Neues im Hause Lef.

Moin,

bevor ich den Motor wieder auf die Füße stelle, habe ich noch die 2te Ölablaßschraube
verschlossen.
Der Originalblock hatte nur eine und bei dem Restpostenkarkt habe ich keine passende
Verschlußschraube gefunden.
Da ich den Sinn von 2 Verschlußschrauben nicht nachvollziehen kann, habe ich mich dazu entschieden
die eine Öffnung mit Bordmittel dauerhaft zu verschließen.

Dazu habe ich ein M16-Schraube zurecht gedreht.
Einen Absatz für die Zentrierung des Kupferringes und eine zum Zentrieren im Gewinde.

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Von innen habe ich einen Federring und eine Mutter mit Kleber eingesetzt.

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Das sollte dauerhaft dicht sein.

Gruß
Jörg
 
Und es geht weiter.

KW einbauen und das Zahnrad der NW genau zur Markierung (angeschrägte Zähne) setzen.

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Zeitgleich habe ich die NW eingesetzt.

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Dann war der Lagerdeckel der Schwungradseite dran.

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Weiter ging es nicht. Die KW war fest.

WAS SOLL DAS DENN JETZT SCHON WIEDER?   
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Nachmessen.....

Abstand des Zahnrades zu Blockoberfläche.

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Abstand Lagerinnenseite zum Deckel.

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Die KW ist also im Block um ca. 5mm nach vorn gerutscht.
Das kann nur daran liegen, daß das Lager dercRiemenscheibenseite zu weit innen sitzt.

Also den alten Flansch nachmessen.

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Noch Fragen?

Dann habe ich mal den Kolben mit Buchse eingesetzt.

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Das axiale Spiel am Kolbenbolzen erlaubt, daß das Pleuel paßt.

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Ebenso ist erstaunlich, daß die Zahnräder von KW und NW bündig aufeinander sitzen.

Haben die Lagerdeckel der neueren Blöcke eine andere Abmessung?

Möglicherweise kann ich das Problem mit einem 5mm-Distanzring lösen?
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Ich werde gleich einmal messen, um wieviel die KW bezogen auf die Buchse aus der Mitte ist.

Was für ein Scheiß!

Gruß
Jörg
 
Der AKD 311 Z in meinem Fendt hat auch zwei Ölablaßschrauben. Die braucht man auch, weil man nur so an die, schießmichtot, Pleuelschrauben oder sowas, hinkommt. Mein Lama hat es mir damals erklärt, die Details hab ich vergessen. 

Aber glaub mir, kein Hersteller setzt eine Bohrung zuviel!

Gruß

Michael

 

 
 
Hallo Michael,

die Pleuelschrauben habe ich durch die kleine Seitenklappe gut erreicht.

Ich frage mich. wie das durch eine Ölablaßschraube von nicht mal 19mm Innendurchmesser gehen soll.

Der alte Block hatte ja auch nur eine.

Zur Not kann ich die Schraube ja wieder entfernen. Ich habe ja nicht zu geschweißt.

Ich habe momentan aber nun wirklich andere Probleme.

Gruß

Jörg
 
Moin,
ich hätte ja auch vorher drauf kommen können.

Der gegenläufige Massenausglich muß ja auch angetrieben werden.
Dafür sitzt auf der KW ein Zahnrad auf der Riemenscheibenseite.
Das braucht Platz. AUs diesem Grund ist das KW-Lager weiter nach vorn eingebaut.
Auch die KW ist anders.

Ich habe mal verschiedene Szenarien durchdacht:

- Ich setze das Lager auf der Schwungradseite weiter nach hinten.
  Das hieße, den Lagerdeckel ausdrehen und die Ölbohrung versetzen bzw. einen Kanal schleifen.
  Als Folge würde der Trecker hinten länger. Damit das kompensiert wird, müßte ich eine 5mm
  Korrekturplatte z. B. am Getriebe oder an der Kupplungsglocke zwischensetzen.
  Dann liefe das Pleuel aber immer stramm an der vorderen Seite des Kolbens... das geht gar nicht.

- Ich laß den Lagersitz vorne im Block innen um 5mm abfräsen. dadurch ereicht die KW die alte Position.
  Dann wäre auch die Ölversorgung anzugleichen. Die Stirnräder würden nicht mehr in voller Deckung
  laufen. Ob für die KW genug Platz nach vorn vorhanden ist, muß ich erst noch messen.
 
- Ich seh mir den alten Block genau an, und versuche zu prüfen, ob der geschweißte Frostriss dicht ist.
  Der Vorbesitzer weiß es nicht.

Die ersten Möglichkeit scheidet aus.

Die 2te Version würde den guten Block für seine eigentliche Verwendung unbrauchbar machen
und bietet keine Garantie auf Gelingen.

