

Michael

 

 
 
Hallo Josef,

das glaube ich eher nicht. Die Oberfläche sieht aus, als ob das Material so nach der Schmelze erstarrt ist. Wie bei einer Schweißnaht.

Ein MAN-Kollege hat vermutet, daß die Welle mal geschweiß und übergedreht wurde.

Wie dem auch sei, ich mach mir da keinen Kopf.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

Ok. das ist im Bild so nicht erkennbar.

Um die Gefahr der Verletzung durch Späne zu begegnen ist ein Futterschutz, wie an meiner Meuser Bauj. 1959 installiert, sinnvoll.

Du siehst links den Futterschlüssel in einem Rohr stecken. Darunter befindet sich ein Näherungsschalter, welcher bei entferntem Schlüssel das Einschalten blockiert. Also das um die Ohren fliegen des Futterschlüssels ist gebannt.

Das axiale Spiel der Schlittenverstellspindeln kann in der Regel auch eingestellt werden. So wie im Bild mit 2 gekonterten Nutmuttern.

Gruß   Josef 

 

http://www.bilder-speicher.de/13051217722075/foto/futterschutz.html

http://www.bilder-speicher.de/13051217692384/foto/spindellagerung.html

 

 
 
Hallo Josef,

eine Spindelabdeckung hatte ich mir aus Plexiglas auch schon gebogen.

Da ich nach Sicht drehe, behindert sie mich zu stark.

Ich kann die Spanbildung ja selber beeinflußen, also habe ich damit keine Probleme mehr.

Zusätzlich habe ich den Hauptschalter in Reichweite.

Die Spindel habe ich bereits nachgestellt.

Irgendwo hier im Bericht hatte ich das auch beschrieben.

Gruß

Jörg
 
@ Josef:

Nettes Moped hast du da.

Daran habe ich meine Lehre bzw. später auch meine Gesellenprüfung absolviert.

Das waren noch richtig schöne Maschinen und vor allem war das Handrad für den Bettschlitten noch rechts und nicht wie bei den heutigen Kisten links von dem Querschlitten angeordnet.

Damals hatte man schon soviel Verstand, dass dadurch keine brennenden "Flugtiere" auf die Arme landen konnten. Das mit dem Verstand scheint heute anders....

Gruß Torsten 
 
Torsten,

die kleinen brennenden Flugtiere sind natürlich ab und zu weiter unterwegs.

Das kommt bei mir aufgrund meiner defensiven Arbeitsweise aber nicht so häufig vor.

Wenn´s dann mal auf dem Arm beißt, stört mich das nicht so sehr.

Ich muß das Werkstück und den Stahl aber sehen können.

Spätestens beim Einsatz von Schmier/Kühlmittel ist´s vorbei mir der Sicht

wenn ich die Scheibe davor habe.

Was also tun? Scharf bin ich auf die Schmerzen dann ja auch nicht.

Gruß

Jörg
 
 

@ Torsten

Da geb ich Dir recht, diese heißen Flugobjekte bekam ich zu spüren, als ich noch an einer von den Asiaten nachgebauten Matra arbeitete.

Mit der Meuser bin ich sehr zufrieden. Leider hat sie ungehärtete Bettführungen, im Gegensatz zu Jörg‘s Maschine.

Gruß   Josef

 

 
 
Hallo,

ja die Meuser hat kein hartes Bett was bedeutet, dass ich sowas wie gehärteten Stahl oder noch besser Hartmetall darauf nicht bearbeiten kann.

Aber für das breite Materialanwendungsspektrum ist es eine sehr durchzugsstarke Maschine. Habe die nie in die Knie bekommen.

Gruß Torsten

 
 
@ Jörg:

ja, ich muss das auch sehen können aber stellenweise reicht auch schon das Ohr.

Wenn wir in ganz tiefen Bohrungen Fasen oder Radien andrehen müssen, kannst du eh nichts sehen.

Das läuft dann wirklich nur übers Ohr und dann natürlich das Gefühl.

Halte mich jetzt nicht für bescheuert, dass klappt wirklich.

(Die bei mir auf der Arbeit sagen dann immer: Das ist was für den Herrn Dr.)

Gruß Torsten 
 
Torsten,

warum soll ich dir nicht glauben?

Im Prinzip kann man ja blind drehen.

Man hört, wann der Stahl Kontakt hat, den Rest kann man an der Zustellung ablesen.

Bei deiner Erfahrung kannst du "normale" Werkstücke sicher nach Gefühl und Gehör fertigen.

Ich bin nur so schrecklich neugierig, ich muß immer Alles sehen.

Gruß

Jörg
 
Jörg,

wenn du jeden Tag an so einer Kiste stehst, fühlst du es!

(Wie sagt Ford so schön: Feel the differents)

Aber du machst dich wirklich gut mit/an deiner Bank!

Muss jetzt mal zusehen, dass ich dir die Federn schicke, damit du die Bremse wieder zusammen bekommst.

Gruß Torsten
 
Torsten,

bloß kein Stress. Ich muß mir erst  Beläge besorgen und mir einen Stufenbohrer organisieren.

Die Beläge vom Bautz AS 120 passen nicht. vermutlich haben die bei meiner Hinterachse

zusammengebaut was weg mußte oder im Weg lag.

Die Nabe wurde so bei Bautz nicht verbaut, obwohl auf den Einzelteilen "Bautz" eingeprägt ist.

Gruß

Jörg
 
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