Also werde ich mir den alten Block vornehmen.
Wenn der ggf. noch einmal geschweißt werden muß, kann ich das durch den Verkauf des neuen Blockes
vielleicht finanzieren.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

denkst du vielleicht mal an einen Urlaub, da wo das 

schöne Weibstück mit dem Bacardi Werbung auf der Palme macht?

Ich bewundere Deine Ausdauer....

Grüße in den hohen Norden, Fred

P.S. Ich habe grad Urlaub und bei uns pisst es den ganzen Tag, also, wenn du nicht

gehst, dann hau ich ab dort hin!
 
Hallo,

einen Frostriss am MWM KD 211 hatte ich  mit Karosseriespachtel abgedichtet., nach 10 Jahren wurde die Reparatur leicht undicht.

Vor 2 Jahren habe ich den Riss nochmals frei geschliffen und mit Industriekleber abgedichtet. Bisher ist das wieder einwandfrei dicht.

Gruß   Josef

 

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Hallo Fred,

wenn ich Urlaub habe, schraube ich. das ist für mich Erholung.

Wenn ich meinen (nicht üppig ausgebildeten) Bauch in die Sonne lege, wird mir das schnell zur Qual.

Ich denke, nach 1 Stunde habe ich genug für 3 Jahre.

Du kannst dich also beruhigt auf den Weg zur Barcadi-Lady machen, mir nimmst du keinen Platz weg. :-)

Wer keine Ausdauer und Geduld hat, darf sich eine solche Ruine nicht zum Herrichten holen.

Wie ich schon schreib, die Arbeit schreckt mich nicht. Das soll nur nicht zu einem fiananziellen Fiasko werden.

Der Marktwert für diese kleinen Trecker ist ja nicht so hoch. Daran orientiere ich mich mit meinem Budget.

Beim MAN sieht das ganz anders aus.

Hallo Josef,

danke für den Hinweiß.

Ich habe daran gedacht dort Knetmetall rein zu drücken. Im Prinzip ja die gleiche Methode.

Erst einmal muß ich die Schweißung begutachten.

Den Ersatzblock habe ich inzwischen wieder leer geräumt und zur Seite gestellt.

Jetzt kommt der alte Block auf meinen fahrbaren Montagetisch.

Dann beginnt die Reinigung.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

was für ein Schei..., nicht verzweifeln, du machst das schon irgndwie.

Ich kann mich im Urlaub auch nicht endlos in die Sonne legen. Ich brauche auch immer Dreck und Schmier an den Fingern.

Holger
 
Hallo Holger,

so schnell verzweifel ich nicht.

Meine Frau wundert sich auch immer, wie gelassen ich ihr solche Desaster schildere.

Wenn ich hier rumtobe, wird es auch nicht besser.

Es ärgert mich nur, daß Torsten sich die Mühe mit dem Flanschdrehen gemacht hat.

Das war wohl jetzt für die Katz. Torsten... sorry!!

Ich hab mal die Blockschweißung mit der Drahtbürste gereinigt.

Was für ein Kunstwerk. 
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Von innen sind ein paar feine Risse zu erkennen.

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Bevor ich innen mit Putzen beginne, habe ich Folgendes vor um die Dichtigkeit zu prüfen.

Ich werde aussen mehrfach WD40 draufsprühen.
Wenn die Risse durchgängig sind, sollte das Öl morgen durchgekrochen sein.
Entweder ich kann das Öl schon sehen, oder ich gehe mit einer Flamme dabei.
Wenn der Riss durchgeht sollte er räuchern, vielleicht sogar aussen.
Ich hab mir das so ausgedacht, ich weiß nicht ob es aussagekräftig ist, wenn´s nicht räuchert.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

mir fällt da spontan was ein:

bei unseren Staplern wird bei der UVV immer eine Rissprüfung an den Gabeln gemacht.

Das sind 2 Spraydosen die erste ist wie helle weiße schlecht deckende Farbe die andere dann der " Entwickler "

Bei Rissen färbt sich dann der Riss rot.

Ich kenne jetzt nicht den Hersteller.

Evtl. mal Googeln.

Nächste Woche ist der Montör wieder bei uns, wenn es hilft kann ich ihn danach fragen.

Ja das mit dem anderen Block ist echt schade, es giebt immer ein auf und ab, egal bei welchem Projekt.

Ich drücke dir weiter die Daumen !!!

 

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Ja, Risssuchspray gibt es.

Der Riss ist ja schon bekannt.

Jörg will ja nur wissen, ob der Riss bzw. die Schweissnaht dicht ist. Diese Prüfung dürfte damit nicht funktionieren.

Holger
 
Hallo Henry,

solch ein Rißprüfspraysatz mit Reiniger, Farbe und Entwickler habe ich mir mal gekauft, als ich den Riß am MAN an der Kupplungsglocke

komplett sichtbar machen wollte.

Das Zeug ist eine Riesensauerei und funktioniert wohl nur wirklich gut an einigermaßen glatten Flächen.

Jedenfalls war auf dem Guß der Riss kaum besser sichtbar als vorher ohne Rissspray.

Wie Holger schon schrieb, sehe ich die Risse, weiß aber nicht ob sie durch die Schweißung durchgehen.

Wenn ich mir die Schweißung ansehe, hat der Künstler die Risse sicher nicht bis in den Grund aufgeschliffen, um sie komplett zu füllen.

Somit kann es schon sein, daß der Riss innen zu sehen ist, aber durch die Masse des Schweißgutes trotzdem dicht ist.

Ich will gleich mal nachsehen, ob das WD40 schon durch ist.

Gruß

Jörg
 
Ich hab gerade folgende, vielleicht völlig bekloppte Idee.

Wenn ich den Block von innen schön blank mache, und ihn innen mit einem dauerelastischem Kleber o. Ä.

großzügig zukleister und darauf ggf. eine 0,5mm Stahlplatte drücke, müßte das den Riss doch von innen her

dauerhaft verschließen.

Was haltet ihr davon?

Gruß

Jörg
 
Der Block ist nicht dicht.

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Man sieht eindeutig die Benetzung.
Außen ist das genau der Bereich, der nicht geschweißt wurde.

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Was machen? Aussen den Riss aufschleifen und mit Schutzgas Punkt für Punkt zuschweißen,
wie ich es bei der Riemenscheibe und der Bremstrommel gemacht habe oder mit Knetmetall zuspachteln.

Ebenso wäre denkbar den Riss von innen und von außen V-förmig aufschleifen, bis sich ein ca. 1mm Spalt auftut.
der dann beidseitig mit Dichtmasse zugestrichen wird.
Wenn die Dichtmasse sich in der Mitte verbindet, sollte das eine maßgeschneiderte elastische Dichtung ergeben.
Stellt sich nur die Frage, ob und wie lange die hält.

Gruß
Jörg
 
Moin,

hallo Jörg, mit Schutzgas wird das aber nichts, hast Du einen Inverter? Kauf Dir ein paar Gußelektroden und dann Schritt für Schritt zuschweißen. Hier sind aber bestimmt Leute die mitlesen, die Dir sagen können, was für eine Elektrode da zweckmäßig ist. Selbsttränkerbecken habe ich früher öfter mal geschweißt, aber wenn die etwas gesifft haben, war das auch kein Drama. Nur Zeit mußte man sich lassen und immer klopfen um die Spannungen wegzuhämmern, so hat‘s mir mal ein Schmied erklärt.

Grüße

Frank
 
Hallo Frank, schweißen ist für mich eine der letzten Lösungen.

Einen Inverter habe ich nicht, neben dem Schutzgasgerät habe ich nur noch einen Schweißtrafo.

Wenn ich lese, wie lange die Abdichtung mit Spachtelmassen bei Josefs Motor gehalten hat,

tendiere ich eher zu einer ähnlichen Lösung.

Karosseriespachtelmasse ist ja nun wirklich sehr spröde und nicht gerade elastisch, da sollte

Knetmetall allemal besser halten.

Letzte feinste Undichtigkeiten kann man auch später mit dem Dicht-Zusatz im Kühlwasser schließen.

Bei meinen D439 hatte ich einen Haarriß im Kühler. Da habe ich das Zeug reingekippt.

Seit dem ist alles dicht.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

wenn das WD 40 innen angekommen ist, dann ist die Sache natürlich klar.

Ich würde warscheinlich den Block von innen reinigen und den Riss etwas aufschleifen und dann mit einem Epoxidharz verschließen.

Mit der Knetmasse haben wir auf einer Endurotour auch schon nen Ventildeckel von einer BMW-GS verschlossen, der hat gut gehalten.

Ich persönlich arbeite lieber mit 2K Epoxidharz, der ist etwas dünner in der Konsistenz.

Die große " Unbekante " sind in meinen Augen die Vibrationen.

Treten da auf den Flächen Vibrationen/Schwingungen auf ?

Keine Ahnung ?

 

 

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Hallo Henry,

ich kann mir nicht vorstellen, daß nennenswert Schwingungen auftreten.

Der Block ist ja sehr kompakt. Die Stehboözen für den Kopf sitzen ziemlich weit in den Ecken, so daß

die Kräfte auch dort und nicht in der Fläche übertragen werden.

Die gesamte Fläche ist ca. 15x15cm groß,

Den Vorteil beim 2K-Knetmetall sehe ich darin, daß man ihn sehr gut in den Riss reindrücken kann.

Vom Gefühl her wird er auch nicht ganz so hart wie 2K-Epoxyharz/kleber.

Gruß

Jörg
 
